Keine Genehmigung während Ez vom Chef woanders zu arbeiten

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Beitrag von mieze0175 22.03.11 - 14:00 Uhr

Hallo

Leider habe ich ein Problem. Es geht darum, dass ich bei meinem jetzigen Ag auf Teilzeit beschäftigt bin. Zur Zeit bin ich in Elternzeit, die noch bis Dezember geht. Ich habe 2 Jahre Ez beantragt und gleich dazu geschrieben, dass ich eventuell auf 3 Jahre die Ez verlängern werde. Nun ist es so, dass mein Ag über die letzte Ss nicht begeistert war und mir auch schon ankündigte, mich nach der Ez nicht weiter zu beschäftigen.
So nun dachte ich mir, dass ich schonmal anfange nach einem 400€ Job zu suchen, bevor Dezember ist und das Elterngeld wegfällt. Es ging schneller als ich dachte. Ich habe ein super Jobangebot bekommen und auch angenommen. Vertrag wäre unterzeichnet worden, sobald ich meine Papiere für den neuen Ag zusammen hätte. Nun habe ich alle Papiere, aber mein alter Ag stellt sich quer. Er schreibt in den Brief, dass ich diese Tätigkeit auch bei ihm aufüben könne. Was mache ich denn jetzt. Ich dachte immer, dass man zwar die Genehmigung braucht, der Ag dieses jedoch nur ablehnen darf, wenn ich zum Beispiel für die Konkurrenz arbeite. Dies ist hier aber nicht der Fall. Was nun? Kennt sich jemand aus?

Lg und Danke schonmal im Vorraus.

Mieze

Beitrag von windsbraut69 22.03.11 - 14:06 Uhr

Nein, wenn Dein regulärer AG auch Bedarf an Deiner Arbeitsleistung hat, geht das natürlich einer anderweitigen Nebenbeschäftigung vor.

Hast Du ihn vor der Jobsuche gar nicht gefragt, ob eine geringfügige Beschäftigung während der Elternzeit bei ihm möglich ist?

LG

Beitrag von mieze0175 22.03.11 - 14:17 Uhr

Nein, weil er mich doch sowieso kündigen wollte. Auserdem wäre der Stundenlohn bei ihm um 2€ weniger, als bei meinem neuen Ag. Das wäre eben auch ein Grund, bei meinem neuen Ag anzufangen. So wie es aussieht, bleibt mir nur die Kündigung, oder?
Was wäre denn, wenn ich die neue Stelle trotzdem anfange, ohne zu kündigen?

Beitrag von susannea 22.03.11 - 14:23 Uhr

Dann kann er dich fristlos kündigen und evtl. kommen noch Schadensersatzansprüche dazu.

Vielleicht hat er sich das einfach anders überlegt. Einen 400 Euro-JOb gegen Elternzeit in einem SV-pflichtigen Job zu tauschen, ist ein schlechter Handel.

Evtl. verhandelst du mit ihm einfach neu, das könnt ihr ja machen. Hat er denn gesagt du bekommst 2 Euro weniger? Oder hast du das so ausgerechnet?

Beitrag von parzifal 22.03.11 - 17:01 Uhr

Was für Schadensersatzansprüche sollen denn hier eventuell "dazu kommen"?

Das ist doch Nonsens!

Bevor Du hier grob fahrlässig Panik verbreitest sollte man besser nichts sagen(insbesondere wenn man nicht wirklich Ahnung hat).






Beitrag von susannea 22.03.11 - 21:44 Uhr

Was für welceh dazukommen können, können wir doch gar nciht wissen. Er hat jedenfalls das Recht dazu.

Scheinbar hast du nicht wirklich Ahnung!

Es könnte z.B. sein, dass er die Einarbeitungszeiten usw. auf sie abwälzen will. Alles möglich.

Beitrag von parzifal 23.03.11 - 06:49 Uhr

Ich bewundere immer wieder Deine Reaktion statt zu überprüfen was Du geschrieben hast einfach Deine Antwort stur zu wiederholen und zum Gegenvorwurf überzugehen.

Warum um Gottes Willen soll der AG eine "Einarbeitungszeit" auf die TE abwälzen können?

Ein Schadensersatzanspruch kann in der Theorie bestehen, wenn ein AN seine Kündigungsfrist nicht einhält (und das ist schon weit seltener der Fall als viele glauben).

Aber doch nicht im Fall der TE.

