Dringende Frage zu Windpocken.

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von zapmama2003 24.03.11 - 19:45 Uhr

Hallo Mädels,

ich bin in der 10+2SSW. Bei uns in der Nachbarschaft haben zwei Kinder Windpocken. Daraufhin habe ich mich testen lassen, und heute der Schock, ich soll laut Blut frische Windpockeninfektion haben. Meine Große ist gegen Windpocken geimpft.

Laut meiner Ärztin besteht für das Baby kein Risiko. Im Internet liest man aber was anderes. Hab im KH nochmal nachgefragt, sie sagten das Risiko ist sehr gering und ich soll mir keien Sorgen machen.

Hat das eine von euch durchgemacht in der SS? Muss ich mir Sorgen machen, oder ist das Risiko wirklich sehr gering?

LG
Zap

Beitrag von isi1709 24.03.11 - 19:48 Uhr

Hi,

seit wann gibts denn nen Impfschutz gegen Windpocken?
Wenn die Ärzte das sagen, würd ich mir da keinen Kopf machen.


Liebe Grüße

Isabel

Beitrag von milkachoc 24.03.11 - 19:50 Uhr

Schon seit einigen Jahren.... ;-)

LG

Beitrag von zapmama2003 24.03.11 - 19:54 Uhr

Also meine Kleine wurde noch vor dem ersten GT diese Impfung bekommen. Sie ist relativ neu, aber es gab sie vor 5 Jahren schon.

Beitrag von marathoni 24.03.11 - 20:13 Uhr

Ich versuche dich mal zu beruhigen.
Ich hatte während meiner 1. Schwangerschaft die Windpocken. Ich war ungefähr in der 34. Woche, also relativ fortgeschritten. Ich hatte damals auch wahnsinnige Angst um mein Baby. Es lief dann folgendermaßen ab: Mein Kleiner kam knappe 3 Wochen zu spät auf die Welt ( hat man damals so lange laufen lassen ) und war pudelgesund. Keine Pockennarben im Gesicht, alles o.k. Als der Kleine allerdings 2 Jahre alt war und mit einem windpockenerkranktem Kind Kontakt hatte, und er gleichzeitig durch eine Erkältung geschwächt war, brach bei ihm eine ganz schlimme Gürtelrose aus. Er hatte 2 Wochen höllische Schmerzen, die wir nur mit starken Schmerzmittel durchleben konnten. Du weißt ja, dass Windpocken und Gürtelrose der gleiche Erreger ist. Soweit so gut. Mittlerweile ist er 18 Jahre alt und hatte nie wieder Gürtelrose und auch niemals Windpocken.
Ihm hat es also überhaupt nicht geschadet.
Wie es allerdings in der Frühschwangerschaft aussieht vermag ich nicht zu sagen.- Eine Freundin hatte im 3. Monat die Windpocken. Das Kind kam gesund zu r Welt, es stellte sich aber heraus, dass es in vielen Bereichen entwicklungsverzögert war. Die Ärzte führten das auf die Windpockenerkrankung der Mutter zurück. Ob es so war oder nur eine Vermutung ...???
Ich an deiner Stelle würde mir nochmals eine 2. Meinung einholen. Bzw. stellt sich die Frage was man überhaupt machen kann?!
Ich wünsche dir alles Gute. Weißt du, genau aus diesem Grund gehe ich auf jede ! wirklich jede Mutter zu, die ihr windpockenkrankes Kind mit auf den Spielplatz, zu Einkaufen etc. mitnimmt. Sowas verantortungsloses. Und ! Ein Kind ist solange ansteckend, bis die letzte Kruste abgefallen ist.

Beitrag von lixy 24.03.11 - 20:34 Uhr

in meiner ersten ss habe ich mich in der 30 ssw mit windpocken angesteckt...
das war eine odysee...
wurde insgesamt 3 mal getestet bis rauskam dass ich die WP hatte.
mir wurde gesagt, am anfang der ss und um den geb-termin rum wäre es fürs baby gefährlich. also hab ich somit "gut geparkt" ...
du bist ja relativ am anfang... frag mal den arzt und den gyn, was sagen die dazu?