Bei wem auch Ehe kaputt durch unerfüllten Kinderwunsch?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von heute*in*schwarz 21.03.11 - 13:30 Uhr

Hallo,

ich würden gerne wissen, wem es auch so ergangen ist, dass die Ehe den psychische Druck, den eine Kinderwunschbehandlung mit sich bringt, nicht standgehalten hat!?

Wir haben es leider nicht geschafft... Wir sind heute aber gute Freunde!

Wie war das bei Euch?

Freue mich über Antworten...

Viele Grüße

Beitrag von redrose123 21.03.11 - 14:18 Uhr

Meine Ehe steht dem entgegen versuchen seid 4 jahren ein Kind zu bekommen, mit und ohne Klinik und sind nun soweit auf eine künstliche Befruchtung zu sparen. Mal sehen....Schade das Ihr es nicht gepackt habt#schmoll

Beitrag von heute*in*schwarz 21.03.11 - 16:02 Uhr

dann wünsche ich euch ganz viel #klee

Beitrag von tokessaw 21.03.11 - 14:58 Uhr

hallo,
nee gar nicht,wir haben sogar 13 jahre kiwu geschafft.habt ihr euch vorwürfe gemacht oder habt ihr euch auseinander gelebt in der zeit?
lg

Beitrag von heute*in*schwarz 21.03.11 - 16:01 Uhr

wow! respekt!

ne, vorwürfe nicht, aber er konnte nicht mit mir reden und ich hab mich dadurch allein gelassen gefühlt.
außerdem haben wir irgendwie die "lust auf einander" verloren, durch den ständigen #sex nach plan!

wir haben dann irgendwann beschlossen, dass das so nicht weitergeht und den kiwu auf eis gelegt... allerdings war es dann schon so weit, dass wir nicht mehr wirklich zusammen gefunden haben.



Beitrag von blaaaah 21.03.11 - 19:43 Uhr

Bei uns ist die Ehe kaputt gegangen, als die Kinder da waren. So kanns auch gehen.

Beitrag von miss_manu 21.03.11 - 20:59 Uhr

Hallo!

Mir geht es grad genau so. Obwohl der unerfüllte Kiwu nicht der prmäre Grund für die Trennung ist, hat er diese schon bestärkt.
Wobei es mir darum ging, dass ICH alles auf mich genommen hab für den Kiwu (Hormone, Spritzen, künstliche Befruchtungen und sogar operationen), obwohl die Ursache bei ihm lag. Ich hätte ihm deswegen NIE einen Vorwurf gemacht. Doch es hat mich tief verletzt, dass er trotz allem nicht zum Rauchen aufgehört hat (qualmte während meiner Hormonspritzenkur!!), die ihm verordneten Medikamente nicht regelmäßig einnahm und zu guter letzt sich auch gegen eine Adoption aussprach.

Für unsere Trennung gibt es viele schwerwiegende Gründe (u.a. auch übermäßiger Alkoholkonsum seinerseits, sehr verschiedene interessen usw.). Der Kiwu alleine wäre für mich kein Trennungsgrund gewesen, wenn sonst alles gepasst hätte. Doch bei jedem Fehltritt seinerseits fragte ich mich innerlich: "Und DAFÜR verzichte ich auf ein Kind?"....

Habe mich erst gestern fix zur Trennung / Scheidung entschieden, mir steht die härteste Zeit noch bevor (Auszug aus dem gemeinsamen Haus, Scheidungsverfahren und nicht zu vergessen die emotionale Trauer trotz allem). Hoffe ich werde das alles gut überstehen, irgendwann verarbeiten und dann jemanden kennenlernen, der besser zu mir passt und mit dem ich vielleicht "ganz von selbst" schwanger werde!
lg