Ich kann es nicht

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von _möchte anonym bleiben_ 21.03.11 - 16:46 Uhr

Hallo,
ich hatte vor einigen Tagen Euch schon mal von meiner Situation erzählt.
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=30&tid=3070093

Nun nach vielem denken,habe ich mich dazu entschieden,dass Kind nicht zu behalten.
Ich habe viel nach gedacht,aber ich glaube ich würde das Kind nicht richtig lieb haben könnte.Es tut zwar weh,aber es ist besser als Kind später immer mit der Sache zuvergleichen.

Ich wünsche mir zwar Kinder,aber nicht unter solchen Umständen.Ich hoffe ihr könnt mich verstehen,es fällt mir zwar nicht leicht,aber ich muss es tun.

Am Freitag ist es dann soweit..ich bin so traurig.

Den Typen habe ich auch angezeigt und es hat sich heraus gestellt,dass es schon bei 5 anderen Frauen in den letzten Jahren getan hat.
Ich schäme mich so...wie konnte ich nur so dumm sein.


Naja noch einmal vielen Dank an alle.
Liebe Grüße

Beitrag von dochbitte 21.03.11 - 17:00 Uhr

hey....

ich wurde mit 16 vergewaltigt-wurde schwanger,wurde mami eines wunderschönen jungen.ich bin so stolz auf den kleinen racker...
ich versteh dich schon,aber ich könnte nie mein baby hergeben....
ich bekam viel hilfe und unterstützung....und wenn jemand fragt wegen dem papa sag ich einfach ich möchte nicht drüber sprechen....

bitte bitte überlegs dir nochmals....ich dachte genau wie du,aber nach geburt hab ich so geweint als ich den süssen sah und ich liebe ihn SO sehr!!!!!dachte nicht dass ich das kann....

und ich finde du könntest es sonst immer noch zu pflegeeltern geben,es gibt so viele die kinder möchten und keine bekommen können....

also überlegs dir bitte nochmals....
alles gute

Beitrag von clazwi 22.03.11 - 07:42 Uhr

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und ich finde du könntest es sonst immer noch zu pflegeeltern geben,es gibt so viele die kinder möchten und keine bekommen können....

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Hallo und guten Morgen,

ich bin Adoptiv- und Pflegemama. Trotzdem gehe ich nicht mit der Einstellung konform, dass eine (gerade nach einer Vergewaltigung) ungewollt schwangere Frau dazu da ist, ungewollt kinderlosen Paaren ein Kind auszutragen.

Persönlich bin ich kein Freund von Abtreibung, aber (!) genausowenig bin ich Freund von der Einstellung, dass man gerade in so einer Situation das Wohlergehen der ungewollt kinderlosen Paare auch noch im Kopf haben sollte, um zumindest ihnen etwas Gutes zu tun, wenn einem selbst schon etwas ganz Schreckliches widerfahren ist.

Die betroffenen Frauen haben sicher schon genug mit sich selbst zu kämpfen.
Ihnen in dieser furchtbaren Situation noch ein schlechtes Gewissen zu implizieren, weil sie nicht zusätzlich noch an das "Leid" der ungewollt kinderlosen Paare denken, finde ich ziemlich unethisch.



LG
Claudia

Beitrag von windsbraut69 22.03.11 - 10:15 Uhr

Das hast Du sehr schön und treffend formuliert!

LG,

W

Beitrag von leonie133 22.03.11 - 16:51 Uhr

Danke für diese wahren Worte!!

Beitrag von almararore 21.03.11 - 17:06 Uhr

Lass Dich drücken! #liebdrueck

Schön wieder von Dir zu hören. Es ist gut, dass Du ihn angezeigt hast! Du brauchst Dich nicht zu schämen. Das Böse versteckt sich leider oft auch in schöner Verpackung! DICH TRIFFT KEINE SCHULD. Ich denke die Wenigsten von uns Mädls rechnen damit vergewaltigt zu werden, wenn sie einen netten Typen kennenlernen.

