Traurige Geschichte von einen Hund

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von adrusch 23.03.11 - 09:32 Uhr

Hallo

Ich habe diese Geschichte im Netz gefunden und ich finde sie sehr traurig.

Wir sind allein im Zimmer, deine Mutter ist im Obergeschoss des Hauses..
Ich mag dich, habe dich von Anfang an sehr gern gehabt.
Ich nehme es dir nicht übel, dass du oft grob zu mir bist, du bist ja noch klein..

Plötzlich findest du diesen Bürotacker, beginnst damit zu spielen.. Du bist ja noch so klein, so neugierig, willst alles ausprobieren. Du tackerst Papier zusammen, jauchzt vor Freude.
Ganz selten beschäftigt sich jemand mit dir, armes Kind, das musst du meist selbst machen, sie wollen nur ihre Ruhe haben ...

Dann kommst du auf mich zu, mit dem Tacker in der Hand.
Deine kleine Kinderhand greift nach meinem Schlappohr, und ... AU!
Das hat weh getan!
Ich jaule auf, doch du verstehst es nicht. Bist ja noch so klein, für dich ist es nur ein Spiel.
Du greifst wieder nach meinem Ohr, ich will fliehen, doch wir sind in dem kleinen Zimmer eingesperrt.

Du tust es wieder, wieder jaule ich laut auf, unter dem Schmerz.
Du verstehst es nicht, denkst es wäre ein Spaß, ein lustiges Spiel.
Ich bin dir nicht böse, du bist ja noch so klein.
Du tust es wieder und wieder und wieder, ich kann dir nicht entkommen.

Mein lautes Jaulen schallt durchs ganze Haus, doch niemand kümmert sich darum.
Wo ist deine Mutter?
Warum läßt sie uns wieder so lange allein?
Warum hört sie mein Jaulen, meine verzweifelten Hilfeschreie nicht?
Du rennst hinter mir her, drängst mich in die Ecke, tust es wieder.
Wieder jaule ich gequält auf, dieses Mal noch lauter als zuvor.

„Halt endlich die Schnauze du Scheißköter!", hallt die Stimme deiner Mutter durchs Treppenhaus. Sie nennt mich immer so, sie mag mich nicht besonders.
Eigentlich hat sie mich nur gekauft, damit du etwas zum Spielen hast, und sie in Ruhe lässt.
Sie will immer nur ihre Ruhe haben.
Sie mag sich nicht um dich kümmern, und sie mag sich erst recht nicht um mich kümmern.

Mein Ohr schmerzt, doch du lässt nicht von mir ab.
Was soll ich nur tun? Ich will dir nicht wehtun, weiß du meinst es micht böse.
Du verstehst es nicht, weil dir niemand beigebracht hat, dass man Tiere nicht zum Spaß quälen darf.
Niemand hat dir je beigebracht, dass auch ich Schmerzen empfinde.
Sie wollen nur ihre Ruhe haben ...

Wieder spüre ich diesen stechenden Schmerz, er macht mich rasend.
Wieder versuche ich zu entkommen, doch es glingt mir nicht.
Ich will dir nicht wehtun, ich liebe dich doch!
Du tust es wieder und immer wieder, der Schmerz wird unerträglich.
Doch du hörst nicht auf, jagst mir eine Klammer nach der Anderen ins Ohr.
Du kannst nichts dafür, du weißt nicht was du tust. Du bist ja noch so klein, verstehst es nicht.

Schließlich kann ich nicht mehr, halte die Schmerzen nicht länger aus.
Ich schnappe nach dir, mein Fangzahn streift dich an der Wange.
Wir halten beide erschrocken inne, sehen uns einen Moment in die Augen.
Ich wollte dich nicht verletzen, wollte nur dass es aufhört ...
Du greifst dir mit deiner kleinen Hand an die Wange, und als du das Blut an ihr siehst, beginnst du zu schreien.

