Kein Kitaplatz - Wieviel Kinderkontakt....

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von aurora-chantal 24.03.11 - 09:43 Uhr

Hallo,

habe nun auch die letzte Absage bekommen, das mein kleiner Mann fast 18 Monate auch dieses Jahr nicht in die Kita kommt.#zitter Ich hätte ihn schon vor der Geburt anmelden müssen. Wer denkt denn bitte an so etwas??? Solch ein Tipp wäre im Geburtsvorbereitungskurs echt hilfreich gewesen.

Nun gut. Die Frage ist:

Wieviel Kinderkontakt brauchen die kleinen???

Was unternehmt ihr mit ihnen tagsüber???


Wir gehen einmal die Woche in die Krabbelgruppe, leider ist die immer vormittags. Da ist er dann schon wieder so müde weil er ein Frühaufsteher ist. (morgens 04.30-05.00 Uhr #schwitz)
Jetzt suche ich was für nachmittags, aber es sieht echt schlecht aus.

Also was macht ihr so mit euren Mäusen die erst mit 3 in den Kindergarten kommen???

Leider ist mein kleiner Schatz ein Einzelkind und hier in der Umgebung wohnen eher ältere Leute. Bin total verzweifelt und habe meinem kleinen gegeüber ein schlechtes gewissen, wenn ich ihm den Kinderkontakt nicht geben kann, den er in einer Kita bekommen würde.

Bitte um viele Antworten.

Lg aurora-chantal

Beitrag von almala 24.03.11 - 09:50 Uhr

Hallo Aurora-Chantal,

wir haben ab September einen Platz in einer Kindergartengewöhnungsgruppe. Unser Sohn wird im Dezember 3 Jahre alt, ist zu alt für die Krippe und zu jung für den Kindergarten. Davor hagelte es aber auch nur Absagen....

Die Gewöhnungsgruppe ist bei uns jeden Tag von Mo. - Fr. es gibt aber auch Gruppen bei denen man zwei oder drei Tage buchen kann. Unser Sohn wird immer am nachmittag gehen und ich arbeite dann in der Zeit.

Als "Überbrückung" haben wir einen Schwimmkurs gemacht, bei der VHS gibt es auch immer wieder Eltern-Kind-Gruppen oder wir haben uns so mit Freunden aus dem Bekanntenkreis getroffen.

Dadurch, dass ich seit fast einem Jahr wieder 3 Tage die Woche arbeiten gehe wird mir eigentlich kaum langweilig. Manchmal hat der Tag sogar zu wenig Stunden ;-)

Meine Mama passt auf unseren Kleinen auf, sonst könnte ich das ohne Betreuung leider auch nicht so machen.

Liebe Grüße
Sabine

P. S. Frag in den Einrichtungen immer wieder mal nach, evtl. hört unterjährig jemand auf (wg. Umzug, etc.) und ihr könnt nachrücken. Gibt es sowas wie Wartelisten für Betreuungsplätze in eurer Wohngemeinde?

Beitrag von combu779 24.03.11 - 09:50 Uhr

Hallo,

versuche es doch mal mit einer Spielgruppe. Was das frühe Aufstehen anbelangt, würde ich mal versuchen, ihn abends später hinzulegen oder weniger tagsüber schlafen zu lassen.

Ansonsten ist Mutter-Kind-Turnen auch super. Das gibt es auch oft nachmittags.

LG Kati

Beitrag von sailing08 24.03.11 - 11:36 Uhr

Das funktioniert leider nicht immer :-)
Wir haben (hatten) auch so eine Frühaufsteherin, die i.d.R. um 05.00 h wach war. Im Moment ist es wieder 06.00 h, mal schauen wie lange :-)
Abends später hinlegen ging bei uns auch nicht.

LG


sailing08

Beitrag von tokee21 24.03.11 - 09:54 Uhr

Hallo!

Finnja ist im Februar 3 geworden und bekommt auch erst im August (dann also schon 3,5) einen KiGa-Platz.
Da ich wieder arbeite, geht sie an 2 Tagen von 8.30h-15.30h zur Tagesmutter. Da hat sie immerhin 2-3 Kinder um sich.

Ich finde, mit 18 Monaten muss man sich noch nicht sooo viele Gedanken machen, zusammen spielen tun sie eh erst später. Dennoch finde ich Kontakte wichtig. Schafft die Basis für ein Netzwerk später, und man selbst lernt ja auch neue Leute kennen.

Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber habt Ihr in der Nähe eine Volkshochschule? Da gibt es z.B. Musik für Eltern und Kind, auch schon für ganz Kleine.
Meiner Tochter und mir macht das riesigen Spaß, machen bereits den 3. Kurs.
Dann gehen wir zum Kinderturnen im hiesigen Turnverein.
Ansonsten, jetzt wo das Wetter besser wird: Spielplatz, Spielplatz und nochmals Spielplatz!
Den sollte es doch überall geben; und Kinder im Alter Deines Sohnes sitzen doch da gerne im Sandkasten und buddeln.

Na, was dabei?

