IMSI, Hatching, Langzeitkultur

Archiv des urbia-Forums Unterstützter Kiwu.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von leoba- 24.03.11 - 20:31 Uhr

Hallo Mädels.

Welche Meinungen/ Erfahrungen bei ICSI wegen schlechter Spermienqualität habt ihr mit:

IMSI, Hatching und Langzeitkultur?

Heute ist mein erster Stimulationstag, diesmal nicht mit Elonva sondern mit Puregon und ich bin immer noch unsicher was ich alles machen lassen möchte.
Freue mich über jede Antwort.
Grüße Leoba-

Beitrag von littlecat 24.03.11 - 21:44 Uhr

Hi,

bei uns ist auch ICSI wegen schlechtem SG angesagt. Wir haben bis jetzt zwei Frischversuche hinter uns und beide Male "nur" die Standardvariante machen lassen.

Das erste Mal langes Protokoll mit Synarela und Gonal, Ausbeute 3 EZ, davon 2 befruchtet und nach 2 Tagen Transfer von beiden. TF+12 zwar niedriger HCG-Wert, aber stabile SS mit einem Embryo. Das Ergebnis ist gerade drei geworden :-).

Zweite ICSI Antagonistenprotokoll mit Elonva und Orgalutran, Ausbeute 14 EZ, davon 8 befruchtet. Wieder Transfer nach 2 Tagen, Ergebnis negativ.

Ich hoffe, dass am Wochenende meine Mens eintrudelt, damit wir in die Kryo starten können. Wir haben uns gegen einen Blasto-Transfer entschieden, also wird auch das die "Standardvariante" mit (hoffentlich) zwei Embryonen.

Für Euren Versuch ganz viel #klee und alles Gute!

LG
Littlecat

Beitrag von diddy26 25.03.11 - 07:53 Uhr

Hallo Leoba,

Ich bin zwar keine Icsi-Kandidatin, aber zu diesen Themen habe ich dass gefunden;

IMSI:
Nur sinnvoll die Spermien vermehrt annormale Auffälligkeiten in Form
oder Struktur aufweisen,
Da diese unter einem besonderen Mikroskop eliminiert werden können.

Hatching:
Es ist unklar, ob die Anwendung tatsächlich die Chancen auf eine SS steigert.
Deshalb ist es bei Frauen die jünger als 37 und im 1. IVF-Versuch sind
und qualitativ gute Embryonen haben, nicht gerade empfehlenswert,
dies sollte jedoch individuell abgeklärt werden,
denn anders sieht es aus, wenn die Frau unter dem Mikroskop eine auffällig dicke o. dichte Eizellenhülle aufweist,
bei wiederholten, erfolglosen Embryotransfer oder bei zu transferierenden
Eisbärchen (Kyro).

Langzeitkultur (Blastozystentransfer):
Ist nur sinnvoll, wenn hohe Anzahl an Eizellen zur Verfügung steht.
Dass längere Belassen der Embryonen in der Nährlösung kann auch Nachteile mit sich bringen, da es sich trotz Allem um eine künstliche Umgebung handelt.
Blastozysten sollten nicht als sogenannte "embryologische Wunderwaffe"
gesehen werden, denn dass ist sie nicht.

Ich hoffe, ich konnte dir damit ein bischen Klarheit verschaffen, auch wenn dass jetzt ziemlich sachlich dargestellt ist.

Doch jedes Paar bekommt eine Individuelle Behandlung, am besten, du fragst euren Arzt, was er dazu meint.

Ich wünsche euch für euren Versuch viel Glück #klee#klee#klee
und alles, alles Gute.;-);-);-)

Glg, Diddy#winke