Würdest iht das tun, 50% vs. 400Euro Job?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von 9605paja 24.03.11 - 20:26 Uhr

Hallo,

Kurz zur Info, ich bin Krankenschwester habe 2 Kinder fast 6 und 2, bin verheiratet und habe/hätte Lohnsteuerklasse 5!!!

Seit 5 Jahren arbeite ich auf 400Euro Basis verdiene aber etwas mehr da das Heim gemeinnützig ist somit dürfen sie noch 175 Euro steuerfrei dazu auszahlen.

So, nun habe ich die Möglichkeit auf 50% zu arbeiten, würde bedeuten ca das gleiche Geld (evtl. etwas mehr) aber mehr arbeit. Es wäre aber wirklich der Job schlecht hin......meine bedenken sind meine Kinder habe ich dann noch genug Zeit für sie??? Der große kommt dieses Jahr zur Schule kann ich das schaffen??? Ich hätte in dem neuen Job 17,5Std in der Woche....

Was soll ich bloß tun?? Ich möchte so gerne aber meine Kinder dürfen dabei nicht zu kurz kommen.

lg paja

Beitrag von marion2 24.03.11 - 20:31 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich? Ich würde in die Steuerklasse 4 wechseln.

Steuerklasse 5 wertet deine Arbeitsleistung ab und die deines Mannes auf.

Die Kinder kommen bei 50 % sicher nicht zu kurz - aber du auf Dauer bei 400 Euro.

Gruß Marion

Beitrag von 9605paja 24.03.11 - 20:44 Uhr

Hallo,

das würde sie nicht wirklich lohnen, da mein mann sehr viel mehr wie ich verdient.

lg

Beitrag von marion2 24.03.11 - 20:53 Uhr

Hallo,

doch das würde sich lohnen, da DU deine Arbeitsleistung wieder höher einschätzen würdest.

Gruß Marion

Beitrag von sini60 25.03.11 - 11:36 Uhr

So ein Quatsch. Ich verzichte doch nicht freiwillig jeden Monat auf ein paar Hundert Euro, nur weil ich mir dann vormachen kann, dass sich meine Arbeit lohnt. Das ist doch Augenwischerei.

Beitrag von marion2 26.03.11 - 12:44 Uhr

Augenwischerei ist, dass sich die Arbeit der Frau nicht lohnt, weil sie Lohnsteuerklasse 5 hat.

Beitrag von sini60 26.03.11 - 17:30 Uhr

Ob es sich lohnt oder nicht, kann Frau erst entscheiden, wenn sie alles genau durchgerechnet hat. Ob sie jetzt 3 oder 4 nimmt ist völlig egal. Sie wird diese Steuerklasse wählen, bei denen beide Partner gemeinsam am meinsten Netto haben. Dann sollte man unbedingt beim Steuerberater, Lohnsteuerhilfeverein oder mit einem Steuerprogramm durchspielen, welche Nachzahlung mit und ohne Arbeit der Frau rauskommt. Diese Differenz muss man beim Nettogehalt der Frau auch noch abziehen. Dazu kommen Fahrtkosten, Kinderbetreuung usw. und was man davon absetzen kann. Erst wenn alle diese Dinge berücksichtigt sind, kann man sich überlegen, ob man für dieses Geld arbeiten will oder muss.

Beitrag von marion2 26.03.11 - 22:04 Uhr

Ganz falsche Herangehensweise!

Beitrag von sini60 27.03.11 - 10:28 Uhr

Ich bin so emanzipiert, dass ich mich durchaus mit den Fakten auseinandersetzen kann. Ich muss mir mein Ego nicht schönrechnen.

Beitrag von marion2 28.03.11 - 08:22 Uhr

Ich bin so gebildet, dass ich meinen Rentenbescheid verstehe.

Beitrag von windsbraut69 25.03.11 - 07:29 Uhr

Lies mal den Beitrag "Trennung nach 26 Jahren" im Trennungsforum, das ist ein gutes Beispiel dafür, dass es sich natürlich lohnt, gleichberechtigt zu leben und arbeiten.

LG

Beitrag von biene81 25.03.11 - 09:26 Uhr

Da magst Du recht haben, allerdings muss man deshalb nicht zwangslaeufig die Steuerklasse wechseln. Die TE in dem von Dir angesprochenen Thread hat sich nicht abgesichert.

Beitrag von windsbraut69 25.03.11 - 10:14 Uhr

Stimmt, in einer "vernünftigen" Beziehung muß man dafür nicht die Steuerklasse wechseln, da würde ich aber auch die Kosten für Kinderbetreuung nicht zu 100% vom Einkommen der Frau abziehen bei der Kosten-Nutzen-Rechnung und automatisch voraussetzen, dass ausschließlich Frau die ersten 10 Jahre beruflich kürzer tritt.

Beitrag von biene81 25.03.11 - 10:43 Uhr

In einer vernuenftigen Beziehung ist sowas meiner Meinung nach egal. Meisst gibt es da sowieso kein "Mein und Dein", sondern nur "Unser".
In einer vernuenftigen Beziehen ist die private Altersvorsorge fuer beide gleich, etc pp.
Wenn mein Mann mich verlassen wuerde (oder ich ihn), bekommen wir beide alles zu gleichen Teilen, Konten mit einem hoeheren Wert koennen gar nicht nur von einem Partner leergeraeumt werden.
Niemals haette ich geheiratet wenn ich im Falle einer Scheidung von meinem Ex-Mann abhaengig gewesen waere. Aber viele Frauen glauben an das Gute im Menschen und lassen sich von vorn bis hinten verarschen. Ich habs noch nie verstanden und werde es auch nicht.

