Hebamme sagt ich soll nur alle 3 Std. stillen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von himmelblau85 21.03.11 - 16:34 Uhr

Heute war meine Hebamme wieder da. Ich rege mich im Moment über sie auf. :-[Alle sagen ich soll die kleine nach bedarf stillen, was ich auch am machen bin.

Meine kleine hat ständig Probleme mit der Verdauung und Blähungen. Sie drückt denn halben Tag rum. Immer mit einem schmerz verzerrtem Gesicht. Oft schreit sie auch und wird dadurch wach. Haben schon Tropfen versucht, Wärmflasche, Tragen usw. Nichts hilft wirklich.

Meine Hebamme meinte letztens schon zu mir, dass ich nur alle 3 Stunden stillen soll. Habe es hier im Forum angesprochen und mir wurde auch hier geraten das ich nach bedarf stillen soll. Habe also weiterhin nach bedarf gestillt.

Nun meinte die Hebamme heute, ich wäre an den Blähungen und Verdauungsproblemen mit schuld, da ich so oft stille und sie auch zum nuckeln an die Brust lasse (beim Nuckeln würde sie verstärkt Milch mit dem Milchzucker bekommen was in dem Fall nicht gut is). Genauso würd es an meiner Ernährung liegen, dass sie die Probleme hat und auch den wunden Po. Ich soll sie nun alle 3 Stunden stillen und nicht öfter. Wenn sie vor den 3 Stunden will soll ich ihr einen Schnuller geben, sie rum tragen und ihr Kamillentee anbieten usw. Sie meinte dann müsste die kleine nicht in einer Tour verdauuen usw. Sie sagte noch ein paar Sachen mehr, kann es aber nicht haargenau auflisten.

Ich sagte ihr das andere sagen ich soll nach Bedarf stillen, dann erzählt sie mir immer das sie ständig auf Fortbildungen ist und es somit weiß. Die anderen würden ja nicht so informiert sein, da sie nicht an Fortbildungen teilnehmen. Mein Muttergefühl sagt mir das ich die kleine nach bedarf weiter stillen soll, aber wenn sie deswegen solch Verdauungsprobleme hat will ich das natürlich auch nicht.

Denkt ihr auch ich bin mit schuld daran? Sollt ich sie nun wirklich nur alle 3 Stunden ran lassen, damit sie nicht solch Verdauungsprobleme hat? Ich kann die kleine doch nicht abweisen, wenn sie mir mit den Lippenbewegungen zeigt das sie an die Brust will. Vor allem will ich nicht das sie hunger hat und ich ihr aber dann nichts geben darf :-(

Wie denkt ihr darüber? Ich hoffe ihr blickt durch meine Erzählung durch. Mir schwirren beim schreiben immer so viele Sachen gleichzeitig durch den Kopf.

Beitrag von himmelblau85 21.03.11 - 16:38 Uhr

Achso, was ich vergaß zu erwähnen. Sie sagte auch ich soll Fiona jeden Abend baden. Soll gut wegen den Blähungen usw sein. Lese und höre aber überall das zuviel Baden usw in dem alter nicht gut ist. Ich wasche Fiona ja schon morgens.

Beitrag von anarchie 21.03.11 - 16:58 Uhr

hallo!


Weisst du, auch Falschenkinder haben Blähungen...und zwar nicht seltener als Stillkinder;-)

Deine hebamme liegt FALSCH!
(die, die Ajnung haben: LLL, AFS. WHO sagen ganz klar, dass nach Bedarf gestillt wird -c und die sind sicher auf dem aktuellen Stand;-))
Zum Einen ist MuMi nach 90 Minuten komplett verdaut und natürlich kann das Kindlein da wieder hunger haben...
Es ist ein absolutes Ammenmärchen, dass frische Milch auf Alter zu Problemen führt.

Tee ist absolut unnötig und sinnlos - Stillkinder sollen NICHTS ausser Mumi haben.
Zum Einen füllt es den bauch sinnlos, zum Anderen kann es zum Milchrückgang führen, weil die Brust dabei eben nicht stimuliert wird, zum 3. bergen andere sauger immer das Risiko der saugverwirrung.

