zweites Baby?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von t25071978 23.03.11 - 20:05 Uhr

Hallo zusammen,

ich weiß gar nicht, ob ich hier mit meinem Anliegen richtig bin, aber ich wüßte gern, wie ihr euch für ein zweites Kind entschieden habt. Ich hätte sehr gern ein zweites Baby, mein Mann auch, aber wir haben beide Sorge, dass wir nicht mit der neuen Situation fertig werden, es vielleicht zu streßig ist. Ich denke, unser Sohn ist total pflegeleicht (14 Monate alt) und es könnte eigentlich nur schlimmer werden, so die erste Zeit. Aber gleichzeitig finde ich Geschwister so wichtig und möchte nicht, dass er allein groß wird. Ich hätte gern ein Gleichgewicht zwischen Erwachsenen und Kindern in der Familie, und wünsche mir auch all das Schöne mit unserem Sohn nicht nur dieses eine Mal erleben zu dürfen. Wie seht ihr das? Hattet ihr auch Sorgen und haben sich diese bestätigt?

Vielen Dank.

Liebe Grüße

Beitrag von sanfi76 23.03.11 - 20:13 Uhr

Hallo,
ich hatte einen positiven SS-Test in Haenden an dem Tag als unser Großer Sohn 18 Monate alt wurde.
Unsere Jungs sind 26 Monate auseinander und gewünscht/erhofft war ein Altersunterschied von 2 - 2,5 Jahre. Es hat also alles gepasst. Unser erster Sohn war zwar nicht super pflegeleicht aber auch kein besonders anstrengendes Kind.

Sorgen das es stressig wird habe ich mir ehrlich gesagt keine gemacht. Für mich war immer klar das ich gerne 2 Kinder haette, ebenso für meinen Mann. Warum das so ist, weiß ich nicht genau und abe es auch nie hinterfragt, vielleicht weil wir beide mit Geschwistern aufgewachsen sind und uns prima mit diesen verstehen. Es ist wohl eine Herzenssache.

Viel Erfolg bei der Entscheidung!

LG Sandra.

Beitrag von amma1211 23.03.11 - 20:59 Uhr

hallo,

wenn ihr euch ein zweites kind vorstellen köönt, dann legt doch einfach los.
ich finde, wenn man kinderwunsch verspürt, sollte man sie auch bekommen, vorausgesetzt man ist finanziell dazu in der lage.
ich empfinde ein zweites kind nicht als anstrengend. die babyzeit kann sicher anstrengend werden, aber die geht ja auch schnell vorbei.
stell dir vor, dass du in mehreren jahren, wenn du evtl. zu alt bist für kinder, dir vorwürfe machst, nie ein zweites kind bekommen zu haben.
unser kleines kind ist 2,5 jahre alt. seit einem halben jahr ist unser familienleben sehr entpannt.
vorher war es das auch. nur hatten wir oft nicht die möglichkeit als gesamte familie was zu unternehmen.
wir haben uns als eltern oft aufgeteilt, dass ich zb mit meinem sohn auf stadtfeste oder veranstaltungen ging. meine tochter schlief morgens lang, wollte ihren mittagschlaf von mind. zwei stunden nur im bettchen machen, schrie beim autofahren ununterbrochen, war sechs uhr schon wieder müde und wollte ins bett. somit waren wir oftmals am wochenende eingeschränkt was unternehmungen anging. somit verbrachte mein mann oder ich eben einen tag alleine mit unserem sohn im schwimmbad oder zoo.
aber jetzt ist sie auch party- und ausflugtauglich.
also, nur mut bei kinderwunsch. es ist so toll, dass sich unsere beiden kinder haben. bei zwei kindern würde ich nicht lange überlegen. das schafft man mmn problemlos.

lg

Beitrag von gingerbun 23.03.11 - 22:36 Uhr

Hallo,
uns war immer klar wir wollen kein Einzelkind. Abgewägt haben wir da nichts, es ist eine rein emotionale Sache. In meinen Augen auch nur bedingt planbar. Ängste und Sorgen hatten wir nicht im Vorfeld, aber alle anderen dafür und meinten immer: "Wartet mal ab.. " Wie ich das hasse diese "Negativ-Prognosen". Nichts davon ist bisher eingetreten, warum auch, viel haben wir ja als Eltern in der Hand. Mal ganz vereinfacht gesagt ist es das normalste einen Bruder oder eine Schwester zu bekommen. Wir haben einfach keine Wissenschaft draus gemacht sondern uns alle gefreut. Fertig.
Gruß !
Britta

Beitrag von kleine1102 23.03.11 - 23:01 Uhr

"...und wünsche mir auch all das Schöne mit unserem Sohn nicht nur dieses eine Mal erleben zu dürfen."


Hallo,

wenn man diesen Satz liest, ist eigentlich schon alles klar :-): viel Spaß beim "Üben" für "Baby Nummer zwei" #pro ;-)!