Plötzlich geht alles ganz schnell.
Deine Mutter kommt, reißt dich an sich.
Dein Vater kommt, tritt brutal auf mich ein und schleift mich ins Auto.
Er bringt mich zum Tierarzt. „Sofort einschläfern, die Töhle hat mein Kind gebissen!", brüllt er aufgebracht.
Der Tierazt kennt mich, er wundert sich, kann kaum glauben, dass ich das wirklich getan haben soll.
Tränen schiessen ihm in die Augen, als er die annähernd 100 Heftlammern in meinem Ohr sieht.
Er streichelt mir sanft über den Kopf, dann greift er zur Spritze.

Er muss es tun, ist dazu verpflichtet ...

Morgen werde ich die Sonne nicht mehr aufgehen sehen.
Aber ich werde berühmt sein.
Auf den Titelblättern aller großen Zeitungen wird mein Foto stehen.
Darüber wird in großen Buchstaben geschrieben sein:
„HUND ZERFLEISCHT KIND!"
In den Artikeln wird es heißen:
„Schon wieder fiel ein vermeintlich braver Familienhund grundlos ein Kind an und verletzte es schwer im Gesicht..."
Vielleicht wird die Geschichte sogar im Fernsehen diskutiert.
Viele Menschen werden dann entsetzt aufschreien, hitzig diskutieren, einige werden fordern, dass alle Hunde für immer eingesperrt werden sollten.

Aber niemand wird sagen was genau geschah, denn das interessiert nur ganz wenige.
Deine Eltern haben es den Medien so erzählt, und die waren sehr froh darüber.
Die Menschen lieben Geschichten über wilde Bestien, das bringt gute Auflagen und gute Einschaltquoten.
Gute Auflagen & Einschaltquoten bringen viel Geld, und das lieben die Menschen noch viel mehr.

Ich habe die Menschen geliebt. Ich habe dich geliebt ...

(Autor unbekannt)

Ich finde, das diese Geschichte einen die Augen öffnet und man nicht nur die Hunde verurteilen darf.

Lg Andrea

Beitrag von tauchmaus01 23.03.11 - 09:40 Uhr

#bla alles klar ! Es waren immer nur "Tut-nix-Hunde" die Kinder anfallen. Besonders die kleinen Babys die tödlich verletzt werden, die haben sicher auch einen Tacker in der Hand gehabt und das Ohr vom Hund getackert.
Oder der Hund der mir in die Wade gebissen hat als ich vorbeilief (war ein kleiner Mischling)
Oder der Boxer der die Enkelin von unserem Eisverkäufer erst in den Hinterkopf (ja, das Kind war dem Hund NICHT zugewandt) und dann noch in die Wade gebissen hat, als die Mama ihr Kinder hochnahm nach dem ersten Biss.

Sicher hat meine Nichte als sie Kleinkind war und wir auf einem Markt waren dem Hund auch eine übergebraten der sie in die Hand biss als wir einfach vorbeiliefen.......

Achso.....der Hund meiner Chefin damals im Zooladen, der wurde auch von der kleinen Tochter der Familie provoziert als sie mit dem Krabbeln begann, da kann ein Hund ruhig mal zubeißen.

Weißt Du, ich mag Hunde gerne, habe selber keinen, aber diese Geschichte ist der blanke Hohn allen Kindern gegenüber die Opfer eines Hundebisses wurden, egal ob nur der kleine Biss oder gar schlimmer.

Mona

Beitrag von adrusch 23.03.11 - 09:47 Uhr

Ich habe selber auch kein Hund und ich finde es total schlimm was den Kindern passiert.
Aber und das muss man dazu sagen, gibt es leider auch andere Hintergründe so wie in dieser Geschichte.
Das denke ich mal kann keiner abstreiten.
Es werden auch genug Hunde gequält und dann ist es doch auch kein Wunder, das sie ao aggresiv werden.
Die Geschichte sollte auch mal die Seite des Hundes zeigen.

