Beikoststart und abstillen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von buffel2010 22.03.11 - 09:16 Uhr

Hi!

Meine kleine ist nun 4 Monate und ich hab demnächst vor mit Beikost zu starten. Mein eigentliches Ziel war ein halbes Jahr zu stillen und dann abzustillen, da ich endlich wieder ich sein möchte( Steine können ruhig fliegen, aber ich möchte endlich wieder essen und trinken was ICH möchte, da Madame auf alles reagiert). Flasche nimmt mein Kind aber nicht, zumindest hat sie sie bisher nicht genommen. Wie soll das funktionieren? Sie muss ja wenn ich diverse Mahlzeiten ersetzt habe auch Flüssigkeit zu sich nehmen. Kann man da schon diese trinklernflaschen-ähnlich wie schnabeltasse-geben?

Ist mein Plan so abwegig 5Monate voll zu stillen und dann mit Beikost zu starten( ich glaub mein Kind ist bald soweit, gekostet hat sie schon) und schnell alle Mahlzeiten zu ersetzen, damit ich abstillen kann und ich ihr Tee zu trinken geben kann? Wie macht ihr das? Ich kann mir nicht vorstellen mein immer größer werdendes Baby an die Brust zu hängen.

Es muss nicht alles zwingend nach Monaten aufhören-ich weiß es klingt so- wenn es sich um ein paar wochen verzögert nicht so schlimm, aber ich hab mir immer ein halbes Jahr gewünscht und ich glaub das reicht Mir auch

Danke#winke

Beitrag von meandco 22.03.11 - 09:29 Uhr

du kannst wasser im glas geben - meine tochter hat das geliebt ;-) das gefühl vom glas im mund und dazu was kühles nasses ... hat super geklappt #pro

allerdings muss ich dich warnen: nicht alle kinder beginnen mit beikost und machen dann so weiter. wir haben die erste mahlzeit problemlos ersetzt - nach einer woche hat sie nur noch wenige löffel gegessen. eine woche später hat sie wieder ne volle mahlzeit gefuttert usw war ein ständiges auf und ab - und ich froh, dass sie sich dann an der brust satt gegessen hat.

kann aber auch gut gehen und deine kleine ist vom fleck weg gut #pro

das heißt aber nicht, dass du gleich völlig abstillen musst - mach wie es dir richtig erscheint.
was ich aber noch hinzufügen möchte: durch die beikost verlängern sich die stillabstände. und du kannst einschätzen wann das sein wird - also immer um die beikost rum. dh zu den zeiten kannst du schon mal was essen, was bisher nicht drin war #pro
ich hab mich zb wie irre auf mein erstes cola gefreut. hat nicht halb so gut geschmeckt wie in meiner vorstellung - aber immerhin, ich konnte es wieder trinken ...#augen

verlass dich auf dein gefühl - wenn es gar nicht mehr passt ist es besser aufzuhören, als sich weiterzuquälen ... #liebdrueck

lg
me

Beitrag von buffel2010 22.03.11 - 09:35 Uhr

Mmmmhhh coooola#koch

Beitrag von angeldragon 22.03.11 - 10:23 Uhr

ohhh man cola #verliebt#verliebt

Beitrag von meandco 22.03.11 - 10:39 Uhr

#rofl#rofl#rofl

scheint wohl ein allgemeines verlangen aller stillenden zu sein ;-) war auch das erste was ne freundin sich besorgt hat, als die kleine mittag gegessen hat ...

lg

Beitrag von angeldragon 22.03.11 - 12:58 Uhr

#rofljaaaaa das wird auch mein erstes sein #rofl#rofl

Beitrag von butterfly74 22.03.11 - 13:44 Uhr

Ein kleiner Tipp: es gibt auch Cola light koffeinfrei. Ich weiß das hört sich erst mal schlimm an aber für Fans von Coke light ist es super! #huepf

Beitrag von neroli83 22.03.11 - 16:48 Uhr

Warum sollte man keine Cola trinken können, wenn man stillt?

Es sind (vorrausgesetzt man ist es gewohnt) bis zu 3 Tassen Kaffee am Tag unbedenklich.

Wenn man aber schon während der Schwangerschaft auf Koffeinhaltiges verzichtet hat, sollte man es langsam "einschleichen", dann machts keine Probleme.
Ich trinke morgens und nachmittags ne Milchkaffee, meine Kleine schläft manchmal länger, als meinen Milchdrüsen lieb ist ;-)

Ich hab vor lange zu stillen. Die Ganze Zeit auf Kaffee (oder türkischen Tee) verzichten? Nee, danke.....#tasse

Beitrag von sarahjane 22.03.11 - 11:29 Uhr

Vorab: Du musst Dich nicht rechtfertigen.

Es ist vollkommen legitim, ein Kind nicht, "nur" teilweise oder "nur" einige Wochen oder Monate per Brust zu ernähren bzw. haben viele Mütter schlichtweg keine Wahl.

Viele Mütter entwöhnen ihre Babys mit 5 Monaten nach und nach von der Brust.
Und wenn Dein Baby entsprechend beikostreif ist, spricht auch nichts dagegen, mit 5 Monaten Beikost einzuführen.
Vieles spricht heutzutage dafür, bereits mit 5 oder 6 Monaten Beikost einzuführen, wenn das Baby beikostreif ist (ich gebe zu, ich persönlich bin mehr ein "Fan" davon, die ersten 6 Monaten über "nur" Frauen- und/oder Premilch zu füttern).

Allerdings braucht Dein Baby im gesamten 1. Lebensjahr noch Milch (in Form von Frauen-, Pre- oder Einsermilch und evtl. noch 200 ml Kuhvollmilch in verarbeiteter Form).
Das heißt, es sollten nicht alle Milchmahlzeiten durch Beikost ersetzt werden, sondern - wenn Dein Kind mittelfristig ganz von der Brust entwöhnt werden soll - müsste noch Pre- oder Einsermilch gefüttert werden.

Bzw. wenn Dein Baby keine Frauen- und/oder Pre- und/oder Einsermilch (mehr) trinken mag, müsstest Du ein bis 3 Breie am Tag mit Frauen-, Pre- oder Einsermilch anrühren. Je nachdem, in welchem Alter welche Mahlzeiten ersetzt werden und wie viel Milch noch getrunken wird.

Beitrag von butterfly74 22.03.11 - 13:49 Uhr

Hallo,

genau das war auch mein Plan ;-) nur daß da leider immer noch jemand ein Wörtchen mitzureden hat...ich habe auch mit 5 Monaten die Mittagsmahlzeit versucht zu ersetzen und bisher klappt das Ganze je nach Tagesform mal gut bis schlecht. Um das Stillen kommst Du nicht herum, wenn dein Baby erstmal keine Flasche nimmt. Ich biete sie ihm z.B. jeden Tag an-vielleicht kommt er ja mal auf den Geschmack. Heute mittag starte ich mal mit Obstbrei- vielleicht ist das beliebter.

Viel Erfolg wünsch ich Dir!

LG