bin ich zu streng oder einfach nur gereizt?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von blueangel2010 23.03.11 - 19:59 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich weiss solangsam echt nicht mehr weiter.....ich habe einen süßen Sonnenschein#verliebt den ich über alles liebe und ich möchte für ihn natürlich auch nur das beste....- Er wird nächste Woche schon 6 Monate und mir kommt es jetz schon vor als wäre es erst gestern gewesen....-

Ich möchte immer für ihn da sein und auch eine schöne Kindheit schenken,eine bessere als meine....
ABER derzeit platzt mir echt der kragen,wenn ich sehe,wie sich mein freund damit anstellt....
am anfang dachte ich,ok er ist frisch papa geworden und ich auch ne frischgebackene mami....es muss sich erst alles einspielen...
ABER das er jetz anfängt sich soooo gehen zu lassen.....neee,da kann ich einfach nicht mehr hinschauen,da hab ich echt bedenken,die beiden mal alleine zu lassen,wenn ich mal was alleine unternehmen muss(termine ohne kind wahrnehmen usw)

Ich kann sagen was ich will,im ruhigen und nicht ruhigen(sprich streit) es fruchtet nichts mehr...nicht mal ansatzweise

Themen wie Beikost,Schlafenszeit usw interessiert nicht...wird einfach iwi gehandhabt...

Unser kleiner hat momentan einen guten Rythmus drin,den ich versuche beizubehalten,weil er auch genau zu den Zeiten immer sein Essen verlangt und seine Pflege.....aber der Herr Papa ist der meinung,gewöhnen wir Ihm das und dies an -.- könnte da echt platzen !!!

sorry das der Text nun soviel geworden ist#bla,aber ich musste mir das einfach mal jetz von der Seele schreiben #schmoll


einen schönen restabend noch ....

blue mit einem schlafenden Jonas der bald 6 Monate alt ist#baby

Beitrag von marion2 23.03.11 - 20:26 Uhr

Hallo,

entspann dich.

Väter machen viel anders.

Gruß Marion

Beitrag von falkster 23.03.11 - 20:44 Uhr

Entspann Dich aber nicht zu sehr.

Kinder in dem Alter brauchen Rhythmus.
Dein Männe torpediert das mit seinem Verhalten. Das musst Du ihm immer und immer wieder klar machen bis er es begreift.

Für die in allem lockere Vaterrolle ist es noch zu früh, aber er kann da jetzt den Grundstein legen, dass er später eben das mit eurem Kind leben kann...

Das zu kapieren brauchen einige Männer etwas länger...

Beitrag von peppina79 23.03.11 - 20:59 Uhr

Ganz ehrlich?

Beruhige Dich. Männer KÖNNEN nicht um die ecke denken. Die hören schon nach dem zweiten Wort das du sprichst auf mit zu denken, das ist einfach normal.

Sei froh, dass Dein Männe dir den Kleinen abnimmt, damit Du was unternehmen kannst, es gibt so viele Arschlöcher auf der Welt die ihre Kinder im Stich lassen.

Der Rhythmus den Du (entschuldige) Deinem Kind mit 5 (lachhaft) Monaten aufzwingst, der ändert sich sowieso noch tausend mal, warte mal die Zähnchen und die weiteren Schübe ab ;-)

Und die Kleinen wissen, wie sie Papa rumkriegen und da vergisst ER sogar, was man wie rum dem Kind anzieht (alles selber schon erlebt).

Meine Große ist 4 und ich könnte immer noch die Wände hochgehen, wenn Papa ihr KEINE Jacke anzieht, obwohl die erkältet ist. Sowas sieht man doch?

NEIN!! Papas sehen die Dinge nicht, an denen wir so sorgfältig arbeiten, den Aufwand den wir betreiben, damit das Kind seine "Zeiten" einhält.

Seit ich das Entspannter sehe, läuft unsere Beziehung perfekt, ER bringt die Große ins Bett, ich die Kleine und wir haben danach Zeit für uns. So muss man das sehen und nicht immer so negativ. Sonst stehste irgendwann ganz ohne Mann da, weil Du ihm vergrault hast.

Punkt. (und nimm das alles nicht so ernst!!!)