Was das Kind betrifft, ich kann Dich verstehen. Es tut mir so leid für Dich, dass Du diese Erfahrung machen musst. Das klingt jetzt vielleicht hart, aber hast Du bei der Anzeige davon erzählt, dass Dir wenigstens keine Kosten entstehen? Zuerst dringt er gewaltsam in Deine Privatsphäre ein und dann kannst Du Dich auch noch einem unangenehmen Eingriff unterziehen, es wird auf jeden Fall Einfluss auf Dein zukünftiges Liebesleben haben. #klatsch Ich kann nicht in Worte fassen wie mich das ärgert. All dieser Schmerz, diese Wut und diese Trauer nur weil ein Idiot seinen Trieb nicht im Griff hat.

Ich wünsche Dir Alles Gute und drücke Dir die Daumen für Freitag.

Liebe Grüße #klee#liebdrueck
Alex

P.S.: Solltest Du nachher jemanden zum Austauschen brauchen, dann melde Dich!

Beitrag von melli1579 21.03.11 - 17:08 Uhr

Hallo!!
Lass dich erstmal #liebdrueck
Als ich deine Zeilen gelesen habe schossen mir Tränen in die Augen. Ich verstehe dich total. Es ist schwer damit fertig zu werden. Aber das Baby kann nichts dafür. Meiner Freundin ist es so ergangen. Sie hat auch lange überlegt ob oder ob nicht. Heute hat sie eine wunderbare Tochter und sie liebt sie über alles. Ich kann dir nicht schreiben was du tun sollst und was nicht. Aber überlege es dir gut. Es gibt für alles eine Lösung. Und du bist auch schon ziemlich weit. Mir zerreist es grad echt das Herz wenn ich dran denke :-(
Wünsche dir alles gute, egal wie du dich entscheidest.
GLG Melanie

Beitrag von plausibel 21.03.11 - 17:34 Uhr

Hallo,

ich kann Dich verstehen. An Deiner Stelle hätte ich mich genauso entschieden, denn die (durch ein gemeinsames Kind extrem enge) Verbindung zu der Niete, die Schuld an Deiner Misere ist, würde dadurch ein ganzes Leben lang bestehen.

Für Freitag und danach wünsche ich Dir viel Kraft und weiterhin die Sicherheit, dass diese Entscheidung die richtige ist.

Beitrag von angeldragon 21.03.11 - 17:47 Uhr

deine entscheidung ist absolut nachvolziebar ....

gut das du dieses arschloch angezeigt hast leider wird justizia auch hier wieder nicht wirklich gerecht sein (was ist gerecht in so einem grauenhaften fall??)

ich wünsch dir alles gut denk vileicht nochmal über eine pflegefamilie nach ansonsten hoffe ich für dich das du das alles verarbeiten kannst und dass es vileicht irgentwann nichtmehr weh tut

#drache

Beitrag von ps.alm-139 21.03.11 - 18:09 Uhr

Hallo,
ich sitzt hier und bin sehr erschüttert. Was hat man Dir angetan?
Jetzt bist Du am Überlegen und kommst zu dem nachvollziehbaren Entschluß, abtreiben zu müssen.
Bitte überdenke das Ganze noch mal. Du bist traurig über diesem Entschluß. Er wird, genau, wie eine Schwangerschaft, Dein Leben verändern.Du kannst nicht 100% hinter der Entscheidung stehen. Dann bekomm das Kind- Du wirst es lieb haben, denn es ist Dein Kind.
Ich wünsch Dir, dass Du eine Entscheidung triffst, die Dich nicht kaputt macht und mit der Du und "es" leben könen. Ich denk an Dich#sonne

Beitrag von me310 21.03.11 - 18:33 Uhr

erstmal tut mir die ganze Geschichte wirklich leid.
Möchte Dir nur einen Gedanken noch mit auf den Weg geben.
Gerade hier bei Urbia liest man oft von Frauen, die nach der Abtreibung sagen: hätte ich es doch nur nie getan, bin jetzt so leer, jetzt (nach der Abtr. ) sehe ich einen Weg wie es hätte gehen können.
Einfach nur als zweiten Gedankenrichtung. Ich kann aber auch den ersten Gedanken nachvollziehen. Nur jetzt ist noch alles möglich. Nach Freitag nichts mehr.

