Gibts eigentlich auch noch "normale" Geburten ohne...

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von fialein84 21.03.11 - 18:57 Uhr

Einleitungen, Kaiserschnitte, Wehentropfe, etc...?
Wenn man hier liest und ich auch so in meinen Bekanntenkreis schaue wird sehr oft eingeleitet. Öfters enden diese Einleitungen auch in einem Kaiserschnitt. Warum lässt man den Frauen keine Zeit mehr?
Mich beschäftigt dieser Gedanke heute schon den ganzen Tag, da ich ja nun auch sechs Tage drüber bin.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Habt ihr vielleicht Vergleichsgeburten?

Danke schon mal für eure Antworten!#blume

Liebe Grüße Fia mit Lily ET+6#verliebt

Beitrag von fialein84 21.03.11 - 18:59 Uhr

Bitte still legen! Crossposting! Entschuldigung!:-)

Beitrag von dine1975 21.03.11 - 19:17 Uhr

ja... meine 2 Jungs sind Spontan geboren.....mal schauen was nr 3 so vor hat

Beitrag von katalin 21.03.11 - 19:22 Uhr

Hallo Fia,

also ich hatte 3 Geburten OHNE jegliche Medikamente, Wehentropfe, PDA`s, Einleitungen! Alles ganz natürlich und weitgehenst selbst bestimmt! Meine Kids kamen ganz ohne Nachhelfen bei ET+1, Et+9 und ET+10!

Hier meine Geburtsberichte:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&tid=403797&pid=2676625

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=43&tid=1027528&pid=6598170

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=43&tid=2504196&pid=15892382

Also, es ist möglich! Lass Dir von niemandem was einreden und übe Dich in Geduld!

Alles Gute Dir,

Katalin

Beitrag von arienne41 21.03.11 - 19:48 Uhr

Hallo

Dafür ist die Säuglingssterblichkeit sehr gesunken.
Heute stirbt selten eine Mutter bei der Geburt.
Manchmal sind die Geburten vielleicht zu schwer und somit ein Trauma.

Das sind so meine Gedanken dazu

Beitrag von snake10.04 22.03.11 - 21:51 Uhr

Ein Kaiserschnitt, der nicht absolut medizinisch unumgänglich wäre, das wäre ein Trauma für mich und davon gibt`s leider viel zu viele...

Beitrag von germany 21.03.11 - 19:55 Uhr

Hallo,

bei mir musste eingeleitet werden, weil ich einen Blasenriss hatte. So hätte mein kleiner eine nfektion bekommen können und as Risiko wollte ich natürlich nicht eingehen.

Glücklicherweise dauerte alles nur 5 std. und ich benötigte weder Schmerzmittel noch sonst was.

Ich war übrigens 8 Tage über den ET. 2 Tage vor der Einleitung riss die Blase, also ich tröpfelte so vor mich hin#hicks


Ich hoffe das es beim nächsten mal einfach so klappt.


lG germany

Beitrag von kaka86 21.03.11 - 19:58 Uhr

Finde auch, dass es sich viel anhört!

kann auch die Frauen nicht verstehen, die nach einer Einleitung schreien, weil sie so viele Wehwehchen haben oä!

Bei mir war es so, dass bei ET+8 und die Herztöne schlecht wurden und deshalb eingeleitet wurde!

Würde NIE auf eine Einleitung verzichten, wenn ich damit das Leben meines Kindes aufs Spiel setzte!

Viell liegt es auch daran, dass nach ET so viel öffter kontrolliert wird und man alles etwas kritischer sieht!

Ich hoffe einfach sehr, dass ich dies mal auf eine Einleitung verzichten kann!
Ein KS wäre für mich das schlimmste!

Beitrag von sternchen7778 21.03.11 - 20:09 Uhr

Hallo,

mein Großer wurde bei ET+10 eingeleitet, weil mein Fruchtwasser grenzwertig wenig wurde, ohne dass es dafür eine erkennbare Ursache gegeben hätte. Ich hätte gerne darauf verzichtet#aerger

Bei meinem Kleinen wurde nach einem abendlichen Blasenriss nur mit einer Blasensprengung am nächsten Morgen "nachgeholfen". Dann nochmal den Bauch mit Öl eingerieben. Mehr Nachhilfe gab's nicht. Sonst lief alles völlig natürlich ab:-p.

