elterngeld - und was kommt dann ?!

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie Elterngeld, Elternzeit und Kindergeld, der Wiedereinstieg in den Beruf oder Aus- und Fortbildung sind hier richtig.

Beitrag von sheeri 24.03.11 - 07:23 Uhr

hallo.
mal ne ganz blöde frage: was kommt nach dem elterngeld, wenn ich nicht wieder arbeiten gehen kann?
durch das gehalt meines freundes, fällt der anspruch auf landeserziehungsgeld weg ...
aber mein AV läuft ja noch, ich setze ja nur aus ... also besteht ja eigentlich kein anspruch auf hartz IV ... aber ich frag mich dann, wie wir über die runden kommen soll ... geht der staat davon aus, dass mein freund uns durchbringen kann?!

nicht das ihr mich falsch versteht!! eigentlich WILL ich ja arbeiten gehen - aber uns wurde von sämtlichen in frage kommenden staatlichen krippen abgesagt, eine private krippe können wir uns nicht leisten (700€) und eine tagesmutter für die zeit kommt uns noch teurer (~1000€).

wenn ich arbeiten gehen würde, dann hätten wir weniger geld als jetzt zur verfügung. aber mein elterngeld läuft im juni aus und dann sehen wir gerade nur ein großes SCHWARZES loch.

naja -> vielleicht hat jemand von euch eine idee ...
würde mich freuen.
lg, sheeri

Beitrag von windsbraut69 24.03.11 - 07:32 Uhr

Ja, der Staat geht davon aus, dass Dein Freund Euch ernährt.

Gruß,

W

Beitrag von zwillinge2005 24.03.11 - 08:18 Uhr

Hallo,

wenn Dein Freund soviel verdient, dass Euch kein Landeserziehungsgeld zusteht werdet Ihr auch für ALGII zuviel verdienen - Ihr seid also nicht "bedürftig".

Das mit der Tagesmutter klingt nicht logisch! Hast Du Dich beim Jugendamt erkundigt? Normalerweise wird eine Tagesmutter bezuschusst und ist dann geauso teuer wie ein Krippenplatz!

Und selbstverständlich ist der Vater des KIndes Dir und Eurem Kind zum Unterhalt verpflichtet - entweder bar oder in "Naturalien".

Aber darüber werdet Ihr Euch hoffentlich vor dem ungeschützten GV Gedanken gemacht haben, oder #rofl

LG, Andrea

Beitrag von inblack 24.03.11 - 10:40 Uhr

"Aber darüber werdet Ihr Euch hoffentlich vor dem ungeschützten GV Gedanken gemacht haben, oder "

Diese ständige Häme widert mich an.

Beitrag von zwillinge2005 24.03.11 - 16:39 Uhr

Hallo inblack,

ein männlicher 39 jähriger, der ansonsten anonym herumstänkert - und was soll die TE mit dieser Aussage?

Andrea

Beitrag von inblack 24.03.11 - 17:21 Uhr

Hallo,

ich bin eben nicht so dämlich, mein Leben öffentlich zu machen.
Und um mich geht es auch gar nicht.

Es geht um die ewig gleichen "das hättest du dir doch eher überlegen können"-hämischen Aussprüche, ohne das Leben dahinter zu hinterfragen.

Schäm dich für deine überhebliche Oberflächlichkeit.

Beitrag von zwillinge2005 24.03.11 - 18:22 Uhr

Hallo inblack,

ich schäme mich nicht für meine Meinung.

Bist Du jetzt irgendwie besonders toll, dass Du mich, ohne mich zu kennen, als überheblich und oberflächlich bezeichnen dürftest?

Aber es sollte wohl erlaubt sein, anzumerken, ob bei der TE auch irgendwelche weiteren Überlegungen vor herbeiführen der Schwangerschaft gemacht wurden, oder?

Was ist an Nachdenken oberflächlich?

Und ob es dämlich ist zumindest freundlich zu sein - das ist eine Frage des normalen Umgangstons, nicht nur rumzupampen. Ich fühle mich durch Deine Beleiduígung nicht angesprochen!

LG, Andrea

Beitrag von inblack 25.03.11 - 08:15 Uhr

Hallo Andrea,

"Und ob es dämlich ist zumindest freundlich zu sein - das ist eine Frage des normalen Umgangstons, nicht nur rumzupampen."

