Ständige Angst um mein Baby!

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Forum: Baby

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Beitrag von fallen1977 21.03.11 - 13:43 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich bin neu im Forum und bitte um Rat.

Ich habe ständig Angst um meine Tochter. Wenn sie mit anderen unterwegs ist, bei den Großeltern ist usw.

Ich habe ständig Angst, ihr könne was passieren. Ich mache oft nachts das Licht an, damit ich ihre Atmung prüfen kann.

Ich habe ständig Angst mit ihr zu fallen, mache mir den ganzen Tag Sorgen.

Kennt jemand das auch und kann mir Mut machen, dass es irgendwann besser wird?

Danke.

Beitrag von berry26 21.03.11 - 13:57 Uhr

Warum lässt du das Kind dann nicht bei dir?
Wir reden ja hier über ein Baby! Ich würde mein Kind in dem Alter auch nicht weggeben und auch nicht über längere Zeit allein ins Bett legen.
Ich habe also dieses Problem nicht.

Beitrag von wir3inrom 21.03.11 - 14:01 Uhr

Es wird nicht besser.
Aber du wirst lernen, damit umzugehen.
Die Ängste verschieben sich.
Irgendwann ist es nicht mehr die Atmung, sondern der Straßenverkehr.
Nicht mehr das Hinfallen, sondern die Freunde, mit denen sie sich rumtreibt.
Du lernst, die Angst im Griff zu halten und dich nicht beherrschen zu lassen.
Sollte es dennoch gar nicht besser werden, dann such dir therapeutische Hilfe.
Denn mit einer überängstlichen Mutter tust du deiner Tochter keinen Gefallen.

Beitrag von anarchie 21.03.11 - 14:13 Uhr

Hallo!

ich sehe das wie berry...in dem Alter waren meine Kinde rnahezu ständig bei mir/an mir..
lg

melanie mit 4 Kindern

Beitrag von fallen1977 21.03.11 - 14:16 Uhr

Und wie macht ihr das, wenn ihr zum Arzt müsst? Oder passen eure Männer immer auf?
Beide Omas sind in der Nähe, sage alle, ich müsse lernen zu vertrauen. Aber es ist so schwer.

Beitrag von berry26 21.03.11 - 14:24 Uhr

Mitnehmen oder bei Papa lassen. Das kam bei mir aber nur einmal vor, als ich eine längere Behandlung beim Zahnarzt hatte.

Du hast ein Baby! Klar muss ein Kind auch mal was anderes kennenlernen aber sicher nicht als Baby! Davon haben die Kinder nämlich rein gar nichts und wenn es dir schwer fällt, dann lass es einfach!

Spätestens wenn dein Kind 2-3 Jahre alt ist und anfängt zu trotzen wirst du über ein paar Stunden Auszeit sehr froh sein! ;-)

Nur weil man die Omas in der Nähe hat, musst du doch dein Kind nicht abgeben. Besuchen reicht doch völlig.

Beitrag von fallen1977 21.03.11 - 14:31 Uhr

Wann habt ihr angefangen das Kind bei der Oma zu lassen? Ab wann wäre es normal?

Beitrag von mariju 21.03.11 - 14:43 Uhr

Ich habe angefangen als unser kleiner etwa 3 Monate als war. Wir sind am bauen und machen alles in Eigenleistung. Die beiden Omas sind aber direkt in der Nähe und es beschränkt sich auf 2 bis 3 mal die Woche für jeweils etwa 4 Stunden.

Ich darf mir leider oft genug anhören das ich mein Kind im Stich lasse, aber ich sehe das ein wenig anders und wenn unser Sohn keinen spaß bei den Omas hätte, dann würde ich natürlich was an der Situation ändern.

Mir tut das schon sehr leid, aber ich weiß wofür und es ist ja kein Dauerzustand.

Liebe Grüße

Beitrag von berry26 21.03.11 - 14:49 Uhr

Also mit dem abgeben musste/muss ich mit einem Jahr anfangen, da ich wieder arbeiten gegangen bin bzw. gehe! Ansonsten eben wenn der Bedarf da ist oder die Kleinen das wollen.

"Normal" im Sinn von allgemeingültig gibt es da nicht. Ihr müsst damit zurecht kommen.

Beitrag von anarchie 21.03.11 - 15:04 Uhr

mwein Mann hat aufgepasst..ganz anfangs ist er mitgekommen mit Kind, damit ich fürs Stillen verfügbar bin...

Klar, wenns mal gaaaaaaar nicht anders geht, muss frau evtl. mal über ihren schatten springen im Notfall, aber ansonsten MUSS man sein baby GARNBICHT abgeben solnage man das nicht will.

Normsl gibts hier nicht.
wenn es dir gut damit geht, deinen Mini bei dir zuhaben, solltest du das tun, wenn es sich gut anfühlt etwas Freizeit zu haben...auch gut!

