Januar 2011 Mamis- Erfahrungen

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Beitrag von 2awdick 24.03.11 - 08:32 Uhr

Guten Morgen Ihr Lieben,

meine Kleine Hanna wird am So 9 Wo alt. Sie ist am 23.01. auf die Welt gekommen. Ich stille voll.

Wie geht es euch so?
Welche Fragen und Ängste gehen euch so durch den Kopf?
Wie oft stillt ihr? Nach Bedarf oder mit Abständen?
Wie sieht euer Tag aus?

Meine schläft schlecht ein, aber nur tagsüber. Sie total müde, aber braucht bestimmt eine halbe Stunde, um sich zu beruhigen, um dann nur eine halbe Stunde zu schlafen :-(.

Vielleicht wäre langsfristig auch ein Erfahrungsaustausch über VK möglich?

Ich würde mich sehr freuen!

LG,
Ayse & Hannah

Beitrag von nalle 24.03.11 - 08:34 Uhr

Hallo


Schau mal , vielleicht ist der Club was für Dich und Deine Fragen.

http://www.urbia.de/club/Wir+werden+Eltern+-++Januar+2011

Beitrag von 2awdick 24.03.11 - 08:43 Uhr

Super Danke!

Beitrag von iris1971 24.03.11 - 09:24 Uhr

Hallo!

Zum Stillen kann ich nicht viel sagen, bei mir hat es nicht geklappt und meine ist daher ein Flaschenkind und einschlafprobleme gibt es eigentlich auch nicht. Hab mir aber auch schnell als Schlafritual für die Nacht Singen und auf dem Arm wiegen angewöhnt und es funktioniert recht gut.

Inzwischen ist Mia 13 Wochen alt und unser Tag hat sich eingespielt, aber der Anfang war schon schwierig zu händeln... Ich weiß nicht, wie es anderen ging, aber ich hab ganz ehrlich die meiste Zeit nur auf das Baby gestarrt und jeden Atemzug beobachtet und jedes quäken persönlich genommen, mit dem Gedanken "toll, schon wieder was falsch gemacht".
Versagensangst, auch gegenüber meinem Mann war schon präsent, aber glaub mir, das legt sich.


Geholfen um besser klarzukommen und das Baby besser kennenzulernen hat eigentlich der Babymassage-Kurs und das Babyschwimmen, seitdem bin ich sicherer im Umgang mit ihr.

Hast du denn eine begleitende Hebamme oder eine Stillgruppe?

PS: Versuch ein bischen Zeit für dich zu finden, das gibt `ne menge Kraft zurück.

Liebe Grüße

Beitrag von maerzschnecke 24.03.11 - 10:17 Uhr

Emilia ist gestern 8 Wochen alt geworden, ist also am 26.01.11 geboren.

Ich stille voll und bisher 'nach Bedarf' - wobei mir gestern schmerzlich bewußt geworden ist, dass Bedarf wohl ein weiter Begriff ist. Ich war gestern wegen der anhaltenden Beschwerden mit Emilias Verdauung bei einer Osteopathin und die hat alles genauestens abgefragt und eben auch Stillabstände. Ich muss zugeben, dass ich Emilia oft an die Brust nehme, wenn sie unruhig wird, weil ich den Eindruck habe, dass sie dann an die Brust will. Da kann es auch mal sein, dass der Stillabstand nur 1 Stunde ist. Die Osteopathin hat mir nun für die nächsten Wochen den Auftrag gegeben, erstmal den Schnuller zu probieren und damit ggf. die Stillabstände größer zu halten. Tja, und Emilia nimmt erstaunlich oft den Schnuller an. Wenn sie jedoch müde wird, geht es mir ein bisschen wie Dir: sie wird quengelig, weinerlich. Eben hat es zum Glück nicht so lange gedauert mit dem wegschlummern - mit Hilfe des Schnullers.

Die Stillabstände waren gestern nach dem Osteopathen-Besuch dann 2,5-3 Stunden. Heute Nacht phasenweise dann 4 Stunden.

Mein Tag dreht sich im Moment nur um Emilia. Für mich ist es wahnsinnig schwierig, z. B. Termine einzuhalten wie gestern, wenn sie da nicht gerade schläft. Sie gehört leider zu der Sorte, die nicht zwangsläufig im Auto einschläft.

So richtig viel Rhythmus haben wir noch nicht. Lediglich das Aufstehen hat sich mittlerweile auf ca. 8 Uhr eingependelt. Tagsüber schläft sie nicht in einem festen Rhythmus, was die Planung relativ schwierig macht.

Im Moment bin ich selbst mental ein bisschen 'angefressen', weil sie mit der Verdauung Probleme hat (weshalb ich bei der Osteopathin war) und mir tut es immer im Herzen weh, wenn sie -auch wenn es nur ein bis zweimal am Tag ist- leidet, wenn der letzte Pups quält. Sie ist, wenn sie ihre wache Phase hat, so ein strahlendes Kind.

