Mütter hier die nur ganz kurz gestillt haben?

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Beitrag von tina681 21.03.11 - 15:10 Uhr

Hallo!
Mein 2. Sohn ist erst 16 Tage alt und ich denke schon übers abstillen nach.
Irgendwie ist das nicht mein Ding. Zum einen fühl ich mich sooo eingeschränkt, da ich nur zu Hause stille (kann es in der öffentlichkeit oder bei anderen nicht) und zum anderen hab ich schmerzen beim stillen und es dauert ewig.
Ich habe das Gefühl, dass ich meinen "Großen" total vernachlässige und den ganzen Tag nichts anderes tue außer stillen.

Auf der anderen Seite hatte ich mir vorgenommen es diesmal länger durchzuhalten. Der große wurde auch nur 3 Wochen voll gestillt und dann nur noch Nachts.
Hab irgendwie ein schlechtes Gewissen, wenn ich jetzt schon aufhöre.
Hab mich damals aber nach dem abstillen erleichtert gefühlt und irgendwie viel ein Druck von mir ab.

Bin so im Zwiespalt und weiß nicht was ich machen soll.

Ging es jemanden ähnlich?
Wie habt ihr euch entschieden und warum?

Würd mich über Antworten freuen!

LG, Tina

Beitrag von kleinemiggi 21.03.11 - 15:14 Uhr

Hallo,

ich habe nur 8 Wochen gestillt. Leider.... Hätte es gern länger gemacht.

Ich denke, du solltest dir vielleicht eine gute Stillberaterin suchen. Und dir noch ein bisschen Zeit geben, damit sich alles einpendelt.
Und zum stillen in der Öffentlichkeit. Da kann man sich gut schützen, dass keiner etwas sieht und bei Freunden kann man darum bitten, in einen anderen raum zu gehen.

Ich glaube, du setzt dich sehr unter Druck. Mit dem stillen geht es oft schneller und leichter.

Auch wenn ich sage, dass man nicht unbedingt stillen muss und Mütter respektiere, die sich dagegen entscheiden, würde ich noch etwas warten.

#liebdrueck

Beitrag von mama-von-marie 21.03.11 - 15:17 Uhr

Hab nach 3 Wochen abgestillt, und würde es wieder so machen.
Ich würde nie, nie, niemals in der Öffentlichkeit stillen!

Meine Tochter nahm sofort die Flasche & beim Abstillen hatte ich dank
Unmengen Salbeitee keine Probleme!

Aber das muss jeder selbst entscheiden.

LG

Beitrag von lauramarei 21.03.11 - 15:20 Uhr

Wieso würdest du nie, nie, niemals in der Öffentlichkeit stillen?#kratz Was passiert dann?

Beitrag von mama-von-marie 21.03.11 - 15:24 Uhr

Das ist was ganz Natürliches...ich weiß...#bla

Trotzdem würde ICH mich nicht in irgendwelchen Einkaufscentern etc.
entblößen. Auch nicht mit irgendwelchen Tüchern vor der Brust.

Für mich ist die Flasche zu geben viel angenehmer. ´

Beitrag von miau78 21.03.11 - 15:33 Uhr

Das sehe ich auch so.

Beitrag von kleinemiggi 21.03.11 - 15:21 Uhr

Was ist an stillen in der Öffentlichkeit verwerflich?
Ich war letztens mit einer Freundin im einkaufszentrum. Ihre Maus kam im Dezember zur Welt und sie hat die Kleine auch in der Oase gestillt.
Es sah so aus, als hätte sie die Kleine auf dem Arm.
Es ist doch nicht so "Brust raus und los"....

Man kann auch übertreiben und dadurch verunsicherst du nur noch mehr!
Denn du bist eine von denen, die blöd gucken.Sorry, aber kann ich nciht nachvollziehen!

