nackenfalte messen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von steinchen1980 23.03.11 - 11:50 Uhr

halloo zusammen

hab da mal eine frage hatte gestern termin beim fa und da meinte er ob ich die nackenfallte messen lassen möchte, er würde es ab 30 raten.
nur weiß ich nicht ob ich es machen lassen soll mein mann meinte wir sollen alle untersuchungen machen lassen, aber meiner meihnung hab ich schon 2 gesunde kinder und abtreiben würde ich eh nieeee wenn es krank wäre und dann kommt noch dazu das es 110 euro kostet.

was meint ihr vll könnt ihr mir helfen

lg steffi + #baby 7+2

Beitrag von anyca 23.03.11 - 11:53 Uhr

Wenn Du eh nicht abtreiben würdest, laß es. Gibt sonst nur Streß, wenn das Ergebnis vom Arzt als "grenzwertig" o.ä. eingeordnet wird.

Ich hab es auch mit 35 nicht machen lassen.

Beitrag von steinchen1980 23.03.11 - 11:55 Uhr

mein mann meinte nur dann könnte man sich besser drauf einstellen wenn es kommt aber ich finde das kann man auch so machen. ich danke dir...

Beitrag von anyca 23.03.11 - 11:58 Uhr

Durch die NFM alleine kann man sich auf gar nichts einstellen, da kommt ja nur eine Wahrscheinlichkeit raus, keine Diagnose.

Mit "Risiko 1:145" kannst Du Dich nicht besser auf irgendwas einstellen als mit "Risiko 1:678". Und in beiden Fällen ist das Kind höchstwahrscheinlich kerngesund, kann aber auch das eine kranke sein ...

Eine klare Diagnose kriegt man nur mit Fruchtwasseruntersuchung.

Beitrag von alagdolwen 23.03.11 - 13:22 Uhr

Und selbst die Fruchtwasseruntersuchung gibt eben auch keine 100% sondern nur eine Wahrscheinlichkeit!

Ein Päarchen hat bei der Fruchtwasseruntersuchung gesagt bekommen, dass das Kind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schwer behindert sein wird.
Sie haben sich trotzdem für das Kind entschieden und es kam vollkommen gesund zur Welt...

Und wenn man sowas liest, soll man sich bei einer erhöhten Wahrscheinlichkeit gegen das Kind entscheiden? :-(
Ich könnte das nicht.

Beitrag von julesan 23.03.11 - 11:55 Uhr

Hallo,

gib doch unter Forensuche mal "Nackenfaltenmessung" ein, da diese Frage hier täglich gestellt wird, kann man sich da eine sehr gute Meinung bilden.

Wir haben sie machen lassen, es war ein tolles Erlebnis, halbe Stunde US, das Kleine ist getobt etc.

Wegen mir hätte ich es nicht machen lassen müssen, da ich nicht davon ausgegangen bin, dass etwas nicht stimmt, aber mein Mann war auch dafür.
Bei einem negativem Ergebnis musst du ja nicht gleich abtreiben lassen, sondern es werden halt weitergehende Untersuchungen veranlasst.

Aber das muss du selbst entscheiden, schaden tut es auf jeden Fall nicht.

Grüße

Beitrag von lene1983 23.03.11 - 11:56 Uhr

Na dann lass es, wenn du eh nie abtreiben würdest. Du machst dich ja sonst nur verrückt. Genieß die Schwangerschaft und kauf für die 110 schöne Babysachen.

PS war auch nicht zu dieser Untersuchung.
LG Lene

Beitrag von alagdolwen 23.03.11 - 11:56 Uhr

Wenn Du aus zusätzlichen Untersuchungen eh keine Konsequenzen ziehen würdest, würde ich mir die zusätzliche psychische Belastung während der Schwangerschaft sparen.

Die Tests die es alle so gibt, geben nur eine Wahrscheinlichkeit wieder, keine Sicherheit! Selbst die Fruchtwasseruntersuchung (die die meisten nach der NFM empfehlen) gebe keine 100% Sicherheit. Im Gegenteil, diese Untersuchung birgt sogar noch ein FG-Risiko.

Ich bin 35 und meine FA meinte, ab dem Alter "müsse" sie dazu beraten, sie selbst steht den ganzen Tests eher kritisch gegenüber.

Ich habe mich mit meinem Mann gemeinsam dagegen entschieden, eben da wir uns aufgrund einer "erhöhten" Wahrscheinlichkeit nicht gegen das Leben entscheiden könnten.

