Mein langer Weg in die Arbeit - wer noch? (40km einfach)

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von threnody 22.03.11 - 20:32 Uhr

Hallo,

ich wollte mal fragen, ob es noch mehr leidensgenossen gibt, die auch jeden tag so weit fahren müssen und wie ihr damit zurecht kommt.

ich arbeite vollzeit und fahre jeden tag 40km hin und 40 zurück. es nervt schon ganz schön und ins geld geht es auch wahnsinnig. nur hab ich in der nähe einfach nichts gefunden...

na ja, bin schon mal auf eure antworten gespannt!

lg threnody

Beitrag von jazzy07 22.03.11 - 20:40 Uhr

Hi,

mein Mann fährt täglich 72 Km einfache Strecke, also am Tag 144 KM. Bevor er im Dezember einen Geschäftswagen bekommen hat, sind im Monat alleine bis zu 300 Euro für Spitkosten flöten gegangen. Jetzt hat er einen neuen Corsa (Diesel) und eine Tankkarte :O) Da fährt sich die Strecke gleich angenehmer**gg

Lg Jazzy

Beitrag von ppg 22.03.11 - 20:47 Uhr

Also ich finde das nicht viel

ute

Beitrag von lilu79 22.03.11 - 20:48 Uhr

also ich habe vor meiner Elternzeit 73 km pro Strecke hinter mich gebracht.... Ich konnte dabei gut abschalten.... wenn es nicht so teuer wäre. zudem kommt noch, dass ich jetzt ein Kind habe und mir die Zeit zu schade geworden ist...

Beitrag von litalia 22.03.11 - 20:48 Uhr

mein mann fährt 65 km einfach.

das auto ist auf autogas umgerüstet, alles andere wäre "sinnlos";-)

Beitrag von kati543 22.03.11 - 20:48 Uhr

Mal ganz ehrlich...40km sind nichts. Da gibt es viele, die sehr viel weiter fahren. Meine Ausbildung war geschlagene 100km (einfache Strecke, direkter Weg) entfernt. Und ich war auf die Öffentlichen angewiesen - mit 2 mal umsteigen. Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass von "direkter Weg" da nicht mehr die Rede sein konnte. Ich war von 5.00-18.00 täglich unterwegs. Aber da geht es eben nicht anders. Ar***backen zusammenkneifen und durch. Und du hast auch immer die Möglichkeit umzuziehen - bei mir ging das in der Ausbildung natürlich nicht.

Beitrag von lea12 22.03.11 - 21:00 Uhr

Hallo Threnody

Ich habe einen Arbeitsweg von 66 km, da ich zu meinem Mann gezogen bin. Als ich noch Vollzeit gearbeitet hatte, war ich auch oft fix und fertig. Denn bei Frühdienst musste ich um 4.15 Uhr aufstehen und bei Spätdienst war ich erst um 20.30 Uhr Zuhause.

Ich bin mit dem Zug gefahren, denn ich wäre jeden Morgen am Autobahnzoll Stau gestanden und die Parkplätze wären extrem teuer gewesen.

Jetzt arbeite ich nur noch 7 Tage im Monat, da ist die Zugfahrt richtig entspannend!

Möchtest du nicht umziehen?

Sofern du "normale Büroarbeitszeiten" oder sogar gleitende Arbeitszeit hast, würde ich dir empfehlen, mit dem Zug zur Arbeit zu gehen. Dann kannst du noch etwas schlafen, lesen oder Musik hören uns schonst dabei erst noch die Umwelt!

Beitrag von threnody 22.03.11 - 21:06 Uhr

mein freund würde bei einem umzug wohl kaum mitspielen, leider.
das mit dem zug habe ich mir auch schon überlegt, aber dann bin ich noch länger unterwegs (zum bahnhof fahren, zugfahrt, zur arbeit laufen und vice versa)....
wie lange bist du denn vollzeit gpendelt?

Beitrag von lea12 22.03.11 - 21:31 Uhr

2 1/2 Jahre.

Doch bei uns war von Anfang an klar, dass wir so schnell wie möglich Kinder möchten und ich dies nicht bis zur Rente so durchziehen werde!