Viel Erfolg und LG,

Iris & Finnja (auch ein Einzelkind ;-))

Beitrag von widowwadman 24.03.11 - 13:12 Uhr

Mit 18 Monaten faengt das zusammen spielen schon an.

Beitrag von haruka80 24.03.11 - 10:00 Uhr

Huhu,

mein Sohn kam zwar mit 22 Monaten in die KiTa, aber wir hatten immer Programm:
Dienstags+Donnerstagsvormittags Frühstück an der Elternschule mit anderen MÜttern,
Mittwochs vormittags Musik oder Schwimmen, nachmittags Krabbelgruppe
Montags und Freitags spontan auch oft noch mit den NAchbarskindern im Garten spielen.
MEin Sohn hat also seit er 8 Monate alt ist immer Kontakt zu anderen Kindern. Dies kam ihm nun bei der KiTa-Eingewöhnung auch sehr zu Gute, er ist dort nie ausgepowert, schläft kein bisschen anders als sonst (mittags etwas weniger) und die Eingewöhnung dauerte auch nur 10 Tage.

Ich würde mal schauen, was die Elternschulen, Sportvereine, Schwimmbäder oder Kirchen anbieten, es gibt für Kinder unter 3 sooooooooooooooooooooo vieles, weil KiTaplätze für viele einfach auch zu teuer sind.

L.G.

Haruka

Beitrag von babylove05 24.03.11 - 11:17 Uhr

Hallo

Wieso willst du dein Kind mit 18 monate schon in die Kita geben? Wenn du es nicht wegen der arbeit tun musst würd ich es auf keinen fall jetz schon machen .

Und des man Kinder von Geburt oder noch vor der Geburt anmelden muss sollte eigtlich mittlerweile bekannt sein ( somal man es hier auch immer und immer wider liest ) .

Also mein grosser kam mit 12 monaten zu Tagsemutter ( wollte in dem alter auch noch keine krippe ) , da ich wieder arbeiten musst . Mit 23 Monaten kam er erst in die Krippe . Dann ging er 4 monate und durch ein Muzug ist er dann erst wieder mit knapp 3 in den Kiga gekommen .

Wir sind aber sehr sehr viel unterwegs . Auch jetz mit der kleinen , jetz sieht es bei uns so aus , Mittwochs Krabbelgruppe , Donnerstag Früchstück mit Freunden die auch babies und Kleinkinder haben , Freitags schwimmen mit einer bekannten . Dazwichen gehen wir eigtlich jetz gerade bei dem Wetter viel auf den Spielplatz . Ab Juni muss ich wieder arbeiten dann geht die maus auch zu Tagesmutter ( Krippe find ich einfach mit 12 monaten noch zuviel , so gewöhnen sie sich langsam an des nicht bei Mama sein und sind später super für die Krippe vorbereitet)

Lg Martina

Beitrag von phami 24.03.11 - 12:00 Uhr

Ich finde es teilweise erschreckend wieviele meinen unbedingt paar mal die Woche etwas machen zu müssen. Ich glaube das ist der Druck von aussen, Leistungsdruck, Kinder überall mitmachen lassen und hinschicken..auch später, am besten mehrere Hobbys gleichzeitig etc.
Kontakt schadet sicher nicht, ich gehe nirgends hin, treffe mich auf der Strasse 1-2 Mal die Woche spontan (kleine ist 16 Monate), oder sie sieht Kinder auf den Spielplätzen etc. spielnl tun die aber nicht zusammen!!! Wurde hier ja schon gesagt, dass kommt erst später. Meine kommt mit 3 in den Kindergarten, vorher muss es bei uns nicht sein, weil ich für sie da bin und na klar wäre ja auch zu teuer. Es gibt alternativen..irgendwo gibts immer einen Verein wo man hingehen kann. Finde dieses Termine schleppen dies und das manchmal schon zuviel. Aber das ist Ansichtssache. Bleibt jedem selbst überlassen.

Beitrag von doreensch 24.03.11 - 11:59 Uhr

Vielleicht gibt es ja auch ein Spielhaus bei euch?
Kinderturnen wäre auch eine Möglichkeit oder ein Babyschwimmkurs

Hier gibt es auch eltern-Kind-zentren, eventuell ist sowas auch bei dir in erreichbarer Nähe?

Gernell würde es ja Sinn machen deinen Zwerg auf eine spätere Aufstehzeit zu konditionieren

LG
doreen

Beitrag von cludevb 24.03.11 - 13:02 Uhr

Hi!

Lukas ist auch erst mit 3 hingekommen... einmal Vormittags waren wir vorher immer in einer Krabbel-/Spielgruppe und sonst habe ich mich mit Freundinnen + Kidz verabredet ODER wir waren auf dem Spielplatz! So bekommen Mutti und Kind am schnellsten Kontakt :-P

Den zugesagten Platz für den Kleinen mit 2,5 ab August habe ich abgesagt DAMIT er noch ein Jahr zu Hause bleiben kann ;-) Sooooo berauscht bin ich nämlich nicht vom Kindergarten, sie lernen auch viel Mist dort von anderen Kindern und dann ist man nicht dabei um auszubremsen oder zurechtzuweisen ;-)

Fazit: Lukas hätte ich im Nachhinein lieber ein Jahr später hingegeben, der Kleine kommt erst mit 3,5 hin.