Beitrag von windsbraut69 25.03.11 - 11:01 Uhr

Wir sind da durchaus einer Meinung.

LG

Beitrag von biene81 25.03.11 - 11:27 Uhr

Ab und zu kommt das tatsaechlich vor! #ole

Beitrag von munirah 24.03.11 - 20:44 Uhr

Ich würde es nicht nur vom Geld her allem was damit zu tun hat entscheiden, sondern auch, welche Variante die besseren Arbeitszeiten hat (für dich und die Familie). Wo wird mehr Flexibilität verlangt? Passt das zu den Zeiten der Kinder? Wer ist sonst noch für die Kinder da, wenn du bei der Arbeit bist?

Beitrag von jesssy 24.03.11 - 21:03 Uhr

Hi,

ich würde gar nicht lange überlegen, und 17,5 Stunden in der Woche sollten doch gut unterzubringen sein, oder?

Denke auch unbedingt an Deine RENTE, außerdem zahlst Du in die Arbeitslosenversicherung ein, usw. usf.

Ich finde, auf Steuerkarte zu arbeiten bringt in dieser Hinsicht eine Menge Vorteile!!!

LG Jesssy

P.S.: Ich weiß, wovon ich spreche, soooo viel mehr habe ich auch nicht netto, wenn ich an meinen 400 € Job zurückdenke, gerade die Stundenzahl hat sich um einiges verändert, aber dafür zahle ich halt für später die Rentenbeiträge ein, was mir persönlich sehr sehr wichtig ist. Auch wenn ich dadurch mehr arbeiten muss!!!

Beitrag von ichbins04 25.03.11 - 05:34 Uhr

hallo,

ich finde die argumentation wegen der rente arbeiten zu gehen... nicht nachvollziehbar....

du wirst deinen lebensstandart mit der gesetzlichen rente nicht halten können, wenn du denn noch was bekommst.

ich gehe arbeiten, unter anderem damit ich meine private altersvorsorge bezahlen kann....

ich gehe schon lange nicht mehr wegen der rente arbeiten..

gruß

Beitrag von bruchetta 25.03.11 - 07:54 Uhr

Wegen der RENTE würde ich mich nicht für eine sozialversicherungspflichtigen Job entscheiden.
Was meinst Du wieviel sie bei dem geringen Verdienst einzahlt?
Was meinst Du wieviel Rente es in 20 oder 30 Jahren von Staat noch gibt?
Es hat schon seinen Grund, warum man privat vorsorgen soll.

Beitrag von windsbraut69 25.03.11 - 10:15 Uhr

Hast Recht, wenn das mit den Minijobs weiter so floriert und ausgerechnet diejenigen, die die Solidargemeinschaft am teuersten kommen, keinen Beitrag leisten, gibt es in 20 bis 30 Jahren garantiert keine Rente bzw. kein Sozialsystem mehr.

Beitrag von jesssy 25.03.11 - 22:49 Uhr

Klar soll man privat vorsorgen, aber genau so gut auch wenn möglich in die Rentenkasse einzahlen. Es ist nicht viel aber besser als nichts!!!

Im Übrigen hättest Du ja nicht mal einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente, wenn Du nie oder nur ein zwei Jahre Rentenbeiträge eingezahlt hast, das ist meiner Meinung nach auch nicht zu verachten.

Wenn jeder so denkt, und viele Leute aus dem Grunde nur noch auf 400 € Basis arbeiten gehen, ist es auf langer Zeit gesehen sowieso kein Wunder, wenn noch weniger Geld in der Rentenkasse ist.

LG Jesssy

Beitrag von hsicks 25.03.11 - 06:36 Uhr

Hallo,

wegen des Steuerklassenwechsels würde ich einen Steuerberater zu Rate ziehen.
Allerdings würde ich Dir auf jeden Fall zu 50 % raten, denn es geht ja schließlich um Deine Rentenansprüche !
Ich habe jahrelang auf Kinder und Mann Rücksicht genommen und nur auf 400 Euro-Basis gearbeitet und heute im Alter fehlt mir gegenüber anderen Kolleginnen jede Menge an Rentenanspruch.
Das würde ich nie wieder tun !

LG,
Heike

Beitrag von cinderella2008 25.03.11 - 06:56 Uhr


"Es wäre aber wirklich der Job schlecht hin......meine bedenken sind meine Kinder habe ich dann noch genug Zeit für sie??? Der große kommt dieses Jahr zur Schule kann ich das schaffen??? Ich hätte in dem neuen Job 17,5Std in der Woche.... "


Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? Es sind 17,5 Std. in der Woche. Das ist nicht viel. Andere arbeiten Vollzeit, haben Kinder und bringen trotzdem genug Zeit für diese auf.

Wenn Du den Job brauchst, dann greif zu.

LG, Cinderella

Beitrag von loonis 25.03.11 - 08:56 Uhr




Da würde ich auch nicht lange überlegen....
nimm die TZ-Stelle ...

Ich bin auch Krankenschwester ,arbeite 30h die Wo ,aber nur
nachts ....das schon seit über 12 Jahren ...(vorher habe ich im 3-Schicht-System gearbeitet ...7Jahre)

Die Kids kommen nicht zu kurz ...

Wir arbeiten 4/4 ...

LG Kerstin

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