Mir wurde heute geraten, meiner Tochter den Hintern zu versohlen

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von turtlebear 21.03.11 - 13:58 Uhr

Hallo Mamis,
ich bin immer noch perplex wegen dem, was heute vorgefallen ist. Ich war im Supermarkt mit meiner Tochter, 3 Jahre. Wir gingen zur Wursttheke um für sie Wiener Würstchen zu kaufen, sie isst sie so gerne. Als die Verkäuferin dann 3 Paar abgewogen hat, bat ich sie, ein Stück von der schon abgewogenen Wurst abzuschneiden, um sie meiner Tochter zu geben. Sie hat nämlich gleich gesagt, sie möchte schon gleich ein Stück essen. Das sie das schon öfters so getan hat und das noch nie ein Problem war, ging ich auch diesmal davon aus, das sei ok. Widerwillig gab sie also meiner Kleinen ein Stück. Dann aber sagte meine KLeine, sie wolle die ganze Wurst (hätte ich vielleicht auch so sagen sollen, aber ich wußte nicht, daß meine Tochter darauf besteht.) Also, die Verkäuferin tat es nicht. Sie kommentierte auch nichts. Sie gab mir die abgepackte Tüte und ich versuchte wegzugehen. Ging nicht, meine Tochter wollte die Wurst sofort, ihr kennt das vielleicht, wenn die Kinder trotzig werden. Rausschleppen unter Geschrei ging nicht, da ich starke Rückenschmerzen habe im Moment. Also machte ich die Tüte auf. "Sie wissen, daß sie das nicht dürfen" sagt mir die Verkäuferin. Ich war so perplex, ich versuchte wieder meine Tochter zum Rausgehen zu bewegen, ging nicht, Also ging ich wieder zur Theke, und bat erneut, diesmal eine Kollegin, mir die Wurst zu geben. Sie tat das, sagt mir aber unter Kopfschütteln, das sei alles "Erziehungssache". Ich daraufhin: "Ach wie, heißt das, ich erziehe meine Tochter nicht richtig?". Sie dann daraufhin: "Wissen sie was ich tun würde? Ich würde meiner Tochter die Hose runterziehen und ihr den Hintern versohlen, Und die ist schon 20! Das wird sonst immer schlimmer, das wird immer schlimmer". Ich stand dann da mit offener Kinnlade und dachte ich steh im Wald. Ich sehe nicht ein, daß ich sie jetzt mit "Hintern versohlen" dazu bringe, aus ihrer Trotzigkeit rauszukommen.Leider passiert mir das oft, daß mir oft erst später einfällt, was ich hätte sagen sollen. Ich war halt stinksauer und wollte den Laden so schnell wie möglich verlassen.
Eure Meinung: Darf man eine abgewogene, also dann von mir bezahlte Wurst nicht vorher essen? Ich meine klar, ich mach das nicht, aber wenn ein Kind unbedingt will? Hätt ich mich beschweren sollen beim Chef? Ich war schon so aufgebracht, ich wollte die Sache nicht noch mehr anheizen.

Beitrag von 1973sonja 21.03.11 - 14:06 Uhr

Hallo,

das ist ja eine unglaubliche Geschichte!
Die sollen sich mal nicht so anstellen, meine ich. Wenn die Wurst schon abgewogen ist, und Du sie bezahlst - warum sollst Du sie nicht öffnen und Deiner Tochter die Wurst geben? Bei der Reaktion der Verkäuferin hätte ich die Tüte vor ihren AUgen erst Recht geöffnet. Schließlich läßt Du Dein Geld da, und klauen tust Du die Wurst auch nicht.
Ich hätte der Verkäuferin meine Meinung gesagt, sowas würd ich mir nicht bieten lassen.

In unseren Supermärkten mit Fleischerei bekommt meine Tochter übrigens immer ein Würstchen umsonst in die Hand gedrückt, egal wie viel ich kaufe. So kenn ich es auch von früher.

Beim Chef hätt ich mich jetzt nicht beschwert, aber den Verkäuferinnen hätt ich schon ein paar Takte erzählt.