DU kannst einen Kümmeltee trinken - Kindlein kriegts dann über die Milch.

Du mahcts es genau richtig! Hör auf dein Muttergefühl!

Wenn die Maus so arge bauchweh hat, geh mal zu einem guten osteopathen mit Kindererfahrung, wenn nichts hilft, hat das baby nicht selten einen Blockade, die der O. schmerzfrei un schnell lösen kann(war auch bei einem meiner Kinder DAS Wundermittel. Er hatte NIE wieder bauchweh!)

Baden ist geschmackssache,wenn du etwas Mumi mit ins wasser gibst und keine weiteren zusätze, dann schdet es dem Kindlein nicht - nötig ist es aber auch nicht;-)

lg

melanie mit den 4 langzeitstillkindern(8,7,3,1)

Beitrag von qrupa 21.03.11 - 17:07 Uhr

Da frag sie doch mal wann und bei wem sie diese Fortbildung gemacht hat. Du machst wirklich alles ganz wunderbar richtig. Diese Geschichte mit neuer und alter Milch ist völliger Blödsinn, speziell bei vollgestillten Kindern. Theoretisch besteht natürlich die Möglickeit dass dein Baby auf diene Ernährung reagiert, das würde es aber genau so tun wenn du nur alle 3 Stunden stillst. Wenn du die üblichen verdächtigen (Kohl, Bohnen, Zwiebeln) schon mal ausgeschlossen hast kannst du es nochmal mit MIlchprodukten versuchen. mache wneige babys reagierten da drauf. Wenn das auch nichts hilft und auch kein Osteopath, dann hast du leider ein baby das Koliken hat. Da kann man leider kaum was gegen machen, selbst wenn du nur Leitungswasser trinken würdest, hatte es Bauchweh und auch Fläschennahrung würde da keinen Unterschied machen.

Beitrag von angelbabe1610 21.03.11 - 17:11 Uhr

Müsste das dann nicht bedeuten, dass alle Kinder, die nach Bedarf gestillt werden, Bauchweh und Blähungen haben, da sie in einer Tour verdauen?
In der Regel sind Stillkinder weniger anfällig für Magen-Darm-Probleme.
Ich habe meinen Sohn immer nach Bedarf gestillt und meine Hebamme und auch ihre Kolleginnen in der Praxis und im KH sowie die Stillberatung dort propagieren das Stillen nach Bedarf. Die hatten dann scheinbar andere Dozenten bei ihren Fortbildungen #kratz.
Mein Sohn hatte nie Probleme. Ich denke, dass das auch nicht an der Mumi liegt und an dem ständigen Stillen, sondern eher vielleicht sowas wie ne Veranlagung ist. Die Tochter meiner Freundin hat zb trotz Stillen immer Verstopfung und mein Sohn ist generell trotz Stillen sehr krankheitsanfällig :-(.
Ich empfehle dir auch den Besuch beim Osteopathen. Durch Blockaden im HWS-Bereich kann der Nervus vagus beeinträchtigt sein und der ist u.à. für die Verdauung zuständig!
Mich wundert, dass deine Hebi dir den Besuch dort nicht angeraten hat.
Ich wünsche dir weiterhin eine gute Nach-Bedarf-Stillbeziehung" :-).
LG Alexia mit Semih

Beitrag von berry26 21.03.11 - 17:44 Uhr

Hi,

ich schließe mich den anderen mal voll und ganz an.

Was deine Hebamme aber angeht, so würde ICH diese wechseln oder einfach nicht mehr kommen lassen. Eine Hebamme ist dazu da dir zu helfen in der ersten Zeit mit deinem Kind und nicht um dir Schuldgefühle einzureden. Zudem ist sie dir in Sachen Stillen auch absolut keine Hilfe.

Wenn du Fragen zum Thema Ernährung und Stillen hast würde ich dir eine Stillberaterin empfehlen. Die LaLecheLiga und AFS arbeiten ehrenamtlich und somit kostet dich die Stillberatung nichts UND diese Leute haben wirklich Ahnung und sind von niemanden gesponsert.

