Eure Noten und die Noten Eurer Kinder ;=)

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von kleinemimi 21.03.11 - 18:38 Uhr

Hallo,

wie sieht es bei Euch aus? Seht Ihr in Euren Kindern eine gewisse Parallele zu Euren Schulnoten damals? Interessen, Faulheit ec?

Und wie geht Ihr damit um? Möchtet Ihr das aus Euren Kindern was "besseres" wird?

Nun mal zu mir, ich hatte letztens mein Zeugnis in der Hand und wahr unheimlich erschrocken. Von Klasse 1-5 Klassenbeste nur einsen dann Gymnasium und dort total abgesackt.

Nein ich möchte nicht das das meinem Kind passiert, deswegen bin ich streng und dennoch liebevoll, was heisst streng? Ich kontrolliere und frage ab (meine Eltern haben es leider nie getan, deswegen musste ich nicht). Liebevoll ist das ich nicht ein Fass aufmache, wenn er eine schlechte Note mit heimbringt, sondern versuche Lösungen zu finden, wie es zu vermeiden geht.

Und Ihr?


LG Mimi
LG Mimi

Beitrag von marathoni 21.03.11 - 18:45 Uhr

Verantwortungsteilung Schule - Eltern .
Die Schule ist für Lernprozesse und Bildung zuständig, die Eltern sind dafür verantwortlich, dass die Kinder in die Schule gehen, ausgeschlafen sind und aktiv am Unterricht teilnehmen können.
Ich habe hier auch niemals behauptet, dass ich meine Kinder niemals unterstütze oder ihnen helfe.
Wenn meine Kinder mich brauchen, sei es Vokabeln abhören, Hilfe bei einer GFS oder einem Referat oder einfach von mir wollen, dass ich mal über ihre Aufgaben drüberschaue...., dann wäre ich die Letzte, die ihnen das verwehren würde.
Es ging mir hier in erster Linie darum, dass ich leider immer wieder feststellen muss, dass sich viele Kinder einfach zu sehr auf Mama verlassen. " Ich kapiers nicht, Mama wirds schon richten ". Und das ist einfach nicht meine Aufgabe. Ich denke sogar dass es kontraproduktiv ist und die Kinder noch unselbstständiger werden lässt, je mehr man kontrolliert und sich einmischt. Außerdem sinkt die Motivation der Kinder, es selbst herauszufinden, wenn Mama die Aufgaben macht.
Nicht zu vergessen ist der Punkt, dass Eltern oft komplette andere Lösungswege für eine Aufgabe haben, als die Kinder es in der Schule lernen. Das bringt diese nur durcheinander.
Ich fühle mich von euch sicherlich nicht angegriffen, denn ich weiß was ich hier täglich leiste und ich weiß wie meine Kinder in der Schule sind.

Das war eine Meinung zur Diskussion, die vor einigen Tagen hier lief...

Beitrag von chili-pepper 21.03.11 - 18:52 Uhr

Ich möchte nicht darüber reden. #schein

Nee, meine Kinder sind mir schon sehr ähnlich....öhöm....

Beitrag von kleinemimi 21.03.11 - 21:15 Uhr

Hallo,

musste jetzt erstmal dreimal lesen ;=), da ich es nicht gleich verstanden habe. Ich meinte keine Diskussion darüber inwieweit sich Eltern einmischen sollten. Ich möchte einfach nur gern wissen, ob von Eurem Lernverhalten, Euren Noten was in Euren Kindern wieder zu erkennen ist. Ob Ihr gewisse Dinge anders als Eure Eltern haltet.

Aber dennoch bin ich der Meinung man sollte seine Kinder führen und doch ab und an kontrollieren, gerade wenn es nicht klappt. Unsere Erziehung und Verantwortung hört nicht vor den Schultoren auf. Sie sind doch so klein, sie wissen nicht was sie später machen wollen, geschweige denn wie sie das dann erreichen. Worauf es im Leben ankommt. Denn wenn der Schulabschluss mal versaut ist, ist es schwierig nochmal von vorn anzufangen. Deswegen müssen grad Kinder auch zu Hause lernen, wie lernt man und wofür lernt man.

