Mich ärgert es,dass man in den Augen macher Mütter alles falsch macht!

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von lima123 23.03.11 - 20:43 Uhr

Hallo!

Ich habe eben mal wieder einige Beiträge von gestern und heute hier durchgelesen und musste echt mal wieder schlucken!

Vorweg: ich erziehe und ernähre mein Kind so wie ICH es für richtig empfinde. Was andere machen interessiert mich zwar, aber ich glaube nicht das ich das Recht dazu habe andere Mütter regelrecht zurecht zu weisen. Höchstens kann ich Tipps geben, aber mehr ist zu viel des Guten!

So, nun lese ich hier immer wieder, dass Mütter die mit 4 oder 5 Monaten mit Beikost anfangen und eine Frage stellen, immer wieder angemotzt werden, dass das Kind noch nicht beikost reif wäre und und und.....
Mich wundert dann immer, dass diese Mütter in solche einer anonymen Angelegenheit diese Aussagen treffen.
Ich finde es durchaus gut wenn man 6 Monate voll stillt/stillen kann, aber man kann nicht alle Kinder über einen Kamm und scheren... Manche sind eben früher bereit, manche nicht!

Auch das leidige Thema Zucker fällt mir immer wieder auf. Klar, diese ganzen Breis sind sicherlich Geldmacherei, aber mal im Ernst! Kein Kind wird von einem abendlichen Milupa Griesbrei übergewichtig werden. Da gehört schon einiges mehr dazu!!! Das ist schon sehr übertrieben!

Ich möchte einfach an euch appelieren manchmal eure Aussagen zu überdenken. Ratschläge sind ok, aber pauschal immer alles schlecht zu reden ist nicht ok!

In diesem Sinne, einen schönen Abend euch allen!
Und vergesst nicht auf den kcal und Zuckergehalt bei eurem abendlichen Stück Schoki zu schauen :-p

Beitrag von laboe 23.03.11 - 20:49 Uhr

ABSOLUT MEINE MEINUNG!!!!#ole#pro

Witzig finde ich immer, wenn Muttis hier ganz verzweifelt nach einem Zucker-Milch-Ei-und was weiß ich noch-freien Kuchenrezept für den 1.Geburtstags-Kuchen fragen. Das ist so interessant. Und ab dem ersten Tag nach dem ersten Geburtstag dürfen die Kinder dann reinhauen oder wie???

Da kann ich nur sagen: Alles schön verhältnismäßig und dann gehts auch allen gut damit!#cool

Laboe, die jetzt ein ganz ungesundes Kinder-Country isst #zitter...LECKER#mampf

Beitrag von frdaja 23.03.11 - 20:49 Uhr

Ganz deiner Meinung!

Wenn ich nach manchen Texterinnen hier gehen würde, wäre meine Maus stark gefährdet.
Hab scheinbar alles falsch gemacht. #schock
Und trotzdem höre ich ständig, wie fit und aufgeweckt sie ist - na sowas...#rofl#rofl

Beitrag von yvka1 23.03.11 - 20:51 Uhr

Hallo!

Ich gebe dir recht, diese Userinnen nerven langsam, schon beim Lesen allein.
Auch ich mache alles so, wie wir es für richtig halten, deshalb reg ich mich nich auf darüber.
Mir ist egal was andere dazu sagen dass meine Tochter Kinderriegel isst, Fruchtzwerge bekommt oder sonstwas nascht, und das täglich. Ob das hier im Internet ist oder "live". Dazu hab ich schon immer gestanden und tu es auch weiterhin und weiß, dass ich trotzdem meine Kleine schon mit unter einem Jahr den ersten Fruchtzwerg genießen durfte usw. eine super Mutti bin.

Eigentlich wollt ich dir nur sagen, dass auch diese Threads der Art wie du ihn gerad eröffnet hast, mittlerweile nerven.
Genauso wenig wie dich interessiert was Andere sagen, genauso wenig interessiert doch diese Userinnen, was du über ihre Belehrung denkst.

LG, Yvi mit Johanna #verliebt, *22.10.2009!