Beitrag von lagefrau78 23.03.11 - 21:34 Uhr

So isses. #pro Den einzigen Punkt, den ich nicht unterschreibe, ist, dass Männer nicht um die Ecke denken. Ich glaube einfach nicht daran, dass Männer soooo anders ticken als Frauen. Aber das ist ein anderes Thema.

Was in jedem Fall stimmt, ist, dass Elternteile unterschiedlich sind. Das kann und sollte ein Kind auch merken. Ich denke nicht, dass ein Kind in ernsthafter Gefahr schwebt und dass alles aus dem Ruder läuft, wenn Papa und Mama die Dinge unterschiedlich handhaben.

Also: Entspannen, Papa machen lassen, wie er meint, und die neu gewonnene Freiheit genießen.
Wenn ständig an seinen Verhaltensweisen rumgemeckert wird, zieht er sich zurück und zwar zu Recht.

Viele Grüße!

Beitrag von falkster 24.03.11 - 00:41 Uhr

Stimmt.

Leider meinen es viele Mütter viel zu gut mit ihrem Nachwuchs und trauen den Vätern so gar nix zu.
Ich hab meiner Frau auch schon mehrfach gesagt, sie solle doch einfach mal den Raum verlassen, wenn ich unsere Tochter wickel, fütter, anzieh oder beknuddel...
Mittlerweile funktioniert das.

Natürlich gehen wir beide unterschiedlich mit unserem Kind um und das ist auch gut so und wird sich sicher nie ändern(liegt aber ganz sicher nicht daran, wie es weiter oben behauptet wurde, dass ich nicht um die Ecke denken kann - wer so was sagt begreift vermutlich einfach nur nicht die Komplexität mit der Männer um die Ecke denken :-D).

Beitrag von hailie 24.03.11 - 01:53 Uhr

#pro :-)

Beitrag von lagefrau78 24.03.11 - 08:59 Uhr

(liegt aber ganz sicher nicht daran, wie es weiter oben behauptet wurde, dass ich nicht um die Ecke denken kann - wer so was sagt begreift vermutlich einfach nur nicht die Komplexität mit der Männer um die Ecke denken ).

Ich kann dieses ganze Männer-Frauen-Ding sowieso nicht nachvollziehen. Von wegen Männer ticken sooo anders als Frauen, deshalb versteht man sich nur in Ausnahmefällen. Was für ein Blödsinn.

Aber da kann man sich bei urbia echt den Mund fusselig reden.

Und das Gerücht, dass Kinder vollständig verwirrt werden, weil sich unterschiedliche Menschen unterschiedlich verhalten wird wahrscheinlich auch nicht so schnell zu beseitigen sein.

Bei uns war es anfangs auch so, dass mein Mann sich entweder um das Baby oder um den Haushalt kümmern konnte. Wenn die beiden allein waren, sah es hinterher aus wie ein Saustall. Krass wurde es, wenn er dem Kleinen Essen kochen sollte. #schock
Aber was soll's? Beide waren entspannt und glücklich!
Und diese Unfähigkeit zur Koordination lag sicherlich nicht an den männlichen Hormonen, sondern daran, dass ich neben meinem Studium mehr Routine im Haushalt hatte als er neben einem 10-Stunden-Tag.

Sorry fürs #bla, ich kann mich über dieses Thema einfach nur maßlos aufregen. Vielleicht hab ich im Studium zuviel Kontakt zum Feminismus gehabt. Das sagt zumindest mein Schwiegervater. ;-)

Beste Grüße!

Beitrag von docmartin 24.03.11 - 09:57 Uhr

Naja, ich bin schon der MEinung, dass Männern Dinge passieren (in Bezug auf Kinder) die Frauen einfach nciht apssieren würden...oder ist nur mein Exemplar so!?
Letztens knörrt mein MAnn unseren 5 jährigen in die Jacke Gr. 86 der Kleinen. Der ganze Kiga hat am Boden gelegen vor Lachen als ich vor der GArderobe stand beim Abholen und völlig verwirrt war weil ich dachte, die Kleine hat zwie Jacken dabei dun der Große keine (minus 10 Grad).