Du musst eine Rechtsauskunft doch auf den Einzelfall beziehen.

Die TE kann doch jederzeit ordentlich kündigen ohne dass der AG sie je wieder sieht. Warum soll sie also die Einarbeitungszeit einer neuen Kraft bezahlen müssen, die im Zweifel ohnehin schon jetzt dort arbeitet?

Komm mal auf den Punkt und antworte auf den konkreten Fall und nicht abstrakt was passieren könnte, wenn der Fall anders wäre.

Ich fang schon mal für Dich an und Du kannst Deine Behauptung weiter begründen:

"Die TE könnte hier die Einarbeitungszeit einer neuen Arbeitskraft zahlen müssen, weil...."

Und jetzt muss nach dem "weil" eine Begründung kommen, weshalb dem AG ein Schaden entstanden ist, der bei Einhaltung der Kündigungsfrist nicht entstanden wäre!!!

Und erst danach solltest Du Behauptungen aufstellen, dass ich keine Ahnung habe.

Bis jetzt verunsicherst Du nur die TE.

Bin mal gespannt ob Du abtauchst oder Deinen Vorwurf ohne Begründung nur wiederholst.

Oder versuch mal auf den Punkt zu kommen und den konkreten Schaden des AG darzulegen.

Beitrag von susannea 23.03.11 - 07:21 Uhr

Wieso sollte ich es begründen müssen?

Punkt ist, sie wird schadensersatzpflichtig. Das der AG dann den entstandenen Schaden nachweisen muss, ist auch klar. Deshalb schrieb ich ja, er kannes versuchen. Was er macht oder nciht, weiß ich nicht, kann es also nciht auf den Einzelfall beziehen, denn wir kennen seiein Reaktion nicht.

Also klomm mal wieder runter und konzentriere du dich aufs wesentliche. Nur weil du meinst, er kommt damit nicht durch,heißt das ja nicht, dass dem so ist.
Außerdem hat sie dann den Ärger an der Backe!
Sie wollte wiessen, was passieren kann und das kann passieren, weil sie schadensersatzpflichtig wird bei einer fristlosen Kündigung oder einer einfachen Arbeitsverweigerung!

Beitrag von parzifal 23.03.11 - 10:02 Uhr

"Wieso sollte ich es begründen müssen?"

Wenn man juristische Auskünfte gibt, sollte dies eigentlich selbstverständlich sein.

Eine Schadensersatzpflicht setzt einen Schaden voraus.

Du kannst doch nicht sagen sie wird schadensersatzpflichtig, obwohl kein Schaden vorliegt.

Dies widerspricht jeder Logik.

Du musst doch dann wenigstens in der Lage sein theoretische Schadenspositionen zu nennen, die im KONKRETEN Fall möglich sein könnten?

Ich kann keine erkennen? Warum Du? Und warum willst Du sie als Geheimnis betrachten und nicht nennen? Soll das der TE helfen?

Und dann kann man doch darüber diskutieren, ob nur ich meine dass der AG damit nicht durchkommt.

Versuchen kann der AG viel. Zum Beispiel kann er als Schadenersatz sich ein neues Auto bestellen. Kommt er damit durch? Ich behaupte nein.

Mit welchen Ansprüchen sdollte er denn möglichwerweise durchkommen?

Ich kann beim besten Willen keinen Schaden erkennen, den der AG erleidet nur weil die TE den Job annehmen würde.

Ich vergaß, Du weigerst Dich ja Deine Behauptung zu begründen.

Dann sollte man aber nicht rumdiskutieren und auch nichts raten.

P.S.

Gerade das wesentliche war hier, dass Du der TE vor etwas Angst macht (Schadensersatz) wovor die TE keine Angst haben muss.

Statt dessen wiederholst Du sogar stur, dass sie sich schadensersatzpflichtig macht, obwohl weit und breit kein ersatzpflichtiger Schaden ersichtlich ist.

Toll! Hauptsache die TE weiter verunsichern. Dafür fehlt mir jedes Verständnis.

Beitrag von windsbraut69 23.03.11 - 07:46 Uhr

Warum sprichst Du von Kündigung ihrerseits bzw. Aufhebungsvertrag, wenn das hier die Frage war:

"Was wäre denn, wenn ich die neue Stelle trotzdem anfange, ohne zu kündigen? "

Gruß,

W

Beitrag von parzifal 23.03.11 - 10:09 Uhr

Wenn Sie nicht kündigen will nützt ihr das tatsächlich nichts.