LG

Judith

Beitrag von rmwib 21.03.11 - 17:59 Uhr

HUHU

immer fleißig weiter nach Bedarf und das mit den Blähungen ist halt so ein Mysterium am Anfang. Ich hatte da 4 Monate Zauber mit und er hat gedrückt, sich gewälzt, gemacht, getan. Am schlimmsten war es immer nachts ab 3-4- ich bin bald wahnsinnig geworden. Sab Simplex, Bauchmassage, Getreidekissen #bla Ich hab in meiner Ernährung systematisch Dinge weggelassen um rauszufinden, was es auslöst. Milchprodukte, diverse Obst/Gemüsesorten, Getreide... ich selber kriege Winde von Getreide #hicks Zwergi hatte immer den gleichen Verdauungszustand, egal was ich gegessen habe. Nach 4 Monaten war es rum und er hatte nie wieder Pupsprobleme o.ä. ich konnt essen was ich wollte, Döner mit Zwiebeln und ordentlich scharfer Soße und was nicht alles...

VERMUTLICH kannst Du nix dafür
(definitiv liegt es aber nicht an den Stillabständen ;-))
aber wenn Du kannst probier auf jeden Fall mal für Dich selber ein paar Tage keine Milch(produkte) zu nehmen, manche Stillkinder reagieren da sehr empfindlich. Danach weißt Du dann auch, ob Du "Schuld" bist oder nicht ;-)

GLG und genieß Deine Stillzeit #liebdrueck

Beitrag von schwilis1 21.03.11 - 18:59 Uhr

mein sohn hatte aber tatsächlich blähungen weil er dinge die ich aß nicht verragen hatte. Milhcprodukte... als ich di ewegließ ging es uns beiden besser :)

Beitrag von nsd 21.03.11 - 20:33 Uhr

Meine Tochter heißt auch Fiona.
Still nach Bedarf. Meine Hebamme hat gesagt, dass die Kleinen mit 6 Wochen auch mal 3-4 Stunden ohne Stillen auskommen. Man kann sie schon etwas ziehen ohne dass die Welt zusammenbricht, aber sie hat gesagt, dass es kein Zwang ist. Baden 1-2 Mal die Woche.
Hast du schon mal geschaut was du ist und wie Fiona reagiert? Milchprodukte und Schokolade sollen auch blähend sein. Wegen dem Stuhlgang. Meine Nicht hatte auch Probleme mit dem Stuhlgang (Stillkind). Immer wenn meine Schwägerin Lasagne gegessen hat, dann ging es besser.
Welche Tropfen nimmst du? Wir haben Bigaia-Tropfen genommen als meine Fiona Bauchweh hatte (musste Antibiotika nehmen und die macht bei den Kleinen die Darmflora kaputt). Es dauert zwar bis sie wirken, aber sind recht gut.

Beitrag von sarahjane 21.03.11 - 22:07 Uhr

Frauen-, Pre- und Einsermilch dürfen tatsächlich nach Babys persönlichem Bedarf gefüttert werden und sollten es auch.

In den ersten 3 Lebensmonaten leiden viele Kinder unabhängig von der Art der Milchnahrung, mit der sie ernährt werden, unter Magen(darm)problemen.

Das ist leider ganz normal.

Es ist allerdings tatsächlich so, dass Brustmütter sehr gewissenhaft auf ihre Ernährung achten sollten, da manche Babys wirklich sehr empfindlich auf die Ernährungsgewohnheiten ihrer Mütter reagieren.

Noch nicht beikostreife Babys sollten unabhängig von der Milchnahrung, welche sie erhalten, nichts anderes als Frauen-, Pre- und/oder Einsermilch erhalten. Bestenfalls etwas Fenchel-, Kümmel-, Anistee ist für ein paar Tage ratsam, wenn ein Kind arge Magen(darm)probleme hat.

Beitrag von hoffnung2010 21.03.11 - 22:31 Uhr

hi,
hat meine hebi mir anfangs auch erzählt..ich sollt sie dann auch rumtragen oder im kiwa spazieren fahren..bis die "zeit" rum is #augen

na klar, da hätt mir mein zwerg den ganzen ort zusammengeschrien :-) nix da. hab nach meinem gefühl gehandelt und nach bedarf gestillt...ab da hatt ich das liebste und ausgeglichenste kind überhaupt. - der hebi hab ich das gar nich erzählt...aber sie fand auch, dass meine kleine völlig relaxt und ausgeglichen is ;-)

du machst alles richtig. lass dich nich beirren!

lg hoffnung

Beitrag von steffi0413 22.03.11 - 02:02 Uhr

Hallo,

also sorry, aber deine Hebi bräuchte wirklich 1-2 Fortbildungen diesmal aber im Thema Stillen...

