Mir gehts soooooo schei......

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Hier könnet ihr euch gegenseitig Rat und Unterstützung geben. Lest gern auch in unserem Magazin nach. 

Beitrag von allybuchholz 24.03.11 - 07:06 Uhr

#winke ihr lieben....

kurz die vorgeschichte:

einlieferung ins kh am 16.3 mit wehen im abstand von 2 min im 90 ger bereich.mumu auf 1,3 cm verkürzt und knapp 2 cm geöffnet.einstellung tagelang mit tokolyse auf 35 ml/std.

nun bin ich @home und muss mich ganz viel schonen und alle 4 std partusisten nehmen + magnesium 4*2 +betablocker.

diese dinger machen mich echt fertig und der gedanke daran sie noch bis in die 36 ssw zu nehmen ist unerträglich. ich weiß ja ,das ich das für meine kleine maus mache und jeder tag wichtig ist. aber diese nebenwirkungen sind echt nicht schön,schwindel,übelkeit,unruhe,zittern trotz betablocker.
die ärzte sagen ja immer nur"ja die nebenwirkungen sind heftig,aber denken sie an ihr baby"
ja das tu ich auch,aber was nüzt es meinem baby,wenn ich den ganzen tag am stock gehe?! fühle mich nur noch als laufender brutkasten(nicht falsch verstehen)
niemand guckt,wie es der mutter geht.

was habt ihr für erfahrungen gemacht oder evtl. sogar alternativen ? habe mal was von bryo oder so gehört....

lg ally#winke

Beitrag von anjockel 24.03.11 - 07:16 Uhr

Hallo,
lass bitte die Medikamente wie sie sind. Ich weiß das es einem dreckig geht, aber jeder Tag länger zählt. Ich lag selber 14 Wochen stationär und hatte Wehenhemmer, 24 Stunden weiße Wände, einen Fernseher und aufstehen nur zur Toilette. Das war purer Horrer, ich war 24 Stunden in Angst am Tag, hab nur Ärzte und Schwestern gesehen. Wenn Du zu Hause bist, sei froh. Ich sollte die Medikamente bis 34+0 nehmen, danach lassen sie der Natur ihren Lauf. Hab dann bei 35+4 SSW meine Zwillinge normal entbunden. Mein Gebärmutterhals war immer verkürzt, ab der 32 SSW der MM fingerkuppendurchgängig und danach schon 1cm auf. Hab trotzdem noch ausgehalten. Und bei der Geburt mussten sie mir noch etwas spritzen weil der Muttermund nicht weiter aufging :-[
Man liegt streng und wenn es soweit ist, passiert nicht viel.
Halte die Ohren steif und lass Dein Würmchen noch paar Tage drinnnen.
Ich hab auch gedacht ich schade meinen Babys, aber sie sind putzmunter.

Ich drücke Dir die Daumen und halte es noch ein bisschen durch
GLG Anjockel#winke

Beitrag von esha 24.03.11 - 09:06 Uhr

schön durchhalten...ich hab das ganze seit der 15. Woche durchgezogen...und dann meinen Kleinen bei 35+3 per Ks entbunden...es lohnt sich...mir ging es auch nicht doll...aber, dem Kind schon.
Viel Kraft noch...ist ja nicht mehr lang.#klee
LG esha mit zwei Engeln im Herzen und Jonathan Felix (35+3, 25 Tage) im Arm

Beitrag von twingo1985 24.03.11 - 09:45 Uhr

Hallo,

ich hätte mir gewünscht, dass mir die Tabletten geholfen hätten, mein Baby weiter zu brütten, aber leider ging gar nichts mehr.

Hatte zwar keine Wehen, aber sehr hohen Blutdruck der trotz 6 Tabletten Betablocker am Tag nicht ein bisschen unter ging.

Ich würde fast sagen, die Nebenwirkungen die du hast, kommen nicht trotz Betablocker sondern deswegen. Ich sollte in der 17 SSW mal auf Depressan eingestellt werden und habe genau deine beschrieben Nebenwirkungen gehabt und musste es denn absetzen, weil es für den rest der SS zu lang gewesen wäre.


Halt durch!!! Dein Kind wird es dir danken! Freu dich über jeden Tag den du geschafft hast!!!

LG Nicole
mit Johanna (geb. bei 29+0, heute 2,5 Jahre) an der Hand und Babygirl 25 SSW inside

Beitrag von julianstantchen 24.03.11 - 11:58 Uhr

Hallo,

halte durch.

