verzweiflung

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von zickchen38 21.03.11 - 22:29 Uhr

seid gegrüßt alle miteinander.

ich brauche eure hilfe.ich habe ein riesen problem.

vor ca.anderthalb jahren fing unsere tochter mit dem ganzen problemen an.da war sie gerade 14 jahre alt geworden.
sie fing an die schule zu schwänzen,(sie blieb dieses schuljahr auch sitzen)wochen lang von zu hause abzuhauen,alkohol zu trinken und drogen zu nehmen.sie war schon sehr oft im kinderjugendnotdienst in der landesklinik.das jugendamt war eingeschalten.dann hat man das kind für ein jahr in ein heim gesteckt,da ist sie auch raus geflogen,wegen schulschwänzen wochenlanges verschwinden,drogen alkohol und prostitution.jetzt sie seit ca.10 tagen zu hause und wiedermal seit samstag verschwunden.

meine frage ist,was kann man noch tun um das zu unterbinden,das sie nicht ganz abrutscht(falls sie das nicht schon ist).

Beitrag von arienne41 22.03.11 - 01:26 Uhr

wochenlanges verschwinden,drogen alkohol und prostitution

was kann man noch tun um das zu unterbinden,das sie nicht ganz abrutscht(falls sie das nicht schon ist).

Nach dem was du schreibst ist sie ganz abgerutscht.

drogen alkohol und prostitution

Du mußt mit dem Jugendamt zusammenarbeiten und das eng, wenn das geht.

Was ich tun würde wenn keiner helfen kann

1. Weit weg ziehen samt Kind und das aufs letzte Kuhdorf.
2. 24 Stunden würde ich mein Kind bewachen wenn es sein muß.
3. Ich weiß das man niemanden einsperren darf und ich würde es trotzdem tun wenn ich die Hoffnung hätte mein Kind zu retten.

Der Preis den man mit den Umzug zahlt (Arbeit aufgeben, Freunde das soziale Umfeld) ist hoch aber für mein Kind wäre mir kein Preis zu hoch.


Beitrag von leiahenny 22.03.11 - 09:58 Uhr

Kontakt mit deiner Tochter halten, Vorwürfe werden wahrscheinlich nicht wirklich von ihr wahrgenommen und werden sie nur auf die Straße treiben.

Wegziehen ist sicher auch keine Alternative, dann haut sie halt vom Land ab. Einen fast Erwachsenen kann man gegen seinen Willen nicht 24 Stunden bewachen.

Auf jeden Fall mit dem Jugendamt zusammenarbeiten ( heute gleich anrufen), gegf. Drogenentzug ansprechen.
Schau umgehend ob es eine Selbsthilfegruppe für Eltern bei euch gibt die ähnliche Erfahrungen haben, damit du nicht verzweifelst an deiner Tochter und vielleicht auch Hilfe bekommst.

Weist Du was deine Tochter heute für Interessen, einen Traum, ein Hobby hat ? Kennst Du sie noch, denn sie ist sicher nicht mehr das Kind von früher. Und nachdem was Du schreibst ist sie bereits abgerutscht, die Frage ist will sie da raus ?
Alles Gute.

Beitrag von darkangel70 22.03.11 - 10:33 Uhr

oh mein Gott. und ich beschwer mich, das meine tochter sich nicht wäscht..

was du mit deiner tochter erlebst, blieb mir bis jetzt erspart. ich wünsche dir viel kraft.

einen rat habe ich leider nicht, bekomme ja selbst nicht mal meine tochter dazu sich regelmäßig zu waschen. :D

alles gute für euch.

Beitrag von karamalz 22.03.11 - 22:51 Uhr

hi,

es ist immerwieder eine große freude, welche einstiegsthemen frischlinge sich hier raussuchen...

viel spaß mit deiner tochter!

k.

Beitrag von fraz 25.03.11 - 16:38 Uhr

Hallo

Da kannst du wahrscheinlich nicht mehr viel machen.
Ich kenne einen ähnlichen Fall und das Jugendamt hat gesagt, sie können nichts machen, da das Kind weder jemanden umgebracht noch eine Bank überfallen hat....sie sich also nicht strafbar gemacht hat. Das Mädchen war dann auch ein Jahr im Ausland in einer Massnahme, wollte dann aber nach Hause und man musste sie gewähren, da sie ja "freiwillig" dort war.

Sie wurde dann mit 15 schwanger und ist mit 16 Mutter geworden.
Bleibt seither schön brav zuhause und macht sich in ihrer Mutterrolle recht gut. Kein Alkohol mehr und keine Drogen.....aber wie lange?
Und der Preis, den sie und alle um sie herum zahlen? Finde ich doch recht hoch....


Ich weiss, ich bin dir keine grosse Hilfe, aber ich habe auch eine pubertierende Tochter und in diesem Alter kannst du nicht mehr erziehen. Dann kannst du nur noch hoffen und beten, dass deine früherer Erziehungsbemühungen fruchten und die Kinder nicht an die falschen Freunde geraten.....

Alles Gute!

Beitrag von teddyli 25.03.11 - 20:51 Uhr

Das ist schon ganz schön viel was du und deine Tochter da zu verarbeiten habt......
Ja ich denke viel weiter nach unten geht es ja nicht mehr:-(
ganz wichtig ist natürlich das sie da selber raus will denn wenn sie selber den willen nicht hat ,dann kannst du noch so viel anstellen ...
das Jugendamt hatte sich eingeschaltet? Nimm ruhig noch mal einen anlauf es gibt doch sicher auch noch andere Wege als sie in ein Heim zu stecken . weißt du was vielleicht der auslöser war für Alkohol und Drogen ?
Man ich würde dir so gerne helfen aber so richtig weiß ich auch nicht wie
versuche deiner Tochter wieder nah zu kommen sie muß doch einsehen das das nicht so weiter gehen kann .aber vergiß dich selber nicht , dieser dauernde Nerverkrieg ist auch für dich nicht gut #gruebel
alles liebe.......