Marktchef macht Regalauffüllerin nieder.

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Beitrag von novalination 23.03.11 - 21:14 Uhr

Hallo, ich habe keine passende Ueberschrift gefunden, deswegen so. Meine Freundin arbeitet als Regalauffuellerin bei einer Einzelhandelskette fuer ein Deutsches Unternehmen.
Nun ist es so, dass der Chef seit Anfang des Jahres meine Freundin nieder macht, mit allem was er findet. Letzte Woche passt es ihm nicht, wie sie die Retoure an die Seite stellte, seiner Ansicht nach, kommen die Kunden nicht mehr an die Ware (was nicht stimmte, habe es selber gesehen, sie passt da auf), die Woche davor hat er bemaengelt, dass sie ihre Waren (in Kisten) nicht in den Gang ihrer "Ecke" abstellen soll, sondern m großen Gang und hin und her pendeln soll, ihre Teamleiterin hat ihr aber als sie dort anfing gesagt, dass sie ihr Zeug direkt in den Gang wo sie aufbaut stellen soll, das geht schneller, wenn Kunden kommen, soll sie halt froehlich laecheln, sich entschuldigen und aus dem Weg gehen. Das klappte bis jetzt auch, aber der Chef machte sie nieder. Dann war Inventur und sie wollte Hilfe (mich) dazu holen, sie fragte also den Chef, ob sie das tun kann, damit sie die Inventur schafft, dieser schickte sie aber zur "2. Chefin" und dann kam er dazu, bei der Frage und bruellte meine Freundin vor all seinen Angestellten an.
Dazu hat er zu ihrem "großen" Chef erzaehlt, sie wuerde immer Mp3-Player hoeren und sie wird dauernd ausgerufen (und das stimmt nicht, sagt sie, sie wurde einmal ausgerufen, weil sie woanders war und das Klebepapier alle war) und alles rumliegen lassen, da meine Schwaegerin dort arbeitet weiß ich, dass dem nicht so ist, sie macht ihre Arbeit gut und den Mp3-Player hatte sie nur einmal mit, bzw war es ihr Handy mit Kopfhoerern, weil sie damit Musik hoerte, naja seitdem macht er jede Woche was und sie ist einfach nur noch wuetend, sie waere beinah explodiert letzte Woche wegen dem, hat sich aber dann noch schnell beruhigen koennen, zum Glueck.
Nun haben wir heute wieder drueber gesprochen und ich frage mich, was sie tun kann? Ihre Teamleitern das sagen (sie hat es schon ihrer Kollegin gesagt, die sagte, sie soll den Chef einfach ignorieren, ihre Mutter sagte, er will sie weg haben, warum auch immer)? Dem Chef fuer den sie die Regale auffuellt das mitteilen?

Was wuerdet ihr tun?
Habt ihr Tipps fuer uns?

Beitrag von shampoo 23.03.11 - 21:24 Uhr

Kündigen.

Beitrag von novalination 23.03.11 - 21:48 Uhr

Das moechte sie nicht, ihr gefaellt der Job und es ist auch Ausbaufaehig, darum moechte sie das nicht aufgeben, wegen dem.

Beitrag von fienchen1101 23.03.11 - 21:55 Uhr

Hallo,

das ist immer schwierig zu beurteilen, da man ja nur eine Seite kennt.

Entweder deine Freundin macht weiter unter diesen Bedingungen, oder sie kündigt.

<<<bzw war es ihr Handy mit Kopfhoerern, weil sie damit Musik hoerte<<<

Das geht garnicht. #schock Schonmal dran gedacht, dass der Chef vielleicht doch nicht ganz Unrecht hat? Bist du die ganze Zeit im Laden, wenn deine Freundin Ware auspackt? Wahrscheinlich nicht. Du kannst dich dann nur auf ihre Erzählungen verlassen. Jeder möchte im besten Licht dastehen.

lg
Fienchen

Beitrag von shampoo 23.03.11 - 21:59 Uhr

sehe ich ganz genauso.

Beitrag von novalination 23.03.11 - 22:50 Uhr

Dann ist es ja nur mal gut, dass ich es besser weiß als du ;-)

Beitrag von windsbraut69 24.03.11 - 07:14 Uhr

Ich bitte Dich - Kopfhörer auf bei der Arbeit geht einfach nicht im Supermarkt vor den Kunden und wenn man auch auf die Ohren mit angewiesen ist!