Beitrag von lima123 23.03.11 - 20:55 Uhr

Mag sein, dass mein Thread manche nervt!
Aber weißt du, es gibt Mütter hier die ernsthaft eine Frage stellen weil sie es nicht besser wissen und sich Hilfe erhoffen und dann völlig vor den Kopf gestoßen werden weil sie gesagt bekommen dass das, was sie machen komplett flasch ist!!

LG

Beitrag von yvka1 23.03.11 - 21:03 Uhr

Ne du, haste falsch verstanden bzw. hab ich das falsch rübergebracht. Nicht dein Beitrag an sich nervt, sondern halt dieses ewige "seid doch mal lieb zueinander".

Ich gebe dir ja Recht, und manch frische Mutti macht sich vielleicht echt nen Kopf, hab ich ja ganz am Anfang auch.

Aber, wie gesagt, die Userinnen hier werden es nich ändern. Deswegen finde ich die Beiträge dieser Art sinnlos.

Wünsch dir noch nen schönen Abend, ich geh jetz gleich ins Bett...ich bin total auf Schokientzug aber muss die letzten SS-Kilos unbedingt los werden #rofl :-[, ich beneide gerad all die Naschkatzen dieser Welt!

Beitrag von lima123 23.03.11 - 21:07 Uhr

Klar, die "Super-Mamas" werden diesen Beitrag elegant überlesen oder mich wieder aufklären wie schädlich Zucker und so ist!
Ich erhoffe mir damit aber, den Mamas Mut zu machen die denken das sie alles falsch machen in Sachen Ernährung weil sie hier im Forum so verunsichert werden!

Wünsch dir eine gute Nacht!
LG

Beitrag von pollinchen 23.03.11 - 20:54 Uhr

Hallo,

meiner Mama wurde damals vom KiArzt empfohlen, mir mit 4 Monaten schon Brei zu geben - tja und heute hab ich eine schwere chronische Darmerkrankung.

Der Zusammenhang? Den bestätigt mir jeder meiner behandelnden Ärzte. Klar, ich habe einen empfindlicheren Darm, aber das haben immer mehr Menschen heutzutage - nachweislich auch begünstigt durch die industrielle Nahrung, die schon Babys mit 4 Monaten reingeschaufelt werden soll.
Die Zahlen chronisch Darmkranker in meinem Alter - 28 Jahre - ist unglaublich hoch im Vergleich zu früher, als noch länger gestillt wurde und der Zucker noch nicht selbstverständlich einfach mal im Brei dabei war.

Du musst selbst wissen, was das Beste für dein Kind ist - ich weiß es. Und ich weiß auch, dass es unter einem Jahr bestimmt nicht die tägliche Portion Zucker ist. Wenn dir das egal ist - bitte, nicht mein Bier, ich habe noch nie auf einen Beitrag von jemanden kritisch geantwortet, außer jetzt auf deinen.

Viele Grüße
Kerstin

Beitrag von yvka1 23.03.11 - 21:07 Uhr

Hallo!

Tut mir leid dass du so eine schwere Krankheit hast.

Ich zitiere mal kurz tlws aus deiner Antwort:
>>Der Zusammenhang? Den bestätigt mir jeder meiner behandelnden Ärzte. Klar, ich habe einen empfindlicheren Darm, aber das haben immer mehr Menschen heutzutage - nachweislich auch begünstigt durch die industrielle Nahrung, die schon Babys mit 4 Monaten reingeschaufelt werden soll. <<

Wie ist denn nachgewiesen, dass eine schwere Darmerkrankung durch Beikost, meinetwegen zuckerhaltig, begünstigt wird?

LG!

