Stillen

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von wonny1978 22.03.11 - 17:51 Uhr

Wem geht es noch so Probleme bei Stillen und niicht genug Milch in der Brust?

Beitrag von meandco 22.03.11 - 18:02 Uhr

stillberatung holen - eventuell la leche liga ...

guter stilltee:

je 1 el anis, fenchel, kümmel in 2 l kaltes wasser geben
aufkochen und 5 min köcheln lassen
je 1 prise brennessel, geißraute zugeben
10 min ziehen lassen
noch mal aufkochen, beliebig mit schlehensirup süßen und über den tag verteil trinken, mindestens 3 tage lang.

wenn du dann nicht genug milch hast, dann wohl nie ...

übrigens: kann auch ein schub sein - die zeit passt #liebdrueck

lg
me

Beitrag von dodo0405 22.03.11 - 18:23 Uhr

Woher glaubst du dass du zu wenig Milch hast?

Beitrag von rmwib 22.03.11 - 18:31 Uhr

Super Infos #kratz

Beitrag von flamingoduck 22.03.11 - 19:28 Uhr

...hallo wonny,

das Problem habe ich auch gerade.

Letzte Woche noch hatte ich (beim Abpumpen, das mache ich immer wieder wegen der Kontrolle) noch Mengen um die 80-90 ml.

Heute waren es einmal 30 ml und einmal 10ml...:-(

Meine Hebamme meinte, dass es daran liegt, weil ich im Moment ziemlich im Stress bin und kaum zur Ruhe komme.
Ist es bei Dir auch so?

Und sie riet mir, immer wieder anzulegen, und wenn es nur mal 15-20 Minuten sind.
Das würde stimulieren.
Dazu Stilltee und viel trinken..

Ich versuche es gerade, mal sehen, ob es wieder wird...


LG flamingoduck

Beitrag von anyca 22.03.11 - 19:49 Uhr

"Abpumpen, das mache ich immer wieder wegen der Kontrolle"

Das ist Blödsinn. Ich habe einmal abgepumpt - halbe Stunde, Mini-Menge, reine Katastophe.

Trotzdem habe ich zwei Kinder je ein knappes halbes Jahr lang voll gestillt, und sie sind prima dabei gewachsen!

Beitrag von saya82 22.03.11 - 20:05 Uhr

bei mir kommt auch nur sehr wenig wenn ich abpumpe.
Trotzdem stille ich jetzt seit 39 Monaten und seit 6 Monaten sogar 2 Kinder.
Und meine Kinder werden immer satt. Wenn ich sie allerdings mit abgepumpter Milch füttern müsste würden sie wohl verhungern.
LG

Beitrag von emmy06 23.03.11 - 08:34 Uhr

abpumpen zur kontrolle - das ist humbug....


da wären beide meiner kinder elendig verhungert, aber das gegenteil ist der fall.
---- der große war ein michelinmännchen, er wog mit 6 monaten 9,5kg - mit 1 jahr 13kg... gestillt wurde er knappe 2 jahre..
---- mini wird ebenso gestillt und wird jetzt auch so um die 9kg wiegen...

abpumpen, ging weder in der ersten stillzeit, noch in der jetzigen.





lg

Beitrag von stefannette 23.03.11 - 08:46 Uhr

Warum pumpst du ab?? Hab ich so noch nie gehört. #kratz Ich denke, das man sich so noch viel mehr Druck macht. Wenn das Kind wächst und zufrieden ist kommt genug und es ist echt egal wie viel Mililiter das waren,finde ich;-)
Wenn ich immer hätte abpumpen müssen,dann wären meine Kinder auch nichts satt geworden...irgendwie kam da immer echt wenig. An der Brust sind sie immer satt geworden und haben zugenommen, also muß ja genug dagewesen sein....
LG Annette

Beitrag von star-gazer 22.03.11 - 19:38 Uhr

#winkeAlso bei mir ist das auch so!
Hab am Anfang ewig oft und lang angelegt und meine Kleine hat in der Klinik schon mehr Hunger als ich Milch hatte.
Zuhause hat mir dann meine Hebi nach kurzer Zeit zur Pumpe geraten, da wir den Verdacht hatte, dass das häufige Brüllen unserer Maus auf Hunger hingedeutet hat.
So wars dann auch! Beim Pumpen hab ich dann gesehen, dass trotz genügendem Anlegen und viel trinken und Stilltee usw. zu wenig für die Kleine kam. Also hab ich zugefüttert.
Jetzt nach 6,5 Wochen kommt oft weniger als 100 ml am Tag und die Maus trinkt 5-7 Flaschen á 165 ml!
Also werd ich jetzt die Pumpabstände erhöhen und somit abstillen.
Den Schutz, den die Kleine in den ersten 7 Wochen durch die MuMi hatte, kann ihr keiner mehr nehmen und ich mach mir und ihr den Stress nicht mehr!

Beitrag von karbolmaeuschen 23.03.11 - 08:42 Uhr

Hol Dir Hilfe bei einer Stillberaterin!
Stillberatung ist kostenlos, da wir alle ehrenamtlich arbeiten.
http://www.afs-stillen.de/front_content.php?idcat=8&plz=http://www.afs-stillen.de/front_content.php?idcat=8&plz=3

LG Silke
Stillberaterin AFS

Beitrag von maerzschnecke 23.03.11 - 18:04 Uhr

Welche Probleme hast Du beim Stillen?
Woraus schließt Du, dass die Milch nicht reicht?

Ich hatte die ersten 8 Tage nach der Geburt Probleme mit dem Stillen. Das Anlegen klappte super, nur der Milcheinschuß kam nicht so richtig. Ich hatte im KH irre hohen Blutdruck, hatten 5 Nächte eigentlich gar nicht mehr geschlafen, lag im Drei-Bett-Zimmer mit entsprechendem Besucherzulauf und war einfach nur mit den Nerven runter. Außerdem war bei der U2 ein Blutwert von Emilia auffällig und deshalb durften wir erst am 5. Tag nach Hause.

Ich musste ab dem 3. Lebenstag zufüttern mit HA-Nahrung. Am 10. Lebenstag habe ich das erste Mal dann voll gestillt und nichts zugefüttert. Wie habe ich das geschafft??

- zu Hause für Ruhe gesorgt (kein Besuch, Wochenbett wirklich als WochenBETT umgesetzt)
- gut gegessen
- Malzkaffee (Caro) getrunken mind. 0,5 Liter täglich
- ab dem 7. Lebenstag habe ich Bockshornkleekapseln genommen und die wirken echt super - bekommt man in der Apotheke

und am allerwichtigsten
ANLEGEN, ANLEGEN, ANLEGEN. Und wenn es alle halbe Stunde ist. Egal. Da musst Du ein paar Tage durch, dann normalisiert sich alles.