Nachbarskind raubt uns den Schlaf. FrustSiLoPo

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Beitrag von haferflocke 21.03.11 - 14:53 Uhr

Hallo zusammen!

Vorweg gesagt: unser Haus ist extremst hellhörig. Wenn man Pech hat, hört man auch mal den Nachbarn ko... #schock

Aber unser "Problem" ist das Nachbarsmädchen unter uns. Sie ist 4 Wochen älter als unsere Maus (10,5Monate) und von Anfang an schreit sie sich die Seele aus dem Leib. Tagsüber ist mir das egal - aber Nachts wirds zur Zeit immer länger und schlimmer. Ich liege generell jede Nacht wach davon. Mein Kind wird auch schon ab und an wach. #gaehn

Es geht nicht um ein kurzes Schreien - das kann schonmal 30 Minuten dauern. Ach ja - und wir haben die Fenster zu - denn mit offenem Fenster ist es noch schlimmer.
Aber ich will ja im Sommer oder jetzt wo es schön wird die Fenster offen lassen, auch bei meiner Maus. Die Kinderzimmer liegen allerdings übereinander, sodaß ich etwas um ihre Nachtruhe besorgt bin.
Wir haben das Glück, dass sie seit einigen Wochen eigentlich durchschläft, es sei denn sie wird geweckt.

Ich weiß nicht was da unten los ist. Die Kleine ist sonst wenn wir sie treffen ein eher stilles Mädchen.

Ich weiß nicht ob ich meine Nachbarin darauf ansprechen soll. Ich kann mir schon vorstellen, dass die zwei es auch nicht prickelnd finden jede Nacht ein brüllendes Baby zu haben. Und wenn dann noch die Nachbarn kommen und sich "beschweren" :-(
Blöde Situation!!!

Was meint Ihr? Wie würdet Ihr reagieren?
#sorry für das lange SiLoPo

LG haferflocke

Beitrag von mireille-0103- 21.03.11 - 14:59 Uhr

Ich weiß genau was du meinst #schmoll
Wir wohnen auch in einem sehr hellhörigen Haus. Bei uns ist es aber eher morgens das Problem :-[
Wenn ich Svea nach ihrem Frühstück noch mal eine Stunde hinleg, sind die Kinder von gegenüber am Gehen und die schreien jeden morgen #aerger
Es ist immer das Gleiche und die Mutter versucht nicht mal sie zu ermahnen oder so. Irgendwann reiß ich die Tür auf und mach das echt selbst!!!:-[

Beitrag von ca2005 21.03.11 - 15:02 Uhr

Hallo,
Ich würde es nicht ansprechen. Ausser ihr habt ein freundschaftliches Verhältnis bei dem man auch solche Probleme bespricht...ansonsten würdest du sie warhscheinlich noch mehr stressen (brüllendes Baby und das Wissen dass es die Nachbarn stört).
Ad deiner Tochter - sie ist das brüllen ja von anfang an gewöhnt. und ich bin draufgekommen dass geräusche (mögen sie noch so laut sein) die die kinder kennen nichts ausmachen. Sprich - wenn sie wach wird ist sie wahrscheinlich von etwas anderem wach geworden...
glg

Beitrag von haferflocke 21.03.11 - 15:06 Uhr

Das ist auch mein Gedanke - dass die zwei dann noch mehr unter Druck stehen wenn ich es anspreche. Wir kennen uns auch flüchtig und deshalb will ich da keine Welle machen.

Fakt ist - meine Kleine wird vom Geschrei wach. Irgendwie erschrickt sie sich dabei - denn sie fängt dann selbst an zu heulen, was sie beim normalen wachwerden Nachts nicht macht.

Na ja - wir hoffen einfach auf ein baldiges Ende der nächtlichen Schreiattacken.

Danke Dir für Deine Antwort.
LG

Beitrag von mireille-0103- 21.03.11 - 15:06 Uhr

Sorry, aber das ist Qutasch! Es gibt sehr wohl Babys denen auch mal Lärm was ausmacht.
Bei uns im Haus kam es schon zweimal vor, dass irgendwelche Teenies den Hausgang runterdetrampelt sind und beide Male ist Svea total erschrocken und hat übelst los gebrüllt und das obwohl sie bereits in ihrer Tiefschlafphase war!

Beitrag von ca2005 21.03.11 - 18:53 Uhr

sie ist wohl kaum das Runtertrampel gewohnt, oder? Das sind plötzliche und unbekannte geräusche...aber von einer (in der nacht weil sonst alles still ist) lauten klospülung werden sie meist nicht wach. (als bsp). das sind meine erfahrungen und die meiner bekannten.

Beitrag von mireille-0103- 21.03.11 - 20:42 Uhr

ja natürlich, aber ein einfach mal los brüllendes Kind ist ja auch nicht unbedingt was Gewöhnliches und man weiß ja auch gar nicht wie andere Babys das Schreien interpretieren.
Svea weint jedesmal mit wenn ein anderes Kind weint.

Beitrag von hardcorezicke 21.03.11 - 15:26 Uhr

Hallo

auch wenn du deine nachbarin ansprechen würdest, kannst du nicht viel ändern.. ich verstehe dich... meine motte ist 10 monate und wird nachts auch wach und weint jeden abend... ich tu alles mögliche um sie schnell zu beruhigen.. heute morgen hatte sie z.b von 5.30 extreme schreianfälle und ich konnte nichts dagegen tun.

