Wie könnten Sanktionen aussehen?

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von gruendel99 21.03.11 - 15:29 Uhr

Hallo,

ich würde gerne eure Meinung hören, da ich mir nicht mehr recht zu helfen weiß. Ich hatte bereits auch mal vor kurzem geschrieben und hatte von euch gute Ratschläge bekommen.

Unsere Tochter wird im Juni 17 Jahre. Sie hatte nach der 10. das Gymn.gewechselt und hat dort nicht gleich gut Fuß gefasst, die Noten purzelten in den Keller, sie hatte eine gute MSA-Prüfung und war voller guter Vorsätze Abi und Studieren und und und. In Potsdam herrscht ein anderes Pflaster sie hat viele neue Freunde, naja Kontakte und nun wird es immer schwieriger mit ihr im Gespräch zu bleiben. Wir erfahren praktisch nichts mehr. Sie hatte auf dem Zeugnis 40 Fehlstunden und hat nun kein Bock mehr zu gar nichts. Sie lügt nun auch und provoziert maßlos. Sie legt es drauf an "von uns rausgeschmissen" zu werden. Wir haben uns einen Termin beim Jugendamt besorgt der ist nun endlich ran (morgen) Das letzte WE sind wir weggefahren, sie beteuerte, sie will uns zeigen dass sie zuhause alleine bleiben kann (hat sie ja schon öfter gemacht) und letztlich feierte sie ne fette Party mit 30 Leuten im Haus und rauchen und Alkohol. Ich bin nicht nur wütend sondern maßlos enttäuscht, damit habe ich nicht gerechnet. Sie steigert sich rein und wir sind bald machtlos. Ich erhoffe mir von dem Termin morgen sowas wie Erziehungsberatung oder Fam.therapie, weil die ganze Kommunikation nicht mehr stimmt. Sie kennt unsere Regelungen, hatte sie es bislang zu gut, muss sie sich erst austoben, bin wirklich ratlos, da sie heute einen var. Ferientag hat, schrieb sie ne SMS sie käme erst heute Abend, damit wir mal in Ruhe reden können...... ich muss es wieder nur hinnehmen?
Für ihre Lüge am WE und der Party habe ich ihr Internetzugang gekappt, als Sanktion und sie zischt ab und kommt nicht wieder..... wie soll das weitergehen, ich übe mich darin mich nicht provozieren zu lassen, cool bleiben im Gespräch bleiben aber muss ich ihr Verhalten akzeptieren? Ihre neuen "Freunde" sind älter, wohnen in WGs sie will das auch, ins betreute Wohnen etc. Was ich überhaupt will, das Haus steht doch noch! Aber sie hat gelogen und macht was sie will. Sie raucht nun, gut, muss ich hinnehmen, es nicht fördern, habe aber gesagt NICHT im Haus Egal, ist doch ihr Zimmer die Antwort. Nein, das finde ich nicht. (ich weiß es erst seit 1 Woche) Sie kennt doch unsere Regeln zuhause, warum macht sie das? Soll ich tun als wäre nichts passiert? Das will ich nicht.
Ihr merkt, ich bin wirklich schon ratlos und wenn sie geht? Die Schule schmeisst? Bekam noch nie Hausarrest aber als das Internet weg war, flippte sie aus und war weg.
Es ist hoffentlich nicht zu lang geworden. Würde mich über eure Ratschläge freuen. Danke LG Bea

Beitrag von chili-pepper 21.03.11 - 21:00 Uhr

Hi,

ich habe wohl noch ein paar Jahre vor mir, bis es mich knallhart trifft wie Dich.
Aber was ich rauslese, sie kommt und geht wie es ihr passt, oder?
Was wäre, wenn Du sagen würdest, dass sie dableiben muss und nebst Internet kappen noch den Rasen mäht, die Kellertreppe putzt und von mir aus noch die Balkonkästen bepflanzt?
Noch ist sie 17 und hat zu machen, was Du sagst.

Wie gesagt, bei mir ist es noch ein Weg hin.
Aber nur mal als Beispiel, hat mein Sohn kürzlich seinen ersten Verweis heim gebracht.
Die Konsequenz war, dass er mir sämtliche Küchenschränke inkl. Kühlschrank putzen musste. Innen und außen.

So wäre Deine Tochter zuhause, es wäre Dir etwas Arbeit abgenommen und sie hat ne Konsequenz erfahren.

Vielleicht hilft Dir ja dieser Impuls.
Viel Erfolg morgen. #blume

Beitrag von chili-pepper 21.03.11 - 21:02 Uhr

P.S.

