Übergang Krippe/Kindergarten, Erfahrungen!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schnegge1986 22.03.11 - 09:30 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe das Glück meine Kleine (3 Jahre) in einen Betriebskindergarten zu geben. (Öffnungszeiten von 5.45-19.00) Kann sie also morgens mit zum Frühdienst nehmen, das ist super :)

Nun sie kam mit 1 1/2 Jahren in die Krippe, der Einstieg verlief soweit gut, es waren zwischendurch Phasen, wo sie viel weinte (ich trennte mich in der Zeit), aber zum Schluss hin, war alles super sie ging gerne dorthin.
Am 10.03 ist sie 3 geworden und ist jetzt in den Kindergarten übergetreten.

Vielleicht muss man dazu sagen, das Krippe und Kindergarten unmittelbar miteinander verbunden sind. Die Kinder der Krippe haben auch die Erzieherinnen des Kigas und somit kennen die Kinder von klein auf alle Erzieherinnen...
Da dachte ich der Übertritt wird der Kleinen nicht schwer fallen. Die Erzieherinnen meinen auch das sie sich gut einlebt und einfügt.

Seit zwei Wochen ist sie nun bei den "Großen" (ihre Freundin hat mir übergewechselt) und was soll ich sagen? Jeden Nachmittag wenn ich sie dort abhole und daheim habe, ist sie sehr anstrengend. Weint viel und schnell (eigentlich unüblich für sie), ist viel zickiger etc.
Klar sie muss den Tag verarbeiten, sie muss viel selbstständiger sein und so weiter.
Kann das sein, das sie deswegen momentan so drauf ist?

Wie war das bei euren Kleinen? Wie haben die den Übergang gemeistert?

Freu mich über Erfahrungen und Antworten

allen einen schönen sonnigen Tag
Liebe Grüße
Sina

Beitrag von anka1974 22.03.11 - 09:46 Uhr

Hallo,
bei uns war es ein richtiger Bruch. Neue Räume, neue Erzieherinnen und ganz neue Kinder.
In der Krippe sind weniger Kinder und mehr Betreuer. Die Kinder müßen viel mehr selbst machen und sind mehr auf sich gestellt. Das fordert die Kleinen total. Normalerweise wird in der Krippe ja auch eine Pause gemacht, im Kiga fällt das weg.
Unsere war am Anfang auch völlig kaputt und zickig. Wir haben einfach nachmittags mehr ruhige Sachen (malen, basteln, Spiele) gemacht und hin und wieder Mittagsschlaf. Das half. Nach 4 Monaten lief es super.

Viele Grüße
Sandra

Beitrag von kawu84 22.03.11 - 09:50 Uhr

Hallo!!

Wir haben den Übergang auch gerade hinter uns. Die Krippe ist auch mit im Kindergarten und wir haben einen fließenden Übergang machen können. Sie hat immer schonmal bei den großen gespielt und dann habe ich sie irgendwann mal morgens dort abgegeben und nicht zur Krippe gebracht. Wenn sie jetzt morgens kommt, dann sagen wir einmal in der Krippe Hallo und dann gehts wieder vor zum Kindergarten. Klappt gut udn wenn sie ihre alte Krippe besuchen will, kann sie auch jederzeit hin :-)
Nun zu den Veränderungen. Also bei uns sind die eher positiv. Sie geht im Kidnergarten richtig auf. In der Krippe war sie aber auch mit nem halben Jahr Abstand die älteste und sowieso recht weit für ihr Alter, also war sie schon manchmal etwas gelangweilt. Hätte sie im Nachhinein besser im September in den KIGA gegeben, aber das geht ja nicht mehr.
Morgens kann ich ihr jetzt Tschüss sagen, ohne dass sie weint. Das ging in der Krippe fast nie. Und nachmittags will sie gar nicht mit heim. Die macht einen risen Aufstand weil sie dort bleiben will. Irgendwann gehts dann schon :-)
Bockig ist sie auch ganz schön seit sie dort ist. Aber ich denke dass ist einfach eine Phase. Jede Antwort ist erstmal "Nein". Da kriegt man schonmal ne kleine Krise, aber das wird wieder vorbei gehen.

Lieben Gruß
Katrin mit Emily *20.03.2008

Beitrag von pinklady666 22.03.11 - 11:26 Uhr

Hallo Sina

Bei uns war der Übergang sehr schwierig.
Allerdings war Marie in der Krippe, in welcher ich arbeite und musste dann hier im Ort in den Kiga wechseln. Sie kannte alle Kinder ihrer jetzigen Gruppe, da ihr Papa regelmäßig mit ihr zum Spielkreis ging (dafür durfte sie dann die Krippe schwänzen ;-)), hatte auch schon von Anfang an viele Freunde da.
Trotzdem hat sie von Juni (im Mai hatte sie Eingewöhnung, die super lief) bis nach den Sommerferien jeden morgen beim Bringen geweint, sich schnell beruhigt und war Nachmittags auch sehr nah am Wasser gebaut. Bei ihr kam noch hinzu, dass sie mich nun nicht mehr ständig um sich hatte (würde auch keins meiner Kind mehr komplette 3 Jahre in mein Zimmer mitnehmen).
Erst nach den Sommerferien hatte sie sich soweit eingelebt, dass sie nicht mehr ständig von den Erzieherinnen umsorgt werden musste (sie forderte sich das ein, war es aber durch meine Kolleginnen auch so gewohnt) und sich sehr gut in ihre Gruppe integriert hatte. Mittlerweile ist sie in iherer Mädelsgruppe (4 "beste Freundinnen) sogar soweit, dass sie den Ton angibt.
Ich drücke euch die Daumen, dass deine Tochter sich schnell gut eingewöhnt und gut in der Gruppe einfindet.

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Felix (ET 22.06.2011)

Beitrag von silbermond65 22.03.11 - 11:32 Uhr

Meine Tochter kam mit 2 1/ 2 in die Krippe.Eine kleine Einrichtung mit ca. 16 Kindern und 3 Erzieherinnen + ab und an eine Praktikantin.
Für die Eingewöhnung dort haben wir ganze 3 Tage gebraucht.
Seit letztes Jahr August geht sie in den Kindergarten.Das ist eine völlig andere Einrichtung mit mehreren Vor - und Nachmittagsgruppen.
Sie ist in einer Integrationsgruppe von 8 - 14 Uhr mit ca. 17 Kindern und ebenfalls 3 Erzieherinnen.
Es gab einen Schnuppertag in den Sommerferien vor Kiga-Start und sofort ab ersten Tag ist sie allein dort geblieben ,obwohl sie niemanden kannte.
Also völlig problemlos alles.