Ich kann dir nur sagen, dass ich mich nach einer Weile an die Nebenwirkungen gewöhnt habe und bisweilen einen Spitzenherschlag hatte, das hat sogar die Ärzte erstaunt. Aber anfangs dachte ich, das ganze Bett bebt ;-)

LG

Beitrag von annabella1970 24.03.11 - 13:18 Uhr

Hallo,

welche Nebenwirkungen hattest du denn von den Medikamenten die Wehen hemmen sollten???

LG Anna

Beitrag von julianstantchen 24.03.11 - 15:37 Uhr

Hallo,

also ich war 11 Wochen rein stationär und immer an der Tokolyse, Wehenhemmer (45 ml/Std.), Magnesium und Antibiotika wegen steter Infektionen.

Ich hatte einen verkürzten Gebärmutterhals schon ab ?? entdeckt wurde es in der 16. SSW.
Durch die Infektionen ging der Mumu auch in der 18. SSW fast auf, von da weg bis zum KS hatte ich durchwegs Antibiosen.

Mein Gott, die Symptome....
Zittern, Hitze, rotes Gesicht, Herzrasen, das volle Programm. Hat sich aber alles nach einiger Zeit eingerenkt und ich hab das dann nur mehr selten als störend empfunden. Man gewöhnt sich wirklich irgendwann daran.
Natürlich gibt es sicherlich auch Frauen, die sowas als sehr unangenehm empfinden. Gut möglich. Aber welche Option hatte ich schon.

LG und Alles Gute.

Beitrag von marjatta 24.03.11 - 13:09 Uhr

Ja, die Bryophyllum Comp Globuli von Wala habe ich zuhause und hab sie auch schon in Rücksprache mit meiner Hebamme genommen, weil ich totale Unterbauchkrämpfe hatte. Zusammen mit einem Anti-Wehen-Tee, den ich im Internet gefunden hab.

Den Tee findest Du bei www.hebamme4u.net unter Risikoschwangerschaft / Frühwehen.

Von den Bryophyllum Comp Globuli habe ich nach Packungsanweisung genommen, Höchstdosis 3x10 Globuli pro Tag.... hab das allerdings über Nacht gemacht, muß ja eh zum Pinkeln raus.

Und nach nicht mal 12 Stunden waren die Schmerzen und Krämpfe weg. Habe dann nach und nach auf 1x5 Globuli reduziert, meistens abends vorm Zu-Bett-Gehen und auch die zwei Tassen von dem Tee, der mich selbst ziemlich müde macht.

Es sind zwar keine "Alternativen". Ich würde sie eher zur Unterstützung nehmen.

Ach ja, mein "Großer" kam bei 35+3 wegen Gestose. Habe deswegen ein erhöhtes Frühgeburtsrisiko und deshalb diese alternativen Sachen zuhause.

Gruß
marjatta

Beitrag von yumah 24.03.11 - 20:21 Uhr

Hallöchen,
ich lag bei meinen Zwillis auch mehr als 6 Wochen im KH und bekam die maximale "Drogendosis" sprich Tokolyse, Betablocker, Haze und und und...Zudem lief mir mehrmals am Tag der Tropf Para weil die Venen dicht waren-also keine schöne Zeit aber.....als meine Mausis bei 30+0 geholt werden mussten fing der richtige Horror erst an. Der Anblick von zwei so kleinen wehrlosen Würmchen und die Hilflosigkeit beim zusehen was die Kleinen alles aushalten müssen haben das vorher total in den Schatten gestellt.
Es lohnt sich also wirklich durchzuhalten und die Zähne zusammenzubeißen, den 100 mal lieber leide ich als Mama als meine Zwergis.
Nun bin ich wieder schwanger und hoffe so das ich dem kleinen Krümel bis zum Schluß alles abnehmen kann, damit er einen schönen Start ins Leben hat...
Ich wünsche Dir alles Gute
Yumah mit Jara und Jona und Bauchzwerg

Beitrag von anthea21 24.03.11 - 23:29 Uhr

Hallo,

frag doch mal die Ärzte, ob du evtl. alle 2 Stunden 1/2 Partusisten nehmen dürftest.

Bei meiner großen Tochter hat meine Gyn mir damals zum Glück von alleine die Anweisung gegeben und ich hab von morgens bis abends im stündlichen Wechsel 1/2 Partusisten, 2 Magnesium Verla, 1/2 Partusisten ... genommen.

Bei meiner kleinen Tochter kannte ich das alles ja schon und hab 1x (aber auch nur 1x) eine ganze Partusisten genommen und bin fast irre geworden. Danach hab ich es wie in der 1. Schwangerschaft gehalten.

Liebe Grüße,
Karin