Sein KOmmentar "Ich dachte schon die ist ein bisschen knapp aber der Winter ist ja bald zuende und ich dachte du wolltest halt vor dem nächsten Jahr keine neue kaufen"....also ehrlich, da schauten die Arme zur HÄlfte aus den Ärmeln raus und der PArka ging gerade bis zum Hosenbund...ich gluabe so etwas passiert einer Mutter nicht (gerne wird auch mal eineJogginghose Gr. 92 bei dem Großen , aktuell Gr. 122 im Schrank einsortiert).
Gruß dm

Beitrag von hailie 24.03.11 - 11:14 Uhr

#rofl#rofl#rofl

Oh ja, das Wäschechaos haben wir auch, seit die Kinder ähnliche Größen tragen. ;-)

LG

Beitrag von meringue 24.03.11 - 12:08 Uhr

#rofl

Alles bestens bekannt.

Beitrag von lagefrau78 24.03.11 - 13:34 Uhr

Klar passiert sowas, bei uns ganz genauso! Und hinterher bin ich schuld, weil ich es nicht richtig einsortiert, weggeräumt, etc. habe.

ABER meiner Meinung nach ist das eine Frage der Routine und nicht des Geschlechts!

Beitrag von hailie 23.03.11 - 22:52 Uhr

>> Beruhige Dich. Männer KÖNNEN nicht um die ecke denken. Die hören schon nach dem zweiten Wort das du sprichst auf mit zu denken, das ist einfach normal.

Sei froh, dass Dein Männe dir den Kleinen abnimmt, damit Du was unternehmen kannst, es gibt so viele Arschlöcher auf der Welt die ihre Kinder im Stich lassen. <<


Sorry, aber das kann ich nicht bestätigen.
Sicher, es gibt viele Arschlöcher. Aber genauso viele Papas, die mitdenken und sich liebevoll um die Kinder kümmern. Man muss sich nicht immer nur an den Negativbeispielen orientieren.

Beitrag von peppina79 24.03.11 - 09:51 Uhr

Das habe ich doch gar nicht getan, falls Du nicht gelesen hast, dass sich mein Mann sehr wohl liebevoll um unsere Kinder kümmert (er bringt die Große ins Bett...).

Ich wollte einfach nur in einem sarkastischen Ton schreiben.

Wahrscheinlich hast Du es einfach falsch verstanden.

Und mit um die Ecke denken meine ich, dass es vielen Männern einfach schwer fällt, die ganze Informationsflut die wir Frauen ihnen zumuten, aufzunehmen und genauso umzusetzen, wie WIR es wünschen.

So viel zu dem Thema.

Und dieses sorry, aber- Gequatsche geht mir bisl auf den Nerv. Deine Meinung muss Dir nun wirklich nicht leid tun, genauso wenig wie mir meine leid tut ;-)

Einfach nicht immer alles persönlich nehmen.

Beitrag von zahnweh 23.03.11 - 22:09 Uhr

Hallo,

erst mal tief durchatmen!

so, da ich Mutter und gewissermaßen auch Vaterrolle gleichzeitig übernehme, lasse ich mich auch mal gehen und bade es hinter selbst wieder aus :-p
also weiß ich, was zum "ausbaden" führt und wo Ausnahmen keine große Rolle spielen

1. Beikost:
hat meine mit 7 Monaten zum ersten mal bekommen. Wann war ihr egal. Sie hat sich gemeldet, wenn sie Hunger hatte, sie hat was zu essen bekommen und gut war's.
Jetzt mit 3,5 Jahren haben wir unsere Essenszeiten, die aber auch mal variieren. Je nach Terminen. Phasenweise hat sie 5 Mal am Tag riesigen Hunger und dann wieder Tage mit 3x am Tag zwei Löffelchen. Alles völlig in Ordnung. Wir essen auch nicht jeden Tag gleich. Sie blüht, gedeiht und ist fit.

Wenn dein Kind Hunger hat, wird er sich schon melden. Ggf Papa anbrüllen, der routierend das Gläschen aufmacht oder das Vorgekochte auftaut... beim nächsten mal wird er dir zu hören, wann euer Kind erfahrungsgemäß Hunger hat :-p
Learning by doing - oder - aus Erfahrung wird man klug ;-)

2. beim schlafen sehe ich es ähnlich:
meine hat ihren Rhythmus immer von sich aus vorgegeben. Mit jedem Zahn haben sich die Uhrzeiten verschoben, einige Wochen so geblieben, bis der nächste Zahn alles wieder aufgewirbelt hat (von 7 Monaten bis 2,5 Jahre). Seither schläft sie ziemlich verlässlich. Sie sagt, wenn sie müde ist und ich bringe sie ins Bett. und gut ist.
Wenn wir mal unterwegs sind, schläft sie überall, wenn sie gerade müde ist.