Der Rat, den Chef zu ignorieren, ist m. E. auch schwachsinnig. Er ist schließlich Auftraggeber der Firma, für die Deine Freundin arbeitet.

Gruß,

W

Beitrag von moeriee 23.03.11 - 22:16 Uhr

Ich muss meinen Vorschreibern Recht geben. Es ist ganz egal, wie oft deine Freundin Mp3-Player gehört hat. Und dem Satz "den Mp3-Player hatte sie nur einmal mit, bzw war es ihr Handy mit Kopfhoerern, weil sie damit Musik hoerte" entnehme ich, dass es tatsächlich stattgefunden hat. Wäre ich dort Chef, wäre ich auch sauer, denn das gehört sich nicht. Auch wenn sie "nur" Regale auffüllt. Tipp 1 also: Keine Musik mehr während der Arbeitszeit.

Sollte es ansonsten wirklich so schlimm sein, dann würde ich mir etwas anderes suchen. Du schreibst, dass das Ganze noch ausbaufähig sei. Ich frage mich nur wo und wie? Punkt 1: Regale auffüllen ist eine Hilfstätigkeit. Hätte sie eine Ausbildung im Einzelhandelsbereich absolviert, hätte sie doch mit Sicherheit nicht nur die Aufgabe, Regale aufzufüllen. Hier in der Gegend ist es zumindest so, dass jeder Heini an die Kasse darf, der 1 und 1 zusammenrechnen kann. Das soll nicht abwertend klingen, aber Regale füllen wirklich nur die auf, die sonst nix können. Zumindest auf Dauer. Punkt 2: Wenn der Chef so einen Hals auf sie hat, kann sie sich die Aufstiegschancen in dem Laden sowieso abschminken. Hat sie denn eine Ausbildung in dem Bereich? Und wie lange arbeitet sie schon in diesem Betrieb?

Sie sollte sich eine andere Stelle suchen, ihre Arbeitsmoral überdenken und dann frisch ans Werk gehen. Möglicherweise wird's dann auch was mit dem Ausbau der Karriere.

Beitrag von novalination 23.03.11 - 22:50 Uhr

Also als erstes, da meine Schwaegerin dort arbeitet weiß ich, dass sie nur an ihrem ersten Tag dort den Musik gehoert hatte, sie fand es dann aber mehr als unpassend, wegen den Kunden und hat es sein lassen und zweitens ist sie gelernte Kauffrau im Einzelhandel und macht grade privat noch eine Weiterbildung in der Logistikbranche, also von "Heini" kann nicht die Rede sein.
Der Chef ist nicht ihr Chef und sie fuellt die Regale im Auftrag ihres Chefs und ihrer Teamleiterin auf und sie kann, wenn sie moechte noch mehr Auftraege in diesem Laden uebernehmen fuer weitere großen Firmen, wenn sie es moechte ;-)
Ich habe mich infomiert und ich war selber dabei als er mal wieder schlechte Laune hatte ;-)

Beitrag von frau-pepsi 24.03.11 - 00:27 Uhr

Wenn der Chef nicht ihr Chef ist kann ihr doch egal sein was er redet. Aber ich nehm mal an er ist der Auftraggeber und somit noch mehr zu sagen als ihre Teamleiterin.

In der Firma wo ich gelernt habe brauchte der Typ der am ersten Tag seinen Walkman dabei hatte am zweiten Tag schon nicht mehr kommen.

Beitrag von windsbraut69 24.03.11 - 07:17 Uhr

"Der Chef ist nicht ihr Chef und sie fuellt die Regale im Auftrag ihres Chefs und ihrer Teamleiterin auf und sie kann, wenn sie moechte noch mehr Auftraege in diesem Laden uebernehmen "

Der Chef ist der Chef bzw. Auftraggeber Ihres Chefs!

Beitrag von bettibox 24.03.11 - 09:45 Uhr

"Ich habe mich infomiert und ich war selber dabei als er mal wieder schlechte Laune hatte"

Da hätten auch viele Chefs ihre helle Freude daran, wenn die Verwandtschaft während der Arbeitszeit dabei ist.