GENAU das meine ich. Schön, dass du mich doch verstehst.

Denn dieses ewige "Vorher nachdenken" ohne Hinterfragung der Lebenssituation ist unverschämt - vor allem in Verbindung mit diesem #rofl Emoticon. Das ist definitiv NICHT freundlich.

Gruß

Beitrag von zwillinge2005 25.03.11 - 08:41 Uhr

Hallo "inblack",

da aber die TE auch nichts zur Klärung Ihrer "Lebenssituation" beiträgt scheint die Einschätzung "vorher nicht nachgedacht" zu stimmen.

Ausserdem gibt es kaum eine Lebenssituation (ausser Vergewaltigung) in der ein Kind gezeugt wird, ohne, dass man selber daran "schuld" ist. Oder glaubst Du wirklich an die unbefleckte Empfängniss?

Es tut mir leid, aber in Bezug auf GeburtenPLANUNG bin ich sehr konservativ. Wir leben in der Zeit NACH 1961 und bei REGELMÄSSIGER Einnahme oraler Kontrazeptiva PLUS Kondom kommt es nicht zu ungeplanten Schwangerschaften - alle anderen Schwangerschaften sollten zumindest billigend in Kauf genommen werden - oder man muss halt den Geschlechtsverkehr sein lassen, wenn man sich das "restrisiko" nicht leisten kann/möchte. Aber IMMER sofort nach staatlicher Unterstützung schreien finde ich schon etwas dämlich.

LG, Andrea

Beitrag von sandra7.12.75 24.03.11 - 08:41 Uhr

Hallo

Du könntest wieder arbeiten wenn dein Freund daheim wäre.

Abends oder am WE.

Sandra

Beitrag von mokli 24.03.11 - 09:04 Uhr

Hallo!

Mein Elterngeld habe ich gesplittet auf zwei Jahre ausgezahlt bekommen und im zweiten Jahr habe ich bereits wieder einen 400€ Job in meinem alten Beruf angefangen. Arbeiten gegangen bin ich in Zeiten wo mein Mann die Kinderbetreuung übernehmen kann.
So konnte ich im zweiten Jahr Elternzeit etwas ansparen um das dritte Jahr ohne Elterngeld noch gut finanzieren zu können.

Leider hat unser Plan so nicht funktioniert da ich jetzt krank geowrden bin und somit ohne Einkünfte und mit erheblichen Mehrkosten da stehe.

Aber wir haben von vorneherein so kalkuliert dass wir auch ohne mein Mini Einkommen über die Runden kommen, das Geld sitzt jetzt nur nicht mehr so locker.

Um mal wieder zurück auf deine Frage zu kommen:
Natürlich geht der Staat davon aus dass Mann/Frau seine Familie selbstständig ohne staatliche Hilfe finanzieren kann.
Dass es das Elterngeld nicht drei Jahre lang gibt wusste ich schon bei der Kinderplanung und habe es berücksichtigt.


Lieben Gruß,
Monika

Beitrag von mamavonyannick 24.03.11 - 09:07 Uhr

"wenn ich arbeiten gehen würde, dann hätten wir weniger geld als jetzt zur verfügung."

Wenn du aber arbeiten gehen würdest, und hättest abzgl Kitakosten MEHR Geld, als wenn ihr nur vom Gehalt des Freundes leben müsstet, dann ist doch die Sache klar, oder?

vg, m.

Beitrag von anarchie 24.03.11 - 09:09 Uhr

Hallo!

Nach em EG geht der Staat davon aus, dass Eltern ihre Kinder selber versorgen könen.

Wenn ihr zuwenig verdient, könnt ihr ergänzendes ALG" beantrgen oder Kinderzuschlag - nn ihr da keinen Anspruch habt, musst du entweder abends arbeiten , ode ihr müsst euch einscränken.

