1. Mal Kinderbasar - habt ihr Tipps?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bananamama 21.03.11 - 13:27 Uhr

Hallo an alle erfahrenen Verkäuferinnen! #winke

Meine Tochter wird nun bald 5 und ich habe mit Erschrecken festgestellt, wie wahnsinnig viel Klamotten sie bis jetzt schon hatte!

Ich habe mich entschlossen, diese auf einem Kinderkleidermarkt zu verkaufen.

Leider habe ich noch gar keine Erfahrungen, ist mein 1. Mal... #hicks

Habt ihr Tipps für mich - was kommt gut an, was sollte ich lieber nicht machen und wie locke ich die Kunden alle an meinen Tisch? ;-) #schein

Vielen lieben Dank für eure Hilfe,

banana.

Beitrag von schullek 21.03.11 - 13:36 Uhr

hallo,

ich bin ja noch nie verkäuferin gewesen, kaufe aber immer gern auf basaraen und co.

jedenfalls mag ich es niht, wenn dinge chaotisch aussehen. Es ist viel einfacher und unkomplizierter, wenn alle Sachen nach Größen geordnet sind. Dabei finde ich es toll, wenn beachtet wird, wie die sachen ausfallen. Oft kramt man in der 116 un hat dann nen pulli in der Hand, der ausfällt, wie 98. Das frustriert.

Ausserdem solltest du versuchen jedes Teil mit Preis zu beschrifetn ODER Einheitspreise schaffen. Also: alle Bodys 50 cent,.... wenn du das nicht willst, dann einzeln. macht sich super mit Malerkrepp.

Wenn du Platz hast und sowas zuHause, dann hängt besondere Sachen udn jacken etc. auf so ner Stange auf. Da kommen sie zur Geltung.

Ausserdem kommen paketpreise immer gut an. So kannst du ein Schild machen, wo steht:

- Kauf 5 und bekomm das letzte oder 6 oder günstigste, wie auch immer, umsonst
oder
- ab 3 Teilen gestaffelt Rabatt (3 Teile 5%; 5 teile 10....)

Schuhe am besten zusammenbinden, damit man nicht ewig suchen muss und in Kisten mit Beschriftung. z.B.: Gr. 20-24...

Die Sachen sollten sauber und nicht zerknittert sein. Musst du nicht extra bpgeln, ordebtlich aufhängen reicht schon. Stinkende oder muffige Sachen kauf ich nie.

Ausserdem solltest du bei Defekte, wie kaputter reisverschluss am Preisschild darauf hinweisen.

Wenn du was als Kombi hattest udn das super zusammenpasst, dann kannst du das auch so präsentieren.

Und zu guter letzt: es ist ein basar und die leute kommen hin, um nicht vbiel geld auszugeben. Überleg dir also gut, welche Preise du ansetzen willst. Z.B. bezahl ich für ein gebrauchtes H&M Shirt sicherlich keine 4 oder 5 Euro oder für ne gebrauchte Hose keine 8-10! da kann ich das neu für kaufen, wenn ich nur wenig mehr dazulege.

lg

Beitrag von mini1308 21.03.11 - 13:43 Uhr

hallo,

ich habe bis jetzt auf 3 flohmärkten einen stand gehabt. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass viele Käufer auch auf die günstigsten Sachen noch handeln wollen, was ich schade finde.

Ich habe auf einem Flohmarkt z.B. keine Sachen mitgenommen von denen ich wußte , im "e***" mehr zu bekommen (Markensachen etc.) Der Verlust war dann zu groß. überlege dir vllt. vorher was du für die Sachen haben möchtest und schreiben den Preis auf ein kleines Etikett, welches du dann auf der Kleidung befestigst. Ich habe immer ein Schild dabei gehabt, auf dem geschrieben war "Jungs Gr. 50 - ...")
Bei Schuhen immer nur einen Schuh hinstellen, wer Interesse hat fragt nach dem zweiten. (ggf. wären dann beide ohne bezahlung weg). Nimm vllt. einen Kleiderständer mit, an dem du Jacken, Westen, Schlafsäcke aufhängen kannst und sortiere dann nach Größen...vorne die kleinste...:

Und wenn du magst nimm noch eine Freundin oder so mit, welche dir beim Aufbau hilft. So habt ihr auch abwechselnd die Gelegenheit an den anderen Ständen zu stöbern.

