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Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von bobb 24.03.11 - 11:41 Uhr

Hab mal ne Frage,allerdings nur wegen einer kleinen Diskussion mit einer Bekannten gestern.Ich hab nix vor.
Wir saßen gestern zu dritt zusammen und haben uns unterhalten.Da hat meine Freundin erzählt,daß ihre Bekannte mit ihren Kindern einige 100km von hier zu ihrem neuen Freund gezogen ist,der Vater der gemeinsamen Kinder ist hier geblieben.Da fiel mir ein,daß ich meine(also ich bin mir nicht sicher!) hier gelesen zu haben,daß eine Mutter das nicht machen kann,wenn der KV nicht zustimmt.Dann meinte die dritte im Bunde,daß das keine Rolle spielt.Man könne mit den Kindern überall hinziehen,auch ins Ausland und der KV müsse nicht zustimmen,auch nicht bei gemeinsamen Sorgerecht.
Was stimmt denn nun?
Vielen Dank schon mal!

Also,wie gesagt,die Frage ist nur zur Info wegen der Diskussion gestern.

Beitrag von silbermond65 24.03.11 - 11:50 Uhr

Soviel ich weiß ,kann sie mit alleinigem Sorgerecht hinziehen wo sie möchte.
Mit gemeinsamen Sorgerecht kann sie bis 50 km ohne Erlaubnis des KV ziehen ,ansonsten braucht sie das Einverständnis.
Einfach so geht normalerweise nicht.

Beitrag von 16061986 24.03.11 - 12:45 Uhr

Das stimmt so nicht! Wenn das Aufenthaltsbestimmungsrecht alleine bei der mutter liegt und geteiltes SR besteht kann die mutter trotzdem wegziehen ohne erlaubnis(hab das erst selber erlebt bei einem freund von mir).
allerdings wird dann der unterhalt gekürzt,wenn der vater sich weiterhin kümmert weil er mehr finanziellen aufwand hat,die kinder zu sehen (spritkosten z.b.)

Beitrag von mausi1086 24.03.11 - 13:01 Uhr

Kann mir das mal jemand mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht erklären...
Ich wurde nämlich letztens auch gefragt, wer bei uns das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat. Ich wusste gar keine Antwort darauf. Mein Sohn lebt bei mir, sieht seinen Papa regelmäßig. Wir haben nie etwas über einen Anwalt klären müssen.

Beitrag von kruemlschen 24.03.11 - 14:06 Uhr

Das ABR ist Teil des Sorgerechts und liegt bei gemeinsamer Sorge i.d.R. bei beiden Elternteilen.

Es kann aber von der gemeinsamen Sorge ausgekoppelt und auf einen Elternteil übertragen werden.

Beitrag von ppg 24.03.11 - 13:04 Uhr

Fast alle AE haben das ABR.

Das war bei Deinem Bekannten nicht der springende Punkt, sondern eher die Tatsache, das er bereit sein muß das Kind auch in seinem Haushalt aufzunehmen, sollte die KM dennoch wegziehen wollen. Das ist zumeist das Detail, welches Männer gerne unter den Tisch fallen lassen.

Das sich die Km hälftig an dem Umgangskosten beteidigen muß ist richtig, nicht aber das deswegen der Unterhalt gekürzt wird. Das mag eine individuelle Absprachen zwischen den Elternteilen sein

Ute

Beitrag von parzifal 24.03.11 - 13:42 Uhr

Fast alle AE haben das ABR.

Hier ging es ja darum, dass das gemeinsame Soprgerecht besteht.

Haben tatsächlich die meisten Alleinerziehenden mit gemeinsamen Sorgerecht tatsächlich ein alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht?

Hast Du dafür eine Statistik zur Hand, dass so häufig das alleinige Aufenthaltsrecht beantragt?

parzifal


Beitrag von ppg 24.03.11 - 13:56 Uhr

Nein, keine Statistik, aber kenne keinen einzigen Fall, wo bei gemeinsammer Sorge auch gemeinsammes ABR besteht.

Ich bin immer davon ausgegangen, das der das ABR erhält bei dem das Kind lebt.

Ute

Beitrag von harveypet 24.03.11 - 14:21 Uhr

aber kenne keinen einzigen Fall, wo bei gemeinsammer Sorge auch gemeinsammes ABR besteht.


Völlig dummes Zeug!!! Das ABR ist ein Teilbereich des allg. Sorgerechts und bei gemeinsamer Sorge haben es also BEIDE.

Beitrag von parzifal 24.03.11 - 14:23 Uhr

Ich bin in dem Bereich auch nicht allzu bewandert.

M.E. ist das ABR ein Teilbereich des Sorgerechts.

Bei gemeinsamen Sorgerecht besteht m.E. also auch zunächst auch gemeinsames ABR (auch wenn man getrennt lebt).

Um das alleinige ABR (als Teilbereich des Sorgerechts zu erhalten) müsste man also m.E. dieses beantragen und zugesprochen bekommen.

Ich lasse mich aber gerne aufklären.

Beitrag von harveypet 24.03.11 - 14:35 Uhr

sorry, aber: nicht beantragen sondern einklagen!!