Mein Schwager musste immer als Saktion das Gartenhäuschen streichen.
Das Holz ist marode, aber die vielen Lackschichten halten es zusammen.... #rofl

Beitrag von ippilala 21.03.11 - 21:27 Uhr

Aber wenn sie schon abhaut, wenn man ihr das Internet kappt, wieso sollte sie bleiben, um Hausarbeiten zu erledigen?

>Noch ist sie 17 und hat zu machen, was Du sagst.

Naja, nicht wirklich. Man kann Kinder viel auftun, aber machen "müssen" sie nichts, man kann nichts durchsetzen.

Wie soll sie denn durchsetzten, dass die 1. zu Hause bleibt und 2.den Rasen mäht?

Schön, dass dein Sohn bisher so artig gefolgt ist. Ich habe das nicht gemacht und hätte meine Eltern wohl lauthals ausgelacht, wenn sie mir noch zusätzliche Arbeit aufgedrückt hätten - da wäre ich erst Recht gegangen. Zumindest in dem Alter, in dem die Tochter der TE ist.

Beitrag von chili-pepper 22.03.11 - 06:52 Uhr

Ich muss mich korrigieren, sie ist noch 16.
Und wenn ich meiner 16-jährigen Tochter etwas sage und sie lässt mich lachend stehen....dann hab ich grundlegend etwas falsch gemacht.
Ich bin sehr wohl der Meinung, dass sie mit 16 noch nach meiner Pfeife zu tanzen hat.
Auch wenn sie kurz vor der Volljährigkeit steht.

Beitrag von tschika1973 22.03.11 - 08:19 Uhr

Das kann funktionieren, muss aber nicht.
Wenn sie grundlegend der Meinung ist das du falsch pfeifst, dann kann das je nach Charakter schon mal in Rebellion ausarten.

Gut ich persönlich finde die Vorstellung Kinder nach meiner Pfeife tanzen zu lassen eh furchtbar.

Beitrag von ippilala 22.03.11 - 13:33 Uhr

Es geht nicht darum, dass du ihr "etwas" sagst, sondern dass du sie mit Arbeiten bestrafen willst. Und mit 16 sollte sie dir wohl kaum mehr blind folgen und alles tun, was du sagst ohne den Sinn zu hinterfragen oder sich zu fragen, ob sie es überhaupt tun muss. Mit 16 sollte sie wohl soweit alleine denken können, dass sie nicht mehr alles befeolgt, was Mutti aufträgt - also auch nicht mehr nach ihrer Pfeife tanzen. Ich würde mir eher Sorgen machen, ob ich mein Kind zu einem eigenständig denkenden Menschen erzogen habe, wenn sie mit 16 noch auf Muttis Befehle reagiert wie ein Kind.



Nur weil du der Meinung bist, dass sie nach deiner Pfeife tanzen soll, bedeutet das, wie gesagt, nicht, dass sie das auch wirklich tut. Also was machst du,wenn sie einfach nicht mehr auf dich hört? Noch mehr Strafarbeiten aufgeben, auf die sie dann ebenfalls nicht hört? ;)

Beitrag von gruendel99 22.03.11 - 09:59 Uhr

Hallo,

ich denke, wenn ich ihr nun sagen würde, weil du gegen unseren Willen Party gefeiert hast, musst du nun das und das machen, das zieht nicht.
Sie hat ihre Aufgaben im Haushalt zu erledigen (Sa. Bad und Spülmaschine ausräumen) das ist ok finde ich. Aber sie den Zaun streichen zu lassen, dass hätte ich bei Verstößen vor 5 Jahren machen können, nun nicht mehr. Wenn ich mit dem Spruch kommen würde, solande du noch deine Füsse unter unseren Tisch..... wäre sie weg und soweit will ich es nicht kommen lassen. Sie wollte uns zeigen, dass sie es kann und sie ist dabei uns in Richtung Wahnsinn zu treiben, zu rebellieren. Ich will sie nicht loswerden oder abschieben oder aus dem Haus treiben. Sie will aber nicht verstehen, dass man sich noch nach unseren Regelungen zu richten hat, da ist der Knackpunkt. Sie hat ja nun freunde die im betreuten Wohnen in WGs wohnen und meint das wäre für sie die Lösung, stellt sich das zu einfach vor. Meine Sanktion war, wenn sie nicht zur Nachhilfe (Mathe, auf ihren Wunsch hin) geht, ziehe ich ihr die Std. vom Taschengeld ab, das weiß sie und das geht. Ich möchte die Kommunikation wieder herstellen, das ist wohl das schwierige daran. Danke für deine Meinung.