Beitrag von capua1105 23.03.11 - 20:59 Uhr

Hi Lima123...

ich seh das genau so und das ist auch der Grund warum ich so manche Frage hier lieber nicht stelle ;-)
Es gibt im Forum so manche "Reizthemen" wenn ich da schon die Überschrift lese weiß ich das es da wieder abgehn wird.
So sind Mamas halt das wird keiner ändern und durch die anonymität im Netz traut sich so manche mehr wie wenn sie vor einem stehn würde.
Damit muss man leben wenn man im Netz unterwegs ist, ist überall so.Im endefekt muss jeder selbst entscheiden und wissen was er mit seinem kind macht...Gott sei Dank :-)


Liebe Grüße Michi ( deren Kind auch mal einen Grießbrei bekommt:-)

Liebe grüße Michi

Beitrag von tschenny 23.03.11 - 21:59 Uhr

Hallo Lima123,

danke für deinen Beitrag...ich gehöre zu den Müttern die heute eine Frage zum Thema Beikost und Stillen gestellt haben. Naja und ehrlich gesagt bin ich nun total verunsichert und weiß nicht mehr was ich machen soll. Ich hab nächste Woche einen Termin beim Kinderarzt und werde das ganze mit dem besprechen. Wobei ja einige Mamas auch geschrieben haben das man auf die Ärzte und Hebammen auch nicht hören sollte#nanana.
VG
Jenny

Beitrag von frau-pepsi 23.03.11 - 22:30 Uhr

Oje, oje, ich hab mein Kind gar nicht gestillt und ihn nach einigen Monaten u.a. einem süssen Banenenbrei in die Flasche getan. Zu allem überfluss durfte er auch Fruchtzwerge, Süssigkeiten und später Limo trinken. Auch wurden ihn nie Süssigkeiten zugeteilt und er kann sie sich einfach nehmen.

Nun ist er 8 und ist an der unteren Skala vom Normalgewicht. Nebenbei hatte er keinerlei Darmprobleme oder Verstopfung. Ist jetzt mein Kind nicht normal? #kratz

Beitrag von lilalaus2000 23.03.11 - 23:16 Uhr

Haha,
ja und es gab auch eine Dame hier, die behauptete, dass das zu frühe anfangen mit Brei von Uninformiertheit zeugt und daher schließt sie daraus, dass nur dumme und sozial fragwürdige Eltern mit 4 Monaten schon anfangen.

Natürlich habe ich da den blauen Stift gezückt......


Beitrag von brautjungfer 24.03.11 - 08:40 Uhr

huhu,

hab ich noch nie gelesen, dass die Mütter dann so tituliert werden.
magst du mir ein Beispiel zeigen?
wenn dem so ist, dann hast du Recht das ist nicht ok.


lg

Beitrag von lilalaus2000 24.03.11 - 09:31 Uhr

Ich erinner mich, dass es ums leidige Gehfrei ging und Hopser. Und die Dame behauptete, dass sowas nur (sorry) Assis machen. Und auch mit Brei zu früh anfangen und den Mädels die Ohrringe. Die hatte das alles über einen Kamm geschert.

Naja, hier braucht man eben ein dickes Fell ;-)

Beitrag von bonsche 24.03.11 - 07:36 Uhr

#danke

liebe grüsse, ivi & finn #herzlich

Beitrag von vchilde1976 24.03.11 - 07:51 Uhr

Ja, es gibt hier einige Reizthemen. Auch ich habe mir so einiges anhören und gefallen lassen müssen...

Simon bekommt seit Weihnachten eine Spezialkost, weil er von Geburt an sehr wenig bis gar nicht zugenommen hatte und man kurz vor Weihnachten schon seine Rippen zählen konnte, so sehr hat er von seinem Babyspeck gezehrt (Startgewicht 4.155 g). Ich habe ihn bis dahin gestillt, hatte ihn fast den ganzen Tag und die ganze Nacht an der Brust, und er ist nie satt geworden. Ich hatte definitiv zu wenig Milch für ihn. Hinzu kam eine Laktoseintoleranz. Bin ich jetzt eine schlechte Mutter, weil ich ihn nur zwei Monate gestillt habe?

Von Anfang an hatte Simon Probleme mit der Verdauung. Er hatte arg mit Verstopfungen zu kämpfen. Da ich keine Lust hatte, ihm alle zwei bis drei Tage ein Kümmelzäpfchen zu geben, habe ich unseren Kinderarzt nach Alternativen gefragt. Der meinte, wir sollten es mit pürierter Birne probieren. Bingo! Seit etwa vier, fünf Wochen bekommt Simon täglich am frühen Nachmittag ein halbes Glas Williams-Christ-Birne (liebt er von Beginn an), führt brav regelmäßig ab und hat seitdem keine Probleme mehr. Übrigens haben wir letzte Woche Sonntag mit püriertem Gemüse begonnen!!! Bin ich eine schlechte Mutter, weil wir schon relativ früh mit Breikost angefangen haben?