Man sollte versuchen seine Kinder zu fördern, nicht ihn irgendwas aufzudrängen. Und es geht ja auch nicht darum die Aufgaben zu machen,einfach hinter her zu sein, da es ja viele Kinder gibt, die aus Bequemlichkeit und Faulheit auch Aufgaben unter den Tisch fallen lassen und wenn man in gewissen Fächern erstmal den Anschluss verloren hat, na Du weisst schon was ich meine ;=)

LG Mimi

Beitrag von marion2 21.03.11 - 19:22 Uhr

Hallo,

die Schulnoten heutzutage sind meiner Meinung nach das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben werden.

Mein Sohn bringt "gute" Noten nach Hause. Ich glaube nicht, dass er "gut" ist, dafür ist er zu schlecht.

Gruß Marion

Beitrag von thea21 22.03.11 - 10:05 Uhr

Na du hast ja ne prickelnde Einstellung deinem Sohn gegenüber!

Warum ist er denn schlecht? Und vor allem sind die Noten nichtmal das Papier wert auf dem sie stehen?

Beitrag von marion2 22.03.11 - 11:05 Uhr

Er ist ein fauler #hund - das sag ich mal ganz wertneutral.

Wenn er Vokabeln lernt, ist er zufrieden, wenn er ca. 50 % kann. Eigentlich reichen ihm auch 30 %. Trotzdem kommt er ständig mit 2en nach Hause.

In anderen Fächern ist das ähnlich. Aber bei Vokabelkontrollen fällt mir das immer besonders auf.

Wenn der Test schlecht ausfällt - klar, bei 50 % - schreibt die Lehrerin den Test einfach noch Mal. GENAUSO - ohne Abweichungen zwei Tage später.

Das hat nichts mit meiner Einstellung meinem Kind gegenüber zu tun. Meinem Kind traue ich an und für sich mehr Leistung zu.

Bei uns steht ein Schulwechsel an - von der Grundschule (geht hier bis zur 6.) auf die Weiterführende. Die weiterführenden Schulen rechnen mit einem Notenabfall von 2 Zensuren. Das ist hier Norm.

Die Kinder werden doch nicht von heute auf morgen schlechter! Die sind es schon - es sieht nur kaum einer.

Beitrag von thea21 22.03.11 - 14:12 Uhr

Ok danke! Jetzt habe ich das auch verstanden.

Beitrag von via165 23.03.11 - 11:20 Uhr

Meine Güte, wo ist das denn der Fall?

Bei der Klassenlehrerin meiner Tochter auf jeden Fall nicht.

Die Berwertung bei uns ist jedenfalls mehr als streng, jedenfalls was die "sehr guten" und "guten" Noten angeht. Bei 4 und 5 wird´s dann entspannter, da kein Kind ´ne 6 bekommen soll.

Aber bei uns ist es so, dass nur volle Punktzahl bis ein Fehler überhaupt eine Chance auf eine "1" hat und so setzt sich das fort.
Und es wird von den Kindern sehr viel verlangt, so dass sie z.B. in Mathe immer ein bis zwei "Knobelaufgaben" haben, bei denen das "Weiterdenken" gefördert werden soll.
Meine Tochter geht jetzt in die 4. Klasse Grundschule. So etwas wie du es beschreibst, habe ich hier noch nicht gehört.

....oder sind deine Erwartungen zu hoch angesiedelt?

Beitrag von alfamama33 23.03.11 - 19:33 Uhr

Genauso ist es bei uns auch. Eine 1 nur mit voller Punktzahl oder 0 Fehler im Diktat.

In Religion gab es bei einer Probe fast nur vieren und fünfen. Es wurden Fragen gestellt, bei denen man die Weihnachtsgeschichte nicht nur kennen, sondern auch interpretieren mußte, Damit war die 3. Klasse natürlich völlig überfordert. Gewertet wurde sie trotzdem!

Beitrag von dore1977 21.03.11 - 19:27 Uhr

Hallo,

meine Tochter kommt zum Glück nach ihrem Vater.
Ich war in der Grundschule ein totaler Versager ! Nur Noten zwischen 4-6 #heul
Ich war total unglücklich, verzweifelt und hatte das Gefühl ein kompletter Idiot zu sein.
In der 4 Klasse bin ich dann auf eine Privatschule gewechselt und von da an ging es nur noch Bergauf. Ich habe mich bei 2 eingependelt mal etwas besser mal schlechter je nach Fach und Interesse.

