Pseudo Krupp-viele Erfahrungen gesucht!

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von 221170 21.03.11 - 20:26 Uhr

Hallo,
meine Tochter (4,5) hat heute nacht das erste Mal gekruppt.
Nicht eben was schönes, wieder um eine Ätz-Erfahrung reicher.
Wir haben jetzt Rectodelt hier, sollen viel mit ihr an die frische Luft. Mich nervt, das man nicht wirklich was tun kann, denn draussen sind wir immer.
Erzählt mir mal von euren Krupp-Kindern:

Wie oft kommt das vor? Wie behandelt ihr? Macht ihr was "vorbeugend"?
Hat sich das irgendwann gegeben?

G.
22

Beitrag von juni78 21.03.11 - 20:31 Uhr

Hallo,

Niklas,jetzt 4,5 J.,hatte mit 2 Jahren einmal einen Krupp Anfall.
Es liegt ja am Kehlkopf und je größer der Hals wird umso geringer die
Gefahr eines Anfalls, so war die Erklärung unseres Kia damals.

Wir haben das Rectodelt jetzt wieder in die Apo gebracht zum entsorgen, weil abgelaufen und nie benötigt.

Trotz dicker Erkältungen hatte er nie wieder so einen Anfall.
Viel rausgehen tun wir sowieso und vorm Schlafen nochmal ordentlich lüften ansonsten nichts.

LG
Tanja

Beitrag von mel230877 21.03.11 - 20:34 Uhr

Hallo


Mein Sohn hatte schon dreimal einen Pseudokrupp.
Wirklich viel kann man dagegen nicht machen.
Viel frische Luft ist wichtig.
Wenn unser Sohn Nachts schlecht Luft bekommt setzen wir uns auch dick eingepackt ans offene Fenster. Solange bis er wieder besser Luft bekommt.

Die Notfall-Zäpfchen solltest Du immer im Haus haben.

Gute Besserung
lg mel

Beitrag von haferfloeckchen 21.03.11 - 20:36 Uhr

Hi,

meine hatte auch mal nen Anfall. Haben auch rectodelt hier. Sie ist eh ein Hustenkind und wir haben echt oft schlimmen Husten :-( Ich habe so lange die Kiä gelöchert und dafür gekämpft, dass wir einen Pariboy bekommen haben. Maya hat immer noch sehr oft Husten, aber der Pari hilft super und gibt ein gutes Gefühl. SIe hatte übrigens nur den einen Anfall damals.
Seit wir den Pari haben, inhalieren wir immer beim kleinsten Husten. Habe schon den Eindruck, dass man das Ganze damit echt gut in den Griff bekommt.

Lg

Beitrag von sterni84 21.03.11 - 20:38 Uhr

Hallo!

Meine Tochter hatte im Sommer 2009 ihren 1. Pseudo Krupp-Anfall und das war wirklich heftig.

Seitdem hatten wir vielleicht 5 solcher Anfälle - mal mit Rectodelt Gabe und mal haben wir es auch ohne hinbekommen.

Bei Leonie sind die Pseudo Krupp Anfälle meist Vorläufer einer Bronchitis. Vorbeugend machen wir eigentlich nichts - außer das wir bei Husten zusätzlich meist noch inhalieren. Bei offenem Fenster schläft Leonie eh immer.

Leonie reagiert häufig bei Wetterumschwüngen. Mein KiA hat mal gesagt, dass sie oft Krupp Kinder haben, wenn es richtig warm draußen wird.

Mach dich nicht verrückt - vielleicht bleibt es ja bei diesem einen Mal!

LG Lena

Beitrag von hannah1010 21.03.11 - 20:44 Uhr

Hallo!

Meine beiden Kinder sind auch so Krupp-Kandidaten.

Meine Tochter hatte schon einige Anfälle, allerdings haben wir alle nur mit frischer Luft in den Griff bekommen.
Jetzt ist sie 6 und sie hatte mit 5 1/4 ihren letzten Anfall...ich hoffe, das war es jetzt.

Mein Sohn hatte erst einen , aber der war so heftig, dass wir sogar in die Klinik mussten, da er quasi 2 Tage und Nächte immer wieder Krupp-Anfälle hatte und diese Rectodelt null gewirkt haben...das war echt ätzend.

Vorbeugend kann man eigentlich nicht viel machen.
Bei uns kamen diese Anfälle immer einen Tag( bzw. Nacht), nachdem ne fette ERkältung im Anmarsch war.
Ich kenn aber auch wirklich viele Kinder , die es nur einmal und dann nie wieder hatten.