Wenn du Bekanntschaften suchst, dann findest du auch welche ;-)

Wie wärs sonst mit nem Wassergewöhnungskurs, oder einfach mal so Nachmittags ins Schwimmbad/Freibad, Kinderturnen... es gibt überall Mütter mit Kindern in dem Alter... meistens traut sich nur keiner den anderen anzusprechen ;-)

LG Clude mit Kidz (4 und 2) und Ü-#ei 11. SSW

Beitrag von sunnyjulchen1810 24.03.11 - 13:42 Uhr

Hallo,
meine Kurze, 22 Monate, wird zwar jeden Tag in einer Gruppe von 8 Minis von Tagesmüttern betreut (also fast wie KiTa) aber wir gehen mindestens jeden 2. Nachmittag mit Bekannten die auch Kinder in ihrem Alter haben auf den Spielplatz oder an eine Baustelle um Bagger zu gucken (grade ganz hoch im Kurs) und einmal die Woche zum Eltern-Kind-Turnen, das ist auch nachmittags, anders gehts ja nicht weil ich berufstätig bin...

Guck für deinen Spatz mal nach Turnen oder schwimmen mit anderen Kindern. Gibt es eigentlich in jedem örtlichen Sportverein.

LG sunnyjulchen1810 mit Mia Lena 22 Monate

Beitrag von amadeus08 24.03.11 - 13:43 Uhr

also an festem Programm haben wir folgendes:

Sonntags schwimmen
Mittwoch: Eltern-Kind-Turnen
Donnerstag nachmittag: Treffen mit einigen Mamas, jedesmal woanders

Außerdem haben wir versucht uns ab dem zweiten Geburtstag für einen Musikgarten anzumelden einmal die Woche für eine Stunde, aber die Zeit ist soooooo blöd gelegt (nachmittags um 14.15 Uhr), dass die meisten sich nicht angemeldet haben, weil die Kids noch schlafen oder gerade aufgestanden sind.

Ab September haben wir einen Platz in einer Spielgruppe, zweimal wöchtenlich morgens für drei Stunden.
Gibt hier auch ne offene Spielgruppe ohne jemandem, (also nur die Eltern mit den Kindern halt), aber die wird hier im Ort schlecht angenommen. Oft stehen wir alleine da, insofern findet das kaum noch statt.

Ansonsten gehen wir gaaaaaaanz viel raus mit dem Kiwa oder dem Fahrrad. Einkaufen, Enten füttern (bin ich ja gar kein Fan,,,,,,,,,eigentlich schlecht für die Enten, aber wer kann einem kleinen Kind schon widerstehen..seufz), einfach mal in den Wald spazieren (da gibts sooooooviel zu entdecken) etc.

Also an Deiner Stelle würde ich mal nach Kursen suchen, an denen Ihr vielleicht Spaß habt (wie gesagt, turnen, schwimmen, Musik zum Beispiel) oder nach Spielgruppen)

LG

Beitrag von singa07 24.03.11 - 14:31 Uhr

Hallo -

erkundige dich doch mal bei euerer Gemeinde, ob es da noch eine andere Krabbelgruppe gibt.

Clemens geht zwar in die Kita/ bald zur TM und hat da eigentlich genug Kontakt, aber trotzdem gehen wir noch in eine Krabbelgruppe, zum Babyturnen (örtlicher Sportverein - mal nachfragen) und zum Babyschwimmen (kriegt man direkt im Schwimmbad mit, ob da was angeboten wird). Ansonsten gehen wir jeden Tag auf den Spielplatz oder besuchen andere Kinder/ kriegen Besuch...

Vielleicht fragst du mal die anderen Mütter in deiner KRabbelgruppe, was die sonst noch so machen?

LG
Singa

Beitrag von purzel 24.03.11 - 14:39 Uhr

Hallo,

ich finde ganz ehrlich, das du übertreibst. Kein Kind wird sozial inkompetent, weil es erst mit 3 in den Kiga kommt. Geh mit ihm zur Krabbelgruppe, auf den Spielplatz etc, da ergeben sich meist auch Kontakte!
Sei froh, dass du nicht zur Arbeit gehen musst und deinen Kleinen das frühe Abgeben noch ersparen kannst. Die ersten 3 Jahre sind so wichtig für die KLeinen, da ist die Mama einfach das Beste.
Genieße einfach die Zeit mit ihm zuhause, seid aktiv, geht oft raus, dann wird das schon! Unsere kleine Nachbarin geht seit sie 1 Jahr ist in die Krippe. Sie kann überhaupt nicht mit anderen Kindern spielen, sondern klebt immer Aufmerksamkeit suchend an der Mama oder anderen Erwachsenen.
Gruß, Purzel

Beitrag von kolbo-sauri 24.03.11 - 16:57 Uhr

#pro