Ich bin immererstaunt, dass die Leute sich erst gedanken machen, wenn es schon vo der Tür steht...

ich meine, wenn man ein Kind plant, denkt man doch düber nach...auh über di btreung, wenn man wieder erbeiten will/muss und was man macht, wenn man nicht die gwünschte Betreuung bekommt...#kratz

Tagemütter werden bezuschusst nd sind nicht teurer als nen krippe.

lg

melanie mit 4 Kindern, die zuhause ist

Beitrag von ichbins04 24.03.11 - 09:10 Uhr

hallo,

deshalb setzt man sein kind frühzeitig !!! in allen verfügbaren kigas kitas auf die warteliste....

bei uns sind wartezeiten von mindestens 18 monaten ...

ich habe deshalb unsere kinder auf die listen setzen lassen, als ich ca in der 15. ssw war....

deshalb hat es dann auch wieder mit dem arbeiten geklappt.....

denn: ja der staat geht davon aus, das ihr euch selbst ernähren könnt......

oder dein lebenspartner dafür aufkommen muß.

such die einen job, der gegensätzlich arbeitszeiten zu deinem partner hat....

frag beim jugendamt nach, wegen einer tamu etc

gruß

Beitrag von ichclaudia 25.03.11 - 08:44 Uhr

Bei uns kommt man nur auf die Warteliste, wenn man die Geburtsurkunde vorgelegt hat und dann kommt eine Wartezeit von ca. 20 Monaten...

LG

Beitrag von ichbins04 25.03.11 - 12:07 Uhr

so lange sich der Kunde (eltern der kinder) sich das gefallen läst....

und was machen die eltern die nach einem jahr wieder zurück in den beruf gehen?????

was bin ich froh, das wir bei einem top !! privaten träger sind....

ich glaub bei den kirchlichen und denen von der stadt wird man auch so an der nase herumgeführt........

lieber bezahle ich das etwas mehr und hab dann auch eine betreuung, dann wann ich sie brauche und nicht dann wann der kiga es will.

gruß

Beitrag von ichclaudia 27.03.11 - 13:29 Uhr

Naja, so ist es halt, wenn die Plätze Mangelware sind...Bei uns im Kindergarten gibt es ebenfalls eine Krippengruppe. In der Gruppe werden 10 Kinder von 3 Erziehern betreut, im laufenden Jahr können 2 Kinder aufgenommen werden (weil 2 Kinder 3 Jahre alt werden und in den normalen Kindergarten wechseln) und es stehen 80 Kinder auf der Warteliste...

Was man machen kann ?? Tagesmutter suchen, Kind zur Oma/Nachbarin/Freundin geben oder eine längere Kinderpause einlegen...

LG

Beitrag von nele27 24.03.11 - 09:25 Uhr

***geht der staat davon aus, dass mein freund uns durchbringen kann?!***

JA!!!!

Wer ist denn der Staat - wir alle zusammen. Und sicherlich geht man per Gesetz davon aus, dass eher der Vater der Kinder diese bezahlt und nicht Deine Nachbarn, Kollegen, Freunde, Feinde ... denn in dem Fall ist "der Staat", der Euch durchbringen soll, der Steuerzahler. Und warum sollte der zuerst dran sein anstatt die Familie des Kindes??

Nur, wenn die Familie ihren finanziellen Pflichten nicht nachkommen kann, springt der Staat/Steuerzahler ein. Aber das gilt natürlich nur, wenn ihr sonst unterm Existenzminimum leben müsstet und das tut ihr ja nicht.

So betrachtet ists eigentlich ganz logisch, oder? #gruebel

Frag mal beim Jugendamt wegen einer Tagesmutter - normalerweise werden die genauso bezuschusst wie ein Kitaplatz und kosten daher dasselbe.

LG, Nele

Beitrag von sheeri 24.03.11 - 09:37 Uhr

ich wollte hier eigentlich nicht gesteinigt werden :(

1. wir haben uns bei 25 krippen auf die wartelisten setzen lassen, noch bevor wir wussten, was es wird - mehr gab es in der umgebung nicht!

2. klar, wir haben uns für das kind entschieden ... nur später wäre besser gewesen ^^

3. ich wollte von zu hause aus arbeiten (war auch abgesegnet) - was aber durch umstrukturierung der firma zum "no go" wurde, da neuer chef, neue regeln

4. durch krankheit & co hatte ich pech beim elterngeld - dann wäre es auch mehr - und splitten war wegen anderer gründe nicht möglich

5. ich WAR schon bei jugendamt & co.

wir haben uns gekümmert!!! nur eben pech gehabt. ich werd hier einfach keine fragen mehr stellen ...

lg

Beitrag von windsbraut69 24.03.11 - 09:42 Uhr

"wir haben uns gekümmert!!! nur eben pech gehabt. ich werd hier einfach keine fragen mehr stellen ... "

Du schreibst, Ihr habt für Landeserziehungsgeld zuviel Einkommen und fragst dennoch nach staatlichen Leistungen....Das macht schon einen eigenartigen Eindruck.