Thema Schlafen: Bis ich raushatte, daß Simon gepuckt am besten ein- und auch durchschläft, hat es uns alle - mich, meinen Mann und Simon selbst - wahre Kämpfe ums Schlafen gekostet. Allein dieses Wort "Kämpfe" wurde mir dahingehend ausgelegt, daß ich meinen Sohn mit roher Gewalt zum Schlafen gezwungen habe und ihm zeigen wollte, wer von uns den längeren Atem hat - was definitiv nicht der Fall war, das möchte ich hier betonen! Bin ich eine schlechte Mutter, weil ich nach Möglichkeiten gesucht habe, meinem Sohn einen ruhigen Schlaf zu ermöglichen?

Beitrag von alexi79 24.03.11 - 08:52 Uhr

#winke Lima!

#pro#pro#pro

Danke, dass man von manchen Frauen hier doch verstanden wird, und nicht sofort drauflos hackt!
Man traut sich ja fast gar nicht mehr, was zu fragen!

LG Alex

Beitrag von brautjungfer 24.03.11 - 09:05 Uhr

Hallo,

seh ich ein wenig anders. was ist so schlimm daran einen Hinweis zugeben, dass die Kinder in der Regel mit 4/5 Monaten selten beikostreif sind?
natürlich der Ton macht die Musik, aber Kritik sollte man schon ausüben dürfen.
was meint du, warum unabhängige Organisationen abraten vor dem 6. Monat mit Beikost zu beginnen?

Zum Thema Zucker: natürlich ist Zucker nicht gesund aber da macht die Menge das Gift.
wenn ein Säugling statt Milch oder einer gesunden Mahlzeit lieber einen Keks in die Hand bekommt dann versteh ich warum einigenUsern die Hutschnur hochgeht.

lg

Beitrag von anarchie 24.03.11 - 09:57 Uhr

Eben!


lg

melanie

Beitrag von lhyra 24.03.11 - 10:12 Uhr

Ich kann Dir nur zustimmen!
Gruß!
L.

Beitrag von nele27 24.03.11 - 11:10 Uhr

YES!

Manche sehen es schon als Affront, wenn man nur mal nett fragt, warum unbedingt schon Brei in das Kind muss... und zu allem Überfluss ist die Antwort meist "Er verträgt es gut". Was für eine Antwort #augen
Da schließe ich dann draus, dass sich wohl keine Gedanken gemacht wurden, sonst hätte man ja einen Grund nennen können...

Beitrag von brautjungfer 24.03.11 - 11:54 Uhr

eben.

außerdem wissen viele gar nicht, dass die Folgen erst Jahre später auftreten können.
es geht ja nicht nur um Allergien sondern das zieht einen ganzen Rattenschwanz nach sich.

Beitrag von lima123 24.03.11 - 12:33 Uhr

Es ist nichts schlimmes daran Kritik auszuüben, aber manche Frauen machen hier einen Staatsakt daraus wenn man dem Kind abends Grießbrei oder ähnliches gibt! Meine Güte, das Kind wird allein davon weder fett noch krank werden! Es kommt darauf an was man dem Kind den ganzen Tag über gibt und nicht nur auf eine Mahlzeit!

Ganz ehrlich, DIESE Mütter würde ich gerne mal in natura sehen... Meist sind die, die selbst ein paar Pfunde mehr haben diejenigen, die hier rum meckern!!!!

LG

Beitrag von peppina79 24.03.11 - 10:39 Uhr

Super Thema. Schön viel Aufregung wieder. Lache immer wieder über manche Mamas. Steckt mich alle in eine Lade...grins...mir ist es egal wann andere anfangen mit Beikost, ich gucke was mein Kind sagt...

Und Brei ohne Zucker kochen geht ja auch.

naja

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