Welche Fragen/Ängste ich habe?? Hm, im Vordergrund steht immer die Angst, 'es' nicht richtig zu machen. Oft habe ich das Gefühl, dass ich ihre Bedürfnisse noch nicht so gut erkenne - gerade beim Hunger ist mir das eben gestern sehr bewußt geworden. Und wenn ich 'es' dann eben nicht richtig mache, habe ich natürlich Angst, dass sie leidet (wobei leiden hier ja relativ ist). Fragen in dem Sinne habe ich nicht. Ich hätte aber gerne jemanden, der soviel Erfahrung mit Kindern hat, der mir ab und zu zur Seite stehen würde, wenn ich den Eindruck habe, dass ich etwas falsch mache.

Normal sollte das die eigene Mutter sein, aber da stoße ICH gerade an meine Grenzen, weil von ihr nur 'Müll' kommt :-( .

Beitrag von 2awdick 24.03.11 - 15:15 Uhr

hallo maerzschnecke!

oh ja, kenne ich sehr gut!

Hannah hatte ziemlich früh Blähungen. Hebamme riet uns nach Bedarf zu stillen, was für mich hies, dass ich 24 Std non-stop gestillt habe. Als es immer schlimmer wurde, waren wir beim Kinderarzt, der erst mal meine Stillgewohnheiten abgefragt hat und meinte, ich solle die Stillabstände vergrößern, das wäre für mich ja sonst auch kein Zustand...
Seitdem ist es besser, die Verdauung hat sich weitestgehend gebessert.

Dafür hat sie jetzt eben immer diese Übermüdungszustände und weint sich in den Schlaf und muß immer erst alle Reize verarbeiten. Leider schläft sie zu Hause nicht länger als eine halbe Stunde, sodass ich es gerade schaffe, mich anzuziehen und mir mal Brote zu schmieren. Dann wenn sie so herzzerreißend schreit frage ich mich, ob ich die Anzeichen richtig deute (Augen reiben, gähnen, kleine Augen haben) und habe furchtbare Angst etwas falsch zu machen.

Ja, es geht auch mir mal besser, mal schlechter. Meine größte Sorge ist, dass sie leidet und ich aus Ahnungslosigkeit, ihr Leid nicht mindern kann.

Ich habe mir über das, was mit dem Baby nach der Geburt ist, ehrlich gesagt nicht so große Gedanken gemacht. Ich hatte große Angst vor der Entbindung und war mir ziemlich sicher, dass es mit dem Baby schon wird und ich schon wissen werde, was es braucht. Ich hatte noch nie so wenig Ahnung von etwas, was ich vorhatte- ehrlich. Das hat mich sehr verunsichert.

Mich beruhigen meine Freundinnen schon sehr, dass alles gut werden wird, weil man als sich sorgende Mutter slten etwas falsch machen kann. Aber oft kommen die schlechten Gefühle zurück und lassen einen zweifeln, da man ja im Moment auch keine wirklichen "Fortschritte" sehen kann.

Bald ist Wochenende,
ich freue mich sehr!
Machst Du schon Rückbildung?
LG,
Ayse

Beitrag von maerzschnecke 24.03.11 - 18:07 Uhr

Vieles, was Du schreibst, könnte von mir kommen. Heute hatten wir Stillabstände von 2,5-3 Stunden und die Pupserei ist insgesamt wohl schon besser. Nur heute Nachmittag hat sie sich wieder kurz gequält, aber ich denke, dass es nun die Zeit bringt. Es sagt ja jeder, dass es so ab 10-12 Wochen besser wird. Ich glaube jetzt einfach mal fest dran.

Dafür hatten wir heute auch Geschrei wegen Übermüdung und schon frage mich, ob ich das wirklich übersehen konnte, dass sie schon müde ist oder ob es bei ihr eben einfach so wahnsinnig schnell geht von 'ich strample vergnügt vor mich hin' zu 'ich falle um vor Müdigkeit'.

Du hast das schön beschrieben: dass sie leiden muss, weil ich so ahnungslos bin und daher ihr Leiden nicht mildern kann. Manchmal kommt es mir so vor, als könne jede wildfremde Person die Anzeichen meines Kindes besser deuten als ich. Am Anfang war dieses Gefühl sehr stark vorhanden, dann war es eine zeitlang weg und gerade jetzt ist es wieder voll da. Weil ich seit gestern merke, wie oft Emilia den Schnuller akzeptiert und wie oft ich sie da bisher zum Stillen angelegt habe, ohne dass sie wirklich Hunger hatte.

Mein Rückbildungskurs beginnt leider erst am 05.04.. Ich besuche einen Kurs mit Kind, weil mein Mann im Schichtdienst arbeitet und ich daher niemanden habe, der auf die Kleine aufpaßt. Meine Mutter hat von vorneherein gesagt, dass sie das nicht machen möchte - nun gut, daraus lerne ich sehr viel über meine Mutter. Ich hoffe, dass Emilia bis zum RüBi-Kurs etwas 'verträglicher' ist als im Moment. Mal schauen.