Wir haben mit nem jahr etwa die kinder mal kurz bei oma geparkt, wegen arzt eben o.ä....

lg

melanie

Beitrag von gussymaus 21.03.11 - 14:49 Uhr

wenns dir beim einhüten nicht gut geht hüte dein kind selber. ich habe meine im ersten jahr so gut wie gar nicht abgegeben, und im zweiten uach kaum... eigentlich nur zu den untersuchungen beim FA (in der nächsten SS) und bei der zahnarzt behandlung, zur vorsorge habe ich sie auch immer mitgenommen... dabei geht es mir am besten...

nachst guck ich auch, es sei denn ich schlafe selber. aber im ersten jahr schläfts baby neben mir im balkon, und da schlafei ch daneben auch sehr gut. zum atmung prüfen mache ich aber kein licht an, sondern fühle, sonst ist sie ja wach ;-)

solange du weißt dass deine sorge meist unbegründet ist gibt sich das! das ist doch normal dass du das wichtigste und wertvollste was du hast bewachen willst #liebdrueck also ich finde das normal... für mich war der erste kindergartentag auch schlimmer als für meine kinder (die dann schon fast 4 sind weil sie am anfang des schuljahres geburtstag haben)

Beitrag von mama-sein-ist-toll 21.03.11 - 15:19 Uhr

wenn ich das richtig verstehe, geht es nicht nur um angst in fremdbetreuung, sondern auch in der eigenen. angst zu fallen usw.
das wird bestimmt irgendwann besser, aber ich glaube bei dir ist das schon über das normale hinaus. sicher geprägt durch deine sternenkinder, oder?
da sollte doch aber jeder verständnis für haben in der familie. wenn du sogar deiner eigenen betreuung nicht traust, solltest du evtl. doch mal zum psychologen.
alles gute!

Beitrag von fallen1977 21.03.11 - 15:37 Uhr

Ja, das hängt stark damit zusammen. Denke manchmal, der liebe Gott will nicht, dass ich Mutter bin. Sie waren beide noch so klein :-(

Beitrag von manja. 22.03.11 - 15:01 Uhr

Ich weiß nichts über deine Sternenkinder, aber ich denke, da liegt der Grund. Schau mal, was du tun kannst, vielleicht eine Kerze anzünden und mit dem Pastor reden, mit der Familienberatungsstelle ein paar Gesprächstermine ausmachen u.ä.
Noch ein Tip am Rande, lass die Schilddrüse prüfen. Mir gings ähnlich wie dir, noch viel schlimmer. Ich hatte eine verkannte Schilddrüsenüberfunktion. Alle TSH unter 1 sind schon eine leichte Überfunktion und man darf kein Jod (auch in den Femibions, Salz usw.) nehmen. Der dumme Arzt hat das verkannt und mir bei TSH 0,4 massiv Jod gegeben. Es ging mir so schlecht, das möchte ich nie wieder erleben. Nun ist die Schilddrüse deswegen voller Knoten und soll raus.
Manchmal ist es ein Zusammenspiel von Körper und Seele.
Übrigens die ANgst, dem Kind durch eigene unachtsamkeit Schaden zuzufügen ist ein Symptom der Postnatalen Depression.
Geh mal auf "Schatten und Licht" und schau, ob das auf dich zutreffen könnte.
manja

Beitrag von deenchen 21.03.11 - 16:30 Uhr

Die Ängste werden mit der Zeit besser. Als meine 1. Tochter geboren wurde habe ich mir ein Horrorszenario nach dem anderen ausgemalt.

Dachte dann immer weniger dran - bis jetzt vor 4 Monaten meine 2. Tochter geboren wurde und ich jetzt auch wieder ständig Panik schiebe. Nehme mal an, dass wird mit der Zeit auch wieder besser!

Beitrag von brille09 21.03.11 - 16:43 Uhr

Ich kenne das auch, ich hatte die erste Zeit immer nur Angst. Als er das erste Mal gespuckt nach dem Trinken, bin ich aufgeblieben bis mir die Augen zugefallen sind, damit er nicht erstickt. Ich hab ihn auch immer wieder aufgeweckt, weil ich seine Atmung geprüft hab. Aber es wird definitiv besser.

Im Gegensatz zu den "Ich-geb-mein-Kind-nie-aus-der-Hand"-Übermamis hier bin ich der Meinung, du solltest dein Kind trotzdem den Großeltern hin und wieder überlassen. Bitte sie aber, auch nachzuschauen, ob es noch atmet (meine Mama hat auch ständig geschaut, da hatt ich nicht so viel Angst sondern war froh, dass mir die "Kontrollaufgabe" abgenommen war). Du musst dich einfach der Situation und auch der Angst stellen.