Ich möchte das was ich erlebt habe auf keinen Fall für unsre Tochter. Daher bin ich hinter der Schule her wie der Teufel #schein
Sie ist gut in der Schule, wen sie lernt. Sie hat auch viel Spaß in der Schule und geht gern hin. Auf Grund meiner versauten Grundschulzeit besucht unsre Tochter eine Privat Schule. (nein nicht die gleiche wie ich damals)

Ihr Zeugnis Schnitt lag bei bei 2,2, damit kann ich gut leben.

LG dore

Beitrag von sunny42 21.03.11 - 20:14 Uhr

Hallo Mimi,

beeindruckend, Deine Eltern haben Deiner Meinung nach zuwenig Druck gemacht und Du versuchst es "besser" zu machen.
Meine Eltern waren sehr angetan von guten Noten, deshalb bin ich den guten Noten oftmals völlig unentspannt hinterhergerannt um dadurch ein wenig Anerkennung zu bekommen.
Genau deshalb mache ich es jetzt wohl anders :-)

Ich vermittle meinen Kindern das ich mich über gute Noten freuen kann, verteile aber ganz gezielt viel mehr Anerkennung für Dinge die in meinen Augen wirklich fürs Leben wichtig sind.
Eine schlechte Note sagt nicht unbedingt etwas über die Fähigkeiten eines Menschen aus und ich kenne so einige die Trotz Problemen in der Schule einen beeindruckenden Lebensweg haben.
Deshalb versuche ich es entspannt zu sehen.

Meine Noten damals waren ziemlich gut, allerdings nie gut genug um die Anerkennung zu bekommen die ich so gerne gehabt hätte.
(Das hätten wohl auch noch mehr Einsen nicht erreicht.)

Meine Tochter ist völlig entspannt was die Schule angeht,
wenn sie der Meinung ist sie möchte für eine Arbeit lernen, stehe ich jederzeit als Hilfe zur Verfügung, wenn sie der Meinung ist sie muss nicht lernen, vertraue ich ihr.
Natürlich ist sie damit auch schon einmal schlecht gefahren, aber diese Erfahrung war für sie mehr Ansporn als alle meine Ermahnungen doch zu lernen es jemals hätten bringen können.

Ihre Zeugnisse sind bisher der Traum den ich immer hatte,
und ich bin überzeugt davon sie (und auch ihr Bruder) werden ihren Weg gehen, auch wenn die Noten nicht immer gut sind.

Für seine Träume und Ziele seinen Weg zu gehen und dafür auch mal etwas zu tun, lernen sie meist besser von Menschen um sie herum und leider weniger in der Schule.

Liebe Grüße
Sunny

Beitrag von kleinemimi 21.03.11 - 21:10 Uhr

Hallo Sunny,

ja ich habe mir mehr Druck gewünscht aber nicht in Bezug auf Gängeln oder nerven, aber diese Gleichgültigkeit dieses Desinteresse, dieses einfach Mitlaufen lassen, dafür verurteile ich sie immer noch. Sie haben einfach mit Einschulung Ihre Verantwortung diesbezüglich abgegeben und schluss. Und als ich dann in der Elften gesagt habe, ich habe kein Bock mehr, weil ich es nicht schaffe, haben sie erst unheimlich Theater gemacht.

Ich hätte mir einfach mehr Interesse gewünscht, mal ein abfragen oder so, aber es kam nix rein gar nichts. Und als meine Schwester damals so weit war, hat sie nur 6en geschrieben im Diktat, ich habe mich damals ihrer angenommen und heute kann sie die Rechtschreibung perfekt lach.

War halt einach nicht schön damals.

LG Mimi

Beitrag von gr202 21.03.11 - 20:30 Uhr

Unser Sohn ist wie mein Mann, nicht nur, dass er ihm ziemlich ähnlich sieht, er hat genau die gleichen Interessen: Sport und Mathe und wahrscheinlich kommt irgendwann noch Geschichte, Politik und Erdkunde dazu. Geschichte, Politik und Erdkunde - diese 3 Fächer habe ich gehaßt, Mathe war ok, aber ich habe immer Fremdsprachen geliebt, hatte Englisch, Spanisch und Französisch. Mein Sohn findet Englisch doof (ich hoffe, das liegt nur an der Lehrerin). Ich habe jede freie Minute ein Buch vor der Nase - mein Sohn findet lesen doof.

Mein Mann hat seit seiner Kindheit Fußball gespielt und das hat mein Sohn auch mit 3 angefangen, er hat auch wirklich Talent. Nur in einem sind die beiden unterschiedlich: Mein Mann steht auf Stuttgart und mein Sohn auf Bayern - ich übrigens auch!