Viel Erfolg!
Gruß

Beitrag von flesh 21.03.11 - 14:48 Uhr

Würd ich garnicht machen. Bei eBay bekommt man viel mehr.

Wenn ich bei solchen Basaren für meine Kinder schon genug eingepackt habe, klappere ich alle Größen ab, picke mir die Markensachen heraus und verkaufe sie gewinnbringend bei eBay.

Grüße Tanja

Beitrag von saccy 21.03.11 - 15:17 Uhr

ich habe vor 2 wochen auf einem kindersachenflohmarkt verkauft.
ich habe die erfahrung gemacht das es sich nicht wirklich lohnt.
der flohmarkt ging von 14-16uhr und verkauft habe ich gerade mal sachen für 35€. zum glück wurde ich aber unser laufrad, fahrrad und trettracktor noch los. ohne dem wäre es bei 35€ geblieben.

die leute wollen so wenig wie möglich ausgeben und da kann es egal sein ob es eine neue hose von H&M mit hello kitty ist. da wurde mir als höchstes gerade mal 5€ angeboten. die hose kam aber 19,95€ und ich wollte 10€ haben. genommen hat sie keiner. das ging mir mit den gesamten sachen so. ich habe überwiegend H&M und davon war sehr viel hello kitty gewesen. die leute wollten für die shirts gerade mal 2€ ausgeben. ich habe sie nicht verkauft denn bei ebay oder meinvz (da verkaufen sehr sehr viele leute klamotten) bekomme ich dort wesendlich mehr. da zahlen die leute sogar noch versand und für die ist das vollkommen ok.

ansonsten rate ich dir alles nach größe, artikel (also hosen, t-shirts, la-shirts usw) und eventuell preis zu sortieren. also zb alles in gr, 98 t-shirts hinlegen und die shirts mit dem geringsten preis vorne hin und das teuerste nach hinten. da hinter legst du dann die la-shirts und da hinter die hosen. dann kommt die nächste reihe mit der nächsten größe.
jacken, kleider und so hin hängen aber so das man es auch sieht. ich habe schon leute gesehen die haben es unter die tische gehangen. da schaut natürlich keiner hin.

weckselgeld würde ich nicht all zu viel mit nehmen. die leute kommen meist sowieso mit klein geld. eventuell noch einen stuhl mit nehmen für die zeit bevor es los geht.

ach ja, eine bauchtasche fürs wechselgeld noch. so hast du das geld immer bei dir. eine freundin wäre auch nicht schlecht fals du mal auf toilette musst und wenn wenig los ist das du jemanden zum quatschen hast.

LG saccy

Beitrag von sunnylu 21.03.11 - 15:52 Uhr

Hallo banana,

ich finde es hilfreich, wenn auf jedem Teil ein Aufkleber mit Grösse und Preis ist, damit man nicht lange suchen muss.
Und platzmässig möglichst grosszügig hinlegen, dann wird nicht soviel auseinander gerissen und man kann die Teile gut sehen.

Viel Erfolg!

Susanne

Beitrag von mondfluesterin 21.03.11 - 20:04 Uhr

Hallo, jetzt muss ich hier doch mal mitmischen... Dass man auf einem Flohmarkt keine zehn Euro (also den halben Neupreis) für eine H&M-Jeans bekommt, finde ich normal.

Es kommt wirklich darauf an, wieviele Markensachen Du hast. Allerdings kann es Dir auch bei Ebay passieren, dass Du nicht so viel bekommst (Ausnahme: Steiff, Hello Kitty, etc.). Aber für alle "normalen" Sachen auf dem Flohmarkt kannst Du nicht sehr viel nehmen: ca. 2 Euro pro Kleinkindjeans, 3-5 Euro für größere, Langarmshirts bringen vielleicht 2-3 Euro, etc....
Ich würde auch nicht jedes Teil mit einem Schild versehen, sondern einige A-4-Seiten mit Größen drucken und die Kleidung auf Deinem Tisch dann danach sortieren. Auf einem Basar, der nur zwei Stunden dauert, nimmt man natürlich längst nicht so viel ein wie auf einem, der vielleicht einen halben oder ganzen Tag dauert. Und wenn der Kleiderbasar generell gut besucht, "grasen" die Besucher wirklich jeden einzelnen Tisch ab - da musst Dir gar keine Gedanken machen. Und zum Schleuderpreis muss man ja nichts weggeben - man kann auch nein sagen.
Ich habe aber gute Erfahrungen damit gemacht und werde demnächst auch wieder verkaufen.