Zudem habe ich von Deutschland in die Schweiz gependelt. Dass hat immerhin finanziell "Sinn" gemacht.

Beitrag von lisasimpson 22.03.11 - 21:01 Uhr

nun ja- 40 km sagt jetzt erst mal gar nichts.

Mein mann hatte einige zeit über 100km- aber mit super ICE Verbindung waren das von haustür zur arbeitsstelle 45 minuten
Er hatte auch schon 200 km mit ca 3 stunden von haustür bis Arbeitsstelle (ICE) - ist aber nicht jeden tag gefahren
und im Moment sind es ca 150 km und ca 3,5 stunden (aber natürlich fährt er nicht täglich) mit der bahn

Wenn ich morgens meine kinder in zwei unterschiedliche Einrichtungen bringe in zwei verschiedenen Stadtteilen und danach auf die arbeit fahre bin ich ca 20 km unterwegs- aber rechne mit ca 60 Minuten von haustür bis Arbeitsstelle

also 40 km sagt mir gar nichts


lisasimpson

Beitrag von tragemama 22.03.11 - 21:40 Uhr

Mein Mann arbeitet angestellt im Schnitt 58 Wochenstunden und hat eine einfache Fahrstrecke von 68 km. Zusätzlich arbeitet er freiberuflich etwa 20 Stunden pro Woche, da ist der Anfahrtsweg aber meist deutlich kürzer.

Du siehst - es geht noch schlimmer.

Andrea

Beitrag von hippogreif 22.03.11 - 21:45 Uhr

Ich fahre nicht ganz so viel wie Du, nur etwas über 30 km einfache Strecke. Das Nervigste sind auf jeden Fall die Spritkosten.
Den Weg selbst finde ich eigentlich ganz nett. Ich kann wunderbar entspannen, höre Musik, arbeite meine ganzen Telefonate ab oder höre einen englischsprachigen Radiosender, um mein Englisch aufzufrischen. Ich glaube, wenn mein AG auf einmal um die Ecke liegen würde, würde mir auf jeden Fall irgendwas fehlen! ;-)

Beitrag von susannea 22.03.11 - 21:52 Uhr

40 km ist doch nicht viel, das ist der Weg von hier nach Berlin rein. Den fahren also die Hälfte der Einwohner hier.

Beitrag von claerchen81 22.03.11 - 21:54 Uhr

Hi,

ich fahre 100km einfache Strecke, Dauer ca. 70-90 Minuten. Bringe ich die Kinder vorher weg, sind das nochmal 30 Min. mehr. Ich verlasse (derzeit gerade nicht, da Elternzeit, danach aber wieder) um 05:00 Uhr das Haus und bin um 18/19:00 Uhr zurück - 4 Tage die Woche. Und ich wohne NICHT in der Wallapampa.

Mein Mann und ich sind schlicht in die Mitte unserer Arbeitsstellen gezogen, wobei er weniger weit fährt (in der direkten Mitte wäre kein schöner Wohnort gewesen). Er fährt in genau die entgegen gesetzte Richtung 60km . Was soll man tun, die Jobs sind so gut, dass es sich lohnt. Ich habe mich daran gewöhnt.

40km wäre ein Traum! Da könnte man bestimmt sogar die Öffis nehmen! Mein absolutes Ziel ist es einen Job zu finden, zu dem ich mit dem Fahrrad fahren kann! DAS ist Luxus!

Gruß, C.

Beitrag von falkster 22.03.11 - 22:37 Uhr

28km einfach von Berlin nach Potsdam einfach.
Anfänglich noch per ÖPNV mit einer Mindestreisezeit von 1h (diesen Winter wegen Schnee und Streik auch schon mal 2h).
Seit diesem Monat mit Dienstwagen, also keine Spritkosten, und nur noch 30 Minuten Weg.

Und um dem Frust jetzt die Spitze aufzusetzen: Das ist der längste Weg zur Arbeit seit Beginn meiner Karriere... ;-)

Beitrag von schnitte19840 22.03.11 - 22:55 Uhr

Mein Mann ist bis vor einem Jahr täglich einfach 75km gefahren.

Was vor der Haustüre zu finden ist halt nicht leicht.

#winke

PS:Jetzt sind es noch 30km einfach.