Gruß
GR

Beitrag von biene301971 21.03.11 - 22:10 Uhr

Hallo

Hier ist es eher unterschiedlich meine Große hatte von anfang an Probleme ist mitlerweile leider auch auf einer Förderschule. Meine mittlere ist eigentlich eher so wie ich eher etwas besser #hicks naja und mein Kleiner tut sich jetzt im 1. etwas schwer hoffe es wird noch . Fußball haben ch und mein Mann gespielt und bei uns spielen meine Mittlere und mein Kleiner . Vereine ist bei uns etwas heikel. Mein Mann Sabrina und Sascha sind Schalke Fans und meine Große und Ich Dortmund.

lg

Claudia

Beitrag von zanadu01 21.03.11 - 21:48 Uhr

Hallo, ich habe schlecht angefangen und bin dann immer besser geworden.
War ganz überrascht wie schlecht meine Zeugnisse in den ersten Klassen waren.
Ich bin ewas besseres geworden( Meine Rettung war die Orientierungsstufe).

Mein Mann hat ganz schlecht angefangen ( er galt als Behindert ), auch er worde immer besser. Wir haben uns dann beim Fachabi kennen gelernt. Danach haben wir Beide erfolgreich studiert.
Bei meinen Söhnen ist es ähnlich. Die Noten sind aber in unserer Schule generell nicht so gut. Es gib soweit ich weiß kein Kind mit einer eins im Zeugnis. Die sollen aber bei dem Übertritt so bleiben. Meine Söhne lernen viel mehr als ich damals , es wird viel mehr erwartet.
Ich unterstütze wo nötig, ansonsten lernen können sie nur für sich alleine.

Beitrag von 3wichtel 22.03.11 - 08:47 Uhr

Als mein Sohn (dritte Klasse) im Februar sein erstes Notenzeugnis nach Hause gebracht hat, habe ich mich tierisch gefreut (nur Einsen und Zweien), aber insgeheim gedacht, dass ich in dem Alter locker auch so gut war.

Also habe ich mal meine alten Zeugnisse rausgekramt und musste feststellen, dass ich mitnichten so gut in der 3. Klasse war, wie ich immer dachte ;-)

Dadurch schätze ich die Leistung meines Sohnes natürlich eher noch mehr.

Bei ihm ist das aber so, dass er sehr selbständig lernt. Je weniger ich mich einmische, desto besser läuft es.
Wenn ich dann mal einen Rappel kriege und meine, jetzt müsste ich doch mal alle Mappen und Arbeitspläne kontrollieren, für eine Arbeit mit ihm lernen, dann überträgt sich diese Nervosität sofort auf ihn und er wird schlechter.

Also lehne ich mich beruhigt zurück, lasse ihn machen und freue mich über spitzenmässige Noten!

Beitrag von h-m 22.03.11 - 09:07 Uhr

Meine Tochter bekommt noch keine Noten, ist erst in der 1. Klasse.

Aber man kann schon beobachten: sie legt wenig Wert auf Schönschrift, Hauptsache schnell fertig - genauso wie beide Eltern damals...

Beitrag von tinka85 22.03.11 - 15:01 Uhr

Ohhhhh ja =)

Mein Sohn kann sehr sehr gut schreiben und lesen (hatte jahrelang Logopädie und ist den anderen daher weiter vorraus, also erwartet die Lehrerin natürlich auch mehr von ihm als von anderen).

Leider legt er auch nicht so viel Wert auf Sauberkeit. Zettel werden in die Tasche geknüllt, sämtlicher Schreibkram wird verbummelt, die Buchstaben werden da so hingeklatscht, selbst beim Abschreiben ist jedes zweite Wort falsch geschrieben, die Zahlen kann man kaum erkennen usw. Jönnte ewig so weiter machen.

Ich dagegen bin ein sehr ehrgeiziger Mensch. Eine 3 ist ein Drama,eine 2 nicht so berauschend und eine 1 ist ok (natürlich selbstkritisch gemeint, also meine eignene Note wird so bewertet). Natürlich ist mir eine saubere Heftführung usw auch sehr wichtig. Und genau bei diesen Punkten bin ich auch sehr sehr konsequent. Wenn er das da alles nur so hinschmiert (wir reden hier nicht von "etwas unsauber"sondern wirklich keine Reihe eingehalten, unerkennbare Buchstaben usw), lasse ich ihn das nochmal neu schreiben. Und es wird langsam besser =)

Ich hoffe er wird in den Punkten schneller in die Gänge kommen und weniger ablenken lassen sowie sauberes Arbeiten nach mir. Genauso würde es mich freuen wenn er auch meinen Ehrgeiz entwickelt - aber das ist jetzt nicht das wichtigste Ziel, denn ich gehe ja selbst mit Lernsachen einkaufen fg. Und ich bete zu Gott, dass er nicht nach Papa kommt was die Schule betrifft.