Beitrag von cori0815 21.03.11 - 20:11 Uhr

hi Banana!

Ich gehe 2x im Jahr auf dem Basar verkaufen, da ich leidenschaftlich gern Klamotten für meine Kinder kaufe und sie nach dem Tragen meist noch entsprechend neuwertig sind, dass sie einfach für den Altkleidersack zu schade sind.

Hier meine Tipps:
1. Geh sicher, dass alle Sachen, die du mitnimmst, sauber gewaschen sind.
2. Sortiere auf deinem Tisch zum einen nach Kleidungsstücken (also an einer Seite bei Unterwäsche anfangen, dann Pullover, Shirts, Hosen) und dann in der jeweiligen Kategorie nochmal nach Größen, damit die Leute schnell finden, nach was sie suchen (also verschiedene Stapel machen mit den Größen).
3. Nimm dir Klebeband und eine Schnur mit. Die kannst du an der Vorderseite des Tisches ankleben und daran Strumpfhosen, Stümpfe, Socken, Mützen, Halstücher usw. mit Wäscheklammern aufhängen (sonst verkaufen die sich nie, aber SO schon).
4. Nimm Kisten mit Deckel mit, auf denen du die Schuhe präsentierst. So stehen sie nicht so tief unterm Tisch auf dem Boden und werden gut gesehen und so auch verkauft (Schuhe unbedingt vorher putzen).
5. Präsentiere Jacken, Kleider und besonders schöne Sachen auf einem Kleiderständer, sonst kommen sie nicht richtig zur Geltung (an Kleiderbügel denken)
6. Nimm nur Saisonware mit, also jetzt keine Schneeanzüge und Winterjacken, sondern leichte Ware und Sommershirts, Badeanzüge, Sandalen
7. Schreibe keine Preise an die Sachen! Verhandel individuell und mach Kombi-Preise (also wenn die Interessenten mehrere Teile kaufen wollen). Überleg dir vorher, was du ungefähr für die Sachen haben willst (und gib sie auch nicht darunter weg, wenn sie dir das unbedingt wert sind).
8. Begrüße die Käufer, wenn sie im Vorbeigehen den Blick an deinen Klamotten schweifen lassen. Wenn sie stehenbleiben und gucken, frage sie freundlich, ob du helfen kannst oder ob sie etwas Bestimmtes suchen. Oft suchen die Leute ja nur eine bestimmte Größe und DU weißt ja schließlich, welche Sachen welche Größe haben.
9. Dehne dein Angebot auf Spielsachen aus, so lockst du mehr potentielle Kunden an.
10. Nimm Kleingeld mit, um herausgeben zu können.
11. Nimm eine Rolle Müllbeutel mit Tragegriffen mit, falls deine Kunden eine Tüte brauchen.
12. Frag eine gute Freundin, ob sie dir helfen mag. Zu zweit macht es einfach mehr Spaß und gerade in der ersten Stunde ist der Andrang oft sehr groß, so dass du froh bist, wenn dich jemand entlasten kann.

Und nun viel Spaß und viel Erfolg/Gewinn. Bei mir steht nächsten Samstag der nächste Verkauf an. Bin gespannt, wie viel ich los werde.

LG
cori

Beitrag von sandi1907 21.03.11 - 21:03 Uhr

Hallo

Ich geh immer zum Einkaufen auf die Basare, also was ich nicht brauchen kann

* wenn Sachen sichtbare Flecken haben#aerger
* Sachen, die total verwaschen sind
* nicht geputzte Schuhe (hatte letztens eine Verkäuferin gesehen, die bot Schuhe an, an denen noch der Dreck hing !!!)
* Aldi Zeug, für das man noch 3,50 haben will wenn neu 4 Euro
* Ungepflegte Erscheinung des Verkäufers (sorry, ich kann da nichts kaufen...) beim Tischbasar

Beim Tischbasar find ich es gut, wenn man schon sieht, welche Größen angeboten werden, zB Schilder, und wenn die Sachen geordnet sind.
Wenn du gute Markensachen hast, kannst du auch mehr dafür verlangen, jemand, der weiß, was die Sachen regulär kosten wird auch ein bissel mehr dafür bereit sein, zu zahlen. Nur Unwissende wollen das für lau haben...