Laß es Dir nächstes Mal nicht gefallen ;-)

LG Sonja

Beitrag von agra 21.03.11 - 14:06 Uhr

waaaa...leute gibts.

wäre sicherlich auch perplex gewesen.und hinter her fällt einem dann immer die tollste antwort ein.

wenn wir würstchen kaufen gibts die auch gleich.
wenn die wurst abgewogen ist, zahlst du sie ja auch.ist doch an der Tüte quittiert.
versteh das problem der verkäuferin nicht.

selbst bei aldi, einegschweißte wurst öffne ich.wenn der kleien thetaer macht.und unsere kassiererin sagt nie was dazu.

ärgere dich nicht mehr...
aber gehst du das nächste mal wieder dort hin, würde ich glaub ich doch nochmal was sagen.

lg

Beitrag von miau2 21.03.11 - 14:06 Uhr

Hi,
in einem hat die Bedienung recht: es IST eine Sache der Erziehung. und wenn du immer so schön nachgibst und alle Hebel in Bewegung setzt dass deine Tochter ihren Willen auch bekommt wird sie natürlich auch in Zukunft darauf bestehen. Und auf anderen Dingen. Sie weiß ja genau, WIE sie es durchsetzt.

Der Weg, den die Dame vorgeschlagen hat ist natürlich ein absolutes No-go. Nur waren die Ansichten darüber früher ziemlich anders als sie es heute sind...dass es damals auch nicht richtiger war, darüber haben sich die Eltern damals keine Gedanken gemacht. Gerade aktuell in der Eltern steht, dass es z.B. in Frankreich nach wie vor ein legitimes Erziehungsmittel ist, Kinder zu schlagen - und steht wohl die Mehrheit der Eltern dahinter. Wir deutschen machen also mal wieder alles besser ;-), nur offenbar gibt es nach wie vor andere Meinungen dazu.

Hätte ich so ein Theater wie deine Tochter gemacht hätte ICH mir damals übrigens eine gefangen. Aber unter Garantie.

Wenn meine Kinder so ein Theater machen machen sie halt Theater, auch wenn es peinlich ist. Nein, sie werden natürlich nicht geschlagen, aber sie bekommen definitiv nicht ihren Willen nur, damit sie aufhören Theater zu machen.

Wie die rechtliche Seite aussieht bzgl. "Lebensmittel im Laden essen bevor sie bezahlt werden" - keine Ahnung...ich kann aber schon nachvollziehen, dass derartiges nicht gerne gesehen wird.

viele Grüße
Miau2

Beitrag von michi0512 21.03.11 - 14:19 Uhr

#pro danke für Deine Antwort - dann brauch ichs nicht tippen :-) Stimme Dir in allen Punkten zu.

Beitrag von e-behm 21.03.11 - 15:08 Uhr

Das sehe ich genauso......

wir sind konsequent aber ohne schläge, ja das geht auch.

Den kleinen jetzt den Willen geben und sich später wundern warum das Kind nicht hört. #schein

Das mit der Wurst ist echt albern du hast sie doch bezahlt. Oder es zumindestens vor. ;-)

Beitrag von monab1978 21.03.11 - 16:05 Uhr

Und WARUM genau soll as kind die Wurst nicht bekommen? Ist doch kein Akt! Nur damit du demKind zeigen kannst, dass du am längeren Hebel bist? Genau darum gehts doch beim trotzen, dass die Kleinen Wut haben darüber, dass sie noch klein sind, keine Entscheidungen treffen können. Und du würgst dann noch eine hinterher um dem Kind entgültig zu zeigen, dass seine Wünsche nicht wichtig sind. Und das alles weil du zu faul bist, ne Tüte aufzureissen.

Überleg mal wie du willst, dass dein Kind reagiert, wenn du es um etwas bittest. Willst du dann auch, dass das Kind Machtspielchen spielt? Oder soll es lieber tun was du sagst, weil es gelernt hat,d ass es was gutes ist, abderen Leuten zu helfen wenn sie was wollen....?
Mona

Beitrag von turtlebear 21.03.11 - 16:43 Uhr

Danke, genau meine Gedanken. Ich verstehe das mit den Konsequenzen, habe aber ein Problem damit, wenn es darum geht, wer am "längeren Hebel" sitzt, wie Du sagst.

Beitrag von guppy77 21.03.11 - 16:47 Uhr

sehe ich auch so.

wenn ich 3 würstchen kaufe und eine eh für sie bestimmt ist, warum sollte sie sie nicht sofort bekommen ? konsequent bin ich auch, aber man muss immer schauen das man nicht bei jedem pups nen drama draus macht. es geht doch echt nur um ne wurst die sie sich wünscht und mama erfüllt den wunsch :-).

gut..ich würde wenn meiner bockt dann sagen, er soll erstmal aufhören und wenn er sich beruhigt hat kann er seinen wunsch nochmal äüßern, aber ohne geschrei. einfach damit er lernt das er mit ruhigen äußern der wünsche weiter kommt. direkt beim rumgebocke die wurst geben um das er aufhört fänd ich auch eher unpassend.