Mein Einstieg war halt die Schadensersatzpflicht die angeblich bestehen würde was aber gerade nicht der Fall ist.

Das sie keinesfalls kündigen will ging dann wohl bei mir unter.

Beitrag von susannea 22.03.11 - 21:46 Uhr

Achso, komisch, dass hier noch midnestens zweimal kommt, dass sie sich schadensersatzpflichtig macht. Aber wahrscheinlich haben eh wieder alle ausßer dir keien Ahnugn davon!

Evtl. sollte man selber lieber nichts sagen, wenn man keine Ahnung hat!

Beitrag von kati543 22.03.11 - 14:24 Uhr

Dann ist das ein Grund für eine fristlose Kündigung seitens des AG und so etwas macht sich sehr schlecht im Zeugnis.
Eine Kündigung eines SV-Pflichtigen Jobs während der Elternzeit zugunsten eines 400€-Jobs ist höchstens als Scherz zu verstehen, oder? Du bist dann nicht mehr beitragsfrei krankenversichert.

Beitrag von kathi.net 22.03.11 - 14:26 Uhr

"Was wäre denn, wenn ich die neue Stelle trotzdem anfange, ohne zu kündigen?"

Dann machst du dich unter Umständen schadenersatzpflichtig. Von der dann wahrscheinlichen Kündigung mal abgesehen #schock

Willst du das wirklich aufs Spiel setzen? Und zum Stundenlohn: wie hast du das denn berechnet?

Beitrag von seikon 22.03.11 - 15:14 Uhr

Dann machst du dich schadensersatzpflichtig. Und das kann ganz schnell ganz teuer werden.

Beitrag von myimmortal1977 22.03.11 - 15:34 Uhr

"Nein, wenn Dein regulärer AG auch Bedarf an Deiner Arbeitsleistung hat, geht das natürlich einer anderweitigen Nebenbeschäftigung vor."

Wäre das in der Tat auch ein Grund für die Ablehnung aus dringenden betrieblichen Gründen? Hättest Du ein Beispiel aus dem I-Net, wo so z. B. von einem Gericht entsprechend entschieden wurde oder es irgendwo in einem Text zu finden ist?

ICH finde nämlich immer nur was zur Arbeitsaufnahme bei der Konkurrenz.

DANKE!

Janette

Beitrag von windsbraut69 22.03.11 - 16:22 Uhr

Nee, ich hab es auch nirgends explizit als Grund aufgeführt gefunden, nur den Hinweis, dass es so gehandhabt wird und nachvollziehbar ist.

LG

Beitrag von susannea 22.03.11 - 14:09 Uhr

Was für eine Frage, was du jetzt machst. Bei ihm in Elternziet arbeiten (dann kann er dich ja auch nicht kündigen!).

Beitrag von mieze0175 22.03.11 - 14:18 Uhr

Habe bei windsbraut geantwortet, wäre nett wenn du dazu vielleicht auch etwas wüsstest. Ansonsten Danke für deine Hilfe.

Beitrag von kati543 22.03.11 - 14:12 Uhr

Na das ist doch ganz einfach. Du arbeitest bei deinem Chef. Warum solltest du nicht dort die 400€ verdienen?

Beitrag von mieze0175 22.03.11 - 14:19 Uhr

Habe bei windsbraut geantwortet, wäre nett wenn du dazu vielleicht auch etwas wüsstest. Ansonsten Danke für deine Hilfe.
Meinst du meinen alten Chef oder den neuen Ag?

Beitrag von kati543 22.03.11 - 14:21 Uhr

Natürlich beim Alten - einen Neuen hast du ja nicht.

Beitrag von mieze0175 22.03.11 - 14:25 Uhr

Nur dass ich bei meinem alten Chef 2€ als geringfügige weniger verdiene, als bei meinem neuen Ag. Was wäre, wenn ich jetzt trotzdem den neuen Job antrete, ohne meinem alten Chef in Kenntnis zu setzten?

Beitrag von kati543 22.03.11 - 16:06 Uhr

* Schadenersatzansprüche
* fristlose Kündigung

Beitrag von parzifal 23.03.11 - 06:52 Uhr

Könntest Du denn benennen welcher konkrete Schaden der AG ersetzt verlangen könnte, der ihm bei ordentlicher Kündigung nicht entstanden wäre?

Ich bin gespannt.

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