Beitrag von mama-von-marie 21.03.11 - 15:25 Uhr

Dich würde es stören wenn ich blöd schaue?? Die Blicke von Männern
sind Dir dabei angenehmer??

Beitrag von wir3inrom 21.03.11 - 15:49 Uhr

Ich stille viel in der Öffentlichkeit und eines kann ich mit Bestimmtheit sagen:
Es sind eher die Frauen, die einen Blick werfen.
Die Männer sehen meist betreten weg, weil sie mit der Situation nicht so umgehen können. Mir hat noch kein(!!) Mann auf die Brust (die man eh nicht sieht, weil das Kind davorhängt) gestarrt und sabberige Mundwinkel oder Glotzaugen bekommen.

Weißt, man kann sich auch Sachen einreden.
Ich gehe davon aus, dass du auch nicht im Bikini an den Strand gehst, oder? #cool

Beitrag von mama-von-marie 21.03.11 - 15:56 Uhr

Du vergleichst Bikini am STRAND mit einer entblößten Brust im Einkaufscenter??
Das ist ein Rießenunterschied.

Aber schön, dass Du so gerne stillst.

Beitrag von wir3inrom 21.03.11 - 16:07 Uhr

Nochmal, zum langsam mitlesen:
Man packt sich doch nicht die gesamte Brust aus der Bluse!!
Das Areal, das freigelegt werden muss, sind etwa 9cm², da reicht es, 2 Knöpfe zu öffnen und die Bluse etwas zur Seite zu schieben.

Ich hab übrigens meinen Großen auch nur 7 Wochen gestillt.
Und 3,5 Jahre lang gesagt, dass doch das Flasche geben viel toller und praktischer ist. Und dass Stillen doch eh überbewertet wird.

Das Gleiche würde ich vermutlich immer noch sagen, wenn ich auch meine Kleine nur ein paar Wochen gestillt hätte. Denn die ersten 9-11 Wochen Stillen machen KEINEN Spass. Erst danach wird es schön.
Das ist wie beim Orgasmus. Es dauert, bis er kommt. Aber wenn er dann da ist, ist es toll!

Am Strand ist übrigens von meinem Körper, wenn er in einem Bikini steckt, das Hundertfache an entblößter Haut zu sehen, als im Einkaufszentrum. ;-)

Beitrag von goldengirl2009 21.03.11 - 16:20 Uhr

Hallo,

ich kann Dir zustimmen,dass meist Frauen schauen.
Männer schauen zu 99 % nicht.

Gruß

Beitrag von kleinemiggi 21.03.11 - 16:10 Uhr

Das habe ich doch gar nicht gesagt!Was ein Blödsinn... Als wenn man stillt, damit andere einen anschauen...

Ich habe jetzt schon mehrfach gesagt, dass es viele Möglichkeiten gibt, das stillen auch in der Öffentlichkeit privat zu lassen. Es gibt Tücher, oder auch spezielle Umhänge damit keiner was sieht. Und bei Freunden kann man sich stets zurückziehen.

Man kann es aber auch so verstehen,wie man es gerade will.
Ich habe nie gesagt, dass ich es gut finde, wenn man mit freier Brust wo sitzt. Ich habe selbst immer darauf geachtet, dass man nichts sieht. Und auch bei großér Brust ist das möglich.

Ich habe aber auch gesagt, dass es wichtig ist, dass man es will. Ich wollte gerne, konnte aber nicht. Und akzeptiere die, die es nicht wollen. Klar, Flaschen geben ist einfacher, aber mit ein bisschen Übung wird auch das Stillen leicht!

Und wenn die TE ein schlechtes Gefühl und nicht glücklich ist, dann soll sie abstillen. Wo ist das Problem? Habe ich auch gemacht. Ohne Medikamente.