Beitrag von nici-0911 22.03.11 - 14:31 Uhr

#pro
genauso seh und handhabe ich das auch!
Ich finds schrecklich wenn man den Kleinen immer demonstrieren muss,WER HIER DAS SAGEN HAT!!!
Find ich eine sch...Einstellung!:-[
Und dieser "tollen" Verkäuferin würd ich was erzählen.Weiß garnicht wie die dazu kommt einer Kundin sowas zu sagen.Die soll mal ihre Tipps schön für sich behalten.#aerger

Beitrag von dina131283 21.03.11 - 18:40 Uhr

Und warum sollte das Kind nicht bis draussen warten können? #kratz

Weil sonst seine Wünsche zu nichte gemacht werden? #gruebel #rofl

Ein Kind muss auch lernen was es heisst zu "warten" auf zB seine "Wünsche"!


Und Machtspielchen sind es in dem Sinne ja schon, wenn das Kind solange rum jault bis Muttern endlich nachgibt und die olle Tüte aufreißt!


Beitrag von monab1978 21.03.11 - 19:23 Uhr

Ja, das stimmt, hätte sie dem Kind gleich das Würstchen gegeben wär es auch kein Machtspeilchen geworden. Das Kind will das Würstchen, weil es lust drauf hat. Die Mutter gibt es ihm nicht, weil es beweisen will, dass das Kind nichts zu sagen hat. Wer hat nun angefangen mit MACHTspielchen?

Ich hoffe du musst deine Kinder später mal nicht ewig anbrüllen bis sie mal das machen was du sagst.Schöner wäre, wenn sie einfach gelernt hätten dass man kooperiert. Und das lernt man nicht, wenn es nur darum geht wer am längeren Hebel sitzt. Oft sind das nämlich die Kinder.

"Und warum sollte das Kind nicht bis draussen warten können?"

Warum sollte es, es ist doch NULL Problem, das Tütchen gleich aufzureissen. Ich hab schon oft ne Dose Cola während des einkaufens getrunken, weil ich total durst hatte...
Mona

Beitrag von koerci 21.03.11 - 19:40 Uhr

<<Die Mutter gibt es ihm nicht, weil es beweisen will, dass das Kind nichts zu sagen hat.>>

Es geht doch wohl eher darum, dass Dinge erstmal bezahlt werden müssen, bevor sie mir gehören und ich sie essen/trinken kann #gruebel

Beitrag von monab1978 22.03.11 - 05:27 Uhr

Ich weiss, dass das rechtlich so ist, aber ICH trinke manchmal auch im Laden schon mal was...ist kulanz der Läden.

Gerade im bescxhriebenen Beispiel wurde ja schon ein Stück Wurst abgeschnitten, damit kann die Mutter also nicht argumentieren...

Beitrag von 98honolulu 22.03.11 - 07:41 Uhr

Aber darum ging es doch gar nicht...
So wie ich es verstanden habe, bekommt das Kind ab und an an der Theke ein Stück Wurst von der zu kaufenden abgeschnitten, damit es sie essen kann. Dieses Mal eben nicht. Ich finde, ein Kind mit 3 kann verstehen, dass diese Verkäuferin das eben nicht möchte und es die Wurst erst nach dem Bezahlen bekommen kann. Ich hätte an Stelle der Mutter gesagt, dass es mir leid tut, dass es jetzt doch keine Wurst bekommen hat, es aber umso schöner ist, sie gleich nach dem Bezahlen zu essen. Solch ein Fass würde ich mir gar nicht öffnen...
Und wenn das Kind dann brüllt, dann ist das eben so und nach dem Bezahlen, wenn es sich beruhigt hat, würde ich ihm nochmal in Ruhe erklären, warum die Situation eben blöd war und dass ich verstehe, dass es sauer war, aber manche Dinge eben nicht gehen. Eine 3jährige versteht das.

