Mit 3 Jahren nun im eigenen Bettchen schlafen

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von maerzmami08 22.03.11 - 09:12 Uhr

Hallo,

unser Sohn ist drei geworden und schläft abends in seinem eigenen Bett/Zimmer ein.
Er schläft noch nicht durch und möchte sofort beim ersten "aufwachen"
(so gegen 22.00 Uhr) schon in unser Bett kommen. #schmoll
Bis jetzt war es so, dass wir ihm erlaubt haben, erst zu uns zu kommen, wenn wir selbst im Bett sind.
Nun möchten Mama und Papa aber gern so langsam ihr Bett wieder für sich haben.
Ich bin der Meinung, dass er bei sich ruhiger schläft, als zwischen uns.
Gegen kuscheln in den Morgenstunden haben wir natürlich nichts! #liebdrueck
Ich freue mich über ein paar brauchbare Tipps, wie wir es liebevoll anstellen können, unser Kind nachts ins eigene Bett zurück zu bringen, wenn er wieder weinend in der Tür steht.
Wie gesagt, liebevoll und Stück für Stück.
Von "jetzt auf gleich - Aktionen" halte ich nichts.

Danke Euch!! #danke

Beitrag von lennymum 22.03.11 - 09:34 Uhr

Hallo Maerzmami,

schläft Euer Sohn alleine ein? Falls Ihr bei Ihm bleibt, bis er eingeschlafen ist
würde ich versuchen zunächst dieses zu ändern.
Tür auf lassen, ihm sagen was man macht und wo man ist.

Dann wird er beim aufwachen in der Nacht auch keine Probleme mehr haben
wieder von selbst einzuschlafen.

Was auch oft ein schlafproblem ist, welches nicht erkannt wird, ist ein zu kleines Bett. Falls er noch ein umgebautes Babybett hat, könnte man es mit einem großen Bett ausprobieren.

Ganz liebe Grüße
Michaela mit Lenny 3 und Melina 16 Monate

Beitrag von maerzmami08 22.03.11 - 09:38 Uhr

Ja er schläft alleine ein und wir lassen die Tür auf, Schlummerlicht an.
Er weiß, dass wir im Wohnzimmer sitzen.
Aber er hat sich schon so sehr daran gewöhnt, später zu uns ins große Bett zu kommen. Beim "Gute Nacht sagen" meint er schon:
"Ich nachher rüberkommen, Mama" :-p

Beitrag von claus 22.03.11 - 09:48 Uhr

Hallo,

mein Sohn (30.09.2007) hat immer bei uns geschlafen,
doch mir wurde es langsam zu eng im Bett zu dritt. Außerdem hatte ich nachts ständig eine Hand oder Fuß im Gesicht hängen ;-).
Ich habe meinem Sohn das erklärt und er hat auch verstanden. Wir haben es eine Nacht versucht, aber in seinem alten umgebauten Babybett hatte er zu wenig Platz, er war es ja gewohnt, nacht in unserem großen Ehebett zu schlafen.
Wir haben ihm ein großes 90 x 200 m Bett gekauft und seitdem schläft er in seinem Bett.

Ich würde mit deinem Sohn zusammen zurück ins Kinderzimmer gehen, ihn wieder in sein Bett legen, ggfs. warten bis er wieder einschläft, Hörbuch anmachen etc.
Frag deinen Sohn doch einfach, wie er am Besten wieder einschläft.
Ich bin sehr gut damit gefahren mit meinem Sohn alles zu besprechen.

Viel Glück.


LG

Claudia & Luca (30.09.2007)

Beitrag von beth22 22.03.11 - 10:16 Uhr

Ich habe bei meinem Sohn (fast 4 Jahre) an sein Alter appelliert. Er ist so stolz darauf entlich 3 gewesen zu sein und 3-jährige können schon ganz allein schlafen ;-) , so wie die Großen.

Bei uns ist zur Zeit aufs Klo gehen ganz angesagt. 3-jährige können auch schon allein aufs Klo und brauchen keine Windel mehr ;-) . Bei ihm wirklt das Wunder. Nun wird er bald 4-Jahre und da die windel morgends auch immer trocken war zur Zeit haben wir uns beide immer gefreut wie ein Schneekönig und er sagt dann immer "ich kann jetzt 4 werden, ich bin schon groß #schein "

so zurück zum Thema. Wenn er nachts aufwacht würde ich ihn ins Zimmer zurück bringen und kurz bei ihm bleiben bis er eingeschlafen ist. Diese Aufstehphasen kommen immer wieder. Mitlerweile kommt er nicht mehr so oft aus seinem Zimmer. Zu Anfang gab es mal eine Kleinigkeit wenn er allein in seinem Zimmer geschlafen hat (als kleine Motivation ;-) ) Und ganz Wichtig, IMMER Loben und sagen wie Groß er doch schon ist #schein

LG
Sandra mit Max (9,5 Jahre), Ben (fast 4 Jahre) und Lea (18 Monate)

Beitrag von janimausi 22.03.11 - 11:34 Uhr

Ja, das kenne ich zu gut.
Bei uns hat das in einer schwierigen Phase angefangen (der Papa hat mal wieder den Kontakt abgebrochen) und er hatte Verlustängste.
Da habe ich ihn natürlich immer zu uns ins Bett gebracht.
Nachdem es sich aber nach einem halben Jahr immer noch nicht gelegt hatte, und wir kaum noch schlafen konnten habe ich das Zepter in die Hand genommen und ihn meistens gleich beim zu uns ins Bett tappen abgefangen, mit ihm kehrt Marsch gemacht, mir eine Decke mitgenommen und bin mit ihm in sein Bett marschiert.
Hab dann so lange gewartet, bis er eingeschlafen ist und bin dann zurück, oder eben auch eingeschlafen und dann selbst zurück, wenn ich aufgewacht bin.
Die Zeit wurde dann immer kürzer, bis er wieder geschlafen hat, bis ich ihn irgendwann nur noch in sein Bett zurück bringen musste, wir kurz gekuschelt haben, ich ihm seine Musil wieder angemacht habe und er dann von allein wieder eingeschlafen ist.
Manchmal wird er noch wach, weint, ich geh zu ihm, beruhige ihn, er schläft weiter und alles ist danach wieder gut.

Ist zwar die erste ZEit sehr anstrengend, vor allem wenn am nächsten Morgen der Wecker so unbarmherzig klingelt, aber naja, so schlafen alle wesentlich ruhiger.

LG

Beitrag von zahnweh 22.03.11 - 18:43 Uhr

Hallo,

bei uns ist es so, dass wir (mein Kind und ich) entweder im gleichen Bett schlafen oder ich im Kinderzimmer auf dem Schlafsofa.

Wenn sie aufwacht, sieht und hört sie mich, wenn ich da bin und schläft rasch weiter.
Rausschmeißen wird sie mich sowieso. Da ich keinen Partner habe, habe ich es nicht eilig. Aber so als Anfang für ein paar Wochen könnte ich es mir auch vorstellen, so wie du es beschrieben hast.

So lernt er Sicherheit im eigenen Zimmer kennen und du ziehst dich nach und nach zurück.


Oder ihr richtet ihm im Schlafzimmer einen Schlafplatz ein. Matratze oder so. Dann kann er nachts kommen, ist im gleichen Zimmer...

wo er letztlich schläft (gut, schlecht, gar nicht) wird sich dann zeigen.
Meine ist 3,5 Jahre und mal teilen wir uns nur ihr Kinderzimmer (Schlafsofa für mich) und mal ihr Bett.
Tagsüber schmeißt sie mich hin und wieder bereits raus :-)