Vielleicht wäre ja auch ein Adoption eine Lösung?!

Ganz lieben Gruß und feste #liebdrueck

Beitrag von windsbraut69 22.03.11 - 07:10 Uhr

"Gerade hier bei Urbia liest man oft von Frauen, die nach der Abtreibung sagen: hätte ich es doch nur nie getan, bin jetzt so leer, jetzt (nach der Abtr. ) sehe ich einen Weg wie es hätte gehen können. "

Das sind aber zu 99% keine durch eine Vergewaltigung schwanger gewordenen Frauen!

Gruß,

W

Beitrag von das richtige 21.03.11 - 18:57 Uhr

Hallo du Liebe,

ich finde du machst das richtige und kann kaum verstehen, wie man jemanden sogar in solch einer Situation noch versucht zu überzeugen, ein Kind zu behalten.

Es zeugt von großer Verantwortung dem kleinen gegenüber, denn es würde ja auch spüren, dass eine Geschichte dahinter steckt und wenn du es nicht lieben könntest - was für ein Leben wäre das für das Kind dann?

Mach dir nicht so viele Sorgen, dass der Abbruch sooo schlimm wird, viele Frauen haben einen Abbruch machen lassen ohne dass sie hinterher ein Fall für die Psychiatrie geworden wären. Es schreiben halt immer nur die, die damit zu kämpfen hatten und denen es schlecht damit geht.

Klar bist du traurig, du darfst auch traurig sein, denn du schickst ein Kind zurück und musst dich verabschieden, aber du wirst das schaffen und dann zu einem anderen Zeitpunkt und unter "normalen" Umständen ein Baby haben.... ich wünsche dir alles Gute!

Ich hatte auch einen Abbruch, allerdings nicht mit so einem extremen Hintergrund, und die ersten Tage danach waren schwierig, was ich auch mit dem Hormonumschwung erklären würde, aber nun ist es mehr als drei Monate her und ich denke kaum noch daran und komme mittlerweile auch wieder gut mit anderen Schwangeren klar, kann mich mitfreuen und kann kleine Babys anschauen ohne in Tränen auszubrechen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für Freitag!

Beitrag von dingens 21.03.11 - 21:09 Uhr

"enn es würde ja auch spüren, dass eine Geschichte dahinter steckt und wenn du es nicht lieben könntest"


...woher will sie das vorher wissen, dass sie es NICHT lieben könnte?

Hast du je ein Kind zur Welt gebracht? Die Gefühle sind eine Naturgewalt und frau liebt das Kind SOFORT. ALLES wird unwichtig dann.....wenn sie sich SOFORT JETZT in eine GUTE Therapie begibt, wird sie das Kind gut groß ziehen können, ohne dass dies jemals im Vordergrund stehen wird....das Kind nimmt einen so sehr ein....(positiv gemeint!) dass alles andere unwichtig wird.....ich bin mir sicher, sie wird es lieben, sofern sie es bekommt.



An die TE: Ich bitte dich, lasse dein Kind am Leben!

Alles Gute.

Beitrag von windsbraut69 22.03.11 - 07:13 Uhr

"...woher will sie das vorher wissen, dass sie es NICHT lieben könnte? "

Soll sie das auf ihre und die Kosten des Kindes ausprobieren, wenn sie nicht will?

"Hast du je ein Kind zur Welt gebracht? Die Gefühle sind eine Naturgewalt und frau liebt das Kind SOFORT."

Das ist der Idealfall.
Hast Du je eine solche Erfahrung wie die TE machen müssen?

Ich bin entsetzt, dass hier so viele ihre Entscheidung nicht respektieren und Ihr noch ein schlechtes Gewissen einreden wollen.

Gruß,

W

Beitrag von sneakypie 22.03.11 - 11:43 Uhr

Absolut unmöglich, was hier abgeht. Soviel zum Thema Entscheidungsfreiheit und Solidarität unter Frauen...