Beitrag von soulcat1 22.03.11 - 09:47 Uhr

Hallo! #winke

Meine Tochter bekommt auch noch keine Noten ABER sie ist sehr leistungsstark und eine der Besten in der Klasse.

Ich war immer nur mittlerer Durchschnitt also kommt sie nicht nach mir was das angeht. ;-)

Dafür war ich schon in der ersten Klasse total verquatscht UND auch meine Tochter ist eine Quasselstrippe (was dem Lernerfolg zum Glück nicht schadet).

Ich meine, ich bin ziemlich streng. Ich kontrolliere TÄGLICH die Hausaufgaben (sie ist im GT und macht die nicht mit mir) UND wir üben jeden Abend noch lesen oder rechnen, danach darf sie sich mit ihrer Flohkiste (ein Lernmagazin) beschäftigen.

Ich ermutige sie auch, wenn ihr was schwer fällt. Versuche da meine Ungeduld im Zaum zu halten - klappt ganz gut.

Ich bin sehr stolz auf mein #baby . Grade, weil sie bisher in der Schule GANZ ANDERS ist als ich es war. ;-)

Liebe Grüße

Petra & Joelina :-p

Beitrag von sarahg0709 22.03.11 - 10:51 Uhr

Hallo Mimi,

ich war immer Durchschnitt, in der GS etwas besser, als im Gymnasium, aber das Abi habe ich auch geschafft.

Mein Sohn hat bessere Noten als ich.


LG

Beitrag von manavgat 22.03.11 - 11:06 Uhr

Ich habe eine schräge Schullaufbahn und wenn ich schlecht war, dann weil andere Dinge wichtiger waren. Sitzen geblieben bin ich nie und richtig was gearbeitet hab ich auch nur in der Oberstufe.

Meine Tochter hat mehrfach die Schule gewechselt und ist jetzt in der Oberstufe. Ihre Abneigung gegen Mathe hat sie den Lehrern der Unterstufe zu verdanken, was ich schade finde. In den Sprachen ist sie begabt, muss nichts tun, genau wie ich.

Unser Durchschnitt der 11. Klasse war bis auf die erste Stelle hinter dem Komma gleich. 7,1 Punkt. Da hab ich schon geschmunzelt.

Was ich mir für mein Kind wünsche?

Dass sie das Beste aus ihren Möglichkeiten macht. Das, was für sie passt, ihr ein gutes Auskommen ermöglich und auch eine humanistische, zweckfreie, breite Bildung, die nicht nur den Abschluss im Blick hat.

Gruß

Manavgat

Beitrag von schullek 22.03.11 - 11:35 Uhr

hallo,

mein sohn ist nocht nicht in der schule. und ich bin mal gespannt, wie er sich dort machen wird. wie ich das sehe, wird er die grundshculzeit kaum probleme haben udn dann an der weiterführenden schule, in meinem kopf gymnasium#schein, sich umschauen, wie der hase läuft. die diskrepanz zwiscne grundshcule udn gymnasium ist einfach enorm udn deshalb sacken viele kinder erstmal ab.
wäre für mich kein problem, wenn es im rahmen bleibt.
meine mutter musste mit mir oder meiner schwester nie lernen. hat sie auch nie. bei mir war das sowieso ok, meine schwester hätte vielleicht ab udn an mal bissl kontrolle gebraucht. aber generell haben wir beide dadurch sehr selbständig gearbeitet. udn so hätte ich es auch gern für meinen sohn. ich kann mich kaum erinnern, dass meine mutter mich je gefragt hat, ob die hausaufgaben schon fertig sind.
abfragen haben meine eltern auch nur gemacht, wenn ich sie drum gebeten habe. ansonsten wussten meine eltern kaum, mit was ich gerade beschäftigt war.
und wie gesagt, so wünschte ich es mir bei meinem sohn auch. mal sehen, wie es kommt.

