Fehler in Büchern

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Beitrag von sassi31 22.03.11 - 02:10 Uhr

Hallo,

ich lese gerade "Der Kindersammler" (zum 2. Mal) und mir ist nun aufgefallen, dass der Vater von Benjamin Wagner dessen Schultasche findet und u. a. auch einen Gameboy. Das Ganze spielt im November 1986 und da gab es noch keine Gameboys. Beim ersten Lesen habe ich das garnicht so wahrgenommen, aber diesmal fiel es mir direkt auf.

Achtet ihr auf Fehler? Und wenn ja, stört es euch? In welchen Büchern habt ihr Fehler entdeckt?

Gruß
Sassi

Beitrag von claudia_71 22.03.11 - 07:45 Uhr

Hallo,

1986 ... da war ich 15 ... und ja, meine Freundinnen hatten damals schon Gameboys!

Inhaltliche Fehler finde ich selten, was mir aber oft ins Auge sticht, sind Rechtschreibfehler #nanana, und die müssten ja eigentlich nicht sein.

LG Claudia

Beitrag von mormi 22.03.11 - 07:51 Uhr

Laut Wiki kann das nicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Game_Boy

Er wurde 1989 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hat mich grade interessiert.

Beitrag von sassi31 22.03.11 - 13:12 Uhr

Das passt.

Ich hatte in der Schule zwei so super verwöhnte Bengel, die immer die neuesten Sachen bekamen. Und kaum gab es den Gameboy, da hatten sie den auch schon. Da war ich aber bereits 16 Jahre alt.

Beitrag von rienchen77 22.03.11 - 10:31 Uhr

Gameboy wurde 1989 in den USA auf dem Markt gebracht...

http://de.wikipedia.org/wiki/Game_Boy

und hätte es den damals schon gegeben, hätte ich das als Kind doch wissen müssen, ich war 13 Jahre als ich ihn bekam und da war er brandneu in Europa auf den Markt gekommen

Beitrag von -kopfsalat- 22.03.11 - 08:29 Uhr

Ich hab das Buch auch gelesen und es ist mir nicht aufgefallen.

Auf Fehler achten beim Lesen? Nein, eigentlich nicht.

Bei Filmen schon eher :-)

Gruß
Salat

Beitrag von karpatenpferd 22.03.11 - 08:32 Uhr

Ich kann mich nicht erinnern, dass mir schonmal ein inhaltlicher Fehler untergekommen ist, dafür aber Rechtschreibfehler... Sowas regt mich dann auch irgendwie auf ;)
Müsste wahrscheinlich in englischen Ausgaben von Kathy Reichs Büchern gewesen sein und auch noch bei einigen anderen Autoren :)

Beitrag von haarerauf 22.03.11 - 08:35 Uhr

Ich weiß nicht mehr in welchem Buch aber da stand:

Sie schenke sich einen Wodka ein und hat irgendwas gemacht.
Sie stand auf, nahm ihr Weinglas und ging zum Fenster.

LG

Beitrag von -kopfsalat- 22.03.11 - 09:24 Uhr

ich kann da keinen Fehler entdecken. Ich trinke immer Wodka aus Wein- oder Weizengläser. Passt einfach mehr rein #glas;-)

Beitrag von ronjas_ma 22.03.11 - 10:18 Uhr

#pro
#rofl

Beitrag von robingoodfellow 22.03.11 - 08:43 Uhr

Ich habe kürzlich in einem Buch gelesen das eine der Hauptfiguren zum Vater sagt "Ich bin 700 Jahre alt".

Aber in den anderen Romanen ist diese Person schon weit älter. (Fantasy, nur zur Info).

Ob es ein Fehler der Autorin oder ein Druck- oder Übersetzungsfehler ist weiß ich aber nicht.

Das Namen vertauscht werden ist mir auch schon ein paarmal aufgefallen.

Beitrag von 3wichtel 22.03.11 - 08:50 Uhr

Kerstin Gier "Mütter-Mafia-Romane"

In "Die Patin" erzählt Mimi, dass es ihr schlecht ging, als ihr Vater damals gestorben sei.
In "in Wahrheit wird viel mehr gelogen", das zeitlich nach "die Patin" spielt, haben Mimi und Mimis Schwester aber noch ihren Vater.

Beitrag von perserkater 22.03.11 - 09:37 Uhr

Das ist mir gar nicht aufgefallen, muss ich doch glatt mal wieder nachlesen.

Beitrag von dornpunzel 22.03.11 - 09:37 Uhr

Hallo,

ich lese beinah ausschließlich historische Romane. Fehler sind hier - je nach Autor(in) - nichts Ungewöhnliches. Um deine Frage zu beantworten: Ja, sie ärgern und stören mich, extrem sogar.

Wenn es allerdings ein Nebenprota im ersten Kapitel braune und im letzten schwarze Haare hat, kann ich damit leben. Man darf nicht vergessen, dass ein Roman in der Regel nicht binnen weniger Wochen geschrieben ist. Einem guten Lektoren sollten solche Dinge aber schon auffallen.