Viel Erfolg!

Beitrag von schullek 23.03.11 - 14:43 Uhr

hallo,

du hast ja gute punkte angeführt, aber zumindest hier muss ich dir widersprechen aus käufersicht:

"7. Schreibe keine Preise an die Sachen! Verhandel individuell und mach Kombi-Preise (also wenn die Interessenten mehrere Teile kaufen wollen). Überleg dir vorher, was du ungefähr für die Sachen haben willst (und gib sie auch nicht darunter weg, wenn sie dir das unbedingt wert sind). "

ich finde das unheimlich nervig, wenn ich nicht weiß, was was kosten soll. un dann kann es auch passieren, dass ich weitergehe. insbesondere wenn gedrängel ist udn ich noch an andere stände will, bevor dort alles weg ist. oft will man auch erstmal nur schauen und sich nicht gleich entscheiden. dann muss man aber ewig nach preisen fragen, die sich merken und die verkäuferin sitzt einem im nacken. du hattest auch angesprochen die leute anzusprechen. ich find das auch nervig. ich will einfach nur schauen und nicht dabei beobachtet werden.

lg

Beitrag von cori0815 23.03.11 - 14:52 Uhr

Schau, es ist doch kein Problem, wenn die Leute zu dir sagen "ich möchte nur mal etwas schauen. Ich melde mich, wenn ich Fragen habe". Dann sage ich freundlich: "Gern, sprechen Sie mich einfach an!" und lasse sie in Ruhe stöbern.

Das mit den Preisen ist doch Killefit: wenn Preise dran stehen, dann kannst du sie nur für jedes Teil einzeln machen. Kauft aber ein Käufer mehr, bin ich bereit, einen günstigeren Preis zu machen, denn ich verkaufe ja auch gleich mehr. Deshalb bin ich immer für "nicht aufschreiben". Bei mir funktionierts. Ich sehe auch grundsätzlich nur wenige Stände, die ihre Klamotten auszeichnen. Und letztlich kalkulieren sie ja doch alle eine gewisse "Verhandlungsspanne" ein, wenn sie einen Preis drauf schreiben. Dann kann man es doch gleich lassen. DAS ist ja gerade das Schöne am Basar: Mit Leuten reden, feilschen, überzeugen - ich LIEBE das.

LG
cori

Beitrag von schullek 23.03.11 - 15:15 Uhr

ich versteh schon deine argumente. aber ich persönlich mag es eben nicht. ich finde es übersichtlicher, wenn preise feststehen. handeln kann man ja dann imem r noch. wenn auf ausgewöhlten sachen keine preise sind, wiel die verkäuferin abwarten will, was sie geboten bekommt versteh ich das. würd ich auch so machen. aber wenn nirgendwo preise stehen, bin ich frustriert und geh im schlimmsten fall weiter.
und die basare, die ich kenne, da muss man schnell sein. ich hab also erst zeit in ruhe irgendwo zu schauen, wenn ich alle stände abgegrast habe. vorher heisst es schnell und effizient sein. leider.

lg

Beitrag von bananamama 21.03.11 - 21:05 Uhr

Wow!!!

Hier sind ja einige Profis unter euch... #freu

Vielen vielen Dank für eure tollen Tipps!

Da habe ich ja jetzt noch einiges zu tun... #schwitz

Aber ich freu mich drauf!

#danke #liebdrueck

Beitrag von tempranillo70 21.03.11 - 21:49 Uhr

Noch ein Tipp:
Plane genügend Zeit zum Aufbauen ein. in ner 1/2 Stunde schaffst Du das nicht. Außerdem hast Du so noch Gelegenheit VOR der Eröffnung an den Ständen rechts und links ein bischen zu stöbern #schein und das eingenommene Geld schon auszugeben #rofl
Gruß, I.