LG

Beitrag von monab1978 22.03.11 - 09:39 Uhr

"Widerwillig gab sie also meiner Kleinen ein Stück."

doch doch, die kleine hat ein Stück bekommen. Das Fehlverhalten liegt sicher nicht beim Kind, man muss daher auch dieses nicht kleinmachen oder "brüllen lassen". Es hat sich nichts zu schulden kommen lassen ausser "lust auf ne Wurst" zu haben.

Wir hatten in dem Bereich aber nun schon öfter Divergenzen, da lässt sich nichts machen...

Beitrag von kleinemiggi 22.03.11 - 10:06 Uhr

Nein, das Fehlverhalten lag eigentlich bei der Mutter selbst. Weil sie ja damit angefangen hat. Und ich glaube nicht,dass eine 3-Jährige versteht, dass die Verkäuferin nicht möchte, dass sie Wurst bekommt.

Die Kleine möchte ja auch nicht warten. Und das widerrum will die Verkäuferin nicht verstehen.

Als Mutter hätte ich der Verkäuferin gesagt, sie soll der Kleinen die Wurst geben und fertig. Auch wenn es nicht rechtens ist...
Man muss seinem Kind nur erklären,dass es nicht immer so sein kann. Dass es Ausnahmen gibt. Dass man sich nicht im Supermarkt bedienen darf, wie man will.

Das nächste Mal nimmst du deiner Tochter was mit und gut ist.
Und ja, es gibt Situationen, wo ein Kind trotzig wird, aber da muss man dann durch. Und was andere Leute in diesem Moment denken, wäre mir egal. Jeder sollte auf sich selbst achten und wer ein bisschen Ahnung von Kindern hat, der weiß, dass solche Situationen dazu gehören!

Beitrag von 98honolulu 22.03.11 - 11:29 Uhr

Ach so, das hab ich irgendwie nicht mitbekommen, dass sie ein Stück bekommen hatte. Dann hätte die Sache doch eigentlich gut sein müssen #kratz
Ich kann nur von unserem Sohn sprechen, er würde definitiv nicht brüllen, denn er kennt es nicht anders: ab und an gibt es was und manchmal eben nicht. Wenn er nichts bekommt und er danach fragt, dann sage ich ihm, dass es heute nicht gibt, sondern beim nächsten Mal und dass er sich an der Kasse was mitnehmen darf oder wir gleich noch ein Brötchen kaufen. Aber wenn mein Kind brüllen würde, nur weil es mal was nicht gibt, dann ist meine Devise schon, dem nicht immer nachzugeben, denn er soll seine Wünsche nicht mit Brüllen durchsetzen. Ich mache ihn damit auch nicht klein, denn ich sage ihm, dass ich seinen Ärger verstehe, es aber eben nicht immer nach seinem Willen geht.

LG

Beitrag von koerci 22.03.11 - 13:35 Uhr

Na ja, wenn du das auch so machst, ist deine Meinung ja sowieso ne andre als meine. Meine Tochter bekam von Anfang an erklärt, dass man erst bezahlt bevor man essen oder trinken darf. Egal ob der jeweilige Laden da was dagegen hat oder nicht. Ich finde, das gehört sich einfach so.

Beitrag von dina131283 22.03.11 - 09:38 Uhr

"die Mutter" gibt es dem Kind nicht weil es eben nicht erlaubt ist und sich auch nicht gehört etwas im Laden direkt zu essen! Das hat nichts damit zu tun um zu zeigen wer am längeren Hebel sitzt!
Das hat damit zu tun, das die meisten Mütter schon Wert darauf legen, gleich die besten Verhaltensregeln aufzuzeigen/beizubringen!
Und auch Kinder müssen lernen zu warten!

"Ich hoffe du musst deine Kinder später mal nicht ewig anbrüllen bis sie mal das machen was du sagst.Schöner wäre, wenn sie einfach gelernt hätten dass man kooperiert. "

Ich habe bereits 2 Kinder. Die älteste ist 5! Und sie kann sehr wohl kooperieren!
Und ich muss sie auch nicht anbrüllen #augen


Zuhause gestaltet sich das sicher etwas anders. Wenn meine Kinder etwas essen wollen, bekommen sie das auch!
Aber im Laden gibt es bei uns keine Sachen die noch nicht bezahlt sind.

