dringend Rat gesucht

Archiv des urbia-Forums Jugendliche.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von mamasab3 23.03.11 - 13:43 Uhr

Hallo,

ich hab dan ein ziemliches Problem mit meinem Bruder(20 Jahre).
Er hatte ziemliche Drogen Probleme, haben ihn dann von der Straße geholt und dann erst mal auf Entzug geschickt, nach dem zweiten Aufenthalt in einer Klinik haben wir es geschafft dass er endlich clean ist. Aber jetzt sind da noch die Probleme dass er mal mit Drogen aufgehalten wurde und er jetzt anfang April ne Gerichtsverhandlung hat und er nen Anwalt oder nen gesetzlichen Vertreter bräuchte und ich nicht weiß wo wir einen herbekommen. Er lebt momentan von 175 Euro die er vom Amt bekommt und zu den Eltern hat er keinen Kontakt, einen eigenen Anwalt kann er sich somit nicht leisten.
Wer weiß Rat?

Vielen lieben Dank schon mal im Voraus!

Gruß, mamasab3

Beitrag von ppg 23.03.11 - 14:18 Uhr

Ehrliche Meinung:

Streck im die Kohle vor, oder stottere Du die Raten beim Anwalt ab!

Anwälte arbeiten in Strafprozessen nicht gut bei PKH. Und eine Verurteilung wegen BTM wird das Leben deines Bruders auf immer massiv belasten.

Wenn Dir was an deinem Bruder liegt, dann unterstütz ihn

ute

Beitrag von mamasab3 23.03.11 - 14:30 Uhr

ich hab ihn schon so viel unterstützt und bin am finanziellen ende angelangt, haben gerade ne Wohnung gekauft und es bei uns nicht mehr mit drinnen dass ich ihm die kohle auch noch gebe.
ich würde ihm gerne helfen, sonst hätt ich die ganzen strapazen nicht auf mich genommen und den ganzen stress meinen kindern und meinem mann zugemutet, aber es geht einfach nicht mehr dass ich ihm finanziell unter die arme greife. es liegt mir viel an meinem bruder.
danke für deine Antwort.

Beitrag von leiahenny 23.03.11 - 18:06 Uhr

Habt ihr schon bei Gericht direkt nach Prozesskostenhilfe gefragt ?

Beitrag von sunny42 24.03.11 - 08:38 Uhr

Liebe Mamasab3,

eine Sucht ist die Flucht vor Problemen die man meint nicht selbst lösen zu können.
Wenn er jetzt die Chance nicht ergreift zu lernen seine Probleme selbständig zu lösen, sondern es ihm wieder abgenommen wird, wir er keine Chance haben Erfolgserlebnisse zu haben und andere Wege als die Sucht für sich zu entdecken.

Jetzt direkt nach dem Entzug ist der einzige Zeitpunkt an dem er Motiviert ist es selbst zu probieren.

Ich weiß, du meinst es total gut, aber im Grunde hilft ihm Deine Hilfe gar nicht, sondern lässt ihn in seinen alten Mustern verbleiben.

Liebe Grüße
Sunny

Beitrag von waiting.for.an.angel 25.03.11 - 23:24 Uhr

Wenn er vom Amt lebt bekommt er Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe beim Anwalt,man muss dort nur bescheid sagen,den Nachweis vom Amt vorlegen,und bekommt ein Formular....den Anwalt zahlt dann mal wieder Vater Staat ;)
Aber bevor er nachher in den Knast wandert,oder so...
jeder hat eine chance verdient,

ich brauchte vor 2 Jahren auch einen Anwalt,und konnte ihn mir nicht leisten,mein alter Vermieter hat meine privaten Sachen einbehalten,mich erpresst,etc.habe auch Prozesskostenhilfe bekommen.

LG