Gruß,

W

Beitrag von sheeri 24.03.11 - 09:55 Uhr

weil es keine hundert oder tausend euro drüber sind, sondern nur ein paar ...
naja, was solls

Beitrag von carrie23 24.03.11 - 10:16 Uhr

Ja so ist das aber nun einmal.
Es MUSS ja eine Grenze geben und wenn man wegen 10 Euro ne ausnahme machen würde, müssten man es auch wegen 20 Euro und dann bräuchte man keine Einkommensgrenzen.
Die Wenigsten sind hunderte oder tausende Euros drüber, wie wärs einfach mal mit ein bisserl Geld auf die Seite legen?
Oder weißt du erst seit gestern dass im Juni dein Elterngeld ausläuft?
Wie viel verdient denn dein Freund?
Zusätzlich kriegst du ja auch noch Kindergeld.

Beitrag von windsbraut69 24.03.11 - 10:25 Uhr

Aber eben glücklicherweise über der Grenze.
Ist doch schön, kein Sozialfall zu sein, oder?

Beitrag von nele27 24.03.11 - 10:10 Uhr

Wer hat Dich dennn gesteinigt??#gruebel
Ich finde die Antworten (vor allem meine natürlich :-)) doch ganz nett...

Komisch finde ich das mit dem Jugendamt.. Tagesmutter wird eigentlich überall bezuschusst! Was hat Dein Mann denn für Arbeitszeiten und was hast Du gelernt? Es müsste sich doch auch ohne Betreuung eine Möglichkeit finden, zumindest 400 Euro ranzuschaffen, oder? Damit wäre doch auch schon geholfen.

Und: Prüft Eure Ausgaben!!!! Da ihr ja zuviel fürs Landeserziehungsgeld verdient, ist ja Kapital da. Ihr scheint es nur falsch auszugeben. Führe mal ein Haushaltsbuch und prüfe alle Fixkosten. Handy, Versicherungen, Abos - was kann weg??

Als ich Alleinverdiener war, haben wir auch einmal gründlich unsere Finanzen durchforstet. Was meinst Du, was man da alles findet...

LG, Nele

Beitrag von moeriee 24.03.11 - 10:28 Uhr

In einem Forum wie diesem hier, ist es extrem wichtig, dass man nicht nur vage Angaben macht, à la "ich WAR schon bei jugendamt & co.", sondern dass man die Katze mal aus dem Sack lässt. Wer ist "co."? Was wurde euch dort gesagt? Undeutliche Fragen und Aussagen werden hier eben so gedeutet, dass man eigentlich genug Einkommen hat, aber Lust auf staatliche Unterstützung hat. Glaube mir: Jeder von uns hätte gerne mehr Geld! Aber es gibt hier viele, die sich das auf Kosten anderer beschaffen wollen. Und das ist dreist. Um deine Lage also zu verstehen und konkret antworten zu können, solltest du zumindest die Basics anführen. Niemand kann dir einen Rate geben, wenn du nur sagst: Wir haben zu wenig Geld, aber die Ämter helfen uns nicht. Wer wirklich zu wenig Geld hat, bekommt im Normalfall auch Hilfe! Manchmal passieren den Ämtern aber auch Fehler. Vielleicht weil dort die Fragen genauso undeutlich gestellt werden, wie hier!? Es lässt sich aber doch klären, wenn man schlicht mit offenen Karten spielt:

a) So ist die Ausgangssituation konkret (z.B. du willst arbeiten gehen, ihr habt euch bei X KiTas zum Zeitpunkt X gemeldet, es gab eine Umstrukturierung in deiner Firma, dein Mann verdient die Summe X)...

b) Das Problem ist Folgendes...

c) Das habt ihr bereits unternommen und es hat geklappt / nicht geklappt, weil...

Dann sollte man auch vernünftige Antworten bekommen, wenn denn dein Anliegen berechtigt ist.