MandelOp Abgesagt /Angst vor eigenen Courage/

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von 960207 24.03.11 - 15:17 Uhr

Bei meinen Sohn liegt eine Sprachendwicklungsverzögerung vor
ebenso hat er große Polypen und einen Paukenerguss.
Der HNO meinte alles raus bzw die Mandeln lasern.
Da diese sehr groß wären und er schlecht hören würde...

Mein Kinderarzt meinte ich können noch zuwarten und versuchts mit uns homöpatisch...



Er isst gut /hat keine Atemaussetzer
( Familienbettschläfer ab 3.00 Uhr Nacht´s)
bei den Paukenergüssen und den Polypen sehe ich Handlungsbedarf ohne Frage vorallen um seine Sprachdefizite zu beheben.
Bei den Gaumenmandeln allerdings nicht ...sie sind sehr groß ohne Frage..aber sie behindern ihn nicht und ich beobachte sehr genau

Nun habe ich mich hier eifig durch ihre Beiträge gelesen
und mir auch verschiede Meihnungen eingeholt


Das sind seine Mandeln
http://www.bilder-hochladen.net/files/4082-4f-jpg.html

woran werde ich merken das es der richtige Weg war...
ich habe inzwischen ein bischen Angst vor meiner eigenen Courage bekommen...
Da ich ja meinen Sohn keinesfalls schaden will...

Kann es also möglich sein mit der Paukenröhrchen op und der Endfernung der Polypen gute Ergebnisse zu erziehlen`was sein sprechen angeht ?

Beitrag von tortenliesel 24.03.11 - 15:24 Uhr

Hallo,

oh man. Also, ich persönlcih hätte ihm an den mandeln was machen lassen. Ich finde das wirklich sehr, sehr extrem, bin aber auch kein Arzt.

Von Homöopathie halte ich persönlich ebenfalls nichts...

LG, Sandra

Beitrag von solania85 24.03.11 - 16:30 Uhr

Ganz ehrlich?????

Ich hätte sie auch wegmachen lassen. Finde auch dass die sehr groß sind.
Und jetzt die eine OP und in nem jahr doch die Mandeln weils nicht anders geht????? So hättest du alles in einem.

Ich kann nur von mir berichten: Ich hatte als kind sehr sehr oft Angina. Mein KA sagte immer, die mandeln müssen drin bleiben, weil sonst alles auf die Lungen geht. Seit ich 16 war habe ich dann fast 1 jahr dauerantibiotikum genommen, weil die mandeln nich mehr abschwollen (und entzündet darf man keinesfalls operieren).
Im Erwachsenen/Jugendalter ist die op nicht so easy wegzustecken wie im kindsalter.

Lg und alles gute euch

Solania 23.SSW

Beitrag von lenamichelle 24.03.11 - 16:40 Uhr

Ich finds auch extrem,und bin grad ein wenig verwundert wie man da noch zögern kann!!!

Und bist Du ab 3 Uhr wach um zu sehen ob er Atem aussetzter hat?

Beitrag von 960207 24.03.11 - 18:48 Uhr

Hallo

mein Sohn hat keinerlei Probleme mit den Mandeln-keine Essbeschwerden,keine Schluckbeschwerden,keine Atemenausetzer.
Noch nicht eine Angina ,keine MOE nichts in der Richtung außer mal einen Schnupfen oder Husten

Da er jede Nacht in meinen Bett schläft ..höre ich das auch ob er Atemausetzer hat.

Mein Großer Sohn (9 ) Jahre hatte die Mandeln mit 3 Jahren rausbekommen da beim ihm die Mandeln ständig endzündet waren und er Schluckproblem und Atemausetzter hatte( auch ein Familienbettschläfer)

Seid dem ist er immer krank...die Nachblutung war megaschlimm die er noch im Krankhaus hatte
und daher bin ich einfach vorsichtig da ich weiß das die Op kein Pappenstiel ist wie gerne angepriesen wird.

Bei meinen kleinen Sohn habe ich mir die Endscheidung nicht leicht gemacht...das könnt ihr mir glauben aber sogar mein Kinderarzt der ihn und unsere Geschichte kennt rät uns zur Geduld.
Da Mandeln auch Lymphgewebe sind und wie Lymphknoten bei einen Infekt anschwellen.

Wir versuchen es Homöphatisch und wen es nicht klappt werden wir/ ich selbstverständig noch die Mandelop/laserung durchführen lassen.

Auserdem riet er mir erst die Polypen und Paukenröhrchen zu legen da das Risiko einer evt nochmaligen Op und Narkose geringer ist als die komplette Mandel op( Mandel Laserung)im Fall des Bedarfs.

Und bei uns keine Beschwerden davon ausgehn...
keine Infekte oder Anginas
keine Gedeihstörungen( 105/17,7 kg)
keine Atemausetzer/kein Schnarchen ( das hört man noch ein Zimmer weiter im Falle des Falles!)