Ausnahme, dein Kind ist so fixiert auf die Zeiten, dass er sich sonst in Rage brüllt, weil er übermüdet ist. Aber auch dann: learning by Doing, Papa wird dich dann schon fragen. Und am nächsten Tag gibst du ihm die Zeiten wieder, weil du da bist und gut ist. Von einem mal anders machen, kommt keine Routine weg.

Außerdem wird dein kleiner schnell lernen: wenn nur Papa mich ins Bett bringt ist es eben anders, wenn Mama es macht, richte ich mich nach ihr.

An einem Erziehungsstrang ziehen heißt nicht, immer alles exakt gleich zu machen. Sondern sich im großen und ganzen einig zu sein

Weiters: wie oft bist du denn weg? Jeden Tag? Oder nur ab und zu zu Terminen?
Meine war bei Terminen, wo sie nicht mitkonnte, dann bei Freunden. Sie hat sehr schnell begriffen, dass es dort andere Rhythmen gibt und hat sich dem sehr gut angepasst. Bei mir hat sie wieder ihre gezeigt.
Zu den anderen Terminen hatte ich sie dabei. Auch mal zur Essenszeit oder Schlafenszeit. Entweder es ging unterwegs oder wir haben improvisiert.

Sie ist jetzt 3,5 Jahre. Durch den Kindergarten haben sich unsere Essenszeiten erheblich verschoben. Sie ist nach wie vor ein Sonnenschein und wir haben eine gute Mischung gefunden aus

- umumstößlichen Regeln (mit dem Laufrad nicht die Böschung runter, Finger weg vom heißen Herd...) und
- Ausnahmen (länger aufbleiben, weil sie noch total fit ist; unterwegs was essen statt zu Hause, weil wir sonst den Termin nicht schaffen, mal spontan ein Eis)


Viel wichtiger ist für mich die Frage, wenn ich mein Kind jemandem anvertraue ist:

nicht WANN, sondern OB mein Kind etwas zu essen bekommt und WAS.
nicht WANN sie schläft, sondern ob sie in Geborgenheit eingeschlafen ist, wie es ihr dabei ging...
kann ich der Person im gesamten Vertrauen (kein Schlagen, kein Anschreien, reagieren auf die Signale meines Kindes, kein Schreien lassen...)

Beitrag von hailie 23.03.11 - 22:54 Uhr

#pro

Beitrag von jeremiaskilian 23.03.11 - 22:44 Uhr

... wenn du meist du wärest zu streng, ist es ja schön, dass der Papa etwas lockerer ist!

Wenn du die beiden mal nen Tag oder Nachmittag alleine lässt ist das doch kein Problem! Muss doch auch mal Ausnahmen geben!
Du machst es dir mit deiner Perfektion nur selbst schwer!
Dann gibts den Brei halt mal ne Stunde später!

Männer machen eh alles anders, aber wenn dann die Frau noch daneben steht und meckert: Das geht aber so und das so... Nee, hätte ich auch keine Lust drauf! Zumindest nicht, wenn es zuviel wird!

Beitrag von xbienchenx 24.03.11 - 09:41 Uhr

Er hat solche und du solche Ansichten. Das wird immer so sein und ist normal. Wer sagt denn das deine Erziehungsmetoden die Richtigen sind? Warum muss dein Mann alles so machen wie du es willst? Das ist von dir ziemlich unfair und egoistisch. Schließlich hat er auch was zu sagen und nimmt an der Erziehung teil.
Ihr solltet einfach mal besser miteinander reden und vernünftige Kompromisse schaffen.