Beitrag von dingens 24.03.11 - 16:01 Uhr

Ich will hier niemandem ein schlechtes Gewissen einreden. Vielen Dank, dass du mir die Worte im Mund umdrehst#contra

außerdem hast du nicht adäquat geantwortet.

Beitrag von sunflower5 22.03.11 - 12:34 Uhr

DAS kann durchaus auch anders sehen.

Mein 5. Kind entstammt einer Vg und das war alles andere als einfach.

Nun aber ist er 17 J. und so ein toller Jugendlicher!
Der von seiner Geschichte weiss und damit umgehen kann.

Seine Tötung habe ich nunmal nicht gewollt.
Ich habe mir aber gedanklich die Option erhalten,dass, wenn ich es emotional nicht schaffe , ihn freigegeben hätte zur Ádoption, damit er dort Wunschkind hätte sein können.

War aber gar nicht nötig.
Es gibt bessere Lösungen als eine Abtreibung, finde ich. Und das als Betroffene.

Beitrag von angeldragon 22.03.11 - 13:04 Uhr

respect hätte ich nicht gekonnt beim besten willen nicht
ich bin kein freund von abtreibung aber in dem falle wohl mehr als verständlich

Beitrag von kanndichverstehn 21.03.11 - 18:57 Uhr

es tut mir wahnsinnig leid,was dir widerfahren ist.
ich kann deine entscheidung verstehen.mir ist zwar so etwas furchtbares nicht passiert,doch ich habe ein kind von meinem ex.und dieses kind sieht meinem ex so verdammt ähnlich.jedes mal wenn ich ihn sehe,kommt alles wieder hoch.(er wurde gewalttätig)ich weiß,das kind kann nix dafür.aber gefühle kann man leider nicht abschalten.

Beitrag von moreniha 21.03.11 - 19:07 Uhr

Es tut mir so leid was Dir passiert ist und ich kann Deinen Entscheid total gut verstehen. Ich hoffe, dass derjenige richtig arg büssen muss für das was er getan hat !

Ich wünsche Dir für die Zukunft ganz viel kraft und Mut. Du schaffst es und Du wirst sehen, die Zeit hilft.... und es wird dir hoffentlich bald etwas besser gehen.

Alles Gute - Moreniha#liebdrueck

Beitrag von mami-tini 21.03.11 - 20:23 Uhr

Ich hätte mich genauso entschieden wie du, egal wie weh das tut.

Ich habe einen Sohn von meinem Ex. Als ich schwanger wurde war die Beziehung noch ok, aber nach einiger Zeit ging sie in die Brüche. Er wurde immer aggressiver, irgendwann schlug er mich.

Wenn ich heute meinen Sohn anschaue, dann muss ich häufig daran denken, vorallem weil die beiden sich ähnlich sehen. Ich weiß, mein Kind kann nichts dafür, aber er erinnert mich an meinen Ex und dadurch fällt es mir oft schwer ihm Liebe zu zeigen. Momentan warte ich auf einen Therapieplatz um das alles zu verarbeiten.

Ausserdem finde ich es hart seinem Kind später erklären zu müssen unter welchen Umständen es entstanden ist.

Du wirst irgendwann mal ein Kind aus Liebe in dir tragen. Und das ist was sehr schönes.

Beitrag von polediana 21.03.11 - 20:36 Uhr

hi,

ich hatte vor fünf wochen mal hier gepostet, ich war ungeplant schwanger geworden.
er wollte das kind nicht, ich hab selbst keine familie und hab mich nach wochenlangem ringen mit mir selbst entschieden, mein kind wegmachen zu lassen, am vorletzten mittwoch.

die erste woche war kaum erträglich, ich hab noch nie so einen tiefen schmerz gespürt, ich hatte nur einen gedanken und wunsch, ich wollte mein kind wieder!
egal wohin ich gegangen bin, alles hat mich an die letzte zeit mit meinem kind erinnert. und plötzlich bist du wieder leer und alleine. es nimmt ja an deinem leben teil, ist immer dabei und man gewöhnt sich dran, wenn auch nur unterbewußt.