Beitrag von elistra 21.03.11 - 20:24 Uhr

naja im ursprungsposting war es aber anders.

das kind sagte es wolle die ganze wurst, die mutter willigt ein, aber die verkäuferin verpackt die wurst einfach, ohne sie an das kind weiter zu reichen.

die frage ist, doch wo spielt sich da das machtspielchen ab. nicht zwischen kind und mutter sondern zwischen verkäuferin und mutter. denn die verkäuferin verweigert ja dem kind die wurst. nicht die mutter.

und das das kind dann jammert/weint/trotzt, weil es die zugesagte wurst nicht bekommt (schließlich hat die mutter ja zugestimmt, das das kind die wurst bekommt, aber die verkäuferin hat es verhindert) ist doch völlig normal. warum soll man dem kind dann nachträglich die wurst verweigern?

dann hätte man vor anfang an nein sagen müssen, also als das kind nach der ganzen wurst gefragt hat, hätte man ja sagen können, nein das kostet geld und wir haben die noch nicht bezahlt. die wurst gehört uns erst, wenn wir sie bezahlt haben und auch dann erst können wir sie essen. oder ähnliches. aber das ist ja nicht passiert.

Beitrag von turtlebear 21.03.11 - 22:01 Uhr

danke für Dein Antwort:-) aber doch, es ist schon passiert. Ich hab meiner Tochter erklärt, daß wir bis zur Kasse warten und auch das die Verkäuferin das nichtwill, aber das war so ein Gezeter, ich hab dann nachgegeben. Ich hab das nicht alles reingeschrieben ins Ursprungsposting.

Beitrag von widowwadman 21.03.11 - 19:47 Uhr

Das sind doch keine Machtspielchen sondern grundsaetzliche Erziehung. Wenn man seinem Kind alles gibt sobald es schreit ist doch klar dass es ueberhaupt keine grundsaetzlichen Benehmensregeln lernt. Und Sachen die einem nicht gehoeren (weil nicht bezahlt) verzehren ist nun mal schlechtes Benehmen und nichts anderes.

Und spaeter ist das Geheule gross weil das Kind nur macht was es will. Grenzen kennt es ja nicht weil Mama immer nachgibt.

(Ich wuerd meine Tochter auch nie schlagen, aber ich ignorier sie in dem Fall und lass sie schreien)

Beitrag von monab1978 22.03.11 - 05:35 Uhr

Ich finde sie hätte die Wurst geben müssen BEVOR das Kind schreit. Warum muss man für etwas zu essen als Kind erst schreien?

Gerade im aktuellen Beispiel lässt sich das "man isst im Laden nicht" gar nicht verargumentieren. Schon mehrmals hat das Kind dort an der Wursttheke was bekommen. Zuletzt sogar unmittelbar vor der Aktion. Das ist einfach kein Argument mehr, es ist schon immer so.

"Und spaeter ist das Geheule gross weil das Kind nur macht was es will. Grenzen kennt es ja nicht weil Mama immer nachgibt. "

Ich kenne diese Meinung und ich kenne auch das Menschenbild das dahinter steckt. Ich bin anderer Meinung und habe auch eine andere EWinstellung zur Welt. In meinem Glauben lernen Kinder vom ewigen Grenzen setzen nur um des Grenzen setzens Willen nur, dass wer die Macht hat die Bedürfnisse anderer willkürlich einschränken darf. Wenn ein Kind sieht, dass wir alles mögliche tun um seine Bedürfnisse zu achten, LERNT es das von uns uns wird es eines Tages auch tun. GERNE.

Der einzige Grund dem Kind die Wurst zu verbieten wäre,m wenn es mir persönlich sehr unangenehm wäre dies zu tun, ich selber sowas NIE NIE tun würde (für mich) und es auch noch nie was im Laden bekommen hätte.

Wie gesagt, für mich reiss ich auch mal ne Packung auf oder ein Getränk. Das Kind hat dort öfter schon was bekommen und für mich wäre es NULL peinlich. Warum also nicht?

Die Sache künstlich grösser machen als sie ist, nur damit ich schön mal wieder eine von diesen tollen Grenzen setzen kann, damit mein Kind später keine 3 Gesichtspiercings hat und "anständig " wird das sehe ich nicht....

Beitrag von 1familie 21.03.11 - 19:57 Uhr

Hallo,

meine Kinder (7 und 2 Jahre ) wissen, das man erst bezahlen muss, bevor man das gewünschte Essen darf/kann.

es gibt eben gewisse Regeln, die eingehalten werden sollten - so einfach. Das hat nichts mit längerem Hebel zu tun.

Gruß