Beitrag von mijo08 04.04.11 - 23:48 Uhr

>> Aber was ich rauslese, sie kommt und geht wie es ihr passt, oder?
Was wäre, wenn Du sagen würdest, dass sie dableiben muss und nebst Internet kappen noch den Rasen mäht, die Kellertreppe putzt und von mir aus noch die Balkonkästen bepflanzt?
Noch ist sie 17 und hat zu machen, was Du sagst.<<

Ohhh ja - damit hat sie dann sicher Erfolg bei einer rebellierenden 17 Jährigen....

Nein helfen wird dir hier niemand können. Wir können dir nur starke Nerven wünschen und den Rat geben ES durchzustehen und daran zu glauben, das sie sich wieder fängt und der Verstand wieder anfängt zu arbeiten, dass tut er nähmlich!!
Das große NICHTS! ist bei vielen Jugendlichen im Kopf - wird aber irgendwann wieder durch Hirnmasse ersetzt. Und bis dahin immer wieder sich selbst (still) vorsagen: "LIEBE MICH AM MEISTEN; WENN ICH ES AM WENIGSTEN VERDIENE!"

Alles Gute!!

Beitrag von tragemama 21.03.11 - 23:30 Uhr

Bitte ihr Unterstützung an - wenn sie möchte. Lass sie ansonsten ziehen, Du kannst nichts ändern.

Meine Eltern haben so sehr an ihrer "Erziehung" festgehalten, dass ich schon mit 16 ausgezogen bin, natürlich gegen ihren Willen und aus heutiger Sicht auch völlig sinnfrei. Aber damals war es für mich der einzige Weg, ich selbst sein zu dürfen.

Andrea

Beitrag von gruendel99 22.03.11 - 09:40 Uhr

Hallo Andrea,

genau das ist das Problem, sie möchte selbst bestimmen und entscheiden und meint ich würde ihr alles abnehmen und sie bevormunden. Ich sollte lernen sie machen zu lassen. Aber genau da tue ich mich schwer, wernn gelogen wird, um nachher zu sagen, ich wollte dir beweisen dass es geht... dann ist das nicht richtig und auf meine Kosten. Wir haben gestern erst gestritten dann gesprochen und haben heute den Termin beim JA. Ich erhoffe mir Hilde durch Dritte im Form von Beratungsgesprächen, dass wir übereinstimmende Regelungen finden, die sie noch zuhause halten... Danke für deine Meldung.

LG Bea

Beitrag von jazzbassist 22.03.11 - 00:16 Uhr

Wie würden Sie denn Ihre Tochter einschätzen? Was würde sie tun, wenn Sie sie mit anderen Sanktionen konfrontieren würden? Würde ihre Tochter dann sagen: »Oh Mami, wenn du mir jetzt noch Stubenarrest gibst, dann bin ich natürlich wieder artig und gehe auch wieder ganz brav zu Schule«? Oder, wäre ihr das genau so egal, wie das Internetverbot; dann kommt sie halt von der Schule nicht mehr nach Hause, ist bei irgendeiner Freundin und wandert trotzdem bei Ihnen ein und aus, so, wie es ihr gerade recht ist?

Ihr Beitrag (ich kenne jetzt die alten nicht; konnte sie auf die Schnelle auch nicht finden) erweckt nämlich irgendwie den Eindruck, dass sie diesen Punkt (wo man noch erziehen kann) schon lange überschritten haben und die Probleme eigentlich völlig woanders liegend und ihre Tochter auf diese Probleme einfach nur reagiert. Dann würden m.E. nämlich auch keine Sanktionen helfen; denn, Sanktionen funktionieren nur, wenn ein Kind/Teenager überhaupt noch ein Interesse hat, mit seinen Eltern zusammenzuarbeiten und zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen. Und zumindest aus dem, was sie geschrieben haben, kommt das nicht mehr hervor.

Ich finde schon, dass eine 16-Jährige durchaus in Abwesenheit der Eltern heimlich im elterlichen Haus eine Party feiern kann ( was ich nicht nur schreiben, weil mein Bruder und ich dass damals möglicherweise auch mal getan haben könnten #schein ). Eltern reagieren dann entsprechend wie Eltern: Sie sind sauer, wütend, enttäuscht, sie bestrafen ein Kind/Teeny möglicherweise und die normale Reaktion eines Kindes/Teenys wäre dann, sicherlich durchaus sauer auf die Eltern zu sein, aber vor allem auch, an diese Beziehung - also den Vertrauensbruch - wieder zu arbeiten. Bei Ihnen scheint das aber eher, eine »Wette, ich kann euch in den Wahnsinn treiben, und, ihr könnt’ so rein überhaupt gar nichts dagegen tun« zu sein. Also, dass der einzige Grund, warum sich ihre Tochter so verhält, genau der ist, sie in den Wahnsinn zu treiben. Warum würde sie das tun wollen?