LG und alles Gute, #stern

Beitrag von jujo79 21.03.11 - 20:11 Uhr

Hallo!
ich denke auch, das man heute viel schneller eingreift und den Frauen und Babys nicht immer die Zeit lässt, die sie brauchen. Aber vielleicht ist das auch schwer von den Notfällen zu unterscheiden, die entsprechende Hilfe nötig haben?
Meine Schwester hatte z.B. bei ihrer ersten Tochter eine Einleitung, weil sie offiziell 12 Tage über dem Termin war. Aber meine Nichte war dann noch voll Käseschmiere, was eigentlich darauf hindeutet, dass sie nicht "zu spät" kam. Anscheinend stimmte da die Rechnung der SSW nicht ganz...
Ich habe meine beiden Kinder spontan und ohne PDA geboren (1x 1 Tag über ET und 1x 6 Tage vor ET) und bin sehr froh darüber. Wenn wir noch ein Kind bekommen, hoffe ich, dass es wieder so klappt.
Ich kenne aber auch viele Frauen, die "normale" Geburten hatten. Vielleicht ist es auch so, dass man die "Horrorgeburten" eher im Kopf hat.
Du solltest dich nicht zu sehr damit beschätigen ;-) und bestimmt hat deine Hebamme auch manche Tipps für dich, wenn es wirklich noch soooo lange dauern sollte.
Alles Gute!
Grüße JUJO

Beitrag von unikat2208 21.03.11 - 20:39 Uhr

meine beiden sind auch spontan gekommen..
ohne alles,wollte eigentlich beide male eine pda,aber war schon zu spät..;)

Beitrag von thalia72 21.03.11 - 20:56 Uhr

Hi,
beide waren Stinknormalgeburten.
Joris war aber genau eine Woche drüber, ich hatte mit der FÄ besprochen, dass ich noch zuwarten wollte, sofern die Werte stimmten.
Die Wehen gingen dann morgens los, aber noch unregelmäßig, wir sind trotzdem recht früh in die Klinik gefahren und die waren dort total einleitungsgeil und wollten mir zur Fruchtwassermenge und Plazentaverkalkung sonstwas erzählen (war vorher engmaschig untersucht, ich kannte den Befund vom Vortag). Joris kam dann abends von alleine, hätte sich aber nichts getan, wäre ich nochmal nach Hause gefahren.
Das musste ich aber richtig ausdiskutieren.
Alles Gute!

vlg tina + justus 17.06.07 + joris 27.10.10

Beitrag von angel2110 21.03.11 - 20:57 Uhr

Hallo.

Bei mir wurde eingeleitet wegen meinem hohen Blutdruck. Er war einfach nicht mehr unter Kontrolle zu kriegen. Man wollte die Verantwortung nicht länger übernehmen.

Meine Cousine hatte SS-Diabetes und wurde deshalb eingeleitet bei ET+2 oder 3.
Sie wollte das aber auch. Ihr erstes Kind kam bei ET+13 (uneingeleitet).
Der Kleine hatte im Mutterleib einen Schlaganfall. Die Ärzte vermuten, es war ziemlich am Ende der SS.
Deshalb wollte sie bei ihrer Tochter nicht so lange warten.

LG angel

Beitrag von marion2 21.03.11 - 21:07 Uhr

Hallo,

wenn die Einleitung mit nem Kaiserschnitt endet, liegt das am Geburtsverlauf.

Ich hatte bei den Zwillingen die Wahl:

austragen bis sie von selbst kommen und das Risiko eingehen, dass der recht wahrscheinliche Fall eintritt, das für ein Kind die Versorgung unbemerkt zusammenbricht (Folge: Behinderung/Tod)

einleiten und ggf. Kaiserschnitt

oder

Kaiserschnitt

Ich hab mich für die zweite Variante entschieden - um den Kaiserschnitt kam ich drumrum. Ist alles glatt gelaufen.

Bei meinem Großen ist ne Menge schief gelaufen - wir waren schon über die Zeit und er hatte zu viel Gewicht. Das war gar nicht gut.

Gruß Marion

Beitrag von saccy 21.03.11 - 21:18 Uhr

ich hatte einen kaiserschnitt.