Alle 3 Stunden zu stillen kann zB. ein super Rezept dafür sein: wie kann ich bald nicht genug Milch haben...

Die meisten Babies trinken mind. 8-12x in 24 Stunden. Das aber nicht in gleichen Abständen, sondern mal in allen 10 Minuten, mal vielleicht erst nach 5 Stunden.
Nach Bedarf bzw. oft stillen verursacht keine Verdauungsprobleme, genau umgekehrt. Öfters weniger zu trinken ist viel idealer für das empfindliche, unreife Verdauungssystem.
Die Mumi ist in 60-90 Minuten wieder verdaut, andererseits ist Stillen doch nicht nur Nahrung, sondern Getränk, Beruhigung, Körpernähe, Schmerzmilderung, Einschlafhilfe, Mamiduft...;-)

Du machst also super, dass Du nicht nach Uhr, sondern nach Bedarf stillst! :-)

Wenn die Kleine zu viel milchzuckerreiche Vordermilch trinken würde, würdest Du gelich an ihrem Stuhl merken. Häufiger, evt. grüner, wasserdünner Stuhl deutet bei Stillkindern oft darauf, dass die zu viel milchzuckerreiche Vordermilch und weniger fette Hintermilch trinken.
Hast Du sowas bemerkt?
Wenn das aber so wäre, dann ist die Lösung auch nicht seltener zu stillen, sondern beim Brustwechsel ein bisschen vorsichtiger zu sein.

Bei den Bauchschmerzen könnte man versuchen die Ursache zu finden. Ich stelle ein paar Fragen, hoffentlich finden wir den evt. Täter.

Verschluckt sie sich oft beim Stillen?

Ist sie korrekt angelegt? Schluckt sie nicht Luft beim Trinken? Hörst Du kein "Schmatzgeräusch" oder ähnliches, was darauf deuten würde, dass das Vacuum unterbricht?
Was passiert genau, wenn sie Bauchschmerzen/Blähungen hat? Beruhigt sie sich dann an der Brust? Ist abends schlimmer oder kein Zusammenhang mit der Tageszeit?

Verwendet ihr Flasche, Schnuller, Stillhütchen?

Bekommt sie noch etwas ausser Mumi (Tee, Wasser, Pre)?

Spuckt sie viel? Wenn ja, frische Milch oder eher halbwegs verdaute?

Wie schaut ihr Stuhl aus?

Trinkst Du Stilltee?

Nimmt sie Vitamin D Tabletten?

LG
Steffi

Beitrag von himmelblau85 24.03.11 - 08:42 Uhr

Hi,

danke für die Antwort. Ich versuche mal alles zu beantworten.

Verschlucken tut sie sich wenn sie gerade gierig dran saugt. Anlegen tu ich die kleine so wie es mir im Krankenhaus usw gezeigt wurde, müsste also korrekt sein. Schmatzgeräusch macht sie ab und an wenn sie an der Brust vor sich hin döst und wieder erwacht und von neuem saugen will.

Ja, sie beruhigt sich an der Brust wenn sie Bauchschmerzen usw hat. Manchmal hilft auch ein Wärmebeutel auf ihrem Bauch. Am besten beruhigt sie aber die Brust.

Stillhütchen verwenden wir keine. Flasche bekommt sie wenn mein Freund nachtschicht macht (kam bisher in den letzten Wochen ca. 3 mal vor). Flasche bekam sie aber schon direkt nach der Geburt im KH. Geben ihr aber abgepumpte Muttermilch. Tee bekam sie ab und an, weil die Hebamme meinte ich soll ihr den wegen den Bauchweh geben. Bekommt nun aber keinen Tee mehr.

Sie spuckt frische Milch wenn sie zuviel genuckelt hat. Sind aber kleine Mengen.