LG

Beitrag von maerzschnecke 21.03.11 - 15:33 Uhr

Ich kann Dich ja einerseits verstehen, dass Dich das Schreien stört. Andererseits wird es für die Eltern des Schreikindes auch belastend genug sein.

Und ehrlich: meine Kleine hat die letzten Abende auch immer mal wieder geschrien und durchaus auch mal 30 Minuten. Es wäre mir außerordentlich peinlich, wenn mich Nachbarn darauf ansprechen würden #schmoll.

Wenn Du es ansprechen willst, dann möglichst verständnisvoll und einfühlsam, ohne Vorwürfe zu machen. Z. B. könntest Du sagen, dass Ihr die Kleine ab und zu schreien hört abends oder nachts und dass Du als Mutter gut mitfühlen kannst, dass es den Eltern sicher nahe geht, wenn das Kind so weint.

Beitrag von haferflocke 21.03.11 - 16:47 Uhr

das posting an sich soll schon kein vorwurf sein. ich wollte mich ja nur austauschen.
und den eltern würde ich (wenn ich es ansprechen würde, was ich nicht tun werde) selbstverständlich keine vorwürfe machen.
wir sitzen ja alle im selben boot.

es ist wie oben steht ein SiLoPo. austauschen, meinungen hören, etwas mitgefühl :-p (was die eltern definitiv mehr bräuchten und meines auch haben)

LG

Beitrag von lumidi 21.03.11 - 15:35 Uhr

Hallo,

was sollen denn die Eltern nachts machen, wenn sich das Mädchen nicht beruhigen lässt?

Versetze dich doch mal in deren Lage. Würdest du dich nicht auch ärgern, wenn deine Nachbarin sich "beschwert"?

Ich würde einfach mal fragen, ob bei dem Mädchen alles ok ist. Vielleicht hilft es der Mutter sich mit dir auszutauschen und du kannst ihr dann Tipps geben.

Unsere Nachbarn fragen auch immer was den los ist/war, wenn unser Spatz nachts geweint hat. Manchmal gibt es auch nen Tipp, der sehr nützlich ist. Aber meistens kommt dann "Ja, dass kennen wir. War bei uns auch."

LG

Lumidi

Beitrag von haferflocke 21.03.11 - 16:43 Uhr

ich will mich ja gar nicht beschweren. kenne es doch selbst. hab doch kein kind, das nie heult oder schreit #schein

und natürlich kann ich mich auch in die lage der eltern versetzen. hab weiß gott genug schreinächte hinter mir.
es ist halt einfach nur so, dass die kleine sich die seele aus dem leib brüllt. das kenne ich so halt nicht. nicht in der form und intensität. klar ist jedes kind anders, aber für mich ist das halt schon sehr verstörend nacht für nacht ein kind zu hören, dass vor lauter schreien für nichts mehr empfänglich ist.

"was sollen denn die Eltern nachts machen, wenn sich das Mädchen nicht beruhigen lässt?"
gibt es das wirklich? vielleicht hört sich das naiv an - aber ich kenne sowas einfach nicht, dass ich mein kind nicht beruhigen könnte.

LG

Beitrag von a.m.b.e.r 21.03.11 - 20:09 Uhr

Hallo,

ja, das gibt es.

Meine Tochter hat sich immer in Rage geschrien und wenn wir nicht sofort bei ihr am Bett waren, hat sie sich dermaßen reingesteigert, dass man meist eine Stunde gebraucht hat, um sie einfach nur zu beruhigen. Manchmal halfen auch Rescue-Tropfen. Es gibt solche Kinder... Da kann man wirklich nichts tun und ändern, sondern einfach nur aushalten.

Dabei muss das Kind nicht mal Schmerzen haben oder so. Es reicht ja, dass sie was Seltsames träumen, den Tag verarbeiten, dass Zähnchen sich anbahnen, hier und da mal Pupse sie quälen.

Meine Tochter ist so eine, die entweder lieb ist oder sich die Seele aus dem Leib schreit. Der Kinderarzt sagt, dass das Charaktersache ist. Manche sind halt so.

Die Zeit wird es richten. :)

LG

Beitrag von lumidi 22.03.11 - 09:22 Uhr

Ja, unser Kleiner hat solche Phasen auch. Meistens tagsüber, auch auch öfter spät abends oder auch nachts. Dann schreit er auch auf dem Arm. Das dauert dann auch etwas bis er sich wieder beruhigt.

Einmal musste ich ihn sogar anschreien, da er sich so reingesteigert hat. Aber danach war er sofort ruhig und hat sich an mich gekuschelt. Mir tat es danach aber richtig Leid. Aber es hatte geholfen.

Beitrag von forfour 21.03.11 - 20:11 Uhr

Hallo haferflocke,

ja aber sicher ansprechen, freundlich aber doch Hilfe anbietend.

Ich hatte ein Schreikind, mein Kleiner hat um halb Zehn Abends begonnen zu brüllen und nachts gegen zwei, halb drei wieder aufgehört, dann schlief er endlich ein. Meine einzige Rettung war der Osteopath. Die Zeit bis der richtig helfen konnte haben mein Mann und ich abwechselnd wachend mit dem Brülli verbracht.
Vielleicht ist deine Nachbarin froh wenn ihr mal jemand hilft, wenn ihr Euch unterhaltet fällt Euch vielleicht was ein was sie mal probieren könnte.
Solange du ihr keine Vorwürfe machst werdet ihr bestimmt zueinander kommen.

VG forfour