meine maus kam 3 tage vor ET. alles fing an 4 tage vor ET. nachmittags war mir irgend wie komisch und ich fuhr mit dem auto zum FA. leider hatte meine vertretung und ich musste zu einem anderen. dort berichtete ich das irgend was komisch ist. die arzthelferin machte sofort CTG. da war alles ok und keine wehen. als ich mich hin setzte sprang meine blase. also sofort wieder hin legen. die ärztin kam sofort und die arzthelferin rief gleich im KH an wegen krankenwaagen. die ärztin stellte fest das das fruchtwasser grün und flockig war. ich bin dann also ins KH gefahren wurden. dort wurde wieder CTG gemacht. der arzt kam dann und schaute nach wie weit der muttermund offen war. 2cm wurde gesagt. danach ging es ab in den kreissaal. der arzt kam alle 2 stunden aber es tat sich einfach nicht. ich bekam zeug um die wehen zu fördern. ich habe es nicht vertragen und erbrach es sofort wieder. 2 stunden später das gleiche spiel. früh 7 uhr entschied der chefarzt das ein kaiserschnitt gemacht wird da man es nicht länger abwarten kann. ich fragte warum denn ich wollte unbedingt normal entbinden. der arzt sagte das es medizinisch notwendig ist da das fruchtwasser grün und flockig ist/war. das ist ein hinweis darauf das das kind zu viel stress hatte. auserdem sei kaum noch fruchtwasser in der fruchtblase.

ich kann aber sagen das bei einem kaiserschnitt die schmerzen hinterher dann kommen. die frauen die normal entbinden haben bei der geburt die schmerzen. die frauen mit kaiserschnitt haben die schmerzen hinterher. da man nach dem kaiserschnitt so schnell wie möglich wieder laufen soll zert die ganze narbe und man läuft automatisch gebeugt. auserdem ist die narbe noch sehr lange taub hinterher. bei mir war sie ca 1/2 jahr lang taub und schmerzen hatte ich ca 3 monate.

also beim nächsten kind will ich dann eine normale geburt und ich hoffe das es auch klappt.

Beitrag von turmmariechen 21.03.11 - 21:18 Uhr

Hey, ich denke, dass kommt auch aufs KH an. In dem KH in dem ich entbunden habe wird bis ET + 14 nicht viel gemacht. Die Frauen wünschen ja oft eine Einleitung. Verstehen kann ich es nicht - ist ja letztlich eine künstliche Situation - daher die viele Kaiserschnitte (ist nur meine Vermutung) . Ich hab zweimal bei ET + 4 entbunden - bis dahin war nie die Rede von Einleitung. nur eben tägliche Untersuchung. Der Letzte kam dann bei ET - 11 :-) . Dir Alles Gute für die bevorstehende Geburt!

Beitrag von coko20 21.03.11 - 21:22 Uhr

ich hatte 5 normale geburten, keine einleitung, kein kaiserschnitt, keine pda... kamen aber alle 2-11 tage vor termin.

Beitrag von sarahjane 21.03.11 - 22:10 Uhr

Zitat: "Warum lässt man den Frauen keine Zeit mehr?"

Weils dann schnell böse enden kann.

Beitrag von kruemelchen.134 21.03.11 - 23:10 Uhr

Huhu meine Maus ist Spontan 5 Tage nach ET ohne jegliche sachen bei uns Zu Hause im Wohnzimmer geboren und es war eine Traumgeburt..:D LG

Beitrag von serafina.nr.1 22.03.11 - 02:04 Uhr

mein erster gedanke war dir sagen zu wollen dass ich es genauso sehe wie du- mir fällt auf dass meiner meinung nach viel zu sehr von aussen druck gemacht wird in bezug auf wie lange die geburt dauern darf etc.-
ich hatte eine ganz natürliche geburt- allerdings vor 18 jahren und in einem geburtshaus.die dauerte von donnerstag abend bis samstag kurz nach mitternacht. ich fand das gut.
die nächste geburt war als hausgeburt geplant, da aber die hebamme nicht meine erwünschte war und sich meiner meinung nach nicht verantwortungsvoll verhalten hat ( es begann mit blasensprung und wehen alle 20 minuten..., sie kam aber auch sechs stunden nachher noch nicht um mal nachzusehen, sodass ich dann von selbst meinen mann bat mich ins KH zu fahren..) wurde es eine klinikgeburt. zu meinem erstaunen wurde aber dort auch noch sechs stunden gewartet bevor man mir nach wieder einsetzenden aber sehr schwachen wehen einen wehentropf anhängte ( infusion mit intensitätsregelung). ich empfand den wehentropf als extreme erleichterung. ich erinnerte mich an die wehen meiner ersten geburt genau- obwohl neun jahre dazwischen lagen- und spürte dass es nur 10% intensität war von dem was noch kommen sollte, und einfach nicht losgehen wollte.
im geburtshaus bin ich mir sicher häte man noch einmal 12 stunden das baby kontrolliert, aber gewartet dass man die wehen anders intensiviert.damals war ich nur erleichtert dass sich jemand darum kümmert wie es meinem baby geht, da ich mich durch den beginn mit blasensprung schon überfordert fühlte...beim ersten kind war die blase bei der zweiten presswehe geplatzt ;-)
bei beiden kindern empfand ich die presswehen- ich hatte nur jeweils drei oder vier- als extrem angenehm und super, da ich endlich aktiv mitarbeiten konnte..!!!
heute würde ich vieles anders machen, bei beiden geburten.
leider hatte ich danach immer nur kaiserschnitte. aber auch da wurde ich "besser darin als patientin.mit jedem kaiserschnitt ging es mir vorher und danach seelisch und körperlich besser als beim letzten. ich sah es als meine pflicht meinem kind den besten udn sichersten start zu geben, auch wenn es dem "natürlichen weg" nicht entsprach.
auch mein jetziges baby wird ein geplanter kaiserschnitt werden.mit dem dritten kaiserschnitt hatte ich keine angst mehr- insofern wäre es vergleichbar mit der dritten SS, da hatte ich auch vor einer natürlichen geburt keine angst mehr ;-)
ich wünsche dir die geburt, die dir entspricht, so wie du sie dir erträumst, und die flexibilität, dass du dich auf jede neue situation deinem empfinden gemäss einstellen kannst, wenn es anders laufen sollte, als erwartet.
mit ganz lieben grüssen!!
von serafina.

