Animal Help Espania - wer kennt diese Organisation?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von falca 24.03.11 - 20:45 Uhr

Hallo Mädels,

brauch' mal Eure Hilfe. Wer von Euch kennt die Organisation "Animal Help Espania"? Wir hätten dort eine Katze gesehen, die uns gefällt.

Allerdings finden wir den Schutzvertrag sehr krass. Für uns klingt es so, dass wir als Tierbesitzer in unseren Rechten sehr eingeschränkt werden.

Wer von Euch kann sich den Schutzvertrag mal durchlesen? Bitte schickt mir dazu eine Kurznachricht. Ich leite Euch den Vertrag dann per Mail weiter.

Vielen lieben Dank schon mal im Voraus!

LG Falca

Beitrag von tauchmaus01 24.03.11 - 22:21 Uhr

Kopier doch einfach den Text hierrein der Dich stört. Warum sollte Dir jemand seine Mailaddy geben damit Du was zuschickst was Du auch hier posten kannst?

Mona

Beitrag von falca 25.03.11 - 08:45 Uhr

Hallo,

anbei ein Auszug aus dem Vertrag. Was haltet Ihr davon?

Vielen Dank für Eure Meinungen!!! #danke

VG Falca


7. Der Übernehmer des Tieres gestattet der AHE oder einem von ihr beauftragten Vertreter sich am Ort der ständigen Haltung des Tieres, von der Qualität der Tierhaltung, gegebenenfalls auch mehrfach, zu überzeugen. Dazu ist dem Vertreter von AHE das Betreten des Grundstückes und dem Haus, oder der Wohnung, in der
das Tier gehalten wird, zu gestatten.

8. Änderungen des Aufenthaltsortes des Tieres, bzw. des Wohnortes des Übernehmers sind AHE unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Die Registrierung bei Tasso wird durch AHE vorgenommen. Das Tier wird Zeit seines Lebens auf AHE -Tierschutzverein – gemeldet bleiben. Eine Ummeldung kann nicht erfolgen. Es beeinträchtigt nicht die Eigentumsverhältnisse. Sie sind nach 6 Monaten Besitzer und Eigentümer des adoptierten Tieres. Bei Verlust ist über die Chip-Nr. eine sofortige Meldung zu Tasso//AHE möglich.

10. Die Abgabe oder Weitergabe des Tieres an Dritte (auch Verwandte) ist untersagt. Sollten irgendwelche Gründe eine Ab- oder Weitergabe zwingend erforderlich machen, so ist dies unverzüglich der AHE zu melden und deren Entscheidung einzuholen.

11. Die Tötung des Tieres ist nur mit vorheriger Zustimmung der AHE und nur durch den Tierarzt zulässig. Dringende Notfälle (wenn dem Tier durch sofortige Tötung schwere Schmerzen erspart bleiben) sind von dieser Regelung ausgenommen. Im Falle einer nicht genehmigten Tötung aufgrund eines Notfalls, ist die Notwendigkeit der Tötung
durch ein tierärztliches Attest nachzuweisen.

12.AHE, sowie seine Vertreter übernehmen für das Tier keine Haftung, insbesondere für Mängel charakterlicher oder gesundheitlicher Art. Die Übergabe des Tieres, nur der Besitzübergang, erfolgt im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung. Der Übernehmer verpflichtet sich alle Kosten, die nach der Übergabe anfallen, zu tragen. Der Übernehmer haftet ab dem Zeitpunkt der Übergabe für das Tier.

13.Der Übernehmer verpflichtet sich, das ihm übergebene Tier innerhalb von 6 Wochen einem Tierarzt zu einer allgemeinen Untersuchung vorzustellen und erforderlichen Impfungen durchführen zu lassen.


Beitrag von tauchmaus01 25.03.11 - 10:50 Uhr

Ich sehe hier einen sehr löblichen Schutzvertrag. Wer sich korrekt verhält und dem Tier keinen Schaden zufügt oder aber eine Kontrolle verweigert, sollte sich kein Tier aus einer SChutzorganisation holen.

Die wollen nicht, dass ein Tier vom Regen in die Traufe kommt;-)

Beitrag von blahblah 25.03.11 - 17:44 Uhr

Einzig Punkt 13 finde ich nicht OK, denn normalerweise muss das Tier komplett geimpft sein wenn es aus dem Ausland eingeführt wird.
Ist es das nicht würde ich de Finger von lassen.

LG

die#bla

Beitrag von sonja-susanne 28.08.11 - 10:47 Uhr

hallo
nicht alle tiere kommen komplett geimpft aus dem ausland.
die einzige impfung die pflicht ist, ist tollwut. diese tiere werden an den pflegestellen fertig geimpft. (ist dass unseriös? auch evt eine impfung selbst zu übernehmen?)
auch kommen manche tiere in begleitung ihrer mutter oft nur wenige tage alt nach deutschland. es ist nicht verwerflich, dann ein tier mit 8-10 wochen an neue besitzer zu übergeben mit dem hinweis auf die doppelte grundimunisierung.

zum anderen, tierschützer arbeiten meist im ehrenamt und die einzige motivation dieses pensum durchzuhalten ist die freude und aussicht auf ein gutes zuhause der tiere und dazu sind solche schutzverträge nötig. wer sein leben geheim halten will und nicht auskunftfreudig ist, ist bei diesen menschen falsch. sie haben viele schlaflose nächte und zeigen ein hohes mass an einsatz, um tiere zu retten. auslandstierschutz ist leider noch sehr angreifbar. die mauern sind nur für menschen gefallen und die eu sollte global sein. bei tieren die weltweit gleich miauen oder bellen und sich immer verstehen, werden die grenzen wieder sehr hochgezogen und die kritik an dieser arbeit sehr laut mitgeteilt.

erkundigt euch am besten immer bei der orga, wo ihr ein tier gesehen habt, nach dem wie wo warum, eine seriöse orga gibt gerne auskunft.

ps : solche verträge werden nicht erfunden, sondern aus einer notwenigkeit heraus gemacht, --du kannst jedem nur vor den kopf schauen---
lg