Fühle mich veraten und verkauft

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von ohneahnung 22.03.11 - 19:37 Uhr

Hallo zusammen,

ich muss mir mal etwas Luft verschaffen. Nachdem wir vor gut 2 Jahren in eine Ehekrise geschlittert sind haben wir uns dann nach einigen Monaten scheinbar wieder zusammen gerauft. Ausschlaggeben war damals, dass meine Frau, sie ist 10 Jahre jünger als ich, angefangen hat ihre Jugend nach zu holen. Mt damals Ende 20 fing sie an öfter mal weg zu gehen und ioch blieb, teils selbst verschuldet auf der Strecke. Ich hab mioch in all den Jahren immer mehr verbogen ums es ihr recht zu machen und hab mich selbst dabei verloren und wurde immer unglücklicher. Ich habe auch in den letzten beiden Jahren ab und zu das Gefühl gehabt, das es so nicht funktioniert. Ich habe mir aber gedacht, es wird bestimmt irgendwann besser. Jetzt hatten wir mal wieder einen Streit vor 3 Wochen und seither steht von ihrer Seite her fest, sie will nicht mehr. Letztes Jahr im Sommer hatten wir uns unseren gemeinsamen Traum vom eigenen kleinen Haus erfüllt, es ergab sich eine günstige Gelegenheit. Wir haben 4 Monate Arbeit (also vorallem ich) und unser Erspartes investiert und konnten im Spätsommer dann einziehen. Jetzt wo alles aus ist, werde ich ohne viel mitzunehmen ausziehen und habe mir eine Wohnung in unmittelbarer Nähe angschaut. Ich bin mir auch nicht klar, ob das so eine gute Idee ist in der Nähe zu bleiben, aber wegen der Kinder denke ich, dass es für sie vielleicht besser ist, wenn sie immer zu mir kommen können. Im Moment schwanke ich zwischen Wut, Angst und Hoffnung, dass ich in Zukunft vielleicht so besser mit mir selbst zurecht komme, aber ich habe keine Ahnung was wird. Hoffnung, dass es zwischen uns vielleicht wieder wird, habe ich ehlich gesagt nicht. Ich weis selbst, dass es so nicht mehr gehen kann. Aber wie ich im Titel schon schrieb, ich fühle mich veraten und verkauft. Sie hat ihr Traumhaus und die Kinder und ich muss jetzt alleine klar kommen.

Danke fürs zuhören

Beitrag von xbienchenx 23.03.11 - 10:53 Uhr

Hast du denn keine Rechte an eurem Haus? Ich würde zumindest die Hälfte des Geldes von ihr verlangen und wenn sie nicht zahlen kann muss das Haus ebend verkauft werden.

Der Dumme bist nur nur dann wenn du den scheiss mit dir machen lässt!

Beitrag von ohneahnung 23.03.11 - 11:47 Uhr

Natürlich habe ich auch Rechte am Haus. Leider ist es nur so, dass wir beide hälftiger Eigentümer und Kreditnehmer sind. Die Unterhaltsleistung meinerseits decken sich mit der Finanzierungrate und sie möchte im Huas bleiben und stimmt einem Verkauf voresrt nicht zu. Sie will das Haus weiter halten und die Finazierung übernehmen, ich komme nur aus dem Kreditvertrag nicht raus. Ohne ihre Zustimmung kann ich das Haus nicht verkaufen, nur Zwangsversteigern. Die Kosten die das verusacht und das Risiko, dass der Erlös die Verbindlichkeiten nicht deckt ist sehr wahrscheinlich. Ich habe scheinbar keine Wahl.

Beitrag von xbienchenx 23.03.11 - 15:05 Uhr

Das ist bitter. Ich würde mir vielleicht einen Anwalt nehmen oder mich anderseitig mal beraten lassen. Viel Glück und alles Gute

Beitrag von schmelli 24.03.11 - 16:12 Uhr

Also wenn ich das richtig verstehe zahlst Du ihr nun Unterhalt (für die Kinder, klar, aber auch für sie?) und davon bezahlt sie dann die Raten fürs Haus ab? Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?

Beitrag von ohneahnung 25.03.11 - 12:24 Uhr

Im Grundegenommen, ja, aber ich werde die Raten weiter zahlen, da sie kein Einkommen hat und das wird mit dem Unterhalt für sie verrechnet.