Derzeit hat sie nicht ganz so viel Stuhl drin. Muss ich heute mal auf die genaue Zahl achten. Ich würde ihn als gelblich/bräunlich beschreiben. Die Ärztin im KH meinte der Stuhl sieht normal aus.

Ich trinke keinen Stilltee.

Ja sie nimmt Vitamin D Tabletten.

Die Hebamme meinte nun ich soll auf Malzbier, Süßigkeiten, Milch, Kakao, Schokolade und die üblichen Dinge wie Zwiebeln usw. verzichten.

lg

Beitrag von steffi0413 29.03.11 - 16:31 Uhr

Hallo,

wenn sie sich an der Brust beruhigt, dann wäre wirklich schade nur in allen 3 Stunden anzulegen...:-)
Stillen kann wirklich die Schmerzen mildern bzw. enthält gleich Enzime, die die Verdauung helfen und Stuhl abzusetzen erleichtern. Dabei kann Tragen auch gut sein, die Bewegung stimuliert auch die "Darmbewegungen".
Das kommt aber auch vor, dass man die Signale als Bauchschmerzen interprätiert, sie möchte aber nur einfach öfters an die Brust. :-)

Wenn ihr Stuhl schön gelb und breiig, cremig ist, dann würde ich zu viel Vordermilch gleich ausschliessen. Nach der 4.-6. Lebenswoche kann der Stuhl weniger werden, die Kleine kann die Mumi besser verdauen und verwerten, so bleibt nicht so viel Abfall. Wenn also die nasse Windel nicht weniger geworden sind, dann kein Problem damit.

Das ist super, dass sie keinen Tee mehr bekommt. Der hilft sicher nicht, kann aber selber Bauchschmerzen verursachen, die Darmflora verändern, den kleinen Magen mit wertloser Flüssigkeit füllen usw. :-(

Mit der Flasche wäre ich aber vorsichtig, kann die richtige Trinktechnik von der Kleinen kaputt machen, Saugverwirrung verursachen und dadurch evt. auch dazu führen, dass die Kleine weniger Milch bekommt bzw. mehr Luft dabei schluckt.
Ihr könnt anstatt der Flasche zB. die Becherfütterung versuchen:
http://www.stillgruppe-ml.de/becherfuetterung.htm

Wenn die Kleine sich öfters beim Stillen verschluckt, trinkt nicht sie gierig, sondern Dein Milchspendereflex ist zu stark, Fiona versucht nur mitzutrinken.
Das kann auch Blähungen verursachen. Dagegen kannst Du öfters anlegen bzw. im Liegen stillen oder eine Stillposition zu wählen, wo die Milch gegen die Gravitation fliessen muss. zB. in Wiegehaltung lehnst Du dich zurück.

Die Vitamin D Tabletten können auch Probleme verursachen. Siehe hier:
http://www.kidsgo.de/hebammen-tipps/tipp-bei-koliken-und-bauchweh/31/

Die in der Stillzeit "verbotene" Lebensmittel verursachen in der Wirklichkeit nur sehr selten Probleme bei den Babies. Wichtig ist es in der Stillzeit, das zu essen, was zur Kultur und zum täglichen Essen gehört. Das was das Ungeborene über das Fruchtwasser schon geniesst, verträgt es in der Regel auch danach.
Ich würde also alles essen, was ich haben möchte aber dabei die Kleine beobachten. Wenn Du einen evt. Verdächtigten findest, kannst Du dieses einzige Lebnsmittel für ein paar Tage weglassen (immer nur eine, sonst kannst Du nicht mehr herausfinden was die evt. Besserung verursacht hat). Wenn eine Besserung eintritt, kannst Du das auf die Dauer weglassen.
Das ist aber ein Unsinn, dass Du nichts mehr essen darfst...#augen

Die Kuhmilchunverträglichkeit ist in den meisten Fällen mit häufigem, quarkartigem Spucken bzw. schleimigem Stuhl verbunden. Du kannst aber das auch versuchen für 4-5 Tage auf Milch und Milchprodukte komplett zu verzichten. Wenn in 4-5 Tagen keine Besserung eintritt, dann bringt das nichts auf die Milch zu verzichten.

Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe.

LG
Steffi