Beitrag von parzifal 24.03.11 - 15:12 Uhr

Zur Klarstellung: ich meine ohnehin das gerichtliche und kein behördliches Verfahren.

In Scheidungsfällen wird der, der die Scheidung einreicht "Antragsteller" genannt (habe selbst schon Scheidungsklagen verfasst). Die Gegenseite ist dann der Antragsgegner.

Bei normalen Zivilklagen heißt es "Kläger" und "Beklagter".

Mit Sorgerechtssachen hatte ich noch nie was am Hut.

Ich gehe aber davon aus, dass die Beteilgten auch hier Antragsteller und Antragsgegner heißen.

Falls Du mit Deinem Hinweis meintest, dass dies nur gerichtlich geht dann stimme ich zu.

Beitrag von harveypet 24.03.11 - 15:15 Uhr

Beim Familiengericht sind es auch Kläger und Beklagter.

Beitrag von parzifal 24.03.11 - 17:17 Uhr

Ich hoffe Du verzeihst, dass ich bis zum konkreten Nachweis des Gegenteils immer noch davon ausgehe, dass es Antragsteller und Antragsgegner heißt.

Beitrag von nrw2008 25.03.11 - 06:59 Uhr

Moin

Also ich kann mich dir nur anschließen.
Laut meinen Akten über das Sorgerechtsverfahren meines Sohnes sind es
** Antragsteller und Antragsgegnerin**.

Hab extra nachgeschaut

Gruß NRW;-)

Beitrag von parzifal 25.03.11 - 12:28 Uhr

Danke für den Hinweis.

Es wäre auch nicht besonders logisch, warum gerade in Sorgerechtsfragen ein anderer Termini verwendet werden sollte.

Gruß
parzifal

Beitrag von ppg 24.03.11 - 15:30 Uhr

Ich habe das ABR, per schriftl. Vollmacht meines EX. Lt meiner Anwältin reicht das.

Andererseits klagen wir auch gerade Teilbereiche der Gemeinsammen Sorge ein. Das komplette AS bekomme ich troz unserer Vorgeschichte nicht.

Ute

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 24.03.11 - 14:30 Uhr

hallo ute,

wenn du bisher keinen fall kennst, dann kennst du jetzt einen, denn das ist bei meinem freund der fall - mit seiner ex-frau und dem gemeinsamen kind.

vg

Beitrag von 16061986 24.03.11 - 15:24 Uhr

Das stimmt nich!
Er war doch extra bei einer anwältin deswegen! er hätte nichts machen können außer eben den unterhalt kürzen!! und ich denke kaum dass sie anwältin schwachsinn erzählt... der unterhalt hätte neu berechnet werden müssen auf grund der weiten entfernung und der damit verbundenen kosten,außerdem hätte er sich in der zeit dort ein zimmer nehmen sollen,er hätte die stadt mit dem kind nicht verlassen dürfen!! (das wollte die mutter so). er hat ja auch alles geschriftlich abgeklärt bekommen

Beitrag von ppg 24.03.11 - 15:27 Uhr

Nein, so wie Du das schreibst passt nichts, aber gar nichts zusammen.

Ich weiß nicht warum, aber der junge Mann bindet Dir da einen Bären auf

Ute

Beitrag von 16061986 25.03.11 - 00:15 Uhr

Nö ich war selber dabei bei dem termin bei der anwältin und sie hat es ganz genau so gesagt!

Beitrag von parzifal 24.03.11 - 13:44 Uhr

Wenn damit aber eine Umschulung verbunden ist wird es problematisch.

Beitrag von soulcat1 24.03.11 - 12:47 Uhr

Oh, da haben wir ja damals Glück gehabt als ich mit meiner Tochter 50km zurück zur Familie gezogen bin...

Die Juckelei nervt nur.

Und bei noch mehr Kilomtern wärs mir echt zu stressig.

Wenn ich einen neuen mann kennenlernen würde (hab ja einen aber nur so mal gedacht) der noch weiter weg wohnen würde - MÜSSTE der zu mir ziehen, weil ich selber garnicht weiter vom Papa wegziehen würde / wöllte.

Papa ist nunmal Papa und sollte auch die Möglichkeit haben OHNE viel Stress regelmäßig sein Kind zu sehen...

Meine Meinung - aber machen ja viiieele anders.

#winke

Petra & Joelina 7 (Auszug 2005 / Scheidung 2007) :-p

Beitrag von manyatta 24.03.11 - 13:40 Uhr

Hi!

Also wegziehen kann man durchaus, auch mit gemeinsamen Sorgerecht. Nur muss man dann die eventuellen Konsequenzen daraus tragen....

Der Kindsvater muss bei gemeinsamen Sorgerecht natürlich zustimmen. Ansonsten kann es ziemlichen Stress geben, in die Richtung Kindesentführung.
Leider kann man nicht so einfach weit weg ziehen oder sogar ins Ausland. Bei wievielen Kilometer nun die Grenze ist, weiß ich nicht. Zieht man innerhalb der gleichen Stadt um, ist es sicher kein Problem und bedarf keiner Zustimmung.

LG

Beitrag von a11ure 24.03.11 - 17:29 Uhr

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