Nackentransparenzmessung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von monikawika 23.03.11 - 19:59 Uhr

Hallo Zusammen!

Ich war heute bei meinem FA!
jetzt stellt sich die Frage:
Wie sinnvoll ist eine Nackentransparenzmessung:

Hier ein paar Daten:

Ich bin 28 Jahre alt, mein Mann ist 43 Jahre, das ist meine erste Schwangerschaft!

Laut normalem US ist alles in Ordnung, mache ich eine Messung stellt sich natürlich die Frage:
Welche Konsequenz hätte ein negatives Ergebnis?

Habt Ihr das auf eigenen Wunsch gemacht oder nur auf Anraten Eures FA!

Bin sehr verunsichert:
Danke für Eure Antworten!

Grüße#winke

Beitrag von repumuck 23.03.11 - 20:03 Uhr

In der 1. SS hat das der FA einfach gemacht ohne zu fragen (kostenlos)

Nu kann ich bestimmen und naja ich bin 22 und der Partner zählt ja nich ;-)
Also ist das Risiko minimal und für mich uninteressant, weil ich das Kind auf jeden Fall behalten werde.
Und daher mach ich mir lieber keine Sorgen oder Gedanken ^^

ICh würde mir vorher klar machen was bei einem negativen Befund die konsquenzen sind ^^
und dann entscheiden ist es für mich sinnvoll od nicht ;)

Beitrag von anyca 23.03.11 - 20:11 Uhr

Ich habe es gar nicht gemacht (mit 35).

Beitrag von bjerla 23.03.11 - 20:14 Uhr

Meine FÄ meinte als Arzt schaut man automatisch nach der Nackenfalte. Sieht diese unauffällig aus, braucht man auch diesen Bluttest nicht. Ist die Falte nächste Woche auffällig, kann ich mir immernoch überlegen, ob ich das weiter abklären lassen möchte.

Ich bin 30 und habe bereits ein gesundes Kind.

LG

Beitrag von uta27 23.03.11 - 20:21 Uhr

Hallo!
Vorneweg: Ich bin 36, mein Mann ist 48 und es ist unser 4.Kind.
Wir haben es abgelehnt, genauso wie alle anderen Zusatzuntersuchungen.
Ich halte diese Untersuchung für Geldmacherei, da sie keine Diagnose stellt, sondern nur eine Wahrscheinlichkeit ergibt.
Selbst bei einem negativen Ergebnis von 1:200 oder weniger, sind letztendlich 3% wirklich von einer Chromosomenstöhrung betroffen.
Wenn Du Gewissheit möchtest, dann müsstest Du schon die invasive Diagnostik beanspruchen, wie Chorionzottenbiopsie oder Fruchtwasseruntersuchung.
Wenn eine Chromosomenstöhrung keinerlei Konsequenzen für euch bedeuten würde, dann lass es sein.
Es haben sich schon viele Frauen dazu entschlossen, auf Grund einer Wahrscheinlichkeit Ihr Kind zu töten, und diese Kinder waren gesund!!!

Selbst bei einem grenzwertigen Ergebnis, was euch nicht dazu veranlasst, weitere Diagnostik durchführen zu lassen, bleibt der fade Beigeschmack und die Verunsicherung!
Eine Behinderung muss auch nicht zwangsläufig im US zu erkennen sein, es besteht halt immer die Gefahr, dass das Baby nicht gesund ist und/oder eine körperliche oder geistige Behinderung hat. Die meisten Schäden statistisch gesehen, passieren bei der Geburt.

Überlege es Dir gut, ob du diese Verunsicherung ertragen kannst!
Ich kann es nicht und deshalb gehe ich nicht zu solchen Untersuchungen.

Liebe Grüße, Uta

Beitrag von janalein81 24.03.11 - 08:20 Uhr

Hallo zurück ;-) ,

ich bin gerade 30 geworden und mein Mann ist 28. Wir haben das Ersttrimesterscreening sowohl beim ersten (ich war 27) als auch beim 2. Kind machen lassen.

Beim ETS werden ja nicht nur die Nackenfalte, sondern auch Blutergebnisse berücksichtigt (beta-hcg und, AFP).

Damit kann man die Wahrscheinlichkeit für eine Chromosomenstörung einschränken (Trisomie 21, 18...). Das heißt mit 28 Jahren hätte dein Kind ein normales Risiko von 1:700 (ca.), d.h 1 von 700 Kids hat eine Trisomie in der normalen Bevölkerung.
Durch das ETS (Kombiuntersuchung) kann man das individuelle Risiko für sein eigenes Kind bestimmen.
Das heißt durch Ultraschall werden Werte ermittelt( Nasenbein, Herzklappeninsuffizienz, Größe der Nackenfalte...). Durch die zusätzliche Blutuntersuchung ist das Ergebnis noch genauer.
Sicherlich ist es so, dass du damit eine Behinderung nicht hundertprozentig ausschließen kannst- das kannst du nur durch Punktion- aber eine Einschränkung ist möglich.

Außerdem kannst du dir bei einem Risiko von ca. 1: 200 (1 Kind von 200 hätte bei der Konstellation einen Erbfehler) überlegen, ob du eine Fruchtwasserpunktion machen lässt, um Gewissheit zu bekommen.
Denn das ETS liefert halt wirklich nur eine Wahrscheinlichkeit und kein 100% Ausschluss einer Trisomie.

Man muss für sich selbst überlegen, was diese Untersuchung für eine Konsequenz hätte.

Wir wussten von Vornherein, wir möchten nicht mit einem behinderten Kind leben müssen. Das ändert die gesamte Lebens-und Berufsplanung total.

Aus diesem Grund habe ich die Untersuchung machen lassen und kam auf ein Ergebnis von 1: 13.900. d.h. ein individuelles Risiko einer Frau unter 19 Jahre.
Also habe ich keine Punktion machen lassen, die ja ein erheblich höheres Abortrisiko trägt.

So, ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Für Fragen stehe ich gern unter VK zur Verfügung.

LG Jana
(die gerade in der 15.SSW ist und in 2 Wochen ihr medizinisches Examen absolviert)