Beitrag von tenrebo 21.03.11 - 15:59 Uhr

Ich habe eine sehr große Brust momentan (mein Kleiner ist 17 Tage jung) und bei mir heißt es durchaus "Brust raus und los". Unauffällig stillen ist bei mir nicht, oder ich hab's noch nicht raus. Ich hätte momentan auch Probleme, in der Öffentlichkeit zu stillen und bei Freunden an der Kaffeetafel würde ich das auch nicht machen.

Ich stille auf jeden Fall weiter, weil es gut klappt und es dem Kleinen offensichtlich auch gut gefällt. Kann aber die Gedanken der Threaderöffnerin auch verstehen (ich hatte zwischendurch auch solche Phasen) und finde, das sollte sich wirklich jeder selbst gut überlegen und dann entscheiden.

LG

Beitrag von kleinemiggi 21.03.11 - 16:23 Uhr

Es gibt spezielle Umhänge, die um die Schulter kommen.
Hast du es schon mal damit probiert? Schaut aus wie ein Sonnensegel. Und macht es für Frauen mit großer Brust einfacher.

Beitrag von goldengirl2009 21.03.11 - 16:28 Uhr

Hu Hu,

schau mal ob das nicht etwas für Dich wäre ?:

http://www.baby-markt.de/Babytextil-Umstandsmode/Umstandsmode/Still-Bekleidung/LAESSIG-All-Over-Tuch-Still-Stola-black.html?listtype=search&searchparam=Stillstola

Wenn ich wusste wir sind unterwegs habe ich ein entsprechendes Oberteil angezogen.
Es gibt z.B. bei Vertbaudet.de sehr schöne Stillshirts womit sehr diskret stillen kann.

Gruß

Beitrag von tenrebo 21.03.11 - 17:52 Uhr

Hallo,

ich hab schon spezielle Stillshirts, aber beim an- und abdocken muss ich schon noch die Brust rausholen und auch mit der Hand stützen. Da ich aber erst seit zwei Wochen stille, fehlen mir vielleicht auch einfach noch die Übung und Routine. Vielleicht legen sich auch die Hemmungen mit der Zeit. Das ist für mich kein Grund, nicht zu stillen, ich kann mir im Moment aber auch nicht vorstellen, über Jahre hinweg weiter zu stillen.

LG!

Beitrag von miau78 21.03.11 - 15:28 Uhr

Hi Du,

ich habe auch nur 5 Wochen gestillt, weil ich die selben Gedanken/Gefühle hatte wie Du und ich würde es wieder tun. Man sollte nicht unglücklich dabei sein.


LG, Miau

Beitrag von mama-von-marie 21.03.11 - 15:29 Uhr

#pro

Beitrag von fairy74 21.03.11 - 15:46 Uhr

#winke

eigentlich wollte ich gerne Stillen, hab dann aber zufüttern müssen, weil die Maus einfach nicht genug zugenommen hat.

Das Zufüttern wurde immer mehr, das Stillen immer weniger. Nun sind wir ganz bei der Flasche angekommen.

Meinem Kind geht's gut damit und ich fühhle mich ehrlich gesagt sehr befreit.

Beitrag von monab1978 21.03.11 - 15:48 Uhr

Hi

ich hab das erste Kind 14 Monate gestillt, das zweite nur 8 Wochen (wegen Medikamenten, die in die Milch übergehen)

Mein erster Sohn war bis zum Abstillen NIE krank, der zweite schon (ja, das kann auch daran liegen, dass er eben der 2. ist. Muss aber nicht)

Zu meinem 1. Sohn habe ich ein ganz enges inniges Verhältnis, bei 2. ist das anders, dem muss ich nicht nur in die Augen schauen und weiss was er braucht...

Beim zweiten empfand ich das Fläschchen machen als wesentlich zeitraubender als eben die Brust zu geben und ich fühle mich viel unfreier, weil cih bevor ich raus will erstmal alles vorbereiten muss

Beim stillen hatte ich immer das Gefühl ich gebe meinem Kind etwas sauberes, gutes, das hab ich jetzt nicht beim Fläschchen geben. Und es ist lange niocht so kuschelig.

