Klassenarbeit falsch bewertet - bitte auch Lehrer

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Beitrag von kat30 21.03.11 - 14:21 Uhr

Hallo,

wie ist das eigentlich, wenn eine Aufgabe vom Lehrer falsch bewertet wurde? D. h. meine Tochter hat die Aufgabe richtig beanwortet (eindeutig) - die Aufgabe wurde jedoch als falsch bewertet und vom Lehrer auch falsch berichtigt. Die Kinder, die die Aufgabe gelöst haben, wie der Lehrer, haben die volle Punktzahl.

Wenn ich das jetzt beanstande, wird dann nur die Arbeit meiner Tochter korrigiert ( zum Positiven hin) oder werden auch alle anderen Arbeiten schlechter?

Kat

Beitrag von grizu99 21.03.11 - 14:27 Uhr

Soweit ich weiß, dürfen Klassenarbeiten im nachhinein nicht verschlechtert werden!

Beitrag von rienchen77 21.03.11 - 14:28 Uhr

gib deiner Tochter einen Brief mit zur Schule wo du um Klärung bittest oder warte bis zum nächsten Elternsprechtag...

Beitrag von lady_chainsaw 21.03.11 - 14:28 Uhr

Hallo Kat,

grundsätzlich werden die Arbeiten der anderen Kinder bestimmt nicht schlechter bewertet - denn die Aufgabe war ja bei denen richtig.

Bei Deiner Tochter allerdings.... ging es um die richtige Lösung oder um den richtigen Lösungsweg? Wenn Deine Tochter nämlich einen anderen Lösungsweg genommen hat, als der Lehrer gefordert hat, dann ist die Aufgabe nicht richtig gelöst worden - und wird damit halt als "falsch" bewertet.

Meine Tochter z.B. hat auch schon mal ein paar Punkte lassen müssen, weil sie halt nicht den geforderten Lösungsweg benutzt hat (die Aufgabe ließ sich halt auch anders lösen).

Gruß

Karen

Beitrag von delfinchen 21.03.11 - 14:29 Uhr

Hallo,

normalerweise deine Tochter zum Besseren hin, den anderen kindern pasiert nichts.

Bist du ganz sicher, dass es falsch bewertet wurde? In welchem Fach war es denn?

LG,
delfinchen

Beitrag von kat30 21.03.11 - 14:49 Uhr

Hallo,

ja es ist eindeutig. In Deutsch sollten Sätze aus einem Text in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Ist mit den Zeilennummern vor dem Text ganz klar nachweisbar.

Zwei ihrer Freundinnen haben eine andere Reihenfolge, die zwar auch Sinn ergibt, aber nicht den wortwörtlich angegebenen Sätzen im Text entspricht.
Dafür gab es die volle Punktzahl...


Kat

Beitrag von delfinchen 21.03.11 - 14:55 Uhr

dann erklär deiner tochter, warum ihre lösung richtig ist und sag ihr, sie soll das dem lehrer so weitergeben.
sollte sich demnach der lehrer getäuscht haben, wird er die lösung deiner tochter anerkennen, ihr die punkte geben nd gut ist. die anderen kinder haben dann halt glück gehabt.
im nachhinein eine arbeit "schlechter machen" darf man nicht (es sei denn, man hat sich bei den punkten verzählt, soweit ich weiß).

lg

Beitrag von bezzi 21.03.11 - 16:23 Uhr

Das klingt für mich merkwürdig.

Die Lehrerin hat die falsche Lösung, mehrere Kinder haben zufällig die gleiche falsche Lösung...#kratz

Vielleicht liegt da doch einfach nur ein Missverständnis vor.

Beitrag von redhex 21.03.11 - 17:19 Uhr

Hallo!

Geht es um einen Text aus einem Buch oder von einem Aufgabenblatt?

Wenn es aus einem Buch ist, könnte es sein, dass es eine ältere Version ist? Und die Klassenkameraden irgendwie eine neuere Version haben? Oder einfach umgekehrt?

Ich würde der Lehrerin einen Brief schreiben und dem Kind morgen mitgeben!

LG redhex

Beitrag von kati543 22.03.11 - 14:17 Uhr

Hat deine Tochter vielleicht die Aufgabenstellung falsch verstanden?
Es ist schon komisch, wenn der Lehrer etwas falsch korrigiert, aber parallel bei anderen einen Fehler als richtig korrigiert.

Beitrag von luka22 21.03.11 - 15:56 Uhr

Nein, arbeiten dürfen im Nachhinein nicht schlecher bewertet werden. Deine Tocher hat aber recht auf Verbesserung.

So steht es zumindest im Schulgesetz für Baden-Württemberg und das sagt einem auch der gesunde Menschen/Lehrerverstand.

Grüße
Luka

Beitrag von bezzi 21.03.11 - 16:13 Uhr

Ich hatte das vor 3 Monaten mal in Mathe.
Eine Aufgabe völlig korrekt gelöst, leider nur halbe Punktzahl.
Mein Sohn hat mich gefagt was falsch war, ich konnte es ihm nicht erklären. Es änderte nichts an der Note, aber ich wollte es verstehen.
Meine Frau wollte erst am Morgen mit in die Schule, um das mit der Lehrerin zu klären, ich habe abgeraten und der Lehrerin einen kurzen Brief geschrieben, mit der Bitte um Erläuterung.
Brief ins Hausaufgabenheft gelegt.
Mittags dann mit der Antwort zurückerhalten.

Die Lehrerin hatte vergessen, in die Aufgabe zu schreiben, dass die Lösung nicht nur errechnet, sondern auch schriftlich ausformuliert werden muss. Das hätte sie mehrfach gesagt. Mein Sohn hat das nicht mitbekommen, sagt er.

Mein Tipp: mache es schriftlich.


Beitrag von shorty23 21.03.11 - 18:12 Uhr

Hallo,

also ich würde dem Lehrer die Klassenarbeit mit einem höftlich formulierten Brief mitgeben. Ansonsten kannst du dir auch einen Termin geben lassen und das mit ihm besprechen. Die anderen Kinder hätten dann einfach Glück gehabt wegen der Punnkte, ihnen kann man nichts mehr "wegnehmen", nur Punkte dazu. Habe mich auch schon ab und an verrechnet (also zu viel Punkte), das war dann eben Glück für die Schüler!

LG

Beitrag von kat30 22.03.11 - 16:57 Uhr

... ich hab die Lehrerin angesprochen - die fehlenden Punkte sind jetzt kommentarlos dazu gekommen...

Kat