befristeter vertrag bis mutterschutz...

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Beitrag von cari1985 22.03.11 - 17:10 Uhr

Hallo ihr lieben..#blume
Ich schildere euch mal meine derzeitige situation.

Befristeter Vertrag bis 14.04.
Beginn Mutterschutz 06.05.

hab jetzt nochmal einen antrag gestellt auf verlängerung bis 05.05. der auch genehmigt wird.
so, jetzt kam heute die frage von meinem arbeitgeber ob das für mich vielleicht ein nachteil ist wenn ich genau bis zum Mutterschutz verlängert werde wegen den leistungen vom arbeitsamt..
ich verstehe aber jetzt nicht was die genau meinen.. arbeitslosengeld nach der elternzeit vielleicht???
und sie sagte noch was von wegen einen tag muss man arbeitslos gewesen sein vorher das man die leistungen bekommt ?!?!#kratz

Jedenfalls hab ich gleich mal beim aa angerufen und die meinten das es keinen nachteil für mich hätte.
Kann ich das glauben????

Ich dachte immer es wäre vom vorteil wenn ich bis zum Mutterschutz in einem Arbeitsverhältnis stehe.


Vielen Dank fürs durchlesen, ich hoffe ihr habt es einigermaßen verstanden. würde mich um antworten freuen:-)

LG Cari#winke

Beitrag von lala-1280 22.03.11 - 17:25 Uhr

Hi,

ich denke es hat eher einen nachteil wenn du die verlängerung nicht machen lässt da sich das Elterngeld aus den einkünften der letzten 12 monate vor mutterschutz zusammensetzt wenn du dich in der Zeit arbeitslos meldest fallen die monate raus und du bekommst weniger Eltengeld,

also auf alle fälle verlängern lassen

LG

Beitrag von leelala 22.03.11 - 17:27 Uhr

Hallo!

Mein Vertrag lief 2 Monate vorm Mutterschutz aus...dann bekam ich 2 Monate Arbeitslosengeld und seit der 24 SSW bekomm ich Mutterschaftsgeld in Höhe des Arbeitslosengeld.

Nach dem Mutterschaftsgeld kann ich mich entweder wieder arbeitslos melden oder Elterngeld beantragen...nehm an, dass es bei dir ähnlich sein wird.

LG Leelala ET-21

Beitrag von leelala 22.03.11 - 17:27 Uhr

Sorry 34SW natürlich

Beitrag von frikadelle1983 22.03.11 - 18:15 Uhr

Also folgendes:

Wenn Dein Vertrag zu Beginn des Mutterschutzes noch läuft (was bei Dir ja nicht der Fall ist), dann bekommst Du Mutterschaftsgeld (max. 13 Euro) von der Krankenkasse und den Rest zu Deinem normalen Netto vom Arbeitgeber. Wenn Du zu Beginn des Mutterschutzes arbeitslos gemeldet bist und n Anspruch auf ALG I hast, dann bekommst Du Mutterschaftsgeld in Höhe des ALG I von der Krankenkasse und danach Elterngeld wenn Du es beantragst und danach kannst Du Dich wieder arbeitslos melden und bekommst Dein ALG I weiter...

Aber wenn Du nichts von beidem bist, also arbeitslos genau ab dem Tag wo dein Mutterschutz beginnt, dann hast Du ein Problem. Denn das Arbeitsamt kann Dich aufgrund des begonnenen Mutterschutzes nicht anmelden bei der Krankenkasse und vermitteln und auch nicht für Dich zahlen und Dein Vertrag ist trotzdem beendet worden 1 Tag davor. Also "hängst Du in der Luft"...

Sicherer ist es wenn Dein Vertrag erst während des Mutterschutzes abläuft, also ne Woche nach Beginn oder so, oder wenn Du zu Beginn des Mutterschutzes schon bei der AfA arbeitslos gemeldet bist...ansonsten bekommst Du nur Probleme...

...glaub mir, ich bearbeite das beruflich...

#winke

Beitrag von frikadelle1983 22.03.11 - 18:20 Uhr

...und was das Arbeitsamt Dir da erzählt hat ist totaler Mist...Dein Arbeitgeber hat Recht.

Wenn Du Dich genau an dem Tag wo Dein Mutterschutz beginnt dem Arbeitsamt zur Verfügung stellen willst, dann schicken die dich sofort nach Hause, weil eine Frau nicht mehr vermittelt werden darf wenn der Mutterschutz begonnen hat...Leistungen der AfA kann man aber nur beziehen, wenn man vermittelbar ist (also bis max. 6 Wochen vor der Geburt)...

Aber es wundert mich nicht, dass die einen da nicht aufklären... ist denen ja egal wie Du Deine Krankenversicherung aufrecht erhälst...

#aerger

Beitrag von susannea 22.03.11 - 23:02 Uhr

Es ist ein NAchteil für dich, dass der Vertrag nicht bis 6.5. gilt, denn so bekommst du nur Mutterschaftsgeld in Höhe des ALGI, sonst bekämst du das in Höhe des Krankengeldes. Also evtl. lässt sich da mit dem einen Tag noch was drehen!