LG
Mona

Beitrag von pregnafix 21.03.11 - 15:53 Uhr

ich hab nach 4 Wochen abgestillt, obwohl ich eigentlich uuuunbedingt stillen wollte (das hab ich zumindest noch in der Schwangerschaft gesagt).
Ich fand das Stillen sehr lästig, zumal unsere Tochter auch ganz klein und zart war und ihr die Kraft fehlte richtig zu trinken. Es wurde also mehr genuckelt und das fand ich wirklich anstrengend. Zudem der Druck, dass sie dringend zunehmen musste. Mir ging es mit dem Stillen gar nicht gut, ich hab das körperlich und auch psychisch nicht verkraftet. Letztendlich hab ich nur noch geheult und wurde wütend, wenn Miriam nicht richtig getrunken hat.

Da war der Punkt für mich erreicht es zu lassen. Seitdem ich nicht mehr oder kaum noch gestillt habe, ging es mir viiiel besser, die Bindung zu Miriam wurde schlagartig besser und sie wurde auch ruhiger.

Stillen ist absolut das beste fürs Baby, aber nicht um jeden Preis! Das Kind hat überhaupt nichts davon, wenn die Mutter dabei heult vor Schmerzen und weil sie dieses Nuckelgefühl einfach unerträglich findet. Frauen sind unterschiedlich empfindlich ;-)

Ich hab mich entschieden beim zweiten Kind nicht zu stillen. Aber wer weiß, vielleicht seh ich das anders, wenn ich dann tatsächlich schwanger bin.

Beitrag von tonip34 21.03.11 - 15:59 Uhr

hi, wie man hier lesen kann, muss jede frau das fuer sich selbst entscheiden, jeder fuehlt anders und man muss rausfinden womit man sich am wohlsten fuehlt. schlimm finde ich nur das schnell wieder verurteilt wird...ich habe mich noch nie an einer frau gestoert die in der oeffentlichkeit stillt...mache ich auch und niemand hat dabei bis jetzt meine brust gesehn !

lg toni

Beitrag von goldengirl2009 21.03.11 - 16:16 Uhr

Hallo Tina,

meine erste Tochter hae ich nur sehr kurz gestillt,da ich dann Medikametnte nehmen musste, dass es stillfreundliche Medikamente gibt wusste ich damals nicht und auch die Ärzte machten mich nicht darauf aufmerksam.
Noch heute finde ich es mehr als schade.

Meine 2. Tochter wurde von Anfang an gestillt und stillt nach wie vor noch immer,ein Ende ist nicht in Sicht.

Zum Thema stille in der Öffentlichkeit, es geht auch diskret ohne das man "auspacken" muss.

Wenn ich mit dem Wissen von heute die Zeit zurück drehen könnte als man meinte ich brauche Medikamente würde ich heute auf stillfreunliche bestehen.

Gruß

Beitrag von connie36 21.03.11 - 16:30 Uhr

habe bei keinem kind voll stillen können, habe nie genug milch gehabt. mir wurde gesagt, es gäbe frauen, bei denen nicht soviele milchdrüsen angelegt sind, und ich gehöre wohl zu denen. ich hatte beim ersten kind rotz und wasser geheult udn mich als versagerin gefühlt, aber nachdem ich gesehen habe, wie zufrieden das kind auf einmal war, und vor allem satt....wurde meine gefühlslage diesbezüglich besser. beim zweiten habe ich mich wieder aufs stillen vorbereitet, endete aber genauso wie beim ersten kind, und ich hatte weniger probleme damit.
jetzt beim dritten, habe ich wieder alles versucht, tee, globulis, öle, malzbier, rivella......und nix war. aber dadurch das ich vorbereitet war, ging es für mich, und dem kleinen fehlt nix.
lg conny mit yann, 8wochen alt

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