ich kann heute die ermahnungen der schreiberinnen hier begreifen, vorher bin ich dafür blind gewesen und ich wünschte mir nur eins, nochmal die chance haben die du hast, die möglichkeit alles noch in der hand zu haben...
für mich würde es nie einen freitag geben. es war der größte fehler meines lebens.

ich weiss es ist schwer nachzuvollziehen wenn man es nur erklärt bekommt, aber bitte überleg dir gut was du tust, du könntest unter umständen in ein paar wochen alles anders sehen, oder wie jetzt bei mir, dass sich plötzlich alle knoten platzen die ich vorher als problem gesehen hab!

nach dem abbruch ist mir eigentlich nur eine total unbeschreiblich schmerzhafte leere geblieben. meinen klitekleinen bauch hatte ich noch eine woche danach. ich hatte ihn gern weil er mich an die glücklichste zeit erinnert. ich hab ihn ganz stolz durch die gegend getragen, auch wenn man fast nichts gesehen hat. vorher hat er mich nur gestört....
wie sich die dinge ändern...

ich würde dich am liebsten nehmen und mal ein bisschen an den freitag hinschnüffeln lassen. ich möchte dir nämlich gerne das ganze ersparen, was du vor dir hast!

ich bin mir sicher, du würdest mit wachsender liebe zu dem kind (was kommen wird) den vater irgendwann vergessen. und dann gäbs nur noch dich und das kleine....ich denke so würde es kommen...

wünsch dir viel kraft und #klee!
meld dich doch mal wenn du dich doch anders entscheidest und wenn nicht, dann auch #liebdrueck
diana mit #stern (9.ssw)

Beitrag von windsbraut69 22.03.11 - 07:17 Uhr

"du könntest unter umständen in ein paar wochen alles anders sehen, oder wie jetzt bei mir, dass sich plötzlich alle knoten platzen die ich vorher als problem gesehen hab! "

Das heißt ja nicht, dass ich im Nachhinein alle Probleme in Wohlgefallen auflösen.
Nach dem Eingriff sind es ja nur rein theoretische Überlegungen, die plötzlich eine Lösung vorgaukeln....Im Nachheinein sieht ja vieles anders aus.

Gruß,

W

Beitrag von polediana 22.03.11 - 10:19 Uhr

hi,

ja ich stelle mir die frage auch oft ob es realität ist dass auf einmal alles machbar scheint, oder mir das meine schuldgefühle vorspielen.

jedenfalls hab ich auch fehler gemacht, z.b. den, ich hab mit ihm nicht richtig darüber geredet. ich wußte es von anfang an, er will keine kinder, hat sich dann auch so bestätigt, und aus verzweiflung und wut darüber hab ich mich dann von ihm distanziert. war kaum mehr zuhause und hab ihm sein eigenes urteil quasi in den mund gelegt.
er war in der ganzen zeit ziemlich ruhig, hat nie den ton gegen mich erhoben hat immer nur gemeint, wenn ich das kind bekomme dann zerstöre ich sein leben, weil er schon aus gewissensgründen mir nicht ganz seine hilfe versagen kann, er will aber kein kind.

ich hätte alle karten ausspielen müssen, ihn an der hand nehmen und mit viel liebe, geduld und einfühlung in an seine neue rolle heranführen. es wäre doch der versuch wert gewesen oder?
aber wir haben ja in der zeit der ss kaum miteinander geredet. das wurde erst drei tage danach möglich und ich war erstaunt wie gut das ging! echt bitter, diese erkenntnis.

ich denke auch, dass sie TE noch nicht sieht dass sie IHR kleines wegmachen lässt, dass es DAS EIGENE ist, unabhängig wer der vater ist merkt man aber leider erst wenn es verloren ist. jetzt ist es in ihren augen einfach nur ein ding das von jemand ist den sie nicht mag. mir gings auch so, hab bei zeiten nur das "kind von ihm" darin gesehen. das wird alles anders. der vater kommt irgendwann gar nicht mehr vor, es kommt ein neuer - besserer.


wieviele kinder hast du wenn ich fragen darf?

#liebdrueck
diana

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