Alles Gute und lg

tina

Beitrag von thorres 21.03.11 - 20:46 Uhr

Hallo,

ich habe 3 Krupp-Kinder - mehr oder minder schwer betroffen. Kind Nr. 1 hatte drei schlimme Anfälle (hatte auch unseren allerersten), war zwei Mal im Krankenhaus zum inhalieren mitten in der Nacht. Er ist mittlerweile 7.5 Jahre und hat keine Probleme mehr, schon seit gut 3 Jahren.
Nr. 2 hatte zwei leichte Anfälle und auch schon lange keine Probleme mehr - ist auch 7.5 Jahre alt.
Nr. 3 hatte viele Anfälle, davon zwei echt schlimme mit Krankenhaus und Inhalieren dort und viele mittlere. Er ist 5.5 Jahre alt und immer noch nicht fertig damit.
Inzwischen wissen wir aber damit umzugehen und wir landen nicht jedesmal im Krankenhaus.
Zum einen gibt es Hochzeiten, in denen das vermehrt auftritt: März und September. Bei feuchtem Nebelwetter oder tags schon recht war aber nachts recht kalt.
Wenn dann noch ein Schnupfen oder Husten da ist - droht Gefahr. Dann gebe ich auch vor dem Schlafengehen vorbeugend Globuli (Hepar sulfuris)
Wenn ich den ersten Huster höre, das muss noch gar nicht bellen, dann reiße ich alle Fenste rim Kinderzimmer auf und lasse kalte Luft ins Zimmer. Stelle einen Wäscheständer mit feuchten Tüchern direkt neben das Bett.
Das hilft oft schon, den Anfall zu verhindern.
Wenn es nicht hilft und das Bellen anfängt, gebe ich sofort Globuli:
Aconitum, Spongia, Hepar sulfuris und setzte mich mit dem eingemummelten Kind raus an die frische Luft. Dabei das Kind beruhigen, je ruhiger man selber, desto ruhiger das Kind, desto bessser bekommt es Luft.
Wird es nicht besser, dann gebe ich ein Zäpfchen. Der Kinderarzt hat mal gesagt, wenn es nach einer halben Stunde noch nicht besser ist, kann man noch ein Zäpfchen geben - das haben wir noch nicht gebraucht, bzw. ich höre auch mittlerweile, wann Zäpfchen nicht mehr helfen und es wirklich das Inhalieren im Krankenhaus sein muss.
Es war auch schon so, dass die Fahrt zum Krankenhaus im Auto mit offenen Fenstern den Durchbruch brachte, kaum waren wir da (5 Minuten Fahrt), ging es dem Kind gut *g*
Du siehst, mit der Zeit entwickelt man eine gewissen Routine und hört auch, wie schlimm es ist.
Beim ersten Anfall waren wir Eltern ganz entsetzt - was dem Kind natürlich nicht wirklich gut tat. Nachdem uns der Arzt im Krankenhaus aber dann erklärt hat, dass das Kind so schnell doch nicht erstickt, wurden wir auch ruhiger und das Kind denn auch mit.

In diesem Sinne, gute Besserung und viele Grüße,
thorres

Beitrag von wuffa 21.03.11 - 21:03 Uhr

hallo, mein sohn hatte seinen 1. anfall mit 6 monaten. nach dem krankenhausaufenthalt habe ich einen homöopathen aufgesucht der mir einen keim ausgetestet hat (diphterinum) wir machten eine kur und hatten bis jetzt (1,5 jahre) keinen anfall mehr. vielleicht auch eine möglichkeit. alles liebe

Beitrag von pollerkermit 21.03.11 - 21:13 Uhr

Unser Sohn hatte bisher einen Anfall....wir stellen nun immer wenn die kleinsten Anzeichen einer Erkältung da sind nachts einen heißen Topf mit Kamillenblüten ins Zimmer (er schläft noch im Gitterbett), das ist ein Tipp meiner Tante. Seither hatten wir Glück. Ich denke, die Luffeuchtigkeit tut gut.
Für den Notfall haben wir Rectodelt hier!
LG
Doro

Beitrag von bine3002 21.03.11 - 21:30 Uhr

Meine Tochter hatte den ersten Pseudo-Krupp vor etwa einem Jahr (sie wird im Juli 5). Das war ein typischer Anfall mit Atemnot und bellendem Husten. Wir haben kurz gewartet und sind dann ins Krankenhaus gelaufen. Als wir im Krankenhaus nach 2 Stunden Wartezeit mitten in der Nacht endlich dran kamen, war der Anfall schon wieder vorbei. Wir bekamen zwar ein Zäpfchen, haben es aber bis heute nicht gebraucht.

Sie hatte seitdem noch einen Anfall, der aber nur ganz kurz war. Sie hustete und hatte Atemnot, ich nahm sie kurz hoch und da war es auch schon wieder gut.

Ansonsten hatte sie mal 2 Nächte diesen bellenden Husten, aber ohne Atmenot, sodass ich auch nicht so recht weiß, ob das Pseudo-Krupp war.

Immer, bevor ein Anfall kam, war sie abends heiser. Daran kann man es vielleicht erkennen. Ich hänge dann schon vorsorglich Wäsche im Zimmer auf, das scheint zu helfen.