habt ihr steinpilze gegessen?

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Beitrag von pfutschl 22.03.11 - 11:09 Uhr

Hab da mal ne frage....

habt ihr in der ss pilz-suppe gegessen? Steinpilze, pfifferlinge und so.
also nicht nur bisschen pilzsosse sondern so ne richtig dicke pampe mit Semmelknödel und so? #mampf #verliebt
Meine mama meinte ich sollte mich lieber vorher informieren weil die ja irgendwie verstrahlt sein sollen. Den arzt mag ich aber nicht anrufen und beim googeln hab ich nicht das passende gefunden auf die schnelle. #hicks

Hab ne ganze schublade im gefrierschrank voll mit selbstgesammelten pilzen #herzlich ... und jetz voll apettit drauf mir damit die Wampe vollzuschlagen #rofl

Beitrag von meandco 22.03.11 - 11:11 Uhr

warum nicht #kratz

unser ganzes essen ist verstrahlt nach tschernobil - dann dürftest du noch nicht mal von luft (auch verstrahlt) und liebe (hoffentlich nicht verstrahlt ;-)) leben ...

guten appetit!
me

Beitrag von pegsi 22.03.11 - 11:12 Uhr

Ich erinnere mich schwach, daß nach Tschernobyl gesagt wurde, zu unseren Lebzeiten sollte man lieber keine Pilze mehr essen. :-P

Ich glaube allerdings nicht, daß Du es schaffst, Euch mit einer Portion zu verstrahlen, wenn Du die nicht aktuell in Japan gesammelt hast.
Aber bist Du denn auch ganz sicher, daß Du Dich gut genug auskennst? Mich würde ja eher das selbstgesammelte abschrecken als eine eventuelle Strahlenbelastung.

Beitrag von pfutschl 22.03.11 - 11:17 Uhr

Jup! Ich kenn mich mit pilzen aus.... da mach ich mir keine sorgen. :-D

Ich bin im Bayrischen wald aufgewachsen und schon als kleinkind in die wälder um pilze zu sammeln ...:-p;-)



...ich hau jetz einfach rein! #mampf

Beitrag von marjatta 22.03.11 - 12:03 Uhr

Ach, bei Steinpilzen und Pfifferlingen kann man beim Sammeln nix falsch machen... sind nur schwer zu finden, weil bei uns schon übersammelt.....

Mit einem guten Pilzbuch kann man sich auch nach einer entsprechenden Schulung an etwas andere Pilze wagen....

Wir haben es zuhause noch von Muttern gelernt, Tschernobyl war ein tolles Pilzjahr:-p

Ich sammle, wenn ich denn die Gelegenheit dazu bekomme:
Steinpilze, Pfifferlinge, Maronenröhrlinge, Goldröhrlinge, Lila Lacktrichterlinge, Semmelporlinge (allerdings recht geschmacksarm), Hallimasch (sehr ergibig, weil immer in großen Mengen wachsen), Rotfußröhrlinge, Birkenpilze....

Diese Pilze kenne ich gut und kann sie auch von ähnlichen unterscheiden wie Schuster-/Hexenpilz und Gallenröhrling....

Woran ich mich nicht trauen würde, wären sämtliche Arten von Täublingen, sowie die meisten Lamellenpilze (bezeichnet das, wo die Sporen drin sind auf der Unterseite der Kappe)..... da gibt es nämlich die meisten giftigen Arten von.

Gruß
marjatta

Beitrag von pegsi 22.03.11 - 12:09 Uhr

*lol*

Als echtes Großstadtkind bin ich schon mit Deiner Aufzählung überfordert. Bei uns wachsen die Pilze nur im Supermarkt. :-D

Beitrag von uta27 22.03.11 - 11:12 Uhr

Na klar! Immer!
Ick liebe Pilze und jage den Alten immer ins Berliner Umland!
Ick hab nämlich keine Augen dafür oder finde nur giftige!
Lass es Dir schmecken!
LG, Uta

Beitrag von peppermint369 22.03.11 - 11:14 Uhr

Menno, jetzt hast Du mir Lust auf Pilze gemacht.... :-p

Also, ich habe von Pilzen noch nicht gehört, dass man sie nicht essen dürfte in der SS...

Beitrag von wartemama 22.03.11 - 11:14 Uhr

Wieso sollten die Pilze verstrahlt sein? #gruebel

Ich gehe davon aus, daß Du sie nicht in der Nähe des AKW Fukushima gesammelt hast und sie ordentlich erhitzt werden.

LG wartemama

Beitrag von littlehands 22.03.11 - 11:28 Uhr

Ich käme zwar nie auf die Idee,selbst Pilze zu sammel und zu essen,weil ich viel zu viel Angst hätte,daß was giftiges dabei ist.(Kenne mich da nicht gut aus.
ABER:Was darf man eigentlich überhaupt noch bedenkenlos essen heutzutage?Wenn man es genau nimmt,gar nichts mehr.

Beitrag von dk-mel 22.03.11 - 11:43 Uhr

ich esse pilze, wenn sie auf pizza oder baguette oder fischfilet etc. sind, klar.

allerdings habe ich in meiner letzten ss hochschwanger selbst pilze gesammelt und eine ganze pfane alleine gemampft und vier stunden später bekam ich wehen und 12 stunden später war meine tochter da. etwas verfrüht (10 tage), aber alles in ordnung. damals wurde spekuliert, ob es an den pilzen gelegen haben könnte. tja, wer weiß...

ich würde die sorte doch mal eben mit dem begriff ss googlen, dann bist du auf der sicheren seite.

verstrahlt sind die definitiv nicht mehr als alles andere in deinem tk-fach, denn da herrscht eine geringe (unbedenkliche) strahlung...

Beitrag von marjatta 22.03.11 - 11:56 Uhr

Ich liebe Pilze.... gut meistens gibt's bei uns Champignons. Aber ich hätte jetzt auch kein Problem, Steinpilze oder Pfifferlinge zu essen.

Das Thema "Verstrahlt" wird auch nur bei uns so heiß diskutiert. Andere Länder und Kulturen gehen damit wesentlich entspannter um.

In Finnland, das nach Tschernobyl definitiv stärker als Westeuropa betroffen war, ist die Pilzsammelwut nicht geringer geworden. Es kommen sogar Sammler aus dem Osten, um mit den Steinpilzen das Große Geld zu machen... die landen überall in Europa auf den Tischen der Gourmetrestaurants.... und deshalb mach ich mir da auch keine Sorgen.

Wenn es wirklich zu hohe Strahlenwerte bei den gesammelten Pilzen gäbe, dann würde das ja öffentlich bekannt gemacht werden.

Also, hau rein und lass es Dir schmecken #mampf

Gruß
marjatta, die ganz neidisch rüber schaut auf die sicherlich auch noch selbst gemachten Semmelknödel :-(