cipralex

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von wipero 21.03.11 - 17:52 Uhr

hallo,
hat hier jemand erfahrung mit cipralex?
vor 2 wochen habe ich trevilor abgesetzt,da ich starke nebenwirkungen hatte(schlaflosigkeit,suizidgedanken),ich fühlte mich,als wäre ich nicht ich selbst.heute war ich bei meinem psychater.er meinte,daß es mir ohne medikamente immer schlechter gehen wird.ich habe schon so einige antideprisiva ausprobiert,bisher hat nichts geholfen.
es ging mir ohne medis die letzten 2 wochen gut.seit vorgestern habe ich wieder ängste und finstere gedanken.
hat bei euch das cypralex geholfenß
vg wipero

Beitrag von schwilis1 21.03.11 - 18:51 Uhr

du kennst mein emeinung zu antidepressiva... ich bin da extrem vorsichtig geworden weil es verdammt schwer war die wieder abzusetzen.
ich hab cipralex genommen. keine ahnung ob sie geholfen haben. ich hab sie in kombination mit seroquel und solvex genommen.

machst du noch was? therapie? ich rate immer gerne zur adula klinik...

Beitrag von haruka80 21.03.11 - 19:45 Uhr

Hallo,

Cipralex ist ja ein SSRI, sprich, es hilft, wenn -wie bei Depressionen-der Serotoninspiegel zu niedrig ist. Es kann manchmal leider lange dauern bis man ein gutes Medikament gefunden hat, jeder Mensch reagiert ja anders auf Medikamente.
Wichtig ist die Therapie und dann-und besonders wenn es um Probleme mit Medikamenten geht- auch ein stationärer Aufenthalt von 6-12 Wochen um wirklich mal zu stabilisieren und vom Rumprobieren wegzukommen, sondern wirklich mal was stabilisierendes zu machen.
Cipralex ist eigentlich gut verträglich, kann über Jahre genommen werden. Aber auch da kann es sein, dass es einzelne gibt, die das Medi nicht vertragen.
Ich hab früher mal Fluoxetin genommen und dann auch Cipralex gewechselt und das nach 3 Monaten abgesetzt, weil ich dadurch totale Kreislaufprobleme und Heißhunger bekam. Mir gings damals aber schon so gut, dass ich kein Medi mehr brauchte (man fand dann auch irgendwann heraus, dass u.a. die Schilddrüse Schuld war-wobei ich natürlich in Therapien auch meine traumatischen Probleme verarbeitet hatte).

Ohne Medikamente finde ich persönlich schwierig, gerade wenn man mit Suizidgedanken zu tun hat oder auch mal hatte. das kann so gefährlich werden für einen selbst, was natürlich immer grenzwertig ist und man irgendwann nicht mehr therapierbar ist und ne Psychiatrie der einzige Weg zur Stabilisation.

Besprich dich mit deinem Therapeuten und deinem Psychiater, gemeinsam könnt ihr schauen, was man tun kann um dir viell mit einem leichten Medikament plus öfterer Therapiesitzungen zu helfen.

L.G.

Haruka

Beitrag von schnubbi83 21.03.11 - 19:51 Uhr

Hallöchen

Ich nehme die seit einiger Zeit. 10mg am Tag...
Mir gehts sehr viel besser mit denen!
Mein permanentes negatives Denken und das Gefühl mit allem überfordert zu sein ist nahezu weg:-) Ein Glück....

Nebenwirkungewn hatte ich nur die ersten 2 Wochen...War sehr müde und hab ( bis heute oft ) sehr viele große lange Traumphasen...aber die Depressionen fand ich 1000 mal schlimmer..


Alles Gute

Schnubbi83

Beitrag von wipero 21.03.11 - 20:13 Uhr

hi schnubbi 3,
danke für deine antwort.sowas zu hören ist beruhigend.seit wann nimmst
du trevilor?ab wann hast du eine wirkung verspürt?
vg wipro

Beitrag von moonlight83 22.03.11 - 19:29 Uhr

Hi,
eine Freundin von mir nimmt Cipralex, und die helfen ihr gut!
Davor hat sie Trevilor, Sertralin und Elontril gehabt, aber da hat sie keine Wirkung gespürt.
Nach ungefähr 1 Monat hatte bei ihr die Wirkung eingesetzt.
Du musst Dich schon ein bisschen gedulden...