Unterhaltszahlung des Vaters, kommt er mit dieser linken Nummer durch?

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Forum: Allein erziehend

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Beitrag von hase0487 22.03.11 - 13:36 Uhr

Hallo ihr Lieben,

hab eigentlich nur eine Frage, weil das Jugendamt mir keine weitere Auskunft geben kann bis jetzt.

Durch trennung muss lilly papa ab 1.04. 2011 unterhalt zahlen, werden so 225 € im Monat sein.

Naja jedenfalls hat er in das Schreiben vom Jugendamt zur Unterhaltsberechnung reingeschrieben, dass sein Hauptwohnsitz ab 1.04. 2011 bei seinem Dad in Sachsen ist und sein Zweitwohnsitz ab 1.04. in Baden- Würrtemberg. Er wohnt aber schon fast ein ganzes Jahr in BWB und war auch da als Hauptwohnsitz gemeldet. Außerdem hat er eine Festanstellung in BWB und hat im Schreiben vom Jugendamt angegeben, das es Montagearbeit ist, ist es aber nicht.
Das macht er ja nur, um höhere Ausgaben beim Jugendamt vorweisen zu können,oder? damit er nur wenig oder kein unterhalt zahlen muss...finde das so link und das ist doch auch betrug oder? Meint ihr, er kommt damit durch? Und der Hit ist, er hat mir gestern abend das schreiben, hingelegt, ich solle das doch bitte unterschreiben, das er dann quasi eine bestätigung von mir hat, das es der wahrheit entspricht.

Was meint ihr dazu`

LG, Jule

Beitrag von mtinaaa 22.03.11 - 13:55 Uhr

Hallo , also unterschreiben würde ich erstmal n ichts. Tja ob er damit durch kommt #kratz
Kenne selber Bekante,wo sich die Mutti alleine ausgibt und der Mann ,sprich vater ne andere Adr an gibt und sie bekommt die vollen Sozialleistungen und davon kenne ich einige :-[.
Ich glaube das hängt wohl vom Amt ab wie weit die das prüfen. Aber als Zweitwohnsitz kann er das machen und hauptwohnsitz ........... Denn da kann jeder frei entscheiden wie er das haben möchte.

mal sehen was die anderen denken :-)

L.G Tina

Beitrag von kati543 22.03.11 - 14:08 Uhr

Es kann schon sein, dass er damit durchkommt. Aber eigentlich kannst du ja die Wahrheit sagen, oder?
Generell haben Unterhaltsverpflichtete eine ganze Reihe Möglichkeiten, sich vor dem Unterhalt zu drücken. Eine Bekannte von mir hat während ihrer Ehe im (vermeintlich) eigenen Haus gelebt. Ihr Mann hatte (vermeintlich) eine eigene Firma, in der er auch arbeitete. Nach der Scheidung kam heraus, dass aus "Sicherheitsgründen" die Firma und das Haus auf die Eltern des Mannes lief (obwohl er alles bezahlt hat). Er selber hat keinen Penny und arbeitet natürlich plötzlich nicht mehr in der Firma. Unterhalt zahlt er keinen, aber die Kleine wird mit Geschenken überschüttet und fragt sich, warum Papa so reich ist und Mama von ALG2 lebt.

Beitrag von parzifal 22.03.11 - 16:49 Uhr

"Generell haben Unterhaltsverpflichtete eine ganze Reihe Möglichkeiten, sich vor dem Unterhalt zu drücken. "

Haben "generell" Unterhaltsverpflichtete angeblich eine Firma die in Wahrheit auf die Eltern läuft?

Dein Beispiel ist m.E. nicht geeignet ein "generell" zu begründen.

Vermutlich meinst Du eine Minderheit Selbständiger die tricksen.

Beitrag von kati543 22.03.11 - 20:58 Uhr

Falsch. Die MÖGLICHKEIT haben alle. Nur zum Glück sind die Meisten so ehrlich, dass sie für ihre Kinder auch zahlen. Wer keine Firma hat, kann sich durch Schwarzarbeit drücken. Also MÖGLICHKEITEN gibt es wirklich genug. Natürlich sind alle illegal.

Beitrag von parzifal 23.03.11 - 06:11 Uhr

Du hast recht.

Alle Unterhaltsverpflichteten haben die Möglichkeit sich vor dem Unterhalt zu drücken.

Dieser braucht ja nur seinen Job aufgeben und schwarz arbeiten.


Dies ist ein erstrebenswertes Ziel, da Schwarzarbeit die interessanteste Form ist sein Geld zu verdienen.

Dann wird man zwar trotzdem zur Unterhaltszahlung verdonnert, weil mn ja mutwillig keinen Unterhalt zahlt und gibt die eidesstattliche Versicherung ab. Wen stören schon Pfändungen etc.

Auto läuft dann eben auf andere Personen die man vom reicjlichen Schwarzgeld schmiert.

Gerade bei Schwarzarbeit gibts ja die besten und gutbezahltesten Jobs.

Das massige Geld was man schwarz verdient bunkert man dann für seine Rente, da man ja keine Ansprüche aufgebaut hat.

Weißt Du aber warum Du insbesondere Recht hast und jeder Unterhaltsverpflichtete die MÖGLICHKEIT hat sich vor Unterhaltszahlungen zu drücken?

Er begeht Selbstmord.

Warum hast Du diese Möglichkeit übersehen? Da stimmt Deine MÖGLICHKEITstheorie doch sofort.

Wie wahrscheinlich und praktikabel die Möglichkeiten sind ist ja egal. Hauptsache die MÖGLICHKEIT besteht.

Entschuldigung, dass ich also von realistischen und nicht rein theoretischen Möglichkeiten ausging bei denen man sich selber massiv schädigen muss um zum Ziel zu kommen.

Beitrag von gluecksschnecke 23.03.11 - 10:42 Uhr

Du bist ja ein Netter #verliebt.

Nein, alle Unterhaltsverpflichteten kommen immer gern und unaufgefordert ihren Verpflichtungen nach und legen auf den Satz, den sie zahlen müssen gern noch ein Schippchen drauf.

So isses, und alle Menschen haben sich lieb und geben gern, besonders wenn sie sich nicht mehr so mögen.
... und im Ursprungsthreat handelt es sich nicht um eine MÖGLICHKEIT, den Unterhaltssatz zu drücken, sondern um eine Wahrnehmungsstörung der Schreiberin ;-).

Beitrag von parzifal 23.03.11 - 10:55 Uhr

Mich stören halt unberechtigte Pauschalierungen.

Die meisten Unterhaltsverpflichteten arbeiten als Arbeitnehmer.

Und die haben nicht "generell" die Möglichkeit sich vor Unterhaltszahlungen zu drücken.