Gedicht der Eltern zur Taufe...

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Beitrag von angi1987 21.03.11 - 15:32 Uhr

Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem schönen Gedicht von den Eltern für das Kind.
Habe schon einiges gefunden, aber nichts hat mir richtig gut gefallen.

Es darf auch ergreifend und emotional sein...

Beitrag von cucina3 21.03.11 - 15:55 Uhr

Wie findest Du das hier (ist eigentlich für Patenkind geschrieben worden, aber kann man an den entsprechenden Stellen ja noch abändern):

Du wirst für mein Leben ein Du werden,
für das ich viel empfinde.

Ich weiß, nicht immer werde ich dieses „Du“
zärtlich aussprechen können.
Ich werde manchmal mit Sorge,
mit Wehmut, mit Angst,
ja mit Trauer „Du“ zu dir sagen.

Du bist mir von nun an nicht irgendein Kind
unter fünf Milliarden Menschen.
Ich möchte dich begleiten dürfen.
Jetzt bist du im Unterbewussten verankert.
Allmählich wird dir die Welt bewusst werden.

Ich bitte dich schon jetzt:
Lass mich dein Begleiter sein, nicht dein Beschützer!
Dir ist ein Engel als Beschützer zugeteilt.
Ich bin nicht dein Bewacher.
Du bist frei und musst selber entscheiden!

Ich möchte dich begleiten, still und aufmerksam;
ab und zu ein Wort, ein Brief, ein Gebet für dich.
Du sollst mir allmählich näherkommen.
Ich habe dich nicht gezeugt, nicht geboren,
doch ich bin dein Pate.
Das ist mir Berufung.
Ich möchte dich begleiten ohne Hast und Zwang.

Sag mir bitte auch, wenn dir meine Nähe
bedrückend wird.
Doch sag mir auch, wenn dich mein An-dich-Denken,
Für-dich-Sorgen glücklich macht.

Du bist am Anfang eines Weges.
Ich bin schon eine Weile unterwegs.
Wir können gute Kameraden, Freunde werden.

Was ich dir wünsche:
viel Zeit zum Schauen, Hören und Fühlen;
Zeit, deinen Weg zu suchen und zu finden;
Zeit für Arbeit und Gebet;
Zeit, ein Mensch zu werden.

Beitrag von specht78 21.03.11 - 16:31 Uhr

Hi,

ich habe bei Benjamins Taufe dieses Gebet vorgelesen:

Du, den wir die Kraft des Lebens nennen,
bist helfend und bewahrend bei uns gewesen
als unser Kind geboren wurde.

Du, den wir den Schutz des Lebens nennen,
sei bergend und behütend bei uns,
wenn es nun aufwächst und groß wird.

Du, den wir das Ziel des Lebens nennen,
zeige uns und unserem Kind den Weg,
der zum Glauben an dich führt.

LG Specht