Bin ich zu empfindlich ?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von heut mal so 23.03.11 - 18:36 Uhr

Brauch mal ein Meinungsbild. Vielleicht bin ich ja bei meinem Mann zu empfindlich, wenn es um seine "Sprüche" geht.

Eine kleine Auswahl aus den letzten 20 Minuten.
Meine Kinder backen mir einen Kuchen - sein Kommentar" die panschen nur die Küche voll".
Freitag kommt ein Freund zu Besuch " na dann kannst du ja mit ihm reden, wenn wir nicht kickern"
Nachfrage, was wollen wir heute abend noch machen.
" mir egal"
Wir wollen in den Urlaub fahren, dass angestrebte Hotel ist voll. dass daneben ist evtl. frei. "Na ob ich dann mitkomme, überleg ich mir noch".

Bei Nachfrage , ob es nicht etwas optimistischer geht - "Muffel mich nicht immer an ".
Na viele seiner Sprüche findet er lustig, ich aber nach 10 Jahren immer noch nicht - oder bin ich zu empfindlich?

Beitrag von Huhuhuh 23.03.11 - 18:51 Uhr

Hallo,

oh je, das würde mich nerven.

Sag doch einfach nach jedem negativen Spruch von ihm: "Mööööööp". ;-)

Ansonsten wüsste ich keinen Rat, leider.

lg

Beitrag von schnee-weisschen 23.03.11 - 19:59 Uhr

Hey,

meiner Meinung nach "ja".
Baller ihm ´was Schlagfertiges zurück und gut ist´s.

LG

sw

Beitrag von fienchen1101 23.03.11 - 21:37 Uhr

Hallo,

ich finde nicht, dass du zu empfindlich bist. Mich würde das auch tierisch nerven.

Ab und an motzt ja jeder mal. Aber wenn das bei deinem Mann Dauerzustand ist, dann ist das schon nicht mehr normal.

Hat er vielleicht immer viel um die Ohren? Stress auf Arbeit, Geldsorgen oder Ähnliches? Redet mal in Ruhe darüber. Frag ihn, warum er immer alles so negativ sieht. Sag ihm, dass seine pessimistischen Sprüche dich auch mit runter ziehen. Somit herrscht dann in der ganzen Familie eine miese Stimmung. Sag ihm, dass du dir für dich und die Familie mehr Harmonie wünschst, und dass man doch wirklich über einige Sachen (z.B. die verwüstete Küche) drüber wegschauen kann.

vg
Fienchen

Beitrag von schnee-weisschen 24.03.11 - 07:07 Uhr

Hm, also ich habe das nicht als "Motzen", sondern als "Sarkasmus" aufgefasst.
Sie sprach davon, dass er so scherzt und dass sie es nicht witzig findet.
Anstatt beleidigte Leberwurst zu spielen, sollte sie in die Gegenoffensive gehen.

Beitrag von heut mal so 24.03.11 - 09:18 Uhr

Danke für eure Antworten.

Denke ist eine Mischung aus Motzen und Sarkasmus. Stress hat er auch - aber ich arbeite ebenso, wir sind beide selbstständig.

Reden bringt leider nicht soviel, da er îmmer dann erstmal behauptet ich wäre ja zickig.

Aber ich werd mir mal überlegen, ob ich eine Gegenstratgie funde, nur welche #kratz ?

Beitrag von schnee-weisschen 24.03.11 - 10:23 Uhr

Hey,

ganz einfach... wenn er etwas macht, was Dir nicht passt, drückst Du ihm nen sarkastischen Spruch, der sitzt.
Was meinst Du, wie er sich wundert? ;-)

Und wenn er sich beschweren sollte, sagst Du "Merkst du `was?".

LG

Beitrag von heut mal so 24.03.11 - 14:26 Uhr

Na ich versuchs mal, irgendwie bin ich da leider nicht der Typ.