Hey, Ihr habt ein gerade 14 Monate altes Kleinkind- da ist es völlig verständlich, dass man sich beim Gedanken an "noch ein Baby" erstmal etwas unsicher ist. ABER: Euer Sohn wird ja immer älter, auch im Verlauf einer potentiellen weiteren #schwangerschaft. Unsere Mädels haben (aus medizinischen Gründen ungeplant) einen Altersunterschied von 25 Monaten. Für uns aus heutiger Sicht ebenso entspannt wie "perfekt", war mein erster Gedanke, als ich völlig unerwartet zum zweiten Mal #schwanger war, "Jetzt habe ich hier bald ZWEI Babies!" #schock #schwitz #zitter #gruebel #huepf. Was sich, nachdem ich dann wieder etwas besser "geradeaus denken konnte" ;-), natürlich als unsinnig erwiesen hat. Ein Unterschied von zwei Jahren ist in dem Alter enorm, vor allem, da wir das Glück hatten bzw. haben, dass unsere Mädels jeweils sehr weit sind in ihrer Entwicklung. So konnte unsere kleine "Große" bereits in vollständigen und weitestgehend korrekten Sätzen sprechen, als die Kleine geboren wurde. Schon sehr gut selbständig essen, sich allein ausziehen, seit einem Jahr frei laufen, sich schonmal für einen Moment selbst beschäftigen, man konnte sie super in die Versorgung des Babys einbeziehen, ihr Vieles erklären, ... . Da sie einerseits ihre gewohnten Rituale (morgens & abends) beibehalten konnte und außerdem auch immer mal Zeit mit meinem Mann oder mir allein hat, ihre Schwester zudem sehr pflegeleicht war und in den ersten Wochen viel geschlafen hat, war/ist sie überhaupt nicht eifersüchtig #herzlich. Anstrengend wurde es zum ersten Mal für eine Weile, als die Kleine mit einem halben Jahr mobil wurde und ab da dann die Eisenbahnschienen auseinander "gepflückt", die Pixi-Bücher "angeknabbert und die DUPLO-Türme zum Einsturz gebracht hat #nanana ;-). Und dann nochmal, als die Kleine ca 1,5 Jahre alt war. Seitdem kann sie sich ebenfalls gut artikulieren, diskutiert entsprechend schon seit Längerem und ärgert ihre Schwester sehr gern mal #augen. Die "springt", weil selbst irgendwie auch noch ganz schön klein (inzwischen geht's besser), immer wieder "darauf an"- ist so ein "Kreislauf" (Kleine ärgert, Große regt sich auf, Kleine ärgert begeistert über die Reaktion weiter, ... #ole). Nervig, aber gehört wohl irgendwie dazu. Es wird aber, wie gesagt, allmählich ruhiger. Die beiden sind jetzt bald 4,5 und 2 1/4 Jahre alt. Und grundsätzlich wirklich ein #herzlich & eine Seele #verliebt. Es ist soooo schön, die beiden miteinander zu sehen, denn auch, wenn sie sich mal "anzicken"- im Zweifelsfall stehen beide IMMER füreinander ein. Wenn die Kleine mal Ärger von Papa oder Mama bekommt, nimmt die Große sie garantiert in Schutz, bekommt die Kleine in der Apotheke ein Traubenzucker geschenkt, möchte sie für ihre Schwester auch eins haben- da gibt's soooo viele rührende Beispiele #verliebt.

Die Organisation des Alltags mit zwei Kindern finden wir nicht besonders aufwändig oder anstregend. Obwohl wir beide arbeiten und mein Mann SEHR unkonventionelle Arbeitszeiten hat (entsprechend oft und meist lange unterwegs ist). Klar, anfangs musste man viel mitschleppen, vor allem Wechselwäsche, Windeln & Co für zwei. Dann je nach Art des "Ausfluges" Kinderwagen UND Buggy, oder so ähnlich. Es dauerte z.T. etwas länger, morgens beide Kinder zu versorgen, etc. . Fanden bzw. finden wir jedoch nicht der Rede wert- wir sind absolut dankbar für und glücklich mit unseren beiden Mädels #herzlich! Und unendlich froh, dass uns die Entscheidung für ein weiteres Kind UND den richtigen Zeitpunkt abgenommen wurde. Aus medizinischer Sicht gleichen beide, die Kleine jedoch noch mehr, einem "Sechser im Lotto" #paket #paket #freu #huepf!

Lieben Gruß & alles Gute #blume!

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von beli1970 24.03.11 - 13:45 Uhr

Hier haste nochmal Post von einer, die es nicht ertragen konnte, die so schöne Babyzeit des ersten Kindes nicht noch einmal zu erleben.
Dann kamen sogar Zwillis. Der Stress ist groß, ABER das Schöne ist auch doppelt da.

Dass ihr euch über eure Situation Gedanken macht, ist sehr positiv. Es ist eine Herzenssache, wie schon erwähnt. Wie die Kleinen gerade in den ersten Jährchen sind, ist NICHT immer nur Elternsache. Einiges ist Zufall. Mein erster war so pflegeleicht, während mein jetziger Kleiner mit dem Kulli auf dem Sofa malt. Das weiß ich nicht, wo das herkommt. #kratz Das meiste muss man auf sich zukommen lassen.

Habt ihr Platz im Nest und euren Herzen, dann viel Spaß!

Beli

Beitrag von traumkinder 25.03.11 - 14:22 Uhr

wir wollten immer 2 kinder, wir sind auf dem besten weg dahin!!

ängste haben wir auch, aber wir werden die kinder schon schaukeln ;-)