Wer hat Erfahrung mit Mandelverkleinerung per Laser?? evt. ambulant?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von waldschnecke 21.03.11 - 19:44 Uhr

Hallo!

Bei meinem Sohn sollen die Mandeln per Laser verkleinert werden:-( da sie viel zu groß sind und sich fast treffen....

Hat jemand erfahrung mit Mandelverkleinerung per Laser?
Hattet ihr Nachblutungen? Habt ihr es gemerkt?
Wie lange hielten die Schmerzen an?

Würde mich über viele antworten freuen.

Liebe Grüße,
waldschnecke(die totale Panik hat) und Marc 4 1/2

Beitrag von leonore78 21.03.11 - 20:02 Uhr

Hallo!

Unser Sohn bekam mit drei Jahren die Mandeln gelasert.
Wir mussten am OP tag um 7.00 Uhr im KH sein, um halb neun war die OP, um halb zehn war er etwas wach, hat dann aber fast den ganzen Tag verschlafen, um halb sechs abends hat er gegessen (saure Gurke!!!!!) und am nächsten Morgen um halb acht waren wir wieder zuhause.

War alles garkein Problem, er hatte keine Schmerzen, die Nacht im KH ist bei uns aber wegen eventueller Nachblutungen obligatorisch.

Viel Erfolg und hab nicht zuviel Angst!

LG leonore

Beitrag von eule1206 21.03.11 - 20:11 Uhr

Huhu,
Luca war auch drei als er die Mandeln verkleinert bekommen hat. Gleichzeitig wurden noch die Polypen entfernt und Paukenröhrchen eingesetzt.
Luca wurde um 8 Uhr operiert und turnte Mittags schon wieder rum. Nachgeblutet hat nichts. Abends um 6 Uhr sind wir wieder nach Hause gegangen. Er durfte ein paar TAge nicht toben und nicht in den KiGa.
Aber er hat es echt super gut weggesteckt und ich hatte so einen Angst vorher #zitter
Wünsch euch alles gute.
LG Nicki

Beitrag von sina236 21.03.11 - 20:49 Uhr

wir auch. meine tochter war grade mal 2 jahre alt und hatte sogenannte kontaktmandeln, dh sie stiessen in der mitten regelrecht zusammen. da sie dadurch nicht gut essen und atmen konnte und immer wieder nachts aufwachte, weil die zunge vor das miniatemloch gefallen war und sie deswegen aussetzer hatte (hat gerasselt, wie ne dampflok), war auch unser arzt dafür, es so früh machen zu lassen. was soll ich sagen, es hätte besser nicht gehen können. sie war seit dem gar nicht mehr krank (ist jetzt 5 jahre alt), schläft so leise, dass ich die ersten 3 monate immer gucken gehen musste, weil ich sie nicht mehr hört bis ins wohnzimmer und kann alles essen und machen.

zur OP, das will ich nicht verharmlosen, eine vollnarkose birgt immer risiken. allerdings ist das risiko von nachblutungen bei laser absolut gering, weil es da nicht die typische schnittfläche gibt, die so grossflächig bluten könnte. ausserdem bleiben die mandeln erhalten, was ja auch in dem alter wichtig ist. meine tochter war weinerlich, als sie aus der narkose aufwachte, hat stark gejammert (nachwirkungen der narkose) und schlief dann gott sei dank schnell noch mal ein. nach dem nächsten erwachen war sie gut drauf. schmerzen hatte sie kaum. sie fing eigentlich fast sofort an gut zu essen (das was sie eben durfte, säurearme sachen). wollte daheim dann spielen und hatte nur noch nen kurzen hänger am abend, wo sie total müde und apathisch war. aber als das dann vorbei war, war sie schon wieder die alte. kleine schmerzchen hatte sie noch die nächsten 4 tage, aber oft half schon ein eiswürfel. ich würde das immer wieder machen lassen.eine nacht im kh kann allerdings auch nicht schaden. bei uns gings nur ambulant, aber ich war auch froh drum ;-).

sina

Beitrag von crumblemonster 21.03.11 - 20:53 Uhr

Hallo,

ich bin auch ein 'Schisser', weshalb ich die OP nicht habe ambulant machen lassen. Mein Großer (3 3/4 Jahre alt) blieb also zwei Nächte mit mir im KKH (am ersten Tag wurden Voruntersuchungen gemacht - mußte noch geklärt werden, ob die Ohren mitbehandelt werden müssen) und am nächsten Tag war er gleich um 7 Uhr der Erste.

Es gab keinerlei Komplikationen. Einzig..... er hatte großen Hunger und eine Schwester wollte ihm nicht mehr zu Essen geben. Das gab großes Theater und mit dem Hinweis, daß ich es auch aufwischen werde (sollte er sich übergeben) bekam er dann auch etwas zu essen.

Nachblutungen hatte er keine. Er war auch gleich wieder so fit, daß ich Mühe hatte, ihn etwas zu bremsen. Schmerzen hatte er wohl auch keine. Es war alles überhaupt kein Problem.

LG