Spar Dir das Geld und kauf für den Knirps was schönes #winke

Beitrag von lucas2009 23.03.11 - 11:57 Uhr

Ich wusste es auch nicht weil ich so denke wie du. Werde es jetzt aber machen lassen, weil ich einfach denke, das man sich schon irgednwie drauf einstellen muss, wenn man evtl. ein "behindertes"Kind bekommt. Würde davon nicht gerne überrascht werden.
Ich muss 138€ bezahlen, ist mri aber egal

Beitrag von steinchen1980 23.03.11 - 12:00 Uhr

ich danke euch für die antwort es beschäftigt mich nur ein wenig, ich hab auch schon im forum rum gestöbert und viele lassen es nicht machen.

#danke#danke

Beitrag von monchichi1983 23.03.11 - 12:00 Uhr

Hallo steinchen!

Ich habe diese Untersuchung unfreiwillig hinter mir, und ich würde es mir freiwillig nie wieder antun.
Haben eine schlimme Zeit hinter uns, und mittlerweile sind die US vollkommen i.O.
Wie es aussieht bekommen wir ein volkommen gesundes Mädchen!!#verliebt
Keiner kann sich erklären wie es bei uns zu eine NT von 3,8mm gekommen ist.

Aber generell: Wenn es für dich/euch eh keine Konsequenzen hätte, würde ich die Untersuchung auch nicht machen!

lg, monchichi
24+6 SSW

Beitrag von funkyjen 23.03.11 - 12:06 Uhr

Huhu,

ich stand auch vor der Frage, ob ich es machen lasse oder nicht. Mein Mann wäre für eine Abtreibung bei einer Trisomie, ich dagegen.
Und die Kosten von 170 Euro hatte ich auch im Kopf.

Und ich hab mich gegen diese Untersuchung entschieden, weil

- sie nicht so zuverlässig ist
- ich nicht zur Risikogruppe gehöre
- ein tolles und zuverlässiges Bauchgefühl habe, dass mir sagt, dass alles gut ist
- ich keine 170 Euro dafür bezahlen möchte, nur um das Baby nochmal zu sehen. Ich weiß doch, dass es da ist!!

Aber die wichtigste Frage ist, wie du mit einem schlechten Ergebnis umgehst.
Ich weiß, dass es bei meinem Mann und mir Diskussionen gegeben hätte, wie es weiter gehen würde, aber irgendwie drücke ich mich so auch davor!

LG #winke

Beitrag von bambi4486 23.03.11 - 12:07 Uhr

hallo steffi

wir haben die untersuchung machen lassen. (bin 25) war alles super #verliebt
wir hätten das baby auch nieeee abtreiben lassen! aber wir wollten es einfach wissen. man hätte sich darauf einstellen können und wenn noch möglich, nach der geburt gleich handeln. das geld ist mir in dieser hinsicht piep-egal ;-)

schönen nachmittag
lg, bambi mit bauchwunder 16.SSW

Beitrag von meis 23.03.11 - 12:26 Uhr

War auch gerade bei der FA mit dem gleichen Thema und habs jetzt nicht gemacht, v.a. weil ich eben mit einem mgl. negativen Ergebnis nicht umgehen könnte...
So freu ich mich jetzt erstmal bei jedem Ultraschall, mach viele Ding die mir gut tun und hoffe einfach mal auf 2 gesunde Babys..

Beitrag von annibremen 23.03.11 - 12:36 Uhr

Huhu,

wir lassen es auch machen und bei uns ist es auch ziemlich teuer, knapp 140 Euro zusammen mit der Blutuntersuchung.

Eigentlich will ich es in erster Linie machen lassen, weil ich mir nach einem hoffentlich gutenb Ergebnis eine entspanntere Schwangerschaft erhoffe und falls das Ergebnis schlecht sein sollte, kann ich mich schon früh drauf einstellen, wahrscheinlich ein krankes Kind zu bekommen. Außerdem bin ich 35 und gehöre daher zur offiziellen Trisomie-Risikogruppe.

Dem Kind schadet es ja nicht und das Geld haben wir dafür, also warum nicht. Muss aber jeder selber wissen ;-)

LG Anni

Beitrag von sasa1406 23.03.11 - 13:15 Uhr

Ich lasse die Nackenfaltenmessung auf jeden Fall machen, bin mir auch 100% sicher, nicht abzutreiben, schließlich lebt der kleine Wurm ja schon, aber wenn dort etwas auf eine Behinderung hinweisen sollte, kann ich mich schon jetzt darüber informieren, und mich gut darauf vorbereiten.

LG Sasa mir #baby11+6

Beitrag von krissy2000 23.03.11 - 13:35 Uhr

Ich wuerde es lassen. Die Werte sind sowieso nicht 100% zuverlaessig. Wenn fuer dich keine Abtreibung in Frage kommt, dann ist es sowieso rausgeworfenes Geld. Ich habe noch nie gehoert, dass man solche Untersuchungen ab 30 machen soll. Es war immer 35.

Lg Krissy