lg

Beitrag von jazzbassist 22.03.11 - 11:51 Uhr

Charakter, Persönlich: Papa
Aussehen: Mama (laut Öffentlichkeit; sehe ich anders)
Schulisch: Papa
Schulische Interessen: Schnittmenge von Papa & Mama
Hobbies/Interessen: Adoptiert #kratz
Flausen: Papa #schein
Sturheit: Mama :-p
Ordnung: Absolutes Chaos, also wie Papa #schwitz

Ich finde, mein Sohn muss für sich selbst wissen, was aus ihm einmal werden soll. Ich bin mit jedem Ergebnis zufrieden, solange ich weiß, dass er selbst mit diesem Ergebnis ein Leben lang glücklich sein wird. Meine Aufgabe sehe ich eher darin, ihm die Welt zu erklären (auch die Wichtigkeit einer guten Schulausbildung und eines Hochschulabschlusses) und ihm zu helfen und zu unterstützen, wo er diese Hilfe benötigt, oder von sich aus selbst haben möchte. Schulisch war das bisher immer ein Selbstläufer; da brauchte er eher Trost, wenn es mal keine eins geworden ist.

Faulheit kann ich nicht beurteilen; bis zum Abi hin bin ich mühelos durchgekommen, ohne dafür irgendetwas tun zu müssen; dass fing erst auf der Uni an, und ich denke, da hatte ich dann einfach diese nötige Reife, sich auch mal zusammenzureißen, auch, wenn es mal langweilig war. Mein Kurzer ist erst 12 - aber - bisher sieht es da ähnlich aus. Außer Hausgaben habe ich den eigentlich noch nie so richtig bei was schulischem erwischt; und selbst die werden nur so in letzter Sekunde notdürftig zusammengeschmiert. Aber - solange er da mit ganz ganz tollen Noten und Zeugnissen nachhause kommt, werde ich es tunlichst vermeiden, mich da einzumischen.

Also wir haben unserem Kurzen zwar klargemacht, dass viele Privilegien, die er so im Alltag besitzt, auch damit zu tun haben, dass er uns schulisch ruhig schlafen lässt. Nur ich wüsste jetzt so spontan gar nicht, was wir machen würden, wenn er plötzlich »absacken« würde. Ich denke, ich würde erstmal versuchen, zu eruieren, warum ein Kind überhaupt absackt. Ob das immer an Faulheit oder zu wenig Druck liegt - wage ich nämlich zu bezweifeln. Da mein Bruder schulisch immer die reinste Katastrophe war, und, "Druck" hatte der genügend - hat trotzdem nicht funktioniert. Der hat erst die Kurve gekriegt, als meine Eltern ihn eigentlich schon "aufgegeben" hatten.

Um ihre Frage zu beantworten, ob ich es besser machen möchte, wie meine Eltern: Nein, ich möchte es genau so machen, da ich mit beiden Ergebnissen, die meine Eltern so produziert haben, absolut zufrieden bin und nicht würde tauschen wollen...

Beitrag von alfamama33 23.03.11 - 19:26 Uhr

Bei mir war es ähnlich, wie bei dir. Ich war ohne jede Anstrengung in der Grundschule sehr gut. Auf dem Gymnasium sackte ich dann sehr ab, obwohl meine Mutter schon geschaut hat, dass ich meine Hausaufgaben mache. Ich habe einfach nicht gernt, weil ich es vorher auch nie mußte. Erst im Studium habe ich das Lernen gelernt.
Wie Du wollte ich auch darauf achten, dass es meinen Kindern nicht so geht.

Ich mußte dann leider feststellen, dass die Anforderungen jetzt ganz anders sind. Von den Kindern wird so viel mehr verlangt. Wir wohnen in Bayern, wo die Anforderungen sowieso recht hoch sind und die Schule meiner Tochter wird hier das "Grundschulgymnasium" genannt. Es gibt sehr viele Hausaufgaben und es wird zusätzlich ein kontinuierliches Lernen von den Kindern (in Wahrheit natürlich von den Eltern) verlangt, da die Proben überraschend kommen. Meine Tochter lernt schnell, aber für gute Noten muß sie wirklich etwas tun.

Ich habe mir jetzt schon oft gewünscht sie hätte eine so unbeschwerte Grunschulzeit wie ich, mit max. einer halben Stunde Hausaufgaben und dann raus spielen. Es hat also alles seine zwei Seiten!

LG
alfamama