Deine Schwägerin soll ein persönliches Gespräch mit ihm suchen und ihre Probleme klären.

Beitrag von novalination 24.03.11 - 16:41 Uhr

Ich glaube du hast nicht richtig gelesen.

Meine Freundin arbeitet dort und meine Schwaegerin auch, daher weiß ich auch sicherer Quelle, dass eben meine Freundin weder Musik hoert noch irgendwas rumliegen laesst ;-) das meine ich.

Auftraggeber ist der von dem Laden nicht, sondern die große Ladenkette, der ist nur der Hampelmann mit der gleichen Ausbildung wie meine Freundin, wahrscheinlich wurmt ihn das eher, so denke ich naemlich auch. ;-)

Ich habe meine Freundin vor 2 Wochen kurz besucht, da ich meine Schwagerin abgeholt habe und da habe ich es Live miterlebt als er rumzickte, also nichts mit waehrend der Arbeitszeit, richtig lesen und nichts zurecht biegen, danke.

Beitrag von manavgat 24.03.11 - 10:40 Uhr

Was tut sie denn, wenn er brüllt?


Ich würde vermutlich ein (vorbereitetes) Pappschild lächelnd hochhalten mit der Aufschrift:


nicht! brüllen

ich höre gut


oder mir irgendwas anderes einfallen lassen.

Ebenfalls wirksam: aus dem Geschehen gehen.

Keinesfall in Tränen ausbrechen oder zurückschreien.

Gruß

Manavgat

Beitrag von novalination 24.03.11 - 16:44 Uhr

Sie hat, so sagte sie es mir einfach ihre Arbeit weiter getan, waehrend er rumbruellte, sie wird ja schließlich nicht fuers rumbruellen bezahlt und die Zeit ist auch begrenzt die sie zur Verfuegung hat, als er dann fertig war, sagte sie nur, ich mache meine Arbeit so wie ich es gesagt bekomme und mehr nicht und dann ging er mit großen Spruechen, aber dann kam nichts mehr, er meinte, sie legt sich mit dem falschen an, was sie ja nicht tat, sie hat ihn eben einfach an dem Platz stehen lassen und ist ihre Kisten aus dem Gang holen gegangen. Das war doch so in Ordnung oder?

Ich finds nur merkwuerdig dass er das immer mal macht und dann wieder so Arsch freundlich zu ihr ist, was moechte der Mann denn damit bezwecken? #kratz

Beitrag von manavgat 24.03.11 - 18:09 Uhr

Der bezweckt nichts, sondern ist einfach ein Arschloch der seine Launen an einer Angestellten auslässt.

Ich würde notfalls den Betriebsrat hinzuziehen oder mich schriftlich an die Zentrale wenden.

Gruß

Manavgat

Beitrag von novalination 24.03.11 - 21:16 Uhr

Ja sie hatte den Gedanken eine Email an die Firma zu schreiben, hat dann aber widerum Bedenken dass er es anders drehen könnte oder es noch schlimmer macht oder sowas. Allein wegen der Musik, er hat ja zu ihrem Chef gesagt, sie mache das jedesmal und das stimmt ja eben nicht, das sagte sie ihrem Chef auch und damit war die Sache für den Chef und meine Freundin erledigt, dass der Typ nun dauernd irgendwas zu maulen hat, zeigt ihr schonmal dass etwas an dem nicht richtig ist. 1. allein die Tatsache dass sie vor "ihren Artikeln" "ihre neuen Artikel" hinstellt, so wie es ihre Teamleiterin sagte um Zeit zu sparen und Weg, dass er sich da aufregt ist ja logisch, die Gänge sind nicht allzu groß aber die Kunden kamen immer ohne Probleme mit ihren Wagen vorbei also gabs da auch keine Probleme nur eben jetzt, muss besagte Freundin knapp 5m extra pro Kiste laufen um "ihr Zeug" aufzubauen, das ist anstrengender und kostet mehr Zeit die ja der "gemeine" Chef nicht hat, er bezahlt sie ja nicht.
Aber da gabs die Geschichte mit der Inventur ja, ich stand ja daneben als er sie da anschrie und sie hat das ja ihrer Kollegin dann erzaehlt, die sagte ihr dann, dass sie die Inventur garnicht durchfuehren durfte sondern das es Sache des Marktes sei, sie hat dafuer sogar Privat einen freien Tag ohne Verguetung geopfert damit sie es ohne meine Hilfe schafft, darum versteht sie und auch ich den Typen nicht, er kann doch froh sein, dass er das nicht von seinen Angestellten machen lassen musste, das waere ja sein Geld gewesen, aber statt dessen macht er uns bzw sie (ich stand ja etwas weiter weg) nieder wegen sowas #kratz und es kam nichtmal ein Danke von ihm, nur von der Lagerchefin kam eins, was meine Freundin auch super fand, dass sie ja die Hauptsorge mit dem Zeug hatte was im Lager stand.