Gruß,
Dornpunzel

Beitrag von perserkater 22.03.11 - 09:38 Uhr

Hallo

Mir sind bisher auch "nur" Rechtschreibfehler aufgefallen. Etwas ärgerlich finde ich das auch jedes Mal aber wo gehobelt wird fallen Späne.

LG

Beitrag von susisum 22.03.11 - 09:54 Uhr

In "Die Päpstin" wird eine Mahl beschrieben. Unter anderem gab es dabei auch Mais.

Das ist ein ganz übler Recherchefehler- Mais wurde erst nach der Entdeckung Amerikas durch Christopher Kolumbus (1492), irgendwann Anfang des 16. Jhd. nach Europa importiert. Der Roman spielt aber im 9. Jahrhundert.

Ich finde eigentlich, dass solche groben Fehler, gerade in historischen Romanen, nicht vorkommen sollten.

LG
Susi

Beitrag von natalia73 22.03.11 - 10:48 Uhr

Waren auch nicht Kartoffeln dabei??

LG,
Natalia

Beitrag von susisum 22.03.11 - 12:52 Uhr

Gute Frage- das weiß ich gar nicht mehr.

Ich hab das Buch dann auch weg gelegt und nicht zuende gelesen. Ich lese historische Romane unter anderem, weil ich gern was über die Zeit und das Leben damals erfahren möchte. Und bei so groben Fehlern, vergeht mir dann wirklich die Lust am Weiterlesen.

LG
Susi

Beitrag von ich-halt 22.03.11 - 10:11 Uhr

Also mir ist bis jetzt erst einmal ein richtiger Fehler aufgefallen. Was einem aber nur auffällt wenn man es wissen kann.

Das Buch Novemberasche spielt hier bei uns in Friedrichshafen. Die Autorin schreibt: Und sie fuhr an Windhag und am Seewald vorbei Richtung Zeppelin Universität.
Und da liegt der Fehler, denn Windhag liegt ca. 6 km vom Seewald weg.
So was stört mich dann schon. Denn wenn ich schon so detailiert über etwas schreibe, dann muss ich schon auch schauen, dass es stimmt, oder??

Sonst fallen mir öfter Rechtschreibfehler auf und das stört mich dann schon fast mehr...

lg ich-halt

Beitrag von sassi31 22.03.11 - 13:25 Uhr

Also sowas stört mich auch.

Meine Heimatstadt gehört zu Niedersachsen, wird aber in Büchern oft nach NRW verlegt.

Beitrag von sterni84 22.03.11 - 10:20 Uhr

Hallo!

Ja doch - mir fallen solche Fehler auf.
Aber eher Rechtschreibfehler. Besonders wenn in einem Buch gleich etliche Fehler drin sind. Irgendwann stört es dann.

LG Lena

Beitrag von flogginmolly 22.03.11 - 10:38 Uhr

Hi,

ja ich achte schon sehr drauf, ich habe vor kurzem ein Buch gelesen, da hatten 2 Personen im Klappentext andere Namen als im Buch. Das fand ich schon hart an der Grenze, wenn nicht schon darüber hinaus.

Rechtsschreibfehler fallen mir häufig auch auf, aber da kann ich drüber hinweg sehen, ich habe selber bei einem Verlag gearbeitet und weiß, wie das Korrekturlesen abläuft :-)

Was ich aber am schlimmsten Finde ist plump Übersetzte Englische Mundart, die verliert dann jeglichen Witz und vorallem Sinn.

Schön sind auch Sachen wie :

Die Handlung spielt meinetwegen in Amerika, 2 Leute (natürlich Amerikaner) unterhalten sich und ein 3. kommt dazu und sagt etwas, was dann als Zitat im Buch steht, natürlich auf Deutsch und im nächsten Satz übersetzt es die eine Person der anderen weil diese kein Deutsch versteht und es steht dann nochmal wiederum in Deutsch dort.
Das ist so.. einfallslos.

Klar kann man nicht die ganze Geschichte umschreiben, aber bei solchen Sachen tut einem das Hirn weh. Ein bisschen Spielraum haben die Übersetzter dann ja doch. Ich persönlich lese gerne Bücher die von Mechthild Sandberg-Ciletti übersetzt wurden.

LG

Beitrag von michi0512 22.03.11 - 13:03 Uhr

Nettes Buch - nur die Nachfolgenden waren immer wieder das Gleiche *gähn*

Hatte beim Kindersammler richtig Angst, da ich an den ganzen Orten (Göttingen und Umgebung) gelebt habe - mein sohn ein 3j. Blondschopf war und ich Nachts die Türen verreigelte *g*

Beitrag von michi0512 22.03.11 - 13:04 Uhr

http://de.wikipedia.org/wiki/Game_Boy

Beitrag von sassi31 22.03.11 - 13:18 Uhr

Hallo,

mir fällt da noch ein anderes Buch ein. Das haben wir in der Schule gelesen (5. oder 6. Klasse). "Jeden Tag Spaghetti" - in dem Buch sind etliche Fehler. Es werden oft Lieder und Bands erwähnt (NDW in dem Fall), die überhaupt nicht zusammen gehören. Ich kann mich erinnern, dass meine Deutschlehrerin damals den Verlag angeschrieben und sich drüber beschwert hat.

Gruß
Sassi

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