Und, wenn Sie jetzt schon an dem Punkt angelangt sind, wo Kommunikation nicht mehr möglich ist, kann ich mir absolut nicht vorstellen, dass sie diese Kommunikation mit Sanktionen nun irgendwie erpressen können. Ich denke, dann würden sie eher noch viel weniger Kommunikation erreichen. So würde sich zumindest mein Sohn verhalten, wenn dieser »jetzt ist mir alles egal«-Punkt überschritten wurde. Dann würde der das Kinderzimmer notfalls auch durch das Fenster verlassen; ist ja nicht so, dass sein Vater das nicht auch so gemacht hätte #schein.

Einen wirklichen Ratschlag kann ich Ihnen eigentlich nicht geben; ich denke mal, da kann man Ihnen morgen viel besser in einem persönlichen Gespräch weiterhelfen. Wäre aber mal interessant, wenn sie kurz berichten könnten, was bei diesem so rausgekommen ist.

Beitrag von saskia73 22.03.11 - 07:00 Uhr

Wieder mal ein sehr guter Beitrag.

Schön Sie hier zu lesen.

Ich kann aus Erfahrung sprechen, dass die Erziehung in dem Alter bereits nicht mehr möglich ist. Man die Kinder auch ziehen lassen lernen muss und aktzeptiern und respektieren sollte, dass die "Kinder" auch eigene Vorstellungen von ihrem Leben haben.

Meine Tochter (14) ist lt. Lehrer und Caritasleiterin auch alt genug, um zu entscheiden, welche weitere Schulart sie zu leisten möglich ist und diese Entscheidung kann und darf ihr niemand nehmen. Ich hätte einen anderen Weg gewählt :-p

Parties mit 16 oder wenn die Eltern weg waren....habe auch ich gemacht.

LG Saskia

Beitrag von gruendel99 22.03.11 - 09:49 Uhr

Hallo,

vielen Dank für die Meldung.
Es ist auch so, wie Sie es schon andeuten, ich denke nämlich, dass dieser Punkt erreicht ist. Wir haben gestern gesprochen, eher gestritten und dann geheult und gesprochen. Ich habe ihr die Entscheidung offen gelassen, sie kennt unsere Regelungen zuhause und es damit abzutun, uns beweisen zu wollen, dass es geht, über die Lüge, finde ich den falschen Weg. Das haben wir gesprochen, jeder hat eine andere Sichtweise dazu. Bislang spitzte es sich nicht so zu, sie fragte wenn sie wegwollte, sie teilte mit, wann mit wem sie wieder da ist, kein Thema.
Genau, ich bin wütend und enttäuscht und hoffe nun, dass sie auch daran arbeitet, wieder Vertrauen hineinzustecken so wie wir auch. Sie möchte die Schule weiter besuchen. Sie meint ich plane ihr alles vor und sie will sie selbst sein. Ich erhoffe mir von unserem Gespräch heute auch, dass wir diesbzgl. Hilfe durch eine Beratung oder Fam.therapie erfahren.

Beitrag von rienchen77 22.03.11 - 12:26 Uhr

also Hausarest bringt in dem Alter ganz bestimmt nichts, wenn sie gehen will kann man sie ja nicht einsperren...

ich würde erst einmal das Taschengeld streichen und immer munter weiter steigern wenn es auf taube Ohren stößt, Laptop wegnehmen, Fernseher usw...

Privilegien wie Geld, Medienkonsum usw muß sie sich mit guten benehmen und Leistung erarbeiten...

Beitrag von kawatina 22.03.11 - 15:53 Uhr

Hallo

Wenn sie gern in eine WG möchte, biete ihr jetzt schon entsprechenden Komfort.

LG
Tina

Beitrag von asimbonanga 22.03.11 - 20:22 Uhr

Hallo,
ich kenne deine andren Threads nicht, aber bei einer 17 Jährigen kannst du nicht mehr viel machen.
Das mit der Party finde ich jetzt nicht schlimm, es sei denn die Wohnung wäre verwüstet.
Mein Bruder und ich haben in diesem Alter auch heimlich Partys gegeben, was glaubst du wie hingebungsvoll wir stundenlang geputzt und aufgeräumt haben.;-)
Natürlich ging manchmal etwas zu Bruch ( Lampenschirm, Loch im Teppich) das mussten wir dann zahlen.
Aber die Party ist wohl euer geringstes Problem.Ich vermute sie hat sich innerlich verabschiedet-da wäre eine betreute WG nicht das Schlechteste.
Ich habe mir immer vorgenommen ,sollte mir ein Kind entgleiten ( so richtig: Schulschwänzen, Drogen etc. )käme es frühzeitig auf ein Internat.Das ist aber auch nicht für jede Familie machbar oder die richtige Lösung.
Ich hoffe ihr findet noch einen Weg.

L.G.