Irgendwie denke ich, dass ihre Mutter doch Recht hat, entweder, (so ist die Theorie der Mutter), er ist scharf auf sie (klingt ja irgendwie suess) und will sie da raushaben um sich ranzumachen oder er sieht eine Bedrohung in ihr #kratz
So richtig verstehen tue ich den nicht, einen Tag rennt er vor Freude rum und kriecht ihr foermlich hinterher nur um zu sagen, dass das Hauptregal super aussieht und am naechsten Tag bruellt er rum #kratz

Na ich werd mal weiter beobachten, was sie nun macht.

Beitrag von charleen820 24.03.11 - 16:35 Uhr

Hallo

ich war selber Marktleiterin & Musik hören, mitten im Geschäft!? #schock
Das geht garnicht. Zu den anderen Dingen, kann ich dir nichts sagen, denn man kennt ja nur eine Seite!

Vielleicht sollte sie das Gespräch mal mit dem Chef suchen, od. eben mit dem zuständigen Bezirksleiter!

Wenn das nichts bringt, dann kündigen!

Viel #klee

Beitrag von novalination 24.03.11 - 16:48 Uhr

Sie hat schon ueberlegt, es ihrem Chef und / oder ihrer Teamleiterin zu sagen, deswegen hat sie ja mit ihrer Kollegin darueber neulich gesprochen, weil sie das alles sehr affig von dem findet, wozu wurde sie denn eingearbeitet, wenn es dem Chef dort zuwider ist, immerhin gibt es diese Firma fuer die sie dort arbeitet schon zig Jahre. Merkwuerdig ist auch, dass es nur alle paar Wochen ist, so einmal im Monat immer mal, sie denkt auch in 2 Wochen kommt sicher das naechste von ihm, zu viel im Lager oder ihre Infotasche mit Aufbauplan oder sowas stoert ihn oder ihre Jacke oder Hose oder irgendsowas, aber sowas kann man doch in Ruhe klaeren ohne zu bruellen, ich glaube eher der hat Probleme mit sich selbst, so scheint es mir, meine Chefin klaert in Ruhe mit mir Probleme, wenn es mal welche gibt und schreit nicht rum.

Beitrag von woodgo 24.03.11 - 20:08 Uhr

Sie soll kündigen und klagen. Soetwas darf man sich einfach nicht gefallen lassen und soetwas gibt es leider noch viel zu oft in Deutschland.

Sie kann auch wo anders Regale auffüllen, das wird sie schon wieder etwas finden.

LG

Beitrag von novalination 24.03.11 - 21:21 Uhr

Nein das ist es ja, so einen guten Job haette ich auch gerne!

Sie hat nur feste Arbeitstage und aber keine festen Zeiten, außer Montags frueh, wenn sie mal sagen wir Dienstags erst 14Uhr anfaengt ist das genauso okay, als wenn sie um 7 Uhr bei Ladenoeffnung schon da steht, also das ist gut, sie hat auch keinen direkten Chef, ihren Chef sieht sie nur, wenn sie zB eine Bestellung nicht erhalten hat und er was nachliefern muss, schnellefix eben oder es Anpassungsprobleme bei zB Deko gibt und die Teamleiterin hat sie im September das letzte Mal gesehen, gehoert vor 3 Wochen als ihr Kind 2 Tage krank war, was sie dann 2 Tage spaeter nachholen konnte, also wie gesagt das finde ich gut. Also wenn sie mal wie neulich mit ihrem Sohn zum Arzt muss, kann sie sofern es zeitlich geht auch spaeter kommen, das finde ich zB gut und bei den beiden also ihr und ihrem Sohn klappt das auch wunderbar so.