Beitrag von michi0512 23.03.11 - 09:52 Uhr

Du hast den Sinn nicht kapiert, oder???

Beitrag von adrusch 23.03.11 - 10:00 Uhr

Doch habe ich #aerger
Aber es wird immer nur auf den Hund gezeigt.
Das sind auch Lebewesen und die sollte man nicht wie Dreck behandeln.
Wenn Dich einer ständig ärgert, drehst auch Du irgendwann ab!

Beitrag von tauchmaus01 23.03.11 - 10:01 Uhr

Klar hab ich den Sinn kapiert. Und sollte so etwas echt passieren, dann würde ich mit dem Tierarzt weinen:-(. Ich bin absolut für den Tierschutz und so manches Mal hab ich mir schon an den Kopf gefasst wenn ich gesehen habe wie ja auch Erwachsene mit Hunden umgehen.

Meiner Meinung nach sollte jeder potenzielle Hundehalter erst eine Art "Hundeführerschein" machen und alles lernen was die artgerechte und sichere Haltung dieser tollen Tiere angeht.

Man kann eben niemals die Hand ins Feuer legen für seinen Hund. Das wäre schon fahrlässig wenn ein Hund da jault ohne Ende und die Mutter nicht mal nachschaut. #zitter

Ist nicht so dass ich kein Mitleid habe oder alles gutheiße was manche Eltern da treiben, gerade das Alleinlassen von Hund und Kind. Aber die Story hört sich eher so an wie "Kein Hund beißt ohne Grund, den Hund trifft keine Schuld wenn er beißt"

Naja, die Meinungen zu solchen Texten sind eben weitläufig.

Mona

Beitrag von tauchmaus01 23.03.11 - 10:02 Uhr

Hihi....wen meinst DU denn jetzt mit "DU hast den Sinn nicht kappiert?" NUn haben wir ja beide geantwortet:-D

Beitrag von michi0512 24.03.11 - 06:58 Uhr

Moin Mona,

Ja man kann Texte verschieden interpretieren. Ich habe es einfach als Mahnung an die Eltern interpretiert - und nicht "Kein Hund beißt ohne Grund". Haben wir wohl Beide genau was anderes aufgefasst :-)

Beitrag von frosch1982 23.03.11 - 10:07 Uhr

Du kennst aber viele Menschen die schon mal von einem Hund gebissen wurden#kratz
Ich kenne nur eine, meine Tante die hat den Zaun gestrichen und ein vorbeilaufender Hund hat sie in den Arsch gebissen, sie hat überlebt;-)

Ich weiß nur genau das niemals der Hund schuld ist!!!
Es sind entweder die Besitzer die sich nicht um den Hund kümmern, oder die Eltern, die ihre Kinder nicht beaufsichtigen, und meistens ist es beides zusammen das dann zu Unfällen führt.

Ich bin ja auch so eine verantwortungslose Mutter die ihre Kinder mit Hunden aufwachsen lässt.
Aber Tatsache ist das jedes Mal ein Wirbel gemacht wird, wenn ein Kind einen Kratzer vom Hund hat, das ich kotzen könnte, wenn die Kinder vom Rad fallen sind die Verletzungen oft schlimmer, aber davon lese ich nie was in der Zeitung (man sollte Fahrräder unter 18 verbieten!!!)

Ich hab schon Kinder beobachtet die Steine auf einen Hund geworfen haben, der angeleihnt war, und ehrlich gesagt hätte ich mir gewünscht er würde diese Kröten beissen können! Ich hab dann auch einen Stein genommen und Richtung Kinder geworfen,(nicht auf die Kinder) und ihnen zugerufen, das ich sie auch anbinden werde und dann auch besser treffe, sollte ich sie nochmal bei sowas erwischen.