Daher hatten wir uns endschlossen als wir auch zweit und dritt Meihnung hörten noch zu warten und erstmal nur die Paukergüsse/ Polypen zu endfernen

Vielen Dank Yuna

Beitrag von babybaer4 24.03.11 - 18:59 Uhr

Hallo,

meine Mandeln waren bis zum 19ten Lebensjahr auch so.Erst nachdem ich mehrere Mandelentzündungen hintereinander bekommen habe ,entschloss ich mich zum rausnehmen.
So nun zu meinem Sohn(5j).Er hat auch relativ große Mandeln.Mit 3 1/2j ging er zur Logo weil auch er große Sprachdefizite hatte.Allerdings hatte er keine Hörprobleme.
Wir hatten den Verdacht das es vielleicht mit den Mandeln zutun hatte,da er auch sehr nassal spricht,ebenso eine Zeitlang oft Mandelentzündungen hatte und auch dann noch schlechter sprach.
Aber unser Kinderarzt meinte das es bei den meisten Kindern mit den Entzündungen besser wird wenn sie ca 5j alt sind.Stimmt momentan bei uns.Auch meinte er wenn die Kinder wachsen ,wirken die Mandeln nicht mehr zu groß.
Bei Jans letzter U- Untersuchung war die sprachliche Entwicklung völlig ok ausser das nassale das ist geblieben.Er sagte uns wenn sich das in 1-2j nicht ändert dann sollte man sich überlegen die Mandeln /Polypen zu läsern/entfernen.
Ich denke mit den Polypen und den Paukenergüsse, um die Op werdet ihr nicht drumrum kommen,aber bei den Mandeln würde ich mir eine 2te ärztliche Meinung holen.

Lg Sabine

Beitrag von schnuffel0101 24.03.11 - 21:09 Uhr

Lass alles auf einmal machen. Eine Narkose, alles mit einem Abwasch. Die Polypen hat Fabian letztes Jahr auch entfernt bekommen und ein Trommelfellschnitt wurde gemacht. War echt gut und ist bis heute noch gut. Das mit den Mandeln würde ich auch auf jeden Fall machen lassen.
Ich hatte auch Angst. Ist aber alles gar nicht so schlimm. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Homöopathie da was bringen wird.

Beitrag von urmel_hh 24.03.11 - 22:25 Uhr

Hallo,

ich habe mir das Bild mit den Mandeln jetzt mal nicht angeschaut ;-)

Unser Sohn hatte die "Rundum-Op" Er hatte Atemaussetzer und wir hörten ihn durch die geschlossene Tür und eine Etage darüber schnarchen.
Also haben wir die Mandeln lasern lassen. Er hatte auch nie eine Angina, Mittelohentzündung etc. und trotzdem war es da...

Jedenfalls war die OP gut gelaufen. Er mußte/muß zum Logopäden, weil seine Muskeln in Zunge und Mund nicht gut ausgebildet waren. Da er nur durch den Mund Luft bekam, war der ständig auf.
Ich weiß nicht ob es daher kommt aber er neigte vor der OP zu Untergewicht und brauchte unheimlich viel Schlaf. Kurz danach nahm er zu und hat seit dem Normalgewicht, obwohl sein Essverhalten sich nicht geändert hat. Und danach brauchte er ca. ne Stunde weniger Schlaf.

Jetzt 2 Jahr später, waren die Mandeln wieder zu groß (oder wie der HNO-Arzt sagte, er war zu klein für die Mandeln) Jedenfalls hat er Homöpatische Tabletten bekommen und siehe da sie haben geholfen.

Seine Mandeln sind jetzt wieder normal groß.

Also wir hatten beides und ich denke die erste OP war unumgänglich aber das beim zweiten Mal die Homöpatischen Mittel gewirkt haben, war natürlich super.

Unsere jetziger HNO-Arzt probiert bei unseren Kindern immer erst Homöpathie aus, bevor er einen anderen Weg geht. Auch bei Ohrenentzündungen, Paukenergüssen etc. (ausser wenn sie sich unwohl fühlen oder fiebern)

Und oft hat es was gebracht und wenn nicht geht es schnell mit der Schulmedizin weiter.

LG urmel_hh

Beitrag von krokolady 25.03.11 - 09:58 Uhr

uff, sind die groß........das ist "Normalzustand"?

Was machst Du denn wenn die sich nun richtig fett entzünden?
Du weisst schon das dann akkute Lebensgefahr besteht weil die dann noch weiter anschwillen und er ersticken kann???

Zumal:
Wenn er schon einmal in Narkose liegt ist es doch ein "Abwasch"
Jede Narkose ist ein Risiko, und Du willst ihm dem freiwillig 2 mal aussetzen?

Beitrag von carlotka 25.03.11 - 11:43 Uhr

Hallo!

David hatte im April 2008 eine Rachenmandel-OP wegen ständigen Mittelohrentzündungen. Die Mittelohrentzündungen, und damit die Ergüße und das schwere hören, sind seitdem erledigt. Einmal im Sommer 2009 hat er eine Mittelohrentzündung gehabt.
Seine Gaumenmandeln waren damals riesig, sind fast aneinander gestoßen. Im Grunde sind sie immer noch richtig groß. Von einer Entfernung oder Verkleinerung wurde uns allerdings sowohl vom HNO und auch vom Kinderarzt abgeraten, solange er keine Schlafapnoen macht und auch keine Schmerzen auftreten. Die Mandeln sind etwaaas kleiner geworden, oder mein Sohn eben größer.
Ich glaube, es war genau richtig sich nur um die Rachenmandeln zu kümmern und nicht um die Gaumenmandeln trotz ihrer Größe.

Grüße
Sabrina

Beitrag von tauchmaus01 26.03.11 - 22:33 Uhr

Also nur so vom Bild, kann ich sagen, meine Tochter hat schon immer so riesen Mandeln. Schaut echt so aus wie bei Deinem Sohn!


Mein Kinderarzt rät von einer OP aber ab, da sie bisher nur 3 mal eine Entzündung hatte (sie ist 8) und diese auch immer harmlos verlief.

Er sagt dass sich das verwächst mit der Zeit, hat aber auch immer ein Auge drauf wenn wir da sind.

Mona