Ist "Hausfrau" ein Beruf?

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Beitrag von agostea 22.03.11 - 13:22 Uhr

Hallo alle Urbia - Leute:-D

Bin grade irgendwo über eine Diskussion gestolpert, in der Streitpunkt war, ob "Hausfrau" ein Beruf ist, oder nicht.

Die Meinungen waren überraschend Unterschiedlich...überraschend für mich deshalb, da ich die Einschätzung "Hausfrau" eigentlich für Eindeutig hielt....eben, das es KEIN Beruf ist.

Wie seht ihr das?

Gruss
agostea

Beitrag von purpur100 22.03.11 - 13:26 Uhr

Hi Aggi #winke

Hausfrau zu sein ist eine Berufung ;-) Nicht jede kann (und will) das.

Ansonsten gibts da ne schlaue Seite zu:
http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/frauen/beruf_hausfrau/index.jsp

Beitrag von ayshe 22.03.11 - 13:54 Uhr

##
Eine juristische Gleichstellung zwischen Erwerbs- und Hausarbeit liegt noch in weiter Ferne, auch wenn Verbände wie der Deutsche Hausfrauenbund oder die Deutsche Hausfrauengewerkschaft einige Regelungen hinsichtlich Sozial- und Rentenversicherung durchsetzen konnten.
##

Ahhh :-)

Beitrag von nele27 22.03.11 - 14:33 Uhr

Krieg ich dann auch mehr Rente, wenn ich neben meinem Erstberuf noch meinen Zweitberuf Hausfrau verrichte??

#gruebel

Beitrag von windsbraut69 22.03.11 - 14:56 Uhr

Klar, doppelt :)

Beitrag von ayshe 22.03.11 - 15:23 Uhr

Du kannst dir ja die Erziehungszeiten anrechnen lassen, da gibt es ja sehr schöne Formulare der Rentenversicherungsanstalt, sind nur gefühlte 500 Seiten, auf denen man mindestens 30x dasselbe eintragen muß #cool

Beitrag von nele27 23.03.11 - 10:08 Uhr

Ich weiß #augen Ich hab es gerade für meinen Mann gemacht...

Beitrag von ayshe 23.03.11 - 10:11 Uhr

#rofl
Mein Beileid.

Ich hasse solche Sachen, wirklich, das ist echt nicht mein Fall. Ich finde das ganz grauenhaft und kann nicht verstehen, daß es Leute gibt, die so etwas gern machen.

Beitrag von nele27 23.03.11 - 10:16 Uhr

#danke

Tja, was heißt gern... nur: Wenn mein Mann es machen sollte, würde leider gar nix gemacht. Der Herr mag einfach keine Finanzen und Papierkram #augen

Neben diesem Rentenpapierkrieg stehe ich noch an den Fronten Elterngeldantrag (unendliche Geschichte) und Steruerklärung. Wobei ich mich bei letzter schon auf die Kohle freue #freu

Beitrag von bensu1 22.03.11 - 13:29 Uhr

hallo,

ich finde, es kommt auf die definition an....

beruf ist (für mich!) eine aufgabe, die bezahlt und bei der pension entsprechend berücksichtigt wird.

ich wehre mich aber auch gegen die oft vertretene ansicht, dass man nichts tut, weil man zu hause ist. dahingehend kann ich die meinung verstehen, wenn man als hausfrau sagt, dass man einem beruf nachgeht.

lg
karin

Beitrag von peachii 22.03.11 - 13:37 Uhr

Hallo,

nein, ist es nicht;-)

Grüße
Peachii

Beitrag von kueckchen 22.03.11 - 13:40 Uhr

Hallo Agostea


Ich bin Hausfrau und finde nicht dass es ein BERUF ist aber es ist trotzdem Arbeit!

#winke #sonne

Beitrag von ippilala 22.03.11 - 13:43 Uhr

Nein. Wenn ich selbst putze und räume und Kinder erziehe bin ich keine Reinigungskraft oder Tagesmutter. Wenn ich mir selbst die Haare schneide bin ich kein Friseur und wenn ich selbst Koche bin ich auch kein Koch und wenn man mit dem Partner schäft, ist man auch keine Prostituierte.

Nur weil es Berufe gibt, die solche Aufgaben bezahlt machen, übe ich diese Berufe nicht aus, wenn ich selbst mache.

Beitrag von witch71 22.03.11 - 13:45 Uhr

Nach dem was ich gelesen habe, wäre es für viele hier dann ein Beruf, wenn der Ehegatte der Frau ein Taschengeld (= Verdienst) zahlt, sie eine freiwillige Rentenzahlung macht und das von der Rentenkasse angerechnet wird.

Stellt sich mir die Frage, warum die meisten Hausfrauen das nicht so machen.

Beitrag von ippilala 22.03.11 - 14:03 Uhr

Man ist ja nicht nur Hausfrau für andere - sondern auch für sich und für Kinder, die nichts zahlen können. Zudem sollte man in einer Partnerschaft doch eh die Finanzen teilen. Das heißt, dass man obwohl man zu Hause ist, über Geld verfügt. Man wird also durchaus indirekt bezahlt. Hätte der Partner keinen bezahlten Job, der die Famile ernährt, wären wohl nicht so viele Hausfrau.
Zudem hätte eine dirkete Bezahlung seitens des Partners etwas von einem Angestelltenverhältnis. Er wäre dann wohl der Chef, man hätte plötzlich Konkurrenz von jemandem der den Beruf Hausfrau für 3€ weniger die Stunde ausübt oder es womöglich besser kann, als man selbst.

Und das ist wohl eher nicht gewünscht, also nimmt man auch keinen Lohn entgegen, zumindest nicht direkt.

Beitrag von windsbraut69 22.03.11 - 14:57 Uhr

Dann ist es aber auch kein Beruf.

LG

Beitrag von ippilala 22.03.11 - 15:06 Uhr

#kratz Ja ich sagte doch, dass Hausfrau kein Beruf ist.

Beitrag von windsbraut69 22.03.11 - 15:09 Uhr

Ach so #schwitz

Beitrag von ayshe 22.03.11 - 14:07 Uhr

Das sollte man dann aber auch auf sexuelle Leistungen beziehen #schein

Beitrag von zeitblom 22.03.11 - 14:14 Uhr

wovon sollten Hausfrauen denn diese bezahlen koennen?

Beitrag von purpur100 22.03.11 - 15:03 Uhr

konnte ich mir jetzt nicht verkneifen
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=38&tid=3077954

#schein

Beitrag von zeitblom 22.03.11 - 15:05 Uhr

danke, ich kaufe nichts.... :-p.... :-)

Beitrag von ayshe 22.03.11 - 15:27 Uhr

#rofl

Und Rot ist doch so eine schöne Farbe!

Beitrag von purpur100 22.03.11 - 15:29 Uhr

die Farbe der Liebe ;-)

Wie ist das eigentlich entstanden?