Beitrag von tauchmaus01 23.03.11 - 10:56 Uhr

Ja, das stimmt. Ebenso oft war ich schon in einen Autounfall verwickelt. Mit mir sollte man nicht unterwegs sein, ist echt gefährlich;-)

Ich kenn einfach ne Menge Leute und bin in Berlin großgeworden, da gibt es eben auch eine Menge Hunde.

Mona

Beitrag von frosch1982 23.03.11 - 11:13 Uhr

Wir hätten diese Probleme einfach nicht wenn die Eltern auf ihre Kinder achten würden, und die Hundebestzer ihre Tiere im Griff hätten.

Viele glauben aber nur sie hätten ihren Hund im Griff, und dann passieren oft schlimme Unfälle.
Meiner Meinung nach sollte schon von Anfang an, das heißt schon beim Züchter auf gute Welpenprägung geachtet werden. In dieser Zeit kann so viel schief laufen, das man nie wieder ganz los wird.

Beitrag von litalia 23.03.11 - 12:45 Uhr

schade wenn man zu doof ist den sinn eines textes zu verstehen.

übrigens finde ich es sehr bedenklich das du angeblich so viele kennst die schonmal von einem hund gebissen wurden....komisches umfeld.

Beitrag von tauchmaus01 23.03.11 - 13:44 Uhr

Keine Ahnung was daran bedenklicht ist, ausser die Tatsache dass es eben passiert ist. Ich finde es eher schlimm als bedenklich, aber mittlerweile lebe ich in einer anderen Gegend wo die Halter mehr Rücksicht nehmen auf andere Menschen und der Hundesport wird hier sehr ernst genommen. Die Tiere leben nicht in einer Großstadt und sind ausgelasteter, haben alle Garten zum toben und sind mehr draussen.
Ich habe das Gefühl dass die Tiere hier einfach nicht so genervt sind wie damals in Berlin......das komische Umfeld dort :-p, besonders am Boxi, aber egal.

Die Beissunfälle strecken sich über mein Leben, der erste UNfall war als ich 12 war, heute bin ih 33. Und ich war nicht bei jedem Unfall dabei. Krass fand ich aber, dass der kleine Mischling der mich gebissen hat, gar nicht mal doll gebissen hat und trotzdem ging das durch meine Jeans durch#zitter. Möchte gar nicht wissen wie das ist, wenn ein Hund, egal welche Rasse, mal richtig feste zupackt#schwitz

Den Sinn des Textes habe ich verstanden, schön dass Du Dir Sorgen um meinen Verstand machst, der ist aber doch ganz in Ordnung;-)

Beitrag von wintersun 23.03.11 - 13:56 Uhr

hmmmmm
ich muss mich jetzt echt mal fragen wo du dich rumtreibst das so viele hunde in deiner umgebung beissen....
ich bin mittlerweile 25 jahre alt und habe schon immer hunde um mich und keiner hat jeh gebissen....
auch bin ich selbst noch nie gebissen worden, allerdings mein hund und ja es gibt hunde die beissen, aber sind wir mal ganz ehrlich man sollte auch einmal auf die besitzer schaun....

ich sage nicht das man es entschuldigen kann wenn ein hund ein kind beisst, ich finde es nur erstaunlich das so viele kinder in deiner umgebung gebissen wurden....

Beitrag von tauchmaus01 23.03.11 - 17:07 Uhr

Freu Dich! Ich könnte auch drauf verzichten;-)

Beitrag von simone_2403 23.03.11 - 14:08 Uhr

>>>Weißt Du, ich mag Hunde gerne, habe selber keinen, aber diese Geschichte ist der blanke Hohn allen Kindern gegenüber die Opfer eines Hundebisses wurden, egal ob nur der kleine Biss oder gar schlimmer. <<<

Und jetzt atme mal tief durch und lies den Text nochmal ganz genau.

Dieser Text ist kein Freifahrtschein für Hunde die beissen sondern eine Mahnung an alle Hundebesitzer auf ihre Tiere zu ACHTEN!