Beitrag von golm1512 22.03.11 - 08:24 Uhr

Ja, gibt es. Eins meiner Kinder kam im GBH zur Welt und eines zuhause.

Wenn ich das erzähle, ernte ich auch immer mal wieder Kopfschütteln. Geburt nicht im Krankenhaus? Völlig unverständlich.
Für mich war das der einzig richtige Weg, weil ich keinerlei Einmischung wollte so lange sie nicht nötig war.

Ich finde, dass die Vorsorgeuntersuchungen in diesem Land sehr übertrieben sind und dass Schwangerschaft so sehr angstbeladen wird. Komplikationsmöglichkeiten und eventuelle Fehlbildungen oder Fehlentwicklungen kommen immer wieder zur Sprache und was denn alles schief gehen KÖNNTE. Irgendwie wird immer nur in Katastrophen gedacht.

Wichtiger fände ich, wenn man den Frauen einfach Mut machen würde, wenn Frauen wieder "guter Hoffnung" sein dürften und selbstbewusst an die Sache herangehen könnten. Ich bin mir sicher, dass die meisten der Interventionen dann sehr schnell sehr überflüssig würden.

Durch die Vorsorge bei den Hebammen hatte ich ein sehr gutes Gefühl für meine Kinder und für meinen Körper. Das hat mich auch unter der Geburt nicht verlassen. Ja, klar, HÄTTE auch was schief gehen können, aber dafür hatte ich ja Fachpersonal dabei, nur eben nicht so zahlreich. Und es ist nichts schief gegangen, weil alle die Ruhe bewahrt und entspannt abgewartet haben. Eigenttlich funktionierte das meiste von allein.

Beitrag von carana 22.03.11 - 09:31 Uhr

Hi,
ja, gibt es - aber wenig. Der Grund dafür sind auch häufig die Frauen selbst, die sich zu abhängig von Medizin machen. Das fängt doch schon in der Schwangerschaft an, mit diesem ständigen Ultraschallgegucke. Und geht dann eben bis zur Geburt weiter - alles muss kontrolliert werden.Wir Menschen sind eben so, dass wir über alles die Kontrolle haben wollen.
Unterstützt wird das Ganze dann natürlich noch durch die Krankenhäuser. Unseres hat eine KS-Rate von 50 %. Angeblich, weil eine Neo angeschlossen ist. Tatsächlich aber bekommst du da fast immer einen KS, wenn du eine Hebamme hast, die dort arbeitet. Irgendein Grund findet sich da immer - und sei es, dass das Kind über 4 kg hat.
Ist doch aus KKH-Sicht auch besser: Ein KS ist planbar, die Frau muss länger bleiben - also keine NAchtschicht, mehr Geld von den Krankenkassen.
Lg, carana

Beitrag von gemababba 22.03.11 - 09:56 Uhr

Ich hatte 3 wunderbare Traumgeburten :-)
und ich muß dir sagen es war wunderschön und ohne jegliche Schmerzmittel einfach so wie mein körper es gemacht hat wunderbar :-)

Und wenn es nach meinen Geburten gehen würde , würde ich locker noch 10 Kinder bekommen :-)

aber jetzt planen wir erstmal Nr 4 :-)

LG jenny

Beitrag von jungemammi85 22.03.11 - 10:28 Uhr

Hallo,

meine beiden kamen recht schnell ohne PDA usw. spontan auf die Welt. Beim 1. Kind bin ich gerissen, beim 2. nicht!