Nabelhernie

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Beitrag von kleinerstern 22.03.11 - 20:35 Uhr

Guten Abend,

unser Sonnenschein ist 7Wo hen alt.
Seit gut 2 Wochen hat er eine Nabelhernie. Unser Ki-Arzt hat sich letzte Woche den Nabel angeschaut und meinte wenn es schlimmer/größer wird sollen wir nochmal hinkommen.
Heute war ich dann nochmal da, weil es schon größer geworden ist wie wir finden. Er gab uns eine Überweisung zu einem Kinderchirurgen.

Jetzt meine Frage...

Wer hat mit sowas erfahrung bzw. wem sein Kind hat sowas auch?!
Was wurde bei euch gemacht -abwarten oder Op?

Ich weiß, das das individuell entschieden wird aber dennoch bin ich neugierig.

Danke schonmal

susi

Beitrag von simse1975 23.03.11 - 08:08 Uhr

Schönen guten Morgen,

also unser Kleiner hatte eine Nabelhernie und eine Leistenhernie. Er wurde mit 8 Wochen an beidem operiert.
Wir waren in Homburg an der Uniklinik. Alles war ganz super gelaufen.

Wir mussten an einem Tag hin, zur Besprechung der OP. Bekamen dann einen Termin und mussten auch erst an dem OP-Tag morgens in die Klinik. Natürlich dürfen die Kleinen dann vor der OP nichts mehr essen oder Trinken. Bei uns hieß es 4 Stunden vor OP nichts mehr essen (also keine Fläschchen mehr oder nicht mehr stillen) und 2 Stunden davor auch nichts mehr trinken. Wir gaben bis 2 Stunden davor dann noch etwas Wasser. Gestillt habe ich dann 4 STunden vorher nochmal soviel wie ging.

Dann durften wir mit zum OP und dort auch warten, bis ihn die Ärzte abgeholt haben. Nach rund einer Stunde wurden wir in den Aufwachraum gerufen und konnten ihn kurz danach mit auf Station nehmen. Ich blieb noch eine Nacht mit ihm in der Klinik und am nächsten Morgen sind wir nach Hause.

Nach 10 Tagen wurden dann noch die Fäden gezogen. Achja, und ich durfte direkt nach OP, als er dann wieder richtig wach war, wieder stillen.

GLG
Simse

Beitrag von cheekymonkey 23.03.11 - 08:48 Uhr

hallo,

also unser zweiter sohn hatte das ganz schlimm (der erste hatte auch einen bruch, der war aber bei weitem nicht so "offensichtlich").
der darm hat sich durch das löchleich gestülpt, so dass es ein beinahe tischtennsiball großer knödel war. man konnte unter einem blubbernden geräusch den darm allerdings zurückschieben. und solange man dass machen konnte, meinte der kia ist alles ok. die gefahr einer abklemmung des darms ist damit nicht wirklich gegeben.

mittlerweile ist er fast ein jahr alt, und es ist von alleine alles schön zugewachsen. mit 6monaten war schon nichts mehr sichtbar, und schmerzen hatte er deshalb nie.

das war also unsere erfahrung. wie gesagt, unser älterer sohn hatte auch einen bruch, durch den sich allerdings nicht der darm gedrückt hat. auch derr hat sich von alleine verschlossen.

gruß,
cheekymonkey