Beitrag von kimchayenne 23.03.11 - 14:24 Uhr

Dieser Text ist kein Freifahrtschein für Hunde die beissen sondern eine Mahnung an alle Hundebesitzer auf ihre Tiere zu ACHTEN!

Recht hast Du.

Oder ein Hinweis an alle Eltern auf Ihre Kinder zu achten.

LG KImchayenne

Beitrag von simone_2403 23.03.11 - 14:29 Uhr

Genau,denn nur so kann es funktionieren ;-)

Beitrag von kimchayenne 23.03.11 - 14:37 Uhr

Sehe ich auch so.
Mal eben off topic,hast Du schon mal die Kaninchenohren oder Pfoten mit Fell für deine gehabt?Wie finden deine Hunde die?
LG KImchayenne

Beitrag von simone_2403 23.03.11 - 14:40 Uhr

Hab dir schon im "alten" Strang geantwortet dazu ;-)

Beide fanden die erst etwas "befremdlich" liegt scheinbar daran das Fell mit dabei war #schein Erst bespielt dann rumgeworfen und Benny hats verbuddelt #rofl Gefressen hat er es dann am nächsten Tag erst *örgs* #schein Luna war da schneller,sie hat ca 10 Minuten mit gespielt und dann genüsslich gefressen.Mittlerweile sind beide richtig scharf drauf.Ich gebs aber höchstens alle 14 Tage.

Das gleiche Spiel hatten wir mit den Eintagsküken,mittlerweile lieben sie die Teile auch #huepf

Beitrag von michi0512 23.03.11 - 09:54 Uhr

Sicherlich gibt es ganz viele Beißattacken die ohen vorausgegangene Geschichte abliefen.

Aber Deine Geschichte sollte Hundehalter wirklich dazu anhalten ihren Kindern Respekt vorm Lebewesen (egal welches) beizubringen.

Hunde als Familienmitglieder sind was feines :-) Ich könnte niemals ohne! Aber ich weiß auch: Hund und Kind alleine GEHT einfach nicht. Wäre Deine Geschichte eine reale gewesen - dann hätte man die Mutter einschläfern lassen müssen :-)

Beitrag von meandco 23.03.11 - 10:25 Uhr

das ist schon ne extreme geschichte die du da einstellst. denn in dem fall fragt sich wen es am schlimmsten erwischt hat.

was die beißattacken angeht ... nö, da wird nicht nachgefragt, meinung ist schnell gebildet.
ich denk da an 2 mir bekannte fälle.

fall 1: dobermann (ohren kupiert), abgelegt im park, herrchen steht gegenüber und redet mit seiner frau. in der nähe spielt ein kind, 2 jahre. die eltern schauen auch nicht weiter was es macht, unterhalten sich. plötzlich rennt das kind unbemerkt zum hund, zieht ihn an den ohren. der dreht sich um und schnappt. das kind hat kratzer aber nicht weiter schlimm. trotzdem: wenige stunden später war er tot :-(

fall 2: mir persönlich passiert mit dem hund von nem bekannten. ist ein rießenteil der hund, geht mir bis zur brust. er ist gestreunt, hat mich am steg getroffen, ich muss arbeiten und kann ihn nicht heimbringen, also darf er bleiben. er liegt auch den ganzen tag brav zu meinen füßen, macht nix. da kommt einer mit einem genauso großen rüden um die ecke des hause 100 m weiter. cimba setzt sich auf und guckt. ich nehm ihn am halsband. er steht auf und bellt, ich: cimba, sitz! und er setzt sich sofort, beobachtet weiter. der andere hund beginnt die zähne zu fletschen, knurrt, bellt und schleift seinen besitzer (mann, ca. 180 groß, ziemlich stattlich) hinter sich her. der hat dem hund nichts entgegenzusetzen. ich halte das halsband mittlerweile nur noch mit dem zeigefinger, damit er den druck spürt. will ja nicht mitgerissen werden oder mitten in eine hundekeilerei verwickelt werden. er will aufstehen, ich: nein. er bleibt sitzen und guckt. als der andere auf gut 1 m vor uns ist, lass ich ihn los. wieso soll ich mich selbst gefährden. der mann kreischt hysterisch, schimpft auf cimba ein, zerrt wüst an der leine seines hundes, der nicht ein kommando bekommt #kratz irgendwie schafft er es ihn weiter zu ziehen. nach 2 m, rufe ich den hund: cimba, fuß! sitz! ... cimba dreht sich sofort um, kommt her und setzt sich neben mich in ausgangsstellung. wollt ihr raten, wer der böse war in den augen der passanten? nur 1 (!!!!) frau kam dann zu mir, gab mir name und adresse. sollte es zu einer anzeige kommen, sie hat alles gesehen, cimba hat nichts getan. alle anderen regten sich auf, was für ein gemeingefährlicher hund das sei ...
ja, klar, drum war er abrufbar und ich fliegengewicht konnte ihn mit 1 finger zurückhalten ... #augen#klatsch

man darf aber auch nicht aus den augen verlieren, dass es durchaus auch die anderen hunde gibt. und mir ist auch schon so einer untergekommen (beim ta):
mein hund (dobermann-mix) war ein angstbeißer, vor allem wenn männer ihn blöd an den falschen stellen angefasst haben. also bin ich mit ihm nur mit beißkorb zum ta. der: beißt er? ich: normalerweise nicht, aber hier in der praxis würd ich keine garantie abgeben. er: gut, dann belassen wir das so. wenigstens kümmern sie sich drum - ich wurde auch schon beim impfen gebissen und das herrchen meinte nur: ja, weiß ich dass er da beißt #schock#schock#schock

und GENAU DAS ist es, was die diskussion so anfeuert. unverantwortliche leute - denn wenn ich weiß, mein hund könnte beißen, dann sorge ich vor. wenn nicht ... sorry, aber da krieg ich den hals voll. was mit solchen hundebesitzern passieren sollte könnt ihr euch an einem finger ausrechnen #cool

lg
me

Beitrag von frosch1982 23.03.11 - 10:50 Uhr

Stimmt, jeder sollte für sein Kind oder Hund (vielleicht auch beides;-) die Verantwortung übernehmen.

Beitrag von espirino 23.03.11 - 12:21 Uhr

Hallo,

solcher Geschichten bedarf es nicht hat man auch nur einen Funken Anstand und Moral und kümmert sich um die Belange des einen wie des anderen.

Ich fürchte nur, solche Geschichten werden niemals bei denen ankommen für die sie gedacht sind, denn solche Menschen würden sich nicht die Zeit nehmen irgendwo über die Belange des einen wie des anderen nachzulesen.

LG Jana

Beitrag von maddi2704 23.03.11 - 13:17 Uhr

Die Geschichte habe ich schonmal gelesen und musste schlucken.

Viele Eltern sehen nicht,was das Kind mit dem Tier macht.Sie denken sich nur,ach mein Kind darf alles aber was sie dem Tier dabei antun bedenken sie nicht.

Mein Neffe(2 Jahre) und mein Hund lieben sich abgöttisch.Er kann alles mit ihm machen aber nur bis zu einem bestimmten Punkt,denn dann sage ich bzw.meine Schwester das Schluß ist.
Die beiden setzen sich in Aarons Korb und knuddeln,sie rennen durch die Wohnung etc.
Mein Neffe hält meinen Hund sogar die Füße hin und Aaron leckt sie ihn ab.
Dennoch sollte man Hund und Kind nie aus den Augen lassen und dem Kind schon von Anfang an bei bringen das der Hund auch schmerzen hat wenn man ihn an den Schwanz oder den Ohren zieht.

Mein Hund zeigt meinen Neffen auch wenn er etwas nicht möchte (er beißt nicht und knurrt auch nicht) und dann muss dies akzeptiert werden.

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