Beitrag von espirino 24.03.11 - 11:15 Uhr

Hallo,

wenn du versuchst deinem Mann deine Methoden im Umgang mit dem Kind aufzuzwingen wird er beizeiten folgendes sagen: "Mach doch am besten alles alleine."
Ich glaube nicht, daß dies Sinn und Zweck der Übung ist. Einzig und allein die Tatsache ob dein Kind mit den wechselnden Ritualen klarkommt ist ausschlaggebend. Und das wird er.
Sieh es doch mal von der anderen Seite. Ein Kind das nur einen einzigen starren Rhythmus kennt wird sich immer schwer tun, wenn es mal woanders ist, wenn ihr mal woanders seit. Wenn du mal nicht da bist um ihn ins Bett zu bringen etc. Lernt es beizeiten eine gewisse Flexibilität was Essens- und Schlafenszeiten angeht, könnt ihr auch für die Zukunft viel entspannter gewissen Spontanitäten nachgehen. Tatsächlich werden sich deine Rhythmen wirklich noch an die gefühlte 100 mal ändern. Es reicht oft schon aus, wenns Kind mal krank wird und alle Zeiten sind übern Haufen geworfen.

LG Jana

Beitrag von meringue 24.03.11 - 11:58 Uhr

Das was du jetzt mit er Babypflege erlebst, wirst du die nächsten 20 Jahre immer wieder erleben: Männer sehen die Dinge aners und so manches Elternpaar scheitert daran- was ich sehr schade finde. Frauen haben auch den Hang zur Selbstgerechtigkeit....#schein

Bei Babypflege haben sie vllt oft recht (jaja, alles Klischees), später wird dein Sohn dir aber ins Gesicht sagen, dass er mehr Spaß mit Papa hat als mit dir.

Schluck!

Lass deinem Sohn seinen Vater.

Beitrag von anico 24.03.11 - 21:43 Uhr

hallo,


es ist gut, wenn ein kind verschiedene charaktere kennenlernt und nicht immer gleich mit dem kind umgegangen wird. papa liebt kind ja auch anders als mama. meist ist mama ja auch viel zärtlicher, papa hingegen etwas grober - beides hat vorteile.

es ist nicht immer leicht, ich weiß :-) aber, männer sind nun mal keine frauen und frauen keine männer. bei der pflege hat es mir unheimlich geholfen aus dem zimmer zu gehen und nicht zuzuschauen. dann kann man nicht meckern und kind + papa haben mehr spaß.


versucht einen mittelweg zu finden. er hält sich an den rythmus der gerade super läuft + essenszeiten, du lässt ihn euren sohn so wickeln wie er es möchte und er badet ihn so wie er es möchte. nur ein vorschlag.

ansonsten heisst es irgendwann mal: ne, mach du mal, ich kann das ja nicht und du machst es ja eh viel besser.

und denk daran, wenn du zu einem termin gehst: papa wird es mit dem kleinen schon schaffen, er wird ihn nicht umbrigen und wenn der popo nicht ganz sauber geworden ist, wischt mama halt nach, wenn sie wieder zuhause ist :-) er traut dir ja schliesslich auch zu, dass du es ganz allein mit dem kleinen zuahuse schaffst ;-)


gute nacht, anico

Beitrag von visilo 24.03.11 - 23:20 Uhr

Da hilft nur entspannen und den Papa machen lassen, er wird früher oder später merken was er davon hat. Ich bin auch mit so einem Exemplar verheiratet, Sohnemann ist jetzt etwas über 6 und tanzt Papa absolut auf der Nase herum, der wundert sich immer warum es bei mir mehr oder weniger klappt und bei ihm im Chaos endet. Für Ratschläge ist er nicht offen. Ich hab es aufgegeben, mein Sohn hat die ersten 6 Jahre mir seinem Vater überlebt also kann es ja nicht so schlimm gewesen sein ( auch wenn ich in vielen Situationen innerlich explodiert bin;-)). Die Kinder halten viel mehr aus wie wir denken und wenn Papa Mist baut muß der das dann auch ausbaden ( seid dem sich Papa eine Nacht um Sohnemann kümmern durfte nachdem er ihm Cola erlaubt hatte hat er das nie wieder gemacht#schwitz).

Sieh es locker, dein Mann will ja auch nur das Beste nur Männer haben wohl ganz andere Vorstellungen wie wir zu dem Thema also laß ihn machen aber wenn er Mist baut muß er den auch alleine beseitigen#schein.

LG