Beitrag von widowwadman 22.03.11 - 23:34 Uhr

Ich hab 50 km eine Strecke - bis auf die Spritkosten find ich es nicht so schlimm. Wobei es schon schoen waere wenn es mit dem Fahrrad machbar waere, aber das Leben ist kein Wunschkonzert und es ist mein Traumjob.

Beitrag von kleine1102 23.03.11 - 00:19 Uhr

Hallo threnody!

Für uns sind 40 Kilometer völlig normal bis eher wenig. Ich bin mehrere Jahre lang 5x/Woche mehr als 70 Kilometer zur Arbeit gefahren (one way), am Tag also ca. 150 Kilometer.

Mein Mann fuhr zu seiner vorherigen Arbeit knapp 60 Kilometer (pro Strecke) und fährt diese noch immer (inzwischen allerdings "in die andere Richtung" ;-)). Ich fahre zum Büro zwar nur etwa 7 Kilometer, bin allerdings für meinen Job ständig im gesamten Stadt- und Kreisgebiet unterwegs. Da fahre ich für einen 1-2stündigen Termin dann oft mehr als 30 Kilometer pro Strecke. DAS ist manchmal nervig #augen. Allerdings gibt's da die Fahrtzeit anteilig als Arbeitszeit angerechnet und die Fahrten als Dienstfahrten bezahlt. Den "Rest" kann man ja ganz gut von der Steuer absetzen- Verschleiß der Autos mal weitgehend "dahin gestellt".

Uns ist es aufgrund unserer Jobs sehr viel lieber, etwas weiter zu fahren. Hätten wir diese "vor der Haustür", würden wir (inhaltlich) noch mehr/häufiger damit konfrontiert als ohnehin schon.

Da Du offensichtlich sehr unzufrieden mit der Situation bist, hilft nur: Augen & Ohren offen halten und weiter nach einem Job in der Nähe suchen! Vielleicht ergibt sich ja mittelfristig etwas :-).

Viele Grüße,

Kathrin

Beitrag von imzadi 23.03.11 - 01:48 Uhr

Vor dem Mutterschutz bin ich mo- F jeden Tag 60 KM hin und 60 KM zurück gefahren. Freitags bin ich dann 500 KM zu meinem Mann gefahren und Sonntags wieder 500 KM zurück. Aber sowas ist kein Dauerzustand. Ich geniesse es jetzt mit dem Fahrstuhl zur Arbeit zu fahren. ;-)

Beitrag von heike74 23.03.11 - 07:54 Uhr

Ja, hab auch gut 40 km einfache Strecke jeden Tag. Was solls, der Job macht Spaß. Ich nutze die Fahrzeit für meine Weiterbildung (Sprache lernen über CD bzw. MP3) oder benutze ausgiebig meine Freisprecheinrichtung ;-).

LG Heike

Beitrag von thea21 23.03.11 - 08:21 Uhr

Nö, ich fall quasi aus der Haustür, einen gemütlichen 10 Minuten Fußweg, IN die Arbeit.

Da allerdings der Kindergarten meiner Tochter weiter weg ist, fahre ich alle 2 Wochen etwa 45 mit Auto morgens und nachmittags!

Beitrag von nele27 23.03.11 - 09:50 Uhr

Deine Tochter geht nur alle 2 Wochen in den Kindergarten? #kratz

Beitrag von thea21 23.03.11 - 10:05 Uhr

Meine Tochter lebt 7 Tage bei Papa und 7 Tage bei Mama(Gleicher Bezirk), daher alle 2 Wochen nur.

Beitrag von nele27 23.03.11 - 10:07 Uhr

Ach so #aha
Hatte mich schon über die komischen Kigazeiten gewundert :-)

Beitrag von thea21 23.03.11 - 10:10 Uhr

:-) Wir wohnen quasi 15 Minuten mit Auto entfernt. Sophia wechselte bis vor 10 Monaten etwa die Wochenenden.allerdings hat sie irgendwann "nen Klatsch" bekommen, wegen des Gewechsel. Kaum angekommen, schon wieder weg.

Also haben wir, weil wir uns ziemlich gut leiden können gesagt wir teilen uns die Betreuung.

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