Kind ziemlich groß - FA möchte bei 4kg-Marke ins KH überweisen...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lona27 23.03.11 - 11:39 Uhr

... wegen einem vorangegangenen Kaiserschnitt.

Also nochmal von vorne:

Ich hatte vor 4,5 Jahren einen KS (sek.) wg. einer vorherigen Konisation (2001) und Muttermundspasmus während der Geburt. Damals sagte man mir, ich könne wegen der starken Vernarbung durch die Koni weitere Kinder auch nur per KS entbinden.

Nun hab ich nach vielen Gesprächen auch die Option der Spontangeburt mit enger Kontrolle und der Option, schnell einen KS zu bekommen, wenn es wieder wie beim ersten Mal läuft (wie gesagt, zweiter KS war nicht im Gespräch wg. KS vorher sondern wegen der Koni und dem Geburtsverlauf bei erster Geburt).

Mein erstes Kind wog 2.970g bei Geburt (9 Tage vor err. ET). Mein jetziges Kind wog schon vor über einer Woche geschätzte 2.800g und die Ärztin meinte, dass sie bei Erreichen der 4kg-Marke mich ans KH überweisen möchte, um zu sehen, ob ich dann überhaupt spontan entbinden kann.

War all die Mühe dann umsonst, eine spontane Entbindung zu erkämpfen?

Und warum hört man so kurz vor Geburt auf einmal von allen Seiten was von Uterusrupturen (uaaaaaah, selektive Wahrnehmung??? #kratz)

was meint ihr dazu? Wahrscheinlich dreh ich einfach so ein paar Wochen vor ET total am Rad......#hicks

Lona,
35. SSW

Beitrag von naddel09 23.03.11 - 11:43 Uhr

Hi.ich hatte 2006 einen ks wegen geburtsstillstand.2008 kam mein 2. Sohn mit 4045gr und 56 cm spontan zur Welt.die Geburt war aber trotzdem ok.lg

Beitrag von qrupa 23.03.11 - 11:53 Uhr

Viele FA drehen durch wenn sie von 4000g Babys hören, die meisten Hebammen sehen das viel entspannter (die helfen den Babys ja auch jeden Tag auf die Welt, die meisten niedergelassenen FÄ haben die letzte Geburt in ihrere Ausbildung gesehen). Von daher würde ich sagen, laß dich nicht kirre machen, sprich mit deiner Hebamme wenn du eine hast mal drüber und letztendlich darf ein KS nur mit deiner Zustimmung gemacht werden, egal was die Klinik oder dein FA will. Und was das Thema Ruptur angeht (du wirst hier sicher auch noch Kommentare der üblichen Verdächtigen bekommen), keine Geburt ist ohne Risiko zu bekommen, egal ob spontan oder geplanter KS, Kreiskrankenhaus oder Uniklinik. Die Frage ist wie DU zu diesem Thema stehst und welches Risiko dir das liebste ist. Mir war das Risiko der Ruptur lieber, als das eines weiteren KS und ich hab meien zweite Tochter geplant zu Hause bekommen. Laß dich nicht von Einzelschicksalen, so tragisch sie auch manchmal sein mögen, kirre machen (sonst dürfte man keinen Schritt mehr vor die Tür setzen) sondern hör auf dein Bauchgefühl und entscheide dich für die Geburtsform, die sich für dich richtig anfühlt.

Beitrag von lona27 23.03.11 - 12:04 Uhr

danke dir, deine Worte machen mir Mut. Heute Abend sehe ich meine Hebamme beim GVK, da wollte ich sie sowieso ansprechen. Und ab nächster Woche geht auch Akkupunktur los und sie hat Globuli, die sie mir empfehlen möchte.

Beitrag von qrupa 23.03.11 - 12:25 Uhr

Mach das. Hebammen sind die einzigen ausgebildeten Fachkräfte für alles rund um die Geburt. Kein FA darf eine spontane Geburt leiten und trotzdem Maßen sich viele laufend an zu entscheiden was geht und was nicht geht. Es gibt 5000g babys die flutschen nur so raus und dann gibt es das 3300g Durchschnittsbaby das sich extrem schwer tut.
Ich neige auch eher zu großen und schweren Babys. Meine Tochter hat auch 4240g auf die Waage gebracht. Dafür war sie aber so lang, dass sie im Kreißsaal keine passende Kleidung für sie hatten und der KU war völlig durchschnittlich. Sie war schwer, aber durch ihre Länge ein ziemlich schlankes Baby.

Beitrag von peppermint369 23.03.11 - 12:09 Uhr

Ärzte können sich bei der Schätzung des Gewichts auch mal vertun.

Wenige Stunden vor der Entbidnung wurde mein Töchterle auch auf über 4000 gr geschätzt.

Sie wog dann tatsächlich nur 3750 gr (dafür war sie 56 cm lang) und ich habe sie "spontan" geboren.

Du hast noch ca. 5 Wochen vor Dir. Ob das Kleine wirklich noch so viel zulegt, kann ja keiner mit Gewissheit sagen ;-)

Ich würde also trotzdem eine Spontangeburt anstreben, wenn es Dir so wichtig ist. Der KS ist heutzutage dann im Notfall schnell gemacht.

Beitrag von sweetheart83 23.03.11 - 12:09 Uhr

Die Ultraschallmessungen sind sowas von ungenau, meiner erster Sohn sollte 3350 g haben, er kam mit 4250 Gramm und 38 cm Kopfumfang, gut, dass ich das vorher nicht wusste und entspannt in die Geburt gehen konnte, die ohne Komplikation verlief. Mein Zweiter sollte 3700 Gramm haben und kam mit 4.370 Gramm. Bei der Kleinen hieß es, sie wird schwerer als ihre Brüder, ich solle mit 4.500 Gramm rechnen, vielleicht sogar noch etwas mehr und was war? Gestern kam sie mit 3.470 Gramm auf die Welt und 52 cm.... ich gebe auf die Messungen überhaupt nichts mehr.

Beitrag von marjatta 23.03.11 - 12:12 Uhr

Also, ich schließe mich da der Vorrednerin an. Manche FÄ sind da einfach zu panisch. Schau, Du bist doch schon 35.SSW und vor einer Woche war das Kind bei ca. 2800g.... denke, es muss gar nicht so schwer werden.

Lass Dich da nicht kirre machen. Die Hebammen sind da viel erfahrener als die niedergelassenen FÄ. Wenn Du sonst vom KH etc. grünes Licht für eine Spontangeburt bekommen hast, vermutlich mit PDA wegen des KS-Risikos, dann ist das in meinen Augen die beste Option.

Gruß
marjatta

Beitrag von yvoja 23.03.11 - 13:40 Uhr

Hallo...


meine Tochter habe ich auch spontan mit 57cm und 4020g auf die Welt bringen